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Wie kann man dem Koma-Trinken vorbeugen?

gefragt von minka am 15.06.2007 um 9:39 Uhr

Wie kann man Kinder stärken, daß sie erst gar nicht in Versuchung kommen, mit der Sauferei anzufangen?


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Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 15. Juni 2007 09:53
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Leider werden sie ja oft von "Freunden" zum massiven Trinken verleitet. Ganz verhindern wird man es nicht können. Ich glaube jeder hat in seiner Jugend mal so ein oder zwei Abstürze gehabt. Das gehört auch mit zur Entwicklung und Verbote würden nicht viel bringen. Man sollte Kindern möglichst früh sagen, dass es eigentlich keinen Grund zum "Besaufen" gibt, und dass die, die das regelmäßig machen, nicht besonders helle sind. Und das Alkohol neben dem "tollen Rausch" auch äußerst üble Nebenwirkungen haben kann.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 15. Juni 2007 09:56

Sind nicht alle " Freunde " ? Auch die unsrigen Kinder sind für die anderen " Freunde " !! Gruss Solf


anonym
beantwortet von Boldtbregu am 15. Juni 2007 12:01
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Die "Peer Group", also die Altersgenossen, spielen natürlich eine sehr große Rolle. Solf hat zwar recht, dass unsere Kinder alle auch wiederum "die Freunde" von anderen sind, aber ich habe leider auch schon beobachten müssen, dass diese Kinder dann oft nich so sehr Vorbild füreinander sind, sondern dass es dann reicht, wenn ein verwahrloster "dicker Maxe" dabei ist, der von Anfang an gelernt hat, dass er nur durch Klamauk wahrgenommen wird und der dann auf viele eigentlich ganz vernünftige Kinder eine geradezu magische Anziehungskraft hat. Zusätzlich denke ich aber auch, dass man seinen eigenen Umgang (als Eltern) mit Alkohol durchaus kritisch betrachten muss. Ich rede nicht über Alkoholismus, aber wenn z.B. Familienfeiern regelmäßig dahingehend ausufern, dass die Erwachsenen angeschickert sind (muss ja nicht volltrunken sein), dann würde ich mich auch nicht so sehr wundern, wenn die Kinder da dann auch eher sorglos an das Thema Alkohol herangehen.


elkera
beantwortet von elkera am 15. Juni 2007 09:56
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Das ist sehr schwierig. Denn selbst wenn man mit ihnen darüber redet, sobald sie in ihrer Clique sind, ist alles vergessen. Das Koma-Saufen betrifft ja alle Schichten. Bei meiner Tochter hat das Koma-Saufen in der 8. Klasse auf Partys angefangen. Meistens sind es die Jungs, die sich damit etwas beweisen wollen. Wenn man sie fragt, warum sie das machen, können die nicht beantworten. Verbote bringen da auch nichts. Jede Jugend hat ihre eigene Zeit und diese Jugend nimmt halt nicht so viele Drogen, sondern hat das Koma-Saufen für sich entdeckt.


anonym
beantwortet von gastXY am 15. Juni 2007 10:00
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Wie kann man vorbeugen? Eine gute Kinderstube ist dafür Voraussetzung. Und die ist ein gesellschaftliches Problem geworden, weil m.E. nicht nur die Eltern in der Verantwortung stehen.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 10:06

Eine gute Kinderstube ist kein Hinderungsgrund beim Koma-Saufen. Ich kenne viele Jugendliche die ein gutes Elternhaus haben, wo die Eltern Zeit für die Kinder haben und hatten, und trotzdem mitsaufen.

Kommentar von gastXY am 15. Juni 2007 10:20

Elkera, ich habe meine Antwort nicht auf das Elternhaus beschränkt. Und ein "gutes" Elternhaus ist nicht immer das Beste für die Kinder. Ich meine wirklich ein gutes Elternhaus in Verbindung mit dem Gelingen gesellschaftlicher Voraussetzungen. Es ist doch bekannt, dass wer die Sucht sucht, etwas "sucht" - und wenn es nur die nötigen Grenzen sind.


solf1
beantwortet von solf1 am 15. Juni 2007 09:53
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Etwas währschaftes essen davor... ! In Versuchung werden sie kommen die lieben Kinderlein.. ! Wir haben doch alle mal in der Pubertät zuviel gesoffen !!! Gruss Solf


Answerbutton
beantwortet von Answerbutton am 15. Juni 2007 14:39
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Ich glaube, dass es ganz wichtig ist seinen Kindern Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, damit sie in gefährlichen Momenten auch mal NEIN sagen können und keine Angst haben vor ihren Freunden dumm da zu stehen.


