Hallo,
in unserem Haus, das gegen 1910 erbaut wurde, müssten teilweise die Fenster erneuert werden. Nun habe ich gelesen, daß U-Wert der Fenster nicht kleiner sein soll als der U-Wert der Außenwand. Vom Hausbau habe ich keine Unterlagen, und ich weiß auch nicht, woraus es genau erbaut wurde. Kann der U-Wert mit einem Gerät errechnet werden? Wer macht sowas, und wie teuer würde es ungefähr werden? Vielen Dank für Eure Antworten.
Liebe Grüße Inga
Versuch's doch mal hier: http://www.fenster-fassaden.de/info-u-wert-rechner.htm. Die Schichtdicken musst Du notfalls schätzen. Ohne Kenntnis der Bauunterlagen würde es ein Ingenieur auch nicht viel anders machen.

wenn u-wert mit thermo ... zu tun hat(das weiss ich nämlich nich)dann kann man eine firma beauftragen thermophotos zu machen....
U-Wert ist ne lustige sache: gibts ne formel die geht irgendwie: 1/irendwas + 1/irendwas = 1/u oder so aber ist egal, denn da brauchst du so nen typen der ja feststellt, wie viel wärme ist drin und wieviel wärmestrahlung geht nach außen durch!
Andreas Bartmann ...jeppediduh ♥♥ am 18. Juli 2008 08:36 aha dann fallen mir die bautechniker ein,die können das zb.
Einfach n baumeister oder n architekten oder so jemanden fragen
Info zum googlen: Der heutige U-Wert hieß früher mal "k-Wert".
Buchtipp: I. Gabriel/H. Ladener, Vom Altbau zum Niedrigenergie- und Passivhaus, Ökobuch Verlag Freiburg, 2008, 6. erw. Auflage, € 29,90.
"Teilweise Fenstererneuerung", "Neue Fenster nur so gut wie das Mauerwerk"? Plane mittel-/langfristig! Außenfassade dämmen, dann Decke der obersten Wohnung und Kellerdecke von unten zu isolieren. Wenn das Haus rundum eingepackt ist, sollte auch noch die Dimensionierung der Heizanlage überprüft werden. Die jetzige Fenstererneuerung sollte dies schon berücksichtigen, also bessere U-Werte als beim vorhandenen Mauerwerk wählen.
Denke beim derzeitigen Mauerwerk bitte daran, dass überlicherweise das Mauerwerk in den Heizkörpernischen ca. 12 cm dünner ist. Man kann die Nischen von innen isolieren, aber das birgt Schimmelgefahr.
Hallo! Zuerst muss man wissen aus welchen einzelnen Schichten die Wände bestehen und wie dick diese einzelnen schichten sind. Jedes Material besitzt eine Wärmeleitfähigkeit, welche durch die Wärmeleitzahl (lambda) beschrieben wird. Man kann diese Zahl nachschlagen z.B. in den Schneider Bautabellen. Dann teilt man jede Schichtdicke durch die entsprechende Wärmeleitzahl und man erhält den Wärmedurchgangwiderstand (R) der jeweiligen Wandschicht. Als nächstes addiert man alle Widerstände und noch die beiden Werte R: 0,04 und R:0,13 (das sind die widerstände an den Oberflächen) und man erhält den gesamten Wärmedurchgangswiderstand der Wand. Der U-Wert ist nun der Kehrwert dieses Ergebnisses. Hoffe es hilft weiter. Grüße
Guter Tipp! DH zwei!