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Wie kann man ein Leck in der Bodenheizung finden?

gefragt von spikelee am 07.02.2008 um 11:12 Uhr

Bei unserer Fußbodenheizung muß ständig Wasser nachgefüllt werden, es ist aber nirgends ein Leck zu entdecken. Wer kann mir Tipps geben, und wieviel Nachfüllmenge ist denn normal?


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anonym
beantwortet von Valpurga am 7. Februar 2008 11:14
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Schon mal einen Wünschelrutengänger angerufen? Ich glaube ja daran!

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. Februar 2008 11:19

Kann ich nur voll unterschreiben! DH


auchmama
beantwortet von auchmama am 7. Februar 2008 11:40
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Denke da wird dir eher eine Fachfirma helfen können. Die haben Geräte mit denen sie das Leck aufspüren. Glaube zwar auch an Wünschelruten, aber in diesem Fall zweifele ich am Erfolg.Wasser befindet sich im gesamten Fußbodenbereich. Wonach sollte die Rute suchen....LG


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 7. Februar 2008 18:49
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Alle Heizkreise werden jeweils am Vor- und Rücklauf-Heizkreisverteiler abgestellt. Anschließend wird zunächst der Wasserdruck auf - sagen wir - 1,5 erhöht und jeder Heizkreis allein wieder geöffnet, erst Nr. 1. Dann abwarten ob der Wasserdruck von 1,5 fällt - könnte der Treffer sein. Wenn kein Druckabfall, dann Nr. 1 abdrehen und Nr. 2 aufdrehen usw. So könnte man den schadhaften Heizkreis finden, aber noch nicht die Leckstelle.

Für die abzudichtende Leckstelle bitte "HAT-System" unter Google suchen, da gibt's zwei Firmen, die die Heizkreisinnenabdichtung durchführen. Soll jeweils € 990/Kreis kosten. Ohne den Bodenbelag und Heizestrich rauszureissen.


matneu27
beantwortet von matneu27 am 7. Februar 2008 17:29
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Bin nicht direkt Heizungsmonteur (Kälte und Klima) jedoch müsste man wissen weivel nachgefüllt, und wie alt die FB Heizung ist. Von älteren Systemen ist bekannt, dass die Rohre auf die gesamte Länge diffundieren können, also das Wasser nicht explizit an einer Stelle austreten muss.

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 7. Februar 2008 18:36

Mit "diffundieren" ist nicht ein Wasseraustrag, sondern ein Sauerstoffeintrag (Ansaugen von Luft) gemeint. Bei dieser Diffusion erhöht sich der Sauerstoffanteil im Heizwasser und führt zu Korrosionsschäden, z.B. der Heizkessel rostet durch, die eisenhaltigen Absperrventile rosten, es bildet sich Schlamm im Heizkreis. Gegen ein sauerstoffhaltiges Heizungswasser beugt man mit einem Wärmetauscher aus Edelstahl vor. Damit wird der Heizkessel und der Heisswasservorlauf von der sauerstoffhaltigen/-anziehenden Fußbodenheizung abgekoppelt.


berndkaiser
beantwortet von berndkaiser am 8. Februar 2008 19:23
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Wichtig ist die Frage nach der Geschwindigkeit vom Wasser- bzw. vom Druckverlust. Ist dieser schnell, kann man über die Suchmethode jeweils einzelne Heizkreise abdrehen, den defekten Heizkreis lokalisieren. Der Fachmann kann dann bei der Reparatur helfen. Falls vorhanden, kann man auch das Leck mittels eine Thermokamera finden. Die Vorlauftemperatur sprunghaft anheben, dann entsteht an der Leckage eine warme Anzeige. Erfolgt der Wasserverlust über eine längere Zeit, sollte das gesamte System überprüft werden. Hier könnten auch andere Leckagen zum Druckabfall führen. In jüngster Zeit hatte ich ein defektes Ausgleichsgefäß mit undichter Membrane, welches über Wochen immer wieder Wassernachfüllen erforderlich machte.



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