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 18. Juni 2007 07:32
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Meine Meinung zu dem Thema ist folgende: 1. Werden wir es nie vermeiden können, dass die Kids mit Alkohol experimentieren. Dazu gehört es einfach zu sehr zum "guten Ton". In Talkshows wird Bier gereicht, Sportsendungen mit Bier beworben, wenn Besuch kommt wird Alkohol angeboten, nach dem Essen ein Verdauungsschnaps angeboten, in der Werbung Alkohol immer mit Spass, Entspannung und Erwachsensein präsentiert etc. etc. etc.

  1. Finde ich dieses Argument, dass wir ja alle mal gesoffen haben, ganz schrecklich, weil es den Kindern nämlich genau das vermittelt, dass es völlig ok ist, wenn sie Alkohol trinken. Und um dieses berühmte, aber leider notwendige Abgrenzen zu vollziehen, wird dann gesoffen bis der Arzt kommt. Vorbeugen kann man nicht. Sie werden es tun, nur die wenigsten können wie aniu21 so standhaft sein. Aber man kann versuchen, den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln:
  • Macht sie stark, damit sie mit Sticheleien und Überredungsversuchen klar kommen

  • Macht sie selbstbewusst und begeisterungsfähig, damit sie auf Feten auch ohne Alkohol Spaß haben können

  • macht sie mit den Gefahren von Alkohol vertraut - und nicht nur mit der Sucht und dem Vollrausch..... zeigt ihnen, wie unangenehm Menschen im Vollrausch sein können, macht ihnen klar, dass man teilweise am nächsten Tag nicht mehr weiß, was man gemacht hat - das ist vielen zu peinlich, als dass sie es drauf ankommen lassen....

  • Lebt ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vor:

  • kein Alkohol, um etwas zu "verdauen", seien es Mahlzeiten oder schlechte Nachrichten
  • kein Alkohol, damit man fröhlicher wird (Ich trinke auf Feiern grundsätzlich nicht und habe noch mehr Spaß als mit Alkohol) - überlegt selbst einmal, wie ihr mit Alkohol im täglichen Leben umgeht und was davon bei den Kindern, die uns täglich beobachten und als Vorbild wahrnehmen, als völlig normal angesehen wird

Verbote bringen nichts. Dann schlafen die Kids bei einer/einem Freund/in und gehen von da aus saufen. Aber starke, selbstbewusste, begeisterungsfähige Kinder werden sich auf Komasauf-Feten schnell langweilen und davon Abstand nehmen.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 18. Juni 2007 07:58

Gute Antwort, von mir DH.


anonym
beantwortet von aniu21 am 15. Juni 2007 15:47
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Ich trink kaum Alkohol ,weil ich viel zu oft es bi meinem Vater gesehen habe.Was mich natuerlich abgeschreckt hat und ich ncht so werden will wie er.Aber es kommt immer auf die Person drauf an.Immer auf Klassenfahrten oder Parties haben alle mich zum Trinken ueberreden wollen.Ich ha es nicht zu gelassen.Bin daher auf Privatparties nie gegangen ,weil ich mich gelangweilt habe und das Zugucken ,wie die besoffen sind, war erst recht nicht lustig.Daher bin ich immer tanzen gegangen und ,wenn die mich da efragt hben ,meinte ich ich brach kein um Spass zu haben.Auch auf die Erziehung kommt es drauf an.Meine Mutter hat nie nein gesagt.Sie meinte nur,dass ich ueberlegen soll ob ich es gut oder schlecht halte.Und daher hatte ich nie denn drang etwas zu machen wo Elteln dazu nein sagen wuerden.Hab immer wieder mitbkommen,dassdie Shueler,deren Eltern davor die Gewarnt habe ,dass sie Aerger bekomen,wenn sie Alkohol trinken,immer die ersten waren


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