Frage von ManuTheMaiar, 1.095

Wie kann man auch dann noch gegen Tierversuche sein, wenn keine andere Wahl bestehen kranke Menschen zu retten?

Ich bin selber Vegetarier und finde Tierversuche nicht gut und finde man sollte normalerweise darauf verzichten aber wenn es keine andere Wahl gibt um etwas zu entwickeln das kranken Menschen das Leben rettet dann finde ich muss man eben tun was nötig ist

Ich finde es gut das Tierversuche für Kosmetik in Europa Geschichte sind und finde auch man sollte sowas Einschränken, weil es moralisch zweifelhaft ist, aber ich möchte nicht das ein krankes Kind sterben muss nur damit ein paar Mäuse überleben

Wo möglich sollte man natürlich egal wieviel Profit es kostet auf Tierversuche verzichten, aber ich verstehe nicht wieso manche auch die Tierversuche verbieten wollen zu denen keine Alternative besteht und damit lieber das kranke Kind sterben lassen würden

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dadita, 519

Ganz einfach, bei diesen Menschen geht Tierliebe mit einer Gleichgültigkeit und im schlimmsten Falle Abscheu gegenüber ihren krankenMitmenschen einher.

Man findet hier gute Beispiele in diesem Forum: Tierversuchsgegner die fordern, dass kranke Menschen sich eben mit ihrem Schicksal abfinden sollen, dass man nicht in die Natur eingreifen darf, dass in ihren Augen "schwache" Menschen eben einfach sterben sollen.

Dieses Gedankengut ist in meinen Aufen einfach letztklassig, aus irgendeinem Grund allerdings gesellschaftlich toleriert wenn man es unter dem Denkmantel der Tierliebe verkauft. 

Eine gewisse Scheinheiligkeit ist hier dann auch oft anzutreffen, selbst möchte man nämlich nicht auf die Errungenschaften des wissenschaftlichen Fortschritts verzichten.  

Antwort
von Undsonstso, 282

Deiner Meinung ist eigentlich nix hinzuzufügen. Ich teile sie - ohne wenn und aber.

Ich glaube, dass gerade Menschen, die selbst noch  kein Leid (selbst nicht und auch nicht in der Familie) kennengelernt haben, da besonders vehement eine unmenschliche Sichtweise vertreten und den Tod der Menschen vorziehen.

Mein Kind war vor langer Zeit auf bestimmte Medikamente tierischer Herkunft angewiesen und keiner konnte mir vorab zu 100%  sagen, wie sich mal was entwickeln wird beim Kind. Es ist nicht leicht , als Elternteil hilflos ein paar Monate  in einer Kinder- Intensivstation nur daneben stehen zu können, ohne etwas selbst groß machen zu können.....Das wünsche ich niemanden.....

Ich kann TierrechtsFanatismus um jeden Preis- nicht verstehen. Ich will es gar nicht mal.

Kommentar von HomerSimpson3 ,

Warum meinst du, dass Tiere weniger wichtig sind als Menschen?

Kommentar von Undsonstso ,

Gegenfrage, wo habe ich das so geschrieben, dass Tiere weniger wichtig sind?

Gern kannst du mir allerdings im Gegenzug erklären, worin die Wichtigkeit besteht bei der gemeinen Filzlaus, die sich auf Menschen spezialisiert hat.... Oder du äußerst dich zu Parasitenbefall beim Menschen und deren Wichtigkeit im Allgemeinen.

Ich spreche Tieren keine Wichtigkeit ab. Mir ist bewußt, dass der Mensch nicht hinterherkommen würde, müsste er Pflanzen mittels Pinsel bestäuben, weil die entsprechenden Insekten dafür nicht mehr wären.

Kommentar von BTyker99 ,

Ich denke er meinte, dass du das Leid der Tiere nicht nachvollziehen kannst, und der Meinung bist, dass es schlimmer ist, wenn ein Mensch leidet. Oder?

Kommentar von Borgler94 ,

sorry... irrtümlicher downvote

Kommentar von Undsonstso ,

Nicht schlimm, das passiert eben mal .

Antwort
von autmsen, 73

Es lässt sich kein krankes Kind durch Tierversuche an Mäusen heilen. Der Nachweis dieser Behauptung konnte bis heute nicht erbracht werden. So einfach. 

Ich bin durchaus Tierlieb, aber ich ziehe die Interessen meiner Art tatsächlich vor. Genau aus diesem Grund lehne ich persönlich manche bis sehr viele Tierversuche ab. Sie verrohen unser nichtstoffliches Sein. Nutzlos. 

Der Versuch an einer Maus muss mindestens noch an Primaten verifiziert werden. Danach sind noch Versuche an Menschen nötig, bevor ein Mittel zugelassen werden kann. 

Warum dann nicht gleich Zellhaufen nehmen, die auch dazu eigens gezüchtet werden können? 

Und dann: 

Es ist vor allen Dingen, wenn es um Kinder geht, allergrößte Vorsicht geboten. Denn die Versuche werden an erwachsenen Tieren vorgenommen. Bei einem Kind aber finden zahlreiche, teils noch nicht mal wissenschaftlich nennenswert erforschte, Entwicklungsschritte statt. 

Die Heilmittel für Kinder werden gerne ausschließlich nach Gewicht herunter gerechnet. Dass dies die falsche Vorgehensweise ist, eine Vorgehensweise die auch großen Schaden anrichten kann, ist in der Fachliteratur ausführlich beschrieben. 

Wir haben von Natur aus einen Schnappreaktion bezüglich Kinder. Diese wird sehr gerne medial ausgenutzt. 

Überprüfe also zunächst, wer einen Bericht oder eine Studie bezahlt. Da sei sorgfältig. 

Dann überprüfe, ob der Bericht bzw. die Studie von Grund auf auf die besonderen Anforderungen von Kindern in genau dieser Entwicklungsphase als zu berücksichtigendes Grundelement, aufgebaut ist. Dieser Teil sollte genau beschrieben sein. 

Noch mal: Menschen stehen mir näher als Tiere. Eben genau aus diesem Grund sollten wir so sorgfältig als möglich bei der Erforschung neuer Heilmethoden sein. Wir sind KEINE TIERE. Schon gar nicht Mäuse. 

Antwort
von BrightSunrise, 267

Ob Tierversuche sinnvoll sind bzw. hilfreiche Erkenntnisse liefern oder nicht, sei mal dahingestellt, jedenfalls sind sie für mich moralisch nicht vertretbar.

Meiner Meinung nach muss man objektiv an die Sache rangehen. Natürlich möchte ich nicht, dass jemand, dem ich sehr nah stehe, stirbt, aber es gehört nun mal zum Leben dazu (leider), damit sollte man sich abfinden. Niemand hat das Recht, ein Tier (Mensch) als etwas "Besseres" darzustellen als ein anderes Tier (z.B. Maus). Ich möchte nicht, dass ein Tier für jemanden (unfreiwillig) sein Leben lassen muss, außerdem sollte man der natürlichen Selektion nicht aus dem Weg gehen.

Jeder kann eine andere Meinung haben, das ist völlig legitim, aber ich möchte keine Diskussion anzetteln, die gibt es unter den anderen Antworten schon genug. Ich werde meine Meinung auch nicht ändern.

Und jetzt noch ein schönes Zitat von Helmut F. Kaplan:

Deshalb ist auch die faktische Frage, ob Tierversuche für den Menschen nützlich sind, moralisch irrelevant: Tierversuche sind falsch, unabhängig davon, ob sie für den Menschen nützlich sind. Die legitime Frage ist nicht: ‚Wieviel Gesundheit können wir maximal erzeugen?‘, sondern: ‚Wieviel Gesundheit können wir auf ethisch zulässige Weise erzeugen?‘ Die – echte oder vermeintliche – Nützlichkeit von Tierversuchen ist überhaupt kein ethisches Argument: Es gibt viele Dinge, die nützlich wären, aber dennoch unmoralisch und verboten sind, zum Beispiel Menschenversuche.


Liebe Grüß BrightSunrise
Kommentar von Etter ,

Mhhh was ist für dich "natürliche Selektion"?

Eigentlich verenden die meisten Tiere, wenn sie sich das Bein brechen. Nur mal als Beispiel.

Kommentar von BrightSunrise ,

Das wäre z.B. natürliche Selektion.

Nun habe ich mich allerdings nicht gut genug ausgedrückt.

Ich sage mal so, die Tierversuche, die man bereits gemacht hat, kann man ja leider nicht rückgängig machen. Daher wäre es meiner Meinung nach OK, diese Erkenntnisse zu nutzen.

Weitere Tierversuche halte ich jedoch nicht für gut.

Wenn man objektiv an die Sache rangeht, hätte unser "Fortschritt" (egal in welchem Bereichen) überhaupt nicht stattfinden dürfen. Dieser "Fortschritt" ist der Grund dafür, warum wir diesen Planeten zerstören. Also hätte man am besten gar nicht damit anfangen sollen, der natürlichen Selektion aus dem Weg zu gehen.

Schönen Abend noch. :)

Kommentar von auaauamehr ,

am besten? für wen den? und was hast du gegen die zerstörung des planeten? und wie soll die überhaupt aussehn diese zerstörung?

ich bin sehr froh das es diesen fortschritt gibt. ich möchte auch nicht darauf verzichten..du etwa?

Kommentar von BrightSunrise ,

Für den Planeten. Der Mensch zerstört den Planeten (Umweltverschmutzung, Rodung, Abgase/Emission, Zerstörung von Lebensräumen). Ohne menschlichen Fortschritt hätte der Planet diese Probleme nicht.

Da man es ja nun kennt, möchte man natürlich ungern darauf verzichten, aber ich habe mehrfach daraufhin gewiesen, dass ich das Ganze objektiv betrachtet habe.

Und dass ich dir doch tatsächlich erklären muss, was der Mensch mit diesem Planeten anrichtet...

Kommentar von auaauamehr ,

dem planeten ist das ganz egal egal..so objektiv..der planet hat auch keine probleme, der wird nicht krank und er leidet auch nicht.

 

und ganz objektiv betrachtet kannst du dir garnicht vorstellen wie es dir ergehen würde oder diesen fortschritt..das gilt auch für medikamente..nächste blindarm-op bidde den lappen mit ether tränken

Kommentar von BrightSunrise ,

Aber den ganzen anderen Lebewesen auf diesem Paketen ist es nicht egal. Wenn du es OK findest, dass der Mensch seinen Lebensraum und den anderer zerstört - Bitte. 

Ich betrachte objektiv, was am besten für den Planeten und deren weitere Bewohner ist, nicht für den Menschen. Das bedeutet, ich betrachte alles Leben und was das Beste für dieses Leben ist und das Beste ist sicherlich nicht, es zu zerstören Kannst oder willst du es nicht verstehen?

Mir liegt die Erde eben am Herzen, dir nicht.

Ich habe oben geschrieben, dass ich keine Diskussion will, jetzt gab es doch eine, ich werde jetzt aufhören.

Kommentar von Omnivore11 ,

Ohne Tierversuche wäre der Großteil deiner Verwandtschaft schon längst gestorben. Weiß nicht ob du das so prickelnd findest, wenn die Lebenserwartung des Menschen wie die aus dem Mittelalter entspricht.

Kommentar von BrightSunrise ,

Objektivität ist euch ein Fremdwort, oder?

Da steht übrigens auch, dass ich das nicht prickelnd fände.

"Natürlich möchte ich nicht, dass jemand, dem ich sehr nah stehe, stirbt"

Kommentar von alex38908 ,

ein Tier (Mensch) als etwas "Besseres" darzustellen als ein anderes Tier (z.B. Maus)

Aufgrund dieser kranken Denkweise muss sich wieder radikal etwas ändern, in der Politik. Sowas ist nämlich nicht normal. Menschen sind keine Tiere! Wenn du den Unterschied zwischen Tier und Mensch nichts begreifst, dann ist das äußerst bedenklich. Aber wahrscheinlich kannst du nichts dafür, dir wurde das bestimmt alles eingeredet. 

Kommentar von BrightSunrise ,

Wenn du meinst, dass ein Mensch kein Tier ist, dann hast du im Biologieunterricht gewaltig nicht aufgepasst, aber wahrscheinlich kannst du gar nichts dafür, musstest wohl immer Kreide holen.

Wir sind Säugetiere, gehören zu der Unterordnung der Trockennasenprimaten und zur Familie der Menschenaffen. Das bedeutet, wir sind Affen! Und Affen sind Tiere.

Es sei denn, das stimmt nicht auf dich zu:

"Als Tiere werden Lebewesen mit Zellkern(Eukaryoten) angesehen, die ihreStoffwechselenergie nicht wie Pflanzen aus Sonnenlicht beziehen, Sauerstoff zur Atmungbenötigen, aber keine Pilze sind. Zur Energie- und Stoffgewinnung ernähren sich Tiere von anderen Lebewesen (Heterotrophie). Die meisten Tiere können sich aktiv bewegen und besitzen Sinnesorgane."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tier

Aber hey, wozu gehören wir denn dann? Zu den Pflanzen? Zu dein Elementen?

