Frage von smilemylife, 204

Wie kann man das Vertrauen zu einem Hund/Welpen aufbauen?

Hallo!

Meine Mutter und ich sind uns einig, dass wir in unsere Wohnung einen kleinen Hund anschaffen wollen. Wir haben im Internet extra nach Hunden gesucht, die auch wirklich für Wohnungen geeignet ist, richtig entscheiden konnten wir uns jedoch noch nicht. Doch bevor wir wirklich einen Hund kaufen und ihn in unsere Familie aufnehmen, möchte ich sicher gehen, dass der Hund sich hier wohl fühlt und wir eine Bindung zu ihm aufbauen können.

Nun zu meiner Frage: Wie kann ich eine richtige Bindung zu einem Hund/Welpen aufbauen? Ich habe einiges im Internet nachgeguckt, würde aber gerne jedoch eure eigene Erfahrung miteinbeziehen, wie ihr es geschafft habt.

Würde mich über Antworten freuen, Danke im Voraus ! :)

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Antwort
von Sesshomarux33, 96

Hallo, 

schön, dass ihr euch vorher Gedanken macht! :) 

eine Bindung zu einem Hund aufzubauen ist nicht schwer. Jeder Hund integriert sich als Rudeltier. Ihr müsst ihm einfach Liebe, Respekt und Vertrauen schenken und ihm vor allem Sicherheit geben. 

Jeder Hund ist für die Wohnung geeignet. Hunde werden draussen bewegt und ausgelastet. Also spielt die Größe der Wohnung/des Hauses, ob nun mit oder ohne Garten, keine Rolle. 

Zum informieren empfehle ich die Bücher vom Verlag Animal Learn oder siehe artgerecht-tier.de Am besten ihr fangt mit einem älteren Hund im Tierheim an, könnt ja mal vorbei schauen. Vorher ggf euch zum Gassi gehen melden, die Hunde freuen sich wenn sie mal aus den Zwingern raus gehen. So könnt ihr nebenbei noch etwas praktische Erfahrung sammeln und vielleicht findet man dadurch ja schon den Traumhund. :) 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Kommentar von smilemylife ,

Die Idee mit dem Tierheim finde ich gut und nach den Büchern werde ich mal im Internet schauen, Danke für die schnelle Antwort, war sehr hilfreich und ich werde es mir auf jeden Fall merken ! :)

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Gerne. Viel Glück! :) 

Antwort
von Dackodil, 39

Da ist nichts zu "schaffen".

In einem Rudel kann sich ein Welpe darauf verlassen, daß alle erwachsenen Rudelmitglieder ihm freundlich gesonnen sind und ihn unter allen Umständen beschützen werden. Das Vertrauen zu ihnen ist ihm schon genetisch eingepflanzt.

Kommt der Welpe in ein "Menschenrudel" überträgt er dieses Vertrauen auf die Menschen.

Voraussetzung ist, daß der Welpe bei seinem Züchter richtig sozialisiert wurde. Das bedeutet, daß er vom ersten Tag an mit Menschen freundlichen, liebevollen Kontakt hatte und daß er lange genug in seinem Geburtsrudel bleiben durfte.
Ein so aufgewachsener Welpe bringt euch ohne eigenes Zutun erst mal ein riesiges Vorschußvertrauen entgegen. Ihr müßtet euch schon Mühe geben, es zu zerstören (aber das wollt ihr natürlich gar nicht :-)))

Das hört sich alles vielleicht selbstverständlich an, ist es aber leider nicht.

Es gibt Hundevermehrer, die haben hinterm Haus Zwinger mit wer weiß wie vielen Hündinnen. Weder sie noch ihre Welpen haben ausreichend Kontakt mit Menschen. Die Welpen werden nur zum Verkauf, wenn Interessenten kommen, ins Haus geholt. Dann sieht natürlich alles toll aus.
Mißtrauisch sollte man werden, wenn man nur die Welpen oder sogar nur einen Welpen gezeigt kriegt und die Mutter mit fadenscheinigen Ausreden nicht zu sehen ist.
Manchmal werden auch Welpen aus dem Ausland eingekauft, und der Anbieter ist sozusagen ein Hundezwischenhändler.
Mißtrauisch sollte man werden, wenn der oder die Welpen einen verängstigten Eindruck machen. Ich rede nicht von schüchtern, sondern von einer Ängstlichkeit, die sich auch nach einer viertel Stunden nicht gibt.

Die Steigerung davon sind Hundevermehrer, meist im osteuropäischen Ausland. Die Hündinnen sind zu Wurfmaschinen degradiert und leben ohne Licht, Luft und Sonne, geschweige den menschlicher Zuwendung unter übelsten hygienischen Bedingungen in irgendwelchen Verschlägen.

Es ist leicht einsehbar, daß Welpen aus solchen Verhältnissen 1. oft so krank sind, daß sie 2. nach dem Verkauf oft sehr schnell sterben (Weder sie noch die Muttertiere sind geimpft; Impfausweise kann man auch fälschen).
Wenn sie überleben, hat man in der Regel ein Hundeleben lang einen Angsthund, der nie mehr das Grundvertrauen zum Menschen aufbauen kann, welches nötig ist, damit Hund und Mensch eine gute Zeit miteinander haben können.

So, nun bin ich etwas von deiner eigentlichen Frage abgekommen. Es lag mir aber am Herzen.

Und nun wünsche ich euch eine glückliche Hand bei der Auswahl eures Hundes und ein wunderschönes Hundeleben.

Kommentar von smilemylife ,

Sowas hatte ich ja noch nie gehört! Wir werden, wenn wir zu einem Züchter mal fahren uns auf jeden Fall ein bisschen umgucken und Fragen dem bezüglich stellen, das ist schrecklich, dass es sowas gibt. Uns ist auch schon auf einigen Internetseiten aufgefallen, dass die Preise zwischen zwei selben Rassen total unterschiedlich variiert, natürlich dachten wir, dass billiger besser ist, aber wenn dies so ablaufen könnte, bezahlt man lieber doch mehr für einen Hund, der dann später herum tollt. Danke für die Informationen, das hat ein neues Licht drauf geworfen und wir werden auf jeden Fall  mit skeptischem Auge einen Züchter oder im Tierheim nachgucken. :)

Antwort
von LukaUndShiba, 57

Ein wichtiger Punkt den ihr beachten müsst um Vertrauen aufzubauen / es nicht wieder zu zerstören ist das ein Hund bis zum 6 Monat nie alleine sein sollte. Und danach lernt er das alleine bleiben erst in sehr kleinen Schritten wo ihr sehr geduldig sein müsst.

Also müsst ihr Bedenken einer von euch bindet sich regelrecht an das Haus so lange der andere weg ist und kann selber nicht weg.

Kommentar von smilemylife ,

Das war uns tatsächlich von Anfang an bewusst, dass wir den Hund fürs erste nicht alleine lassen dürfen. Wie gesagt, bei uns ist immer jemand zu Hause, also ist das kein Problem. Danke ! 

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 40

Man kann keine Bindung aufbauen, eine Bindung entsteht selbstständig. Es gibt da keine Übung A um B zu erreichen.

Wenn der Hund sich auf dich als Menschen verlassen kann, du dich um ihn kümmerst, ihr euch alle sympatisch seit und das Tier euer Zuhause als sein Zuhause anerkennt und sieht, dann ist das euer Hund und er gehört zu euch und eurer Familie. So einfach ist das.

Man kann einen Hund auch nicht zwingen bestimmte Menschen in der Familie mehr zugetan zu sein als anderen.

Mein Hund z.B. findet meinen Mann super toll, ohne das der irgendwas dafür tun muß, ihn vergöttert sie förmlich. Wo halt die Liebe hinfällt.

Kommentar von smilemylife ,

Okay, dankeschön ! 

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 84

Ich finde es sehr gut, dass Ihr Euch gründlich informieren wollt, bevor Ihr Euch einen Hund kauft.

Auch wenn Du nicht danach gefragt hast, zunächst noch eine Anmerkung: Einem Hund ist die Wohnungsgröße vollkommen egal. Worauf Du bei der Auswahl eines Hundes achten musst, sind die Ansprüche des Hundes und Deine Möglichkeiten, Fähigkeiten und Lebensumstände. Jack Russell Terrier sind z.B. kleine Hunde, aber haben die gleichen Ansprüche wie ein großer Jagdhund und sind ohne Hundeerfahrung nicht leicht zu erziehen. An dieser Stelle solltet Ihr noch einmal gründlich darüber nachdenken, wie viel Zeit ihr für den Hund habt, ob der Hund in erster Linie Begleiter sein soll oder ob Ihr Zeit und Lust habt, Euren Alltag voll auf den Hund abzustimmen und z.B. viel draußen zu sein und ihn zu trainieren. Die Optik sollte das allerletzte Kriterium der Entscheidung sein.

Nun zu Deiner Frage: Bindung entsteht über gemeinsam verbrachte Qualitätszeit (Spiel, Abenteuer, Training, aber auch banale Dinge wie Fütterung) und über Vertrauen. Vertrauen entsteht, wenn Du den Hund verstehst, sicher, souverän und geduldig bist, ihm Nähe und Ansprache gibst, ihn schützt und ihn ebenso liebevoll wie konsequent führst.
Wenn Du magst, besorg Dir das Buch „Das andere Ende der Leine“. Es ist zwar kein Fachbuch, aber ich finde es gerade für Neuhundehalter sehr spannend und hilfreich.

Weiterhin würde ich Dir empfehlen, Kontakt zu einem VDH- Züchter aufzunehmen, wenn die Entscheidung für eine bestimmte Rasse gefallen ist. Ein Großteil der Züchter ist dankbar, wenn sich Interessenten im Vorfeld gründlich informieren und lassen sich gerne Löcher in den Bauch fragen. Auf keinen Fall solltet Ihr Euch in den Kleinanzeigen (z.B. Ebay) umsehen und Euch vorher gründlich darüber informieren, wie man einen seriösen Züchter findet.

Kommentar von smilemylife ,

Hallo, erstmal danke für die schnelle Information. Dass die Wohnungsgröße egal ist, hatte ich nicht erwartet, aber es ist gut zu wissen. Da ich joggen gehe , hat der Hund viel Freiraum und bei uns ist entweder mein Bruder, meine Mutter oder ich immer zu Hause. Dass ein Hund viel in Anspruch nimmt ist uns klar, sonst würden wir diese Entscheidung nicht treffen und den armen Hund in der Wohnung zurück lassen. Von Büchern  höre ich immer gerne, auch das werde ich mir anschauen. Was ich noch nicht wusste ist, dass es nicht egal ist wo man den Hund kauft, wenn ich das richtig verstehe, darf ich kurz fragen, wieso man lieber nicht bei Ebay einen Hund aussucht, denn tatsächlich habe ich mich da heute umgeschaut. Aber ein Züchter klingt ebenso besser. :)

Kommentar von cuppychg ,

Bei Hunden von Ebay weiß man nicht ob sie evtl Verhaltensauffällig sind,oder krank oder so aufjedenfall weißman beim züchter mehr über alles

Kommentar von Naninja ,

Joggen solltest Du mit einem Hund erst, wenn er ausgewachsen ist. Zu frühe Belastung geht auf die Gelenke. Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge würde ich außerdem ausschließen, weil sie der körperlichen  Belastung nicht gewachsen sind.

Neben der körperlichen Auslastung braucht ein Hund auch geistige Auslastung. Suchspiele, Tricks, Dummyarbeit etc. Hier spielt die Rasse ebenfalls eine Rolle für Art und Dauer der Beschäftigung. Viele Hundeschulen bieten kostenlose Beratungen vor dem Kauf eines Hundes an. Such Dir mal ein paar Adressen in Deiner Umgebung raus und frag dort an.

Als weitere Option würde ich auch ein Tierheim ins Auge fassen. Ob es dort einen passenden Hund gibt, ist zweitrangig. Es geht in erster Linie um Informationen.

Google mal nach "Welpen" und "Vermehrer", um Dich einzulesen. Welpen vom Züchter sind zwar sehr teuer, aber wenn Du weißt, wie diese hohen Preise zustandekommen, wirst Du auch sehr schnell verstehen, warum Du für 300€ keinen gesunden Welpen bekommen kannst. Auch hier gibt es zig Einträge dazu. Die Geschichten der Verkäufer klingen oft plausibel, aber die Hintergründe sind immer gleich (schlimm) und letztlich wird es richtig teuer, weil die Hunde regelmäßig krank sind oder gar sterben.

Züchter organisieren auch oft Spaziergänge. Bei dieser Gelegenheit kannst Du ganz viele Hunde Deiner Wunschrasse kennen lernen. Wichtig ist: Hund ist nicht gleich Hund. Schäferhunde zB wollen ihrem Halter unbedingt gefallen und tun beim Training alles dafür, während Terrier völlig darauf pfeifen und über jeden Befehl lebenslang verhandeln. So hat jede Rasse ihre Eigenheiten. Du musst rausfinden, was Dir liegt.

Von Hunden aus dem Auslandstierschutz würde ich auch die Finger lassen. Sie haben oft schlechte Erfahrungen gemacht und daraus resultierende Probleme im Alltag, mit denen ein Neuhundehalter schnell an seine Grenzen stößt. Der Beschreibung Anfängerhund würde ich hier immer skeptisch gegenüberstehen.

Im Tierheim hingegen kannst Du hingegen das Glück haben, einen tollen Hund zu erwischen, der zB aufgrund von Scheidung oder Jobwechsel des Halters dort gelandet ist und gut sozialisiert ist.

Lass Dir Zeit und informier Dich gründlich. Du triffst schließlich eine Entscheidung für die nächsten 15 Jahre.

Kommentar von smilemylife ,

Ich werde mich auf jeden Fall noch mal informieren und sowohl Züchter als auch Tierheim als Wahl stellen. Vielen Dank für die Information ! 

Kommentar von Naninja ,

Gerne!

Antwort
von lanybanani, 56

Hallo!

Vertrauen gewinnst du bei deinem Hund beinahe automatisch durch das Training , durch das spielen und auch durch Konsequenzen wenn du dich durchsetzt(mit Konsequenzen meine ich NICHT das der Hund geschlagen wird oder als Strafe 4 Stunden alleine in einem Zimmer ist).
Ich weiß nicht ob ihr hundeerfahrung habt oder nicht aber obwohl ich und sogar mein Vater schon mehrere Hunde hatten besuche ich zwei verschiedene hundeschulen mit meinem Welpen. Dort lernst du wirklich viele Tricks/Tipps die du zuhause anwenden kannst. Vor allem ist es aber auch gut weil dein Hund neben den Spaziergängen auch noch in der Hundeschule auf andere Vierbeiner trifft.

Solltest du die Bindung aber wirklich stärken wollen dann empfehle ich dir hundesport wie trickdog,discdog,Agility,Dogdance usw (Google am besten danach)
Sonst solltest du oft mit deinem Hund rausgehen damit er so viel wie möglich mit dir zusammen kennenlernt.

Wegen der Rasse noch kurz: schreibt zusammen auf was ihr dem Hund bieten könnt und wie viel Zeit ihr investieren könnt dann sucht zusammen nach einer Rasse die diesen Ansprüchen gerecht wird. Achte dabei auch auf die Umgebung!

Ich hoffe es hat dir geholfen :)
Sieh dir vor dem Kauf auf jeden fall noch einiges über Hundeerziehung an damit du ganz sicher gehst.
Viel Glück !!!

Kommentar von friesennarr ,

Konsequenzen wenn du dich durchsetzt(mit Konsequenzen meine ich NICHT das der Hund geschlagen wird oder als Strafe 4 Stunden alleine in einem Zimmer ist).

Noch nie hatte konsequents irgendwas mit Schlagen zu tun. Warum denken das immer viele.

Konsequentes Handeln bedeutet lediglich immer sofort und gleich handeln.

Kommentar von lanybanani ,

Sowieso aber es ist besser es dennoch dazu zu sagen wenn jemand erste Erfahrungen sammelt.

Ich bin nur eine besorgte Hunde Fanatikerin! 🙌🏼

Kommentar von smilemylife ,

Wow, Danke! Ich werde diese Begriffe mal im Internet suchen und mich informieren. Wir haben nicht wirkliche Erfahrung mit einem Hund gemacht, deshalb halten wir es ebenso für richtig uns erstmal auf alles einzustellen und Informationen sammeln. Das mit der Zeit wird kein Problem sein, zu Hause ist immer mindestens einer. Die Infos waren hilfreich, danke :)

