Wie kann man einen Hund erziehen, so dass ich das Herrchen bin? Und nicht die Eltern?

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9 Antworten

Hallo,

warum willst du das so haben? Hunde sind keine Sklaven, die man rumkommandieren kann und über die man "Macht" haben will oder kann!

Ein Familienhund muss lernen, allen Familienmitgliedern zu "gehorchen", denn alle haben Umgang mit ihm, gehen mit ihm spazieren, spielen mit ihm, beschäftigen sich mit ihm und und und.

Was nutzt es, wenn der Hund nur einem "Herrchen" gehorcht? Gar nichts, denn macht er bei deinen Eltern, was er will, dann werden die schnell die Nase voll von einem unerzogenen, nicht gehorchenden Hund haben - und ihn abgeben.

Daher muss die Erziehung eines Hundes zum Familienmitglied gut abgesprochen werden unter allen Familienmitgliedern. Alle müssen an einem Strang ziehen - sonst wird der Hund völlig verunsichert und weiß gar nicht mehr, worauf er nun hören soll und muss.

Dabei kann keiner nur alleine das Herrchen sein!

Und zum überaus geliebten "Chef" wird immer derjenige werden, von dem Hund sich am besten beschützt und gesichert fühlt - meist sind das entweder Mutter oder Vater. Hunde spüren ganz instinktiv, wer das Sagen im Hause hat - meistens sind das nicht die Kinder.

Und ein Hund wird sich natürlich besonders dem Familienmitglied gegenüber besonders anhänglich zeigen, der die meisten tollen Dinge mit ihm unternimmt, also sich viel mit ihm beschäftigt, mit ihm rausgeht, mit ihm arbeitet, ihn streichelt - aber immer im Rahmen der gemeinsam vereinbarten Erziehung!

Erarbeite dir die besondere Liebe eures Hundes - und versuche nicht, einen Sklaven aus ihm zu machen - denn das hat kein Hund verdient!

Gutes Gelingen

Daniela

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Ich war mit 14 Jahren für meinen Hund die Bezugsperson weil ich mich am meisten mit ihm beschäftigt habe.

Beispielsweise  wurde ich Mitglied in einem Hundeverein und war mit meinem Hund mindestens drei mal in der Woche auf dem Hundeplatz. Dort habe ich viel über Hunde gelernt und kann es deshalb nur empfehlen.

Auf diese Weise kann man auch eine engere Beziehung zum Hund aufbauen.

Trotzdem, sei froh darüber das Dein Hund auch zu den andern Familienmitglieder ein gutes Verhältnis hat. So wird er es besser aushalten können wenn Du Dich mal nicht um ihn kümmern kannst.

LG

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Hallo Tim,

es ist richtig, dass dein Vater in dem Rudel, dass ihr für euren Hund seid, er der Rudelführer ist. Du hast aber die Möglichkeit, die Ausbildung zu übernehmen und dein Hund wird dich nach und nach mehr akzeptieren. Ein Beispiel: Die Familie außer dein Vater sind zusammen und dein Hund soll, Sitz, Platz oder egal was machen. Auf keinen hört der Hund, weil der Vater normal das sagen hat. Machst du eine Ausbildung mit ihm, wird sich das ändern, er wird dich nach und nach so akzeptieren, als wenn du der Rudelführer wärst. Vor allem wird er aber lernen, wenn dein Vater hinter dieser Ausbildung steht, dass er dir mit mehr Respekt begegnet und somit auf dich hört. Ich nehme an, dass dein Vater nicht so viel Zeit hat wie du und das kannst du mit der Ausbildung nutzen. Es ist Quatsch zu sagen, dass dies nicht Sinn einer Familie ist. In einer Familie wird immer einer den Hund erziehen und das muss nicht immer der Rudelführer sein. Deswegen ist der Hund noch genauso wie vorher, nur er hört besser. Ich habe selbst einen jungen Mann mit seinem Hund in Ausbildung und der Vater war automatisch für den kleinen Hund der Rudelführer. Der Hund akzeptiert diese Familie voll, weiß aber genau, wen er um den Finger wickeln kann und wen nicht. Also wenn du das gerne machen möchtest, dann such dir bitte einen guten Hundeausbilder/in, der oder die dir dann helfen können. Solltest du jedoch unter 12 Jahren sein, dann ist es leider nicht möglich. Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort helfen.

LG Funny52

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Hunde suchen sich ihre Bezugsperson aus und das ist meistens der Mensch der am meisten Zeit mit dem Hund verbringt und der souverän und verlässlich ist.

Wie alt bist du?

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Kommentar von TimWar17
07.04.2016, 14:25

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Beschäftige Dich mit Deinem Hund, gehe mit ihm in die Hundeschule.

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Hundeschule!!!! Da lernst du es von Pieke auf zusammen mit deinem Hund. Dringend anzuraten - sowieso als Hundehalter.

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hunde orientieren sich meist an der person, diesich am meisten um sie kuemmert

oft nehmen sie teenager nicht als bezugsperson wahr, sondern orientieren sich an einem elterteil... 

hunde haben ein feines gespuer fuer die machtverhaeltnisse innerhalb der familie...  kinder und jugendliche haben da oft nur den status eines "welpen"

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Hallo , das wird dir nicht gelingen , den du musst ja auch das tun was deine Eltern dir sagen , also wird der Hund deinen Vater als Familie Chef sieht und das ist auch gut so . Außerdem geht Hunde Erziehung in einer Familie nur gemeinsam und du solltest da nicht eigene Wege gehen . Damit tust du dir deinem Hund und deiner Familie  den Größten Gefallen so wird er nicht hin und her gezogen .

Siehe es doch einfach so , dein Vater ist der Chef , du hältst dich an Abmachungen , Erziehung gemeinsam und wenn du es richtig machst , dich viel mit ihm beschäftigst wirst du sein Bester Freund . Damit kannst du dann doch ganz gut mit Leben .
Und somit wird der Hund auch nicht zum Familie Streitpunkt . Somit Profitieren alle davon . Ist das ok für dich ?

Ich hoffe ich konnte dir helfen .

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Kommentar von spikecoco
08.04.2016, 09:33

wieso meinst du das der Vater der "Chef" ist?

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Das musst du dir erarbeiten. 

Ich finde es ziemlich komisch, dass du nur möchtest, dass dein Hund denkt, dass DU sein Herrchen bist. Er sucht sich sein Herrchen selber aus. Das kann man nicht herbeitrainieren. 

Du musst trainieren (Sitz, Fuß, Tricks usw..) , spielen, spazieren (min 2 Stunden täglich), ihn lieben. Aber nicht vertätscheln, sondern wie ein Hund behandeln. 

Du musst ein richtiges Herrchen sein, und kein nur für eine Zeit-Herrchen. 

Viel Spaß von einer minderjährigen Hundebesitzerin :) 

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