Kommentar von 2016Frank ,

Interessanterweise findet man eine derartige Einstellung in der Regel nur bei (menschlichen) "Tieren", die entweder selber kerngesund sind oder kein leidendes Kind haben oder eine andere, ihnen besonders nahestehende Person an einer scheinbar unheilbaren Krankheit dahinsiechen sehen müssen.

In solchen Fällen ändern sogar solche "Tiere" oftmals ganz schnell ihre Meinung, nämlich wenn sie selber direkt betroffen sind.

Und was das "nachträgliche nutzen" von bereits vorgenommenen Tierversuchen angeht: Ist nicht! Entweder oder. - Es gibt nämlich auch kein "ein bißchen schwanger sein". Alleine durch eine solche "Rosinenpickerei" machen sich solche Tierversuchsgegner in meinen Augen bereits vollkommen unglaubwürdig.

Das sind meine 2 Cent zum Thema Tiere und "Tiere".

Kommentar von BrightSunrise ,

Ihr könnt weder lesen, was ich geschrieben habe, noch seid ihr von einer objektiven Denkweise gesegnet worden.

Ich habe nun schon mehrfach geschrieben, dass ich es natürlich nicht toll finde, wenn jemand, den ich mag, stirbt! Natürlich finde ich das sche*ße! Aber ich habe eben nicht nur die Menschen im Blick, sondern ALLE LEBEWESEN.

Ihr schiebt euch alles zurecht und behauptet Dinge, die ich niemals von mir gegeben habe.

Von daher ist diese Diskussion von mir aus beendet.

Kommentar von Kurpfalz67 ,

@BrightSunrise

Es geht ja bei einer Erkrankung nicht immer gleich um das Sterben.

Bei deiner Einstellung solltest du konsequent auf jede Behandlung verzichten.

Keine Nasentropfen bei Schnupfen,keine Pille, keine Schlaftabletten, keine Psychopharmaka, keine Schmerztabletten, keine lokale Anästhesie beim Zahnarzt und bei anderen OP´s........das wäre konsequent.

Da die Schmerzen bei OP´s unerträglich wären, ist das natürlich ethisch nicht zu vertreten. Daher müsstest du bei deiner Einstellung generell auf eine OP verzichten.

Mach das ein Leben lang und ich zolle dir Respekt.


Kommentar von BrightSunrise ,

"Objektivität (von lateinisch obiectum, dem Partizip Perfekt Passiv vonobicere: das Entgegengeworfene, der Vorwurf oder der Gegenwurf) bezeichnet die Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung einer Sache, eines Ereignisses oder eines Sachverhalts vom Beobachter beziehungsweise vom Subjekt."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Objektivit%C3%A4t

Eine Schweigeminute für alle, die meine Worte nicht verstehen.

Antwort
von LGTipps, 14

Weil Moral (philosophisch gesehen) absolut ist. Sprich: Es ist, unabhängig von den eventuellen Folgen für kranke Menschen, entweder richtig, Tierversuche durchzuführen oder es ist falsch.

Diesbezüglich stellen sich die Fragen:

Welche Rechte haben Tiere? Ist "Tiere" überhaupt eine moralische Kategorie (bzw. wer/was zählt dazu)? Sind Menschen keine Tiere?

Aus den Antworten auf diese Fragen ergibt sich -idealerweise- die Antwort darauf, ob Menschen (allgemein und/oder in diesem konkreten Kontext) eine höhere Wertigkeit bzw. mehr [Natur]Rechte als Tiere besitzen.

Antwort
von LilaBerlin, 3

Es ist völlig sinnfrei Tierversuche durchzuführen. PUNKT! 

Am Ende wird doch eh alles zugelassen, oder warum heißt es ständig "Dieser Bestandteil in XXX ist krebserregend, gesundheitsgefährdend..."   Medikamente an Tieren zu testen ist genau der gleiche Rotz. Unser Organismus unterscheidet sich doch grundlegend und da hilft es nur an Menschen zu testen.

Antwort
von blablalba4437, 24

Wer hat das Recht ein Tierleben  mit einem menschenleben zu vergleichen? Niemand hat das recht zu beurteilen, dass ein Lebewesen mehr wert hat als ein anderes? würdest es du gutheisen, wenn eine höher enwickelte lebensform dich als versuchsobjekt benutzen würde um seine eigenen artgenossen zu heilen?!?

Antwort
von Evoluzzer213, 14

Nur weil wir Menschen auf der Welt leben, heißt das nicht, dass wir hier den Thron gepachtet haben. Wie kann man sich einbilden, dass irgendwelche Tiere ständig für uns Menschen herhalten müssen?

Ich bin kein Vegetarier und ich bin dafür, Tiere zu mästen und zu schlachten aber ich hasse medizinische Tierversuche. Es ist das Schicksal mancher Menschen, zu sterben, egal wie traurig es ist. Ein Tier für die eigene Krankheit leiden zu lassen, finde ich echt unmoralisch

Antwort
von GabbyKing, 247

Ich finde es ehrlich gesagt absolut falsch so zu denken !
Diese Tiere fühlen genau solche Schmerzen wie wir auch und sie leiden auch genau so, warum sollte man ein Produkt an einem Tier testen, ( wobei man eh nicht genau weiß ob die Reaktion beim Menschen die selbe ist ) wenn es auch andere Möglichkeiten gibt ?
Und die gibt es, nur sind die Firmen daran interessiert hohen Gewinn zu machen.
Hier eine gute Seite dazu:
http://www.maeuseknast.de/wieso.pdf
Genau so verstehe ich nicht, warum man wenn man z.B. Tiermedizin studieren will während des Studiums Tierversuche durchführen muss ?
Was macht das für einen Sinn, wenn ich Tieren helfen will werde ich mit Sicherheit auch im Studium keine Zierversuche durchführen ?!!!
Ich bin also nicht deiner Meinung und finde diese Ansicht absolut falsch, da es Ausweichmethoden gibt, die einfach umgangen werden.

Kommentar von dadita ,

Es gibt KEINE ausreichenden Ausweichmethoden, unabhängig von dem Propagandabehauptungen von Peta und Co.

Wo Ersatzmethoden anwendbar sind, ist deren Nutzung bereits gesetzlich vorgeschrieben. Nicht dass dies nötig gewesen wäre, jede bekannte Ersatzmethode ist billiger und mit deutlich weniger bürokratischen und anderweitigen Aufwand verbunden als ein Tierversuch. Kein Forscher würde einen Tierversuch durchführen wenn es eine Alternative dazu gibt.

Aber in der Regel gibt es eben keine Alternative. Die Resultate von Mäusen und Co. sind im Regelfall gut auf den Menschen übertragbar, unsere Physiologie und vorallem Molekularbiologie unterscheidet sich nicht sonderlich stark. 

Kommentar von GabbyKing ,

Das heißt auch du bist FÜR Tierversuche ???

Kommentar von dadita ,

Ja bin ich natürlich. Da praktisch jede Errungenschaft der modernen Medizin ebenjenen Versuchen zu verdanken ist und Millionen Menschen diesen Versuchen ihr Leben verdanken, unterstütze ich diese vollkommen!

Da ich mittlerweile selbst in der Forschung tätig bin weich ich um die Bedeutung und Alternativenlosigkeit dieser Versuche für den medizinischen Fortschritt.

Kommentar von rawierawie ,

Es gibt beweisbar keine Alternative zu Tierversuchen in der Medizin! Gerne können sich aber die Tierversuchsgegner den Labortestbedingungen stellen. Da wäre ich doch sehr dafür, denn das wäre äußerst ehrlich gegenüber deren Meinungen!

Antwort
von Vanelle, 183
keine andere Wahl gibt um etwas zu entwickeln das kranken Menschen das Leben rettet

Womit sich die grundlegende Frage stellt, ob es wirklich keine andere Wahl gibt.

Tierversuche decken häufig nur Teilaspekte ab, was nicht zuletzt daran liegt, dass Tiere nicht hinreichend genug so "funktionieren" wie Menschen.

Um einen Test an Menschen kommt man nicht vorbei, wobei man bei klinischen Studien noch auf Freiwillige zurückgreift, folgt dann der "Freilandversuch".

Das hat dann manchmal recht böse Auswirkungen, weil sich bei diesen "Massenversuchen" herausstellen kann, dass die Nebenwirkung die erhoffte Wirkung bei weitem übertreffen.

Das kann natürlich nicht heißen, die Dinge einfach hinzunehmen. Es geht nicht ohne Risiko. Ob und in welchen Fällen Tierversuche hilfreich sind, ist recht heftig umstritten.

Und nicht selten ist es so, dass man um Tierversuche nicht herumkommt, wenn man eine Zulassung erreichen will, weil sie von Gesetzen vorgeschrieben werden.

Kommentar von dadita ,

Bei jeder Medikamentenzulassung sind Tierversuche vorgeschrieben, mit guten Grund.

Tierversuche sind in ihrer Aussagekraft und Fähigkeit komplexe Reaktionen zu simulieren alternativenlos. Es gibt momentan schlicht keine bessere Alternative.

Denn bevor ein Medikament überhault ins Tierversuchsstadium kommt, aurden diverse Testverfahren wie Zellkultur und Co. bereits ausgeschöpft. Jeder fehlgeschlagene Tierversuch und jede fehlgeschlagene medizinische Studie verursacht einem Konzern enorme Kosten. Daher wird versucht alles zu unternehmen um bereits möglichst früh sicherzustellen, dass ein Medikament wirksam und möglichst nebenwirkungsfrei ist. 

Kommentar von DonkeyDerby ,

Bitte nebenwirkungsfrei ersetzen durch nebenwirkungsarm. Denn wie heißt es so schön: Keine Wirkung ohne mögliche Nebenwirkung.

Kommentar von dadita ,

Oder "möglichst nebenwirkungsfrei" was exakt das ist was ich geschrieben habe und diesem Umstand Rechnung trägt ;)

Antwort
von Panazee, 263

Das Problem mit vielen Tierversuchen ist, dass sie oft nicht wirklich aussagekräftig sind. Eine Maus ist kein Mensch und was bei einer Maus wirkt kann bei einem Menschen sogar schädlich sein.

Es könnte sogar sein, dass manche Pharmafirmen ihre Versuchstiere danach auswählen, ob sie glauben, dass bei dem gewählten Tier möglichst wenig schädliche Wirkungen auftreten.

Ein Schaf kann problemlos Blausäure in einer Menge zu sich nehmen, die mehrere erwachsene Menschen töten würde. Mäuse können recht problemlos Tollkirschen fressen. Ein Papagei kann durch eine geringe Menge Petersilie sterben.

Kommentar von dadita ,

In den meisten Fälle aber eben doch. Und nein, dies könnte nicht sein, da die Anforderungen über Art und Zahl der Tiere an denen ein Medikament getestet wird bevor es am Menschen getestet wird von der Behörde vorgegeben wird. 

Kommentar von Panazee ,

In anderen Fällen eben nicht, auch wenn das selten vorkommt und so gut wie nie so tragisch endet wie in diesem Fall

http://www.welt.de/vermischtes/article151051435/Proband-nach-Arzneitest-in-Frank...

Da liefen vorher Tierversuche.

Man kann da beide Meinungen vertreten und es gibt auch gute Argumente für Tierversuche.

Kommentar von dadita ,

Das Argument für Tierversuche ist, dass soclhe Meldungen ohne ebendiese an der Tagesordnung wären. Manchmal schlüpft eine schädliche Substanz durch die zahlreichen Kontrollmechanismen...aber gäbe es diese nicht, wären derartige Studien praktisch immer mit Toten verknüpft.

Zumal es ohne Tierversuche in der Grundlagenforschung überhaupt keine Medikamente geben würde, um diese dann später an Menschen zu testen.

Kommentar von Dianaartem ,

Tssss..dadita, du behauptest hier immer nur irgendwas, ohne Beweise zu bringen!  ↓

Kommentar von dadita ,

Sagt der/die richtige, aber bitte hier ein paar Quellen: 

http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/geschaeftsstelle/publikationen/dfg_...

http://www.drze.de/im-blickpunkt/tierversuche-in-der-forschung

Neben der Tatsache, dass 95% der Gene der Maus ein Äquivalenz aufweisen, das endokrine System aller Säugetiere praktisch ident ist und vieles mehr.

https://www.genome.gov/10001345/importance-of-mouse-genome/

https://www.nih.gov/news-events/nih-research-matters/comparing-mouse-human-genom...

Alles lässt sich problemlos in einem Lehrbuch deiner Wahl zum Thema Tierphysiologie oder Molekularbiologie recherchieren. 

Kommentar von DonkeyDerby ,

Dennoch ähneln sich die Säugetiere untereinander relativ stark. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Medikamente aus dem humanmedizinischen Bereich auch bei anderen Säugetieren anwendbar sind und vice versa.

Kommentar von Dianaartem ,

Totaler Blödsinn ↓

Und wenn ihr das noch 1000mal behauptet, dann ist es doch nicht wahr, beweist es doch endlich!

Kommentar von dadita ,

Seufz. Wie kann man bei so kompletter Unwissenheit im Bezug auf dieses Thema soviel Meinung haben. 

Du hast offensichtlich keinerlei Ahnung von der Thematik, du hast dich noch nie mit Versuchsgestaltung in der Molekularbiologie auseinandergesetzt, hast keine Ahnung von der Anatomie und Physiologie von Mensch und Tier: Was also bringt dich dazu, diese Unwissenheit hier herauszuposaunen.  

Kommentar von auaauamehr ,

gibt etliche beweise dazu! wieso bist du so blind? geh doch einfach mal in eine bibliothek und lies etwas wissenschaftliches zu diesem thema! 

woher stammt dein wissen denn eigentlich? quelle?

Kommentar von Omnivore11 ,


woher stammt dein wissen denn eigentlich? quelle?

Darf ich Tipps abgeben? Ich tippe auf PeTA, Greenpeace und Ärzte-gegen-Tierversuche

Kommentar von rawierawie ,

Wobei Greenpeace durchaus Einsicht gegenüber manchen Versuchen aufweist im Gegensatz zu manch einer bekloppten Meinung hier! Tierversuche in der Medizin sind weitgehenst notwendig. Da führt in den nächsten Jahren kein Weg dran vorbei! Peta dagegen ist wirklich eine Klo-Meinung!

Antwort
von kiniro, 181

Ich kenne Veganer, die sagen "Gesundheit geht vor" und die ein krankes Kind nicht wegen Mäusen sterben lassen würden.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Die gibt es Gott sei Dank natürlich und es sind gar nicht so wenige. Es handelt sich dabei in der Regel um reife, meist erwachsene Menschen, die den Veganismus als Lebensform für sich entdeckt haben und das meist ohne das Bedürfnis, zu missionieren und denen die Nächstenliebe nicht abhanden gekommen ist.

Kommentar von rawierawie ,

Nja, dann gibt es noch die Ärzte, die dann das Jugendamt informieren und dann den Eltern das Sorgerecht entziehen und das aus gutem Grund, denn dass geht gar nicht. Es gibt nun mal keinen Ersatz für Tierversuche. Wer das nicht verstehen will. ist nicht von dieser Welt!

Antwort
von HanabiChan, 152

Hallo :)

(Bin auch Vegetarierin)

Ich stelle Tiere mit dem Menschen gleich. Ich finde nicht, dass wir ein höheres Wesen sind (eher gegenteilig, so wie wir gegenüber der Natur und Allem handeln...)

Tiere haben Gefühle und fühlen ebenfalls Schmerzen und sollten meiner Meinung nach nicht für Versuche benutzt werden (oder zum essen, aber das ist ein anderes Thema).
Meinetwegen sollen Menschen an Menschen testen, was gut ist und was nicht, gibt ja auch genug von uns. Und wenn man das nicht will, dann muss man das Medikament einfach weglassen, schadet auch nicht. Oder die sololen eben mehr Geld ausgeben, um es anders zu testen, aber das wird niemals passieren.

Die Pharamindustrie wird so oder so nicht immer richtige Medikamente zur Verfügung stellen, die (besonders schwere) Krankheiten heilen. Denn ohne kranke Menschen, verdienen die ja schließlich nichts. Und wie jeder weiß, geht es bei Menschen nur um Geld( und Macht).

LG :)

Kommentar von IQvsLK001 ,

Meinetwegen sollen Menschen an Menschen testen

das gabs schon mal .... war eine ganz üble zeit

also .... so etwas willst du wieder einführen ???

Kommentar von rawierawie ,

@HanabiChan Sehr naiver Kommentar und ehrlich gesagt, finde ich das äußerst erschreckend, was du von dir gibst!

Kommentar von Omnivore11 ,

Meinetwegen sollen Menschen an Menschen testen, was gut ist und was nicht, 

super....ich hoffe du stellst dich zur Verfügung!

Kommentar von HanabiChan ,

Wie gesagt, stelle ich den Menschen mit Tieren gleich.

Lieber stelle ich mich zur Verfügung als wenn es ein Tier machen müsste, was nicht mal darüber selbst entscheiden darf. Ich hab ja nichts davon gesagt, dass Menschen gezwungen werden sollen. Natürlich wäre es dann wieder eine üble Zeit, aber so meinte ich das nicht. Es war gemeint, dass die es schon freiwillig machen. Dann können die Menschen entscheiden, wag ich es oder nicht.

Aber das für Menschen so viele unschuldige Tiere tagtäglich leiden müssen und vor Schmerzen sterben, finde ich nicht in Ordnung.

Kommentar von Omnivore11 ,

Also sollen lieber etliche Menschen leiden, ja?

Kommentar von rawierawie ,

Gut, dass dieser fehlgeleitete "Mensch" nur ein kleines Licht in der Nahrungskette ist!

Kommentar von HanabiChan ,

Wie gesagt, stelle ich den Menschen mit Tieren gleich. Und wenn sich ein Mensch freiwillig zur Verfügung stellt und leidet, ist es mir immer noch lieber, als wenn etliche Tiere dafür benutzt werden, die nichts dafür können, dass der Mensch lebt wie er lebt.

Das ist meine Meinung.

Antwort
von Maimaier, 147

Die Forschung bei Medikamenten geht nicht in Richtung Heilung, sondern lebenslange Abhängigkeit, das bringt mehr Geld. Die Kinder sterben also nicht, sind aber auch nicht gesund. So bezahlen wir das Kranksein.

Kommentar von kayo1548 ,

"
Die Forschung bei Medikamenten geht nicht in Richtung Heilung"

doch, sicher dort wo das möglich ist auf jedenfall.

Bei manchem kann man heutzutage leider noch keine Heilung erreichen (forscht diesbezüglich aber auf jedenfall), aber wenn die Person dann trotzdem ein normales, beschwerdenfreies Leben führen kann ist das doch besser als eine verkürzte Lebenswartung oder starke Schmerzen oder sonstige Beschwerden.

Kommentar von Tjula1 ,

Das kommt immer gerne von den Leuten, die im medizinischen Bereich keine Ahnung haben ;) Denkst du denn, dass alle Forscher auf der Welt von bösen Pharmafirmen gezwungen werden, falsche Forschung zu betreiben? 

Forschung als solche ist nicht so einfach - man kann nicht sagen: ich entwickel jetzt ein Medikament, das Krebs zwar nicht heilt, aber langsamer wachen lässt (übrigens, DEN Krebs gibt es gar nicht - das ist alles unterschiedlich und hat miteinander gar nicht so viel zu tun). Erstmal muss man die Mechanismen einer Krankheit erkennen und begreifen. Dann, was man theoretisch machen muss, um diese aufzuhalten/zerstören. Dann, wie man das ins Praktische umsetzt. Das ist alles super kompliziert und sicher nicht so einfach, wie es immer gerne dargestellt wird :)

Kommentar von Maimaier ,

Du übertreibst maßlos. "alle Forscher auf der ganzen Welt ...".

Es gibt ehrliche, saubere Forschung ohne Abhängigkeit von Drittmitteln und Industrie, aber eben leider auch andere. Die Frage ist jetzt, welche dominiert tatsächlich? Wer hat mehr Einfluß, mehr Geld? Bitte nicht davon ablenken.

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Kaninchen & Tiere, 311

Hallo, 

das muss jeder selber wissen. Bei Medizin würde ich es keinem verübeln, wenn er meint es zu brauchen.

 Ich für meinen teile halte schon mal nicht viel von der Pharmaindustrie. Genauso wenig von Tierversuchen, weil ich es nicht einsehe das 1000 Tiere ihr Leben lassen nur weil wir uns nicht mit unserem Schicksal abfinden können und Angst vor dem Tod haben. Es gibt übrigens sehr wohl andere Wege in dem Bereich zu forschen. Das kostet nur mehr. Tiere produzieren sich selber und sind somit umsonst. 

Hier gehts aber auch um den Menschen. Stell dir mal vor wir hätten jetzt das ultimative Heilmittel für jede Krankheit. Jeder stirbt nur noch an Altersschwäche. Dann wäre die Welt ganz schnell ganz voll. Wir müssten dann auf Kriege hoffen um uns zu reduzieren und wieder Lebensqualität zu erhalten. Krankheiten sind nicht umsonst da, sie haben schon einen Grund. Wir haben schon viele Krankheiten ausgerottet und sind dadurch schon viel zu viele Menschen. Schau dich mal um. Schau was ein Menschenleben in anderen Länder´n wert ist. Siehe wegen was einem schon die Todesstrafe verängt wird. Das hat nix mit einer gepflegten Kultur zu tun, sondern es geht um darum die Menschen zu reduzieren. Und das will ich damit auch vermeiden! 

Es geht hier nicht nur um fanatischen Tierschutz. Das sieht nur irgendwie keiner. bzw. sehr wenige. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Kommentar von FragaAntworta ,

Das ist aber eine sehr menschenfeindliche Aussage, kennst Du keine anderen Mittel der Geburtenkontrolle als einen Krieg und die Todesstrafe? Ist Dir nicht bekannt, dass gerade die Industrieländer, durch Bildung und längeres Leben, ein Problem mit dem Nachwuchs haben? Wenn Du den Lebensstandard in den anderen Ländern erhöhst, wird sich das "Problem der viel zu vielen Menschen", erst gar nicht zeigen, ganz ohne Kriege und Todesstrafen.

Kommentar von user8787 ,

@VaniVeggi

Auch ich finde deine Standpunkte ethisch sehr bedenklich. 

Hier passen deine Einstellungen zum Wert des Lebens nicht zusammen....dein Beitrag erschrack mich, der eigentlich positive Grundgedanke zum Tierschutz wird so völlig überschattet. 

Eine recht scheinheilige Vorstellung von Moral....

Kommentar von VanyVeggie ,

Was ist daran menschenfeindlich? Dieser Gefahr laufen wir. Industrie ist nur ein System. Mag ja sein, dass jedes Land meint zu wenig Nachwuchs zu haben und das es viele Arbeitsplätze gebe. Das ist für Europäer typisch dem Glauben zu schenken. Aber schon mal in z.B China geschaut? Die haben nicht umsonst die höchste Todesstrafrate und die 1-Kind-Regel. Wer weiß, ob das eines Tages dann auch bei uns so sein wird? Wenn jeder nur noch an Altersschwäche sterben würde, dann kann das natürlich passieren.

Kommentar von Etter ,

"Die haben nicht umsonst die höchste Todesstrafrate und die 1-Kind-Regel"

Und das ganze führte zu massiven Problemen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ein-Kind-Politik#Soziale_Folgen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/china-ein-kind-politik-abs...

http://strassenkinderreport.de/index.php?goto=503&user_name=

Abgesehen davon ist die Regel inzwischen außer Kraft gesetzt und durch eine 2 Kind Politik ersetzt worden. Dabei werden Geburten von weiblichen Nachkommen gefördert.

Kommentar von KittyCat2909 ,

In China ist übrigens seit dem letzen Jahr 2 Kinder gestattet. Dies bekommen nicht einmal westeuropäische Paare hin, denen es frei stehen würde.


Zu allem anderen, was von dir zu lesen war ist haar sträubend menschenverachtend.

Kommentar von Omnivore11 ,

Naja doch. Deutschland liegt etwa bei 1,4. Und die frisch ausgetretenen Inselbewohner haben sogar fast 2 Kinder pro Frau.

Kommentar von VanyVeggie ,

Gut. Das wusste ich nicht. 

Aber was ist hierbei menschenverachtend? Das würde mich mal interessieren. ich bin nämlich ganz sicher nicht menschenverachtend. Ich bin allerdings auch nicht tierverachtend. 

Kommentar von KittyCat2909 ,

wegen was einem schon die Todesstrafe verängt wird. Das hat nix mit einer gepflegten Kultur zu tun, sondern es geht um darum die Menschen zureduzieren. Wir müssten dann auf Kriege hoffen um uns zu reduzieren und wieder Lebensqualität zu erhalten. Krankheiten sind nicht umsonst da

Wie nennst du das? Menschenfreund?

Übrigens die 'Überbevölkerung reguliert' sich von selbst. Deswegen gibt es Hungersnöte und leider auch Krankheiten wie Aids,. Tuberkolose, Malaria und Ebola.

Was du von dir gegeben hast, sag sowas zu Asiaten, Afrikanern usw

Die freuen sich sicher wenn du sagst, dass es gut ist, wenn ihr Kind oder sie selbst sterben.

Die Todesstrafe wird Nicht als künstliche Reduktion der Menschheit angewendet- es sei denn du meinst damit und das wäre das einzige, was man damit in Zusammenhang bringen kann- die Nazis im 2 Weltkrieg.

Überlege lieber gut, was du so von dir gibst!

Kommentar von VanyVeggie ,

Glaubst du ich will das? Eben nicht! Ich kann mir nur gut vorstellen, dass wenn jede Krankheit heilbar sein würde das es zu sowas kommt. Und nein ich will nicht, dass Menschen sterben. Lässt sich aber auch nicht vermeiden. Der Tod gehört zum Leben nun mal dazu. Und damit muss man sich eben abfinden. 

Pass lieber du auf, was du von dir gibst und mir unterstellst. 

Kommentar von dadita ,

Wie kann man soviel zu einem Thema zu sagen haben und dennoch so wenig Ahnung haben. Den menschenfeindlichen Populationskontrolle-Unsinn lasse ich jetzt Mal außen vor:

Jede einzelne Ersatzmethode welche uns bekannt ist, ist billiger und inkomplizierter als der Tierversuch. Der Tierversuch ist die mit abstand teuerste Methode des Erkenntnisgewinns in der biologischen Forschung. Die Kosten und bürokratischen Hürden welche mit jedem Versuch verbunden sind, sind enorm.

Versuchstiere sind NICHT umsonst, nichteinmal Ansatzweise. Jedes Tier welches zu einem Tierversuch hermgezogen wird, entstammt jahrelanger Zucht und wirde meistens aus genetischer Ebene modifiziert. Eines dieser Tiere kann über 1000€ kosten...und man braucht mehr als eins. 

Wobei eins lässt sich doch sagen: Der Bevölkerungswachstum ist nicht nennenswert mit der modernen Medizin verknüpft. Gerade in jenen Regionen in welchen die Errungenschaften der moderne Medizin für jeden zur Verfügung stehen, z.B. Europa, schrumpft die Bevölkerung eher.

Der Bevölkerungsexplosion kommt man mit Bildung und Verhütungsprogrammen bei, nicht damit kranke Menschen einfach sterben zu lassen. 

Kommentar von VanyVeggie ,

Wie kann man soviel zu einem Thema zu sagen haben und dennoch so wenig Ahnung haben.

Frage ich mich auch....

Kommentar von dadita ,

Wie wäre es dann damit sich einmal zu informieren und zwar nicht von den Propagandaseiten von Peta und Co? Dann würdest du es uns allen erparen diesen Unsinn immer und immer wieder lesen zu müssen.

Es gibt immer wieder vorträge an Universitäten zu diesen Theman, Info-Veranstaltungen und ähnliches, gehalten von Wissenschaftlern welche tatsächlich Ahnung von der Thematik haben. Sicher auch in deiner Umgebung. 

Deine Behauptungen sind einfach falsch, was die Frage aufwirft warum du sie dennoch tätigst. Unwissenheit oder der aktive Versuch Propaganda zu verbreiten? 

Kommentar von VanyVeggie ,

Uhm ich habe mich informiert und zwar nicht auf Peta. Wie wäre es, wenn du mir nicht auf den Zeiger gehst und mir einfach meine Meinung lässt? Ich werde meine Meinung niemals ändern. Genauso wenig versuche ich andere zu überzeugen. Es ist mir nämlich eigentlich egal, wie du und manch andere darüber denken. 

Finds allerdings ziemlich arrogant von dir einfach meine Meinung als "falsch" abzustempeln. Was kann an einer individuellen Ansicht bitte falsch sein? 

Kommentar von dadita ,

Die Aussage dass Ersatzmethoden teurer sind als Tierversuche IST falsch. Das ist keine Meinung sondern einfach eine falsche Behauptung.

Die Behauptung, dass Versuchstiere umsonst sind IST falsch. Siehe oben.

Die Behauptung, dass man auf diesem Gebiet auch ohne Tierversuche forschen kann ist Falsch. Siehe oben.

Die Behauptung, dass man die moderne Medizin aufgeben müsse, um dem Bevölkerungswachstum entgegen zu wirken IST falsch.

Dass du deine Meinung niemals ändern wirst ist mir klar, Fanatiker denken leider so. Dies macht deine falschen Aussagen allerdings nicht richtig und deine Meinung nicht intelligenter, im Gegenteil. 

Kommentar von VanyVeggie ,

Nö. Das ist auch nur wieder deine Meinung. Von meinen Aussagen ist nix falsch. 

Ersatz-Tierversuche: Schon mal von Zellkulturen gehört? Biopchips? Damit wird in mancher Forschung bereits schon gearbeitet. 

Und natürlich sind Tiere umsonst. Sie vermehren sich schließlich selbst und man muss kein "Material" kaufen. Oder glaubst du Tierversuchslabore kaufen 10000e Tiere?

Ach ja? Aber Bildung macht die Welt dann größer? An diesem Argument ist eher was faul. Es sterben 1000e Menschen an Krankheiten, wenn dies nicht mehr so ist, dann überleben weitere 1000e und dann wäre die Welt natürlich voll. Wir wurden schon zu viele nach dem wir es auf die Spitze der Nahrungskette geschafft haben. Was glaubst du wozu Krankheiten da sind? Die Natur hat sich dabei schon was gedacht. Sie ist dazu da um Überpopulationen zu stoppen. Aber gut dem musst du nicht zustimmen. Ist ja nur meine Meinung. ;) 

Kommentar von Etter ,

"Die Natur hat sich dabei schon was gedacht. Sie ist dazu da um Überpopulationen zu stoppen."

Ein Lebewesen denkt. Eine Fliege z.B.

Natur ist allerdings ein Konstrukt. Natur denkt nicht.

Kommentar von Dianaartem ,

Vielleicht mehr als hier so mancher Tierquäler :D

Und wenn Natur ein Konstrukt ist, wer hat es dann konstruiert?

Kommentar von Etter ,

Der Mensch. Einfach um Sachen zusammenzufassen. Natur umfasst prinzipiell jedes Lebewesen auf dem Planeten. Wenn du behauptest, dass sich die Natur was dabei denkt, dann behauptest du, dass jedes Lebewesen das selbe denkt. Man könnte es als eine riesige Schwarmintelligenz bezeichnen.

Eigentlich ist es aber halt nur ein leerer Begriff.

Optional könnte man jetzt an eine übergeordnete Instanz (rezessiv Gott) denken und sich somit der Schöpfungsgeschichte hingeben. Ich selbst bin aber nicht gläubig.

Falls du wissen willst, was ich eher glaube, wie Lebewesen auf die Erde gekommen sind, gibt es die Vermutung, dass Aminosäuren über einen Meteorit auf die Erde kamen und den Grundstock des Lebens bilden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/aminosaeuren-aus-dem-all-meteorit-brach...

"Vielleicht mehr als hier so mancher Tierquäler :D"

Warum schaffst du es eig. nicht sachlich zu bleiben? Warum direkt passiv aggressiv reagieren und so eine Diskussion eher erschweren? Ist es so schlimm darüber zu reden und sollte das nicht eher das Ziel von Tierschützern sein?

Zeigt aber halt mal wieder warum manche keinen Bock auf Diskussionen mit Tierschützern haben. Eigentlich schade wenn man so darüber nachdenkt.

Kommentar von Omnivore11 ,

Nö. Das ist auch nur wieder deine Meinung. Von meinen Aussagen ist nix falsch. 

Sag mal begreifst du eigentlich die beiden Begriffe nicht? Deine Aussagen sind KEINE Meinungen, sondern NACHPRÜFBARE Tatsachenbehauptungen!

Tiere produzieren sich selber und sind somit umsonst.

Das ist eine NACHPRÜFBARE Tatsachenbehauptung! Und dadita hat dir haarklein erklärt warum das falsch ist. Deine TATSACHENBEHAUPTUNG wurde somit nach wissenschaftlichen Maß falsifiziert und ist damit als FALSCH anzusehen!

Du solltest dringend die diese Begriffe lernen!

Oder glaubst du Tierversuchslabore kaufen 10000e Tiere?

Dadita hat das sogar sehr gut erklärt, warum die eine Menge Geld kosten. Das sind spezielle Züchtungen. Das kostet Zeit und Geld. Ist wie mit Milchkühen, da kann mkan sich auch dumm und dämlich bezahlen. Und fressen wollen die Tiere schließlich auch was.

Der Unterschied hier ist aber, dass DU es bist, der hier auf Vermutungen spekuliert. dadita braucht das nicht zu "glauben", wenn er/sie in diesem Fachgebiet arbeitet.

Deine Haltung ist einfach nur stur. Nicht einmal wenn eine Fachkraft deine Aussagen widerlegt, bleibst du dennoch bei deinen falschen Tatsachenbehauptungen. Leute wie du sind einfach unbelehrbar. Das zeigt deutlich, dass Veganismus und Tierversuchsgegner einfach nur eine Religion ist wo geglaubt wird, selbst wenn unzähle Gegenbeweise zur Verfügung stehen

Kommentar von dadita ,

Ist mir bekannt und im Gegensatz zu dir HABE ich mit diesen Systemen schon gearbeitet. Und ebenfalls im Gegensatz zu dir bin ich in der Lage einzuschätzen was diese Systeme leisten können und was nicht. 

Beide sind als Ersatz für Tierversuche nicht geeignet, sie sind eine Ergänzung. Das ist ein Fakt.

Das glaube ich nicht nur, dass weiß ich. Zudem kostet nicht nur der Ankauf sondern auch die Zucht Geld. Tiere konsumieren Futter und Wasser, sie brauchen Käfige die regelmäßig gereinigt und ausgetauscht werden müssen, eine Tierversuchseinrichtung benötigt Material- und Personalschleusen, Möglichkeiten Futter, Packmaterial, Enrichement zu autoklavieren und sterilisieren, geschultes Personal wie Pfleger und Tierärzte sowie jede Menge Raum, eine ausgefeilte Infrastruktur zur Kontrolle von Luftfeuchtigkeit und Temperatur, Geräuschkontrolle und vieles mehr.

Die Tiere alleine kosten in Anschaffung, Haltung und Zucht tausende Euro. Die Einrichtung als ganzes kostet Millionen.

Für eine Zellkultur brauchst du einen Brutschrank und eine Arbeitsbank sowie Medium und die Zelllinie. Das wars. Für Biochips gilt das gleiche. Die Kosten sind nichtmal ein Bruchteil der Kosten welche durch Tierversuche verursacht werden.  

Das sind keine Meinungen sondern Fakten. Und durch die komplette Unkenntnis dieser Fakten, gekoppelt mit dem Verlangen sich trotzdem zu diesem Thema zu äußern machen sich die meisten Tierversuchsgegner kontinuierlich lächerlich.

Das Bevölkerungswachstum in den meisten modernen Industriestaaten wäre ohne Zuwanderung negativ. Bildung reduziert die Zahl an Kindern pro Familie und damit auch die Bevölkerung. 

Kommentar von Omnivore11 ,

Was mich mal persönlich interessieren würde. Inwieweit muss die Tiergesundheit der Tiere garantiert werden, die dann zu den Versuchen herangezogen werden? Ich meine man kann ja keine Tiere nehmen, die an etlichen Krankheiten oder Parasiten leidet. Und kann man das prozentual abschätzen, inwieweit die Aufrechterhaltung der Tiergesundheit in die Aufwandkosten eingeht?

Kommentar von dadita ,

Die Garantie des Gesundheitszustands der Tiere ist ein enorm wichtiges Anliegen der Labortierkunde. 

Heute ist es üblich Tiere in SPF Haltung zu halten. Das steht für "spezifiziert pathogenfrei". Die Tiere haben also einen kontrollierten mikrobiellen Background in dem gewisse Pathogene nicht vorkommen dürfen. Zu diesem Zweck werden sogenannte Sentinels, Tiere welche mit den anderen Tieren im gleichen oder benachbarten Käfig gehalten werden aber nur dem Zweck der Überwachung des Keinstatus dienen, in regelmässigen Abständen an unabhängige Einrichtungen geschickt und dort auf eine Reihe von Erkrankungen untersucht. Die Liste ist endlos und wenn auch nur eine dieser Krankheiten gefunden wird, muss in der Regel ein Teil des Bestandes oder gar der gesamte Bestand in der Einrichtung euthanasiert und neu angezüchtet werden. Das kann Monate der Forschung vernichten, aber nur so ist es möglich eine Standardisierbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.

Dementsprechend hoch ist der Aufwand um diesen SPF-Status zu gewährleisten. Man benötigt Schleusensysteme für Mensch und Material, Filtereinrichtugen für die Umluft, spezielle Käfige mit unabhägiger Luftversorgung (sogenannte IVC-Käfige), ein höherer Luftdruck in der Einrichtung um das Eindringen von Luft von außen zu verhindern...und vieles mehr.

Das alles ist heute Standard wohlgemerkt. 

Es gibt auch komplett keimfreie Mäuse, bei diesen dürfen überhaupt keine Mikroben oder Viren an das Tier herankommen. Der Aufwand steigt hier nocheinmal weiter.

Geregelt wird all dies durch die FELASA Empfehlungen. 

Krankheiten stellen ein großes Problem in der Forschung an Labortieren da, sie können Ergebnisse verfälschen und im schlimmsten Fall sogar die komplette Sanierung des Bestandes (also den Austausch aller Tiere) notwendig machen, dementsprechend hoch ist der betriebene Aufwand um genau dies zu vermeiden. 

Kommentar von Omnivore11 ,

huii danke für die ausführliche Antwort. Das beantwortet einiges ja. Und ganz schön hoher Aufwand. Sogar noch höher als ich es mir vorgstellt habe. Dankeschön

Kommentar von ilinalta ,

@ Vany

Bei so viel Meinung sollte aber zumindest auch ein bisschen Ahnung dabei sein...die du, mit Verlaub, einfach nicht hast.

Kommentar von Omnivore11 ,

Das ist keine Meinung sondern einfach eine falsche Behauptung.

Den Unterschied zwischen Meinung und Tatsachenbehauptungen begreifen die aller wenigsten Veganer/Vegetarier!

