freimer am 12.12.2008 um 16:39 Uhr
außer durch spielen und schmusen??

Mit dem Hund arbeiten. Meiner ist nur glücklich, wenn er sich auch mal anstrengen muß

Vor allem mußt du der HERR bleiben, denn wenn dein Hund merkt , dass er mit dir machen kann , was er will, dann hat er keinen Respekt und man mag es kaum glauben , auch kein Vertrauen.

durch angemessene betreuung,so wie es ein Tier verdient..
Wäre leichter zu beantworten wenn wir wüssten, ob sein Vertrauen zu dir oder deins zu ihm nicht in Ordnung ist...

Stimme Sanne72 zu. Mit dem Hund arbeiten, ihm sozusagen eine Aufgabe geben. Gut erziehen (Hundeschule) und immer klare Ansagen machen, so dass er merkt, was du sagst gilt. Und niemals zur Strafe schlagen - schon gar nicht mit der Hand.
mit ihm spazieren gehen und Du so viel wie möglich Zeit für ihn hast
nicht anbrüllen oder schlagen. Keine der tollen "Tipps" annehmen, die noch aus dem letzten Jahrhundert oder noch davor stammen. Und den Hund nach seinen Bedürfnissen fordern und fördern... Die meisten Hunde wollen wissen wo sie stehen in der Rangordnung. Wenn du die Regeln machst und als sicherer Hundeführer auftrittst, dann vertraut dir dein Hund recht schnell. Und natürlich mußt du deinem Hund vertrauen, wenn das nicht der Fall ist, verhältst du dich dem Hund gegenüber unsicher und er deutet es falsch...

Nasenarbeit, besonders Fährtenarbeit ist z.B. eine gute Methode, das "Wir-Gefühl" zu verstärken. Man geht "gemeinsam auf die Jagd", gleichzeitig wird das Selbstbewußtsein des Hundes gestärkt und es macht Spaß (wenn man es richtig macht). Vertrauen setzt grundsätzlich voraus, dass wir für den Hund einschätzbar und vor allem fair sind. Strafe erfolgt ohnehin immer im falschen Augenblick, unangemessen, nicht anonym, etc. und führt zu starkem Vertrauensverlust (wie z.B. Strafen beim Zurückkommen nach Wegrennen, Heimkommen und Pfütze, etc.). Daher am besten weglassen.
Wenn du noch ein paar Informationen zu deinem Fall angibst, bekommst du bestimmt noch weitere gute Tipps aus dem Forum.