Frage von fluuuffy, 38

Wie kann man ein Jahr sinnvoll überbrücken?

Hey ihr.. Und zwar habe ich dieses Jahr im März aus mehreren Gründen meine Ausbildung abgebrochen... Und spontan im April ein FSJ im Kindergarten begonnen, welches ich jedoch nur 6 Monate dort machen kann. Im September 2017 möchte ich mit meinem Studium in der Verwaltung beginnen. Bis dorthin suche ich nach etwas, was ich in dieser Zeit machen könnte.. Ich hätte wo anders einen FSJ-Platz, dort könnte ich mein FSJ um ein weiteres Jahr verlängern, allerdings würde ich gerne auch etwas anderes machen, als nur ein FSJ, das mir sowieso nichts bringt (da ich ja jetzt schon die 6 Monate habe). Außerdem bringt mir das FSJ auch nichts für meinen späteren Berufswunsch in der Verwaltung, da es null damit zu tun hat. Ins Ausland möchte ich nicht, bzw nicht länger als 3 Monate oder so, da ich einen Freund habe und ein sehr famimienbezogener Mensch bin. Nur zu Hause sitzen und "jobben" will ich auch nich, weil sowas im Lebenslauf immer irgendwie.. Naja.. Komisch aussieht, finde ich. Was gibt es noch für Alternativen?

Antwort
von DODOsBACK, 15

Meine Güte, dir steht die ganze Welt offen und du eierst rum, was du warum nicht tun willst?

Warum kannst du nicht früher studieren? Dich vielleicht erst mal für ein paar andere Fächer einschreiben und dir so ein paar "Zusatzqualifikationen" verschaffen, deinen Horizont erweitern usw.?

Oder du suchst du dir einen FSJ-Platz in der Verwaltung - gibt es garantiert auch! Du kannst auch die Bundesfreiwilligendienst-Stellen durchschauen - ist eigentlich genau dasselbe, nur ohne Altersbegrenzung.

Und was spricht gegen eine "richtige" Arbeit? Das geht tatsächlich auch ungelernt!

Für die meisten Menschen hat es nichts mit Spaß und Zeitvertreib zu tun, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Wer es sich leisten kann, nach einer abgebrochenen Ausbildung über ein Jahr lang nur "zuhause zu sitzen und zu jobben", sollte diese Zeit wohl genießen.

Lass die Leute im Kindergarten aber bitte nicht hören, wie du über dein FSJ denkst - mit der Einstellung solltest du dort überhaupt nicht anfangen!

Wenn es dir um den Lebenslauf geht: du kannst dir auch ehrenamtliche Tätigkeiten suchen, PC-Kurse belegen, Steno, Maschinenscheiben, Buchführung oder Fremdsprachen lernen (Volkshochschule, Abendschule, Fernstudium...). Solange du hinterher was "nachweisen" kannst, ist alles besser als "familienbezogen" gar nichts zu tun...

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