Antwort
von Manuel353, 78

Der Hund sollte mit in der Familie leben nicht nur nebenher. Ihr solltet den Hund nicht wegsperren wenn z.b. Besuch kommt. Wenn der Hund anfängt zu bellen wenn die Türklingel geht ist das normal. Wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt sollte der Hund nicht zu groß sein damit man ihn die Treppen hochtragen und runtertragen kann, das beugt Hüftdysplasie bzw.Gelenkschäden vor. Es gibt auch Unterschiede zwischen Rüde und Hündinnen. Hündinnen sind etwas einfacher zu händeln, Rüden testen gerne ihre Grenzen aus. Dafür werden Hündinnen läufig, was dazu führt das Sie anfängt zu bluten und man muss dazu auf andere Rüden aufpassen das kein Unfall passiert. Wenn der Welpe Zähne bekommt kann es passieren das er etwas annagt was dafür nicht gedacht ist.

Es wäre gut wenn die Nachbarn vorgewarnt werden das der Hund kläffen könnte. Es gibt auch die Möglichkeit eine Rasse zu wählen die nicht ganz so bellfreudig ist wie andere.

Kommentar von smilemylife ,

Okay, danke für die "Warnungen", über das Geschlecht hatten wir auch noch nicht nachgedacht. Ich werde die Informationen im Kopf behalten. :)

Kommentar von fishfan90 ,

Das mit den Geschlechtern ist ja mal blödsinn hoch 10. Auch Hündinnen können sehr anstrengend sein und testen ihre Grenzen genauso aus, wie Rüden. Ich spreche aus Erfahrung...

Kommentar von Manuel353 ,

Das mag in deinem Fall an der Rasse liegen, im allgemeinen sind Hündinnen einfacher zu händeln. Ich habe eine sehr dominante Jagdhündin mit der es sehr einfach ist umzugehen. Ein Rüde von derselben Rasse war Ihr Vorgänger und nicht so dominant, er musste aber ab und zu seine Grenzen austesten. Ich spreche auch aus Erfahrung ich hatte mehr als einen Hund in meinem Leben. 

Vielleicht liegt es bei dir an der Rasse oder der Erziehung.

Antwort
von Weisefrau, 29

Hallo im Prinzip ist deine Frage einfach zu beantworten. 

Bindung entsteht durch Futter und Erziehung. Wenn zB etwas selber im Mund hast -natürlich Hunde geeignet- und es denn dem Hund hinspuckst. Das ist eine Super Grundlage zur Bindung, keine Angst es reicht wenn man das nur ab und zu macht.

Erziehung und die dadurch geschaffenen Erlebnisse sorgen für eine stabile Bindung des Hundes an den Halter. Leider wissen das viele Menschen nicht. Ein gut erzogener Hund der mit festem Regeln lebt, bindet sich sicherer an seinen Menschen.

Ich Arbeite im Tierschutz und das funktioniert auch mit Erwachsenen Hunden. Daher denke ich immer, es muss besonders als erster Hund auch nicht unbedingt ein Welpe sein.

Kommentar von smilemylife ,

Erstmal hatte ich gedacht, dass das mit dem Spucken ein Scherz war, aber wenn das tatsächlich hilft ist auch das nicht verwerflich. Ob wir jetzt einen Welpen oder einen ausgewachsenen Hund nehmen ist noch nicht gefallen. Wir hatten im Anschein nach gedacht, dass sich ein Welpe, wenn er von Anfang schon hier ist, sich auch besser einleben kann, als ein Hund, der schon einige Familien hatte. Aber wenn es nicht stimmt, dann wird auch dies noch ein Mal überdenkt. Danke für die Informationen !

Antwort
von Georg63, 39

Vor allem dadurch, dass ihr den Welpen die ersten 3 Monate nie allein lasst.

Kommentar von smilemylife ,

Ich werde es mir merken, Dankeschön !

Kommentar von lanybanani ,

Das ist Schwachsinn. Ich habe meinen Hund mit drei Monaten immer für 10-15 Minuten alleine gelassen und hab es dann gesteigert und heute ist er beinahe 9 Monate alt und es ist ihm egal ob ich kurz aus dem Zimmer gehe um etwas zu essen zu holen oder nicht, er bleibt brav drinnen und bellt nicht.(genauso ist es im garten)
Man sollte den Hund halt nicht mit 3 Monaten 4 Stunden alleine lassen ohne ihn irgendwie vorher langsam darauf vorzubereiten! Da muss man von klein auf arbeiten und mit ganz kleinen Schritten rangehen

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