wie kann man das ´ von nun an wirst du menschen fangen aus dem Lukas 5 interpretieren?

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4 Antworten

Jesu Lehrtätigkeit zeugte stets von seiner tiefen Liebe zu den Menschen. Im Gegensatz zu stolzen Personen schüchterte er beim Lehren niemals jemanden ein (Prediger 8:9).

Als Petrus einmal Augenzeuge eines Wunders Jesu wurde, war er so überwältigt, dass er vor Jesus auf die Knie fiel.

Lukas 5:8-9

8 Als Sịmon Petrus dies sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: „Geh von mir weg, denn ich bin ein sündiger Mann, Herr.“
9 Denn über den Fischfang, den sie gemacht hatten, ergriff ihn und alle, die bei ihm waren, Entsetzen.

Jesus wollte aber nicht, dass sich seine Nachfolger vor ihm fürchteten. Freundlich sagte er zu Petrus: „Fürchte dich nicht mehr. Von nun an wirst du Menschen lebendig fangen.“

Anschließend erklärte er ihm das begeisternde Werk des Jüngermachens, an dem Petrus beteiligt sein würde (Lukas 5:8-10).

Jesus berief Petrus als einen seiner Apostel, die den Auftrag hatten, zu predigen:

Markus 3:13-16
13 Und er stieg auf einen Berg und rief diejenigen, die er wollte, zu sich, und sie gingen zu ihm hin.
14 Und er bildete [eine Gruppe von] zwölf, denen er auch den Namen „Apostel“ gab, damit sie bei ihm blieben und damit er sie aussenden könne, zu predigen
15 und Gewalt zu haben, die Dämọnen auszutreiben.
16 Und die [Gruppe der] Zwölf, die er bildete, waren: Sịmon, dem er auch den Beinamen Petrus gab,

Zu Pfingsten im Jahre 33 u.Z. war es Petrus, der die berühmte Rede hielt bei der der Heilige Geist auf die Jünger ausgegossen wurde und damit die Christenversammlung gegründet wurde. Zum Erfolg dieser Rede kann man lesen:

Apostelgeschichte 2:38, 40-41
38 Petrus [sagte] zu ihnen: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen. 
40 Und mit vielen anderen Worten legte er ein gründliches Zeugnis ab und ermahnte sie fortwährend, indem er sprach: „Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten.“
41 Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.



Jesus wollte also, dass sich seine Jünger aus Liebe zu den kostbaren Wahrheiten über Gott zu diesem Werk gedrängt fühlten und nicht aus Furcht vor ihrem Unterweiser.


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Hallo AntoniaH1999,

die Textstelle hast du ausführlich interpetiert bei der Antwort von Sturmwolke, aber du sollst ja eine Karrikatur interpretieren. Die müsstest du dann schon hier als Bild einscannen.

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Du must immer die damalige Zeit mit Berücksichtigen, Die Belagerung durch die Römer,deren Unterdrückung und Greultaten haben viele Menschen vom Glauben ab und in die Verzweifelung getrieben. Diese Menschen galt es, sie zurückzubringen zum Glauben. Sie wieder einzufangen und zum Glauben zurückzuführen.

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Zusätzlich zu den hier schon genannten Punkten könnte man noch hinzufügen, dass Jesus fast immer in Bildern gelehrt hat. Dazu verwendete er Situationen, die seinen Gesprächspartnern bekannt waren. So war Petrus von Beruf Fischer und konnte mit dem Begriff "Menschen fischen" etwas anfangen. Er verstand, dass Jesus ihm den Auftrag gegeben hat, die gute Botschaft zu predigen und so Menschen zu bekehren. So auch zu lesen in Matthäus 28:19, 20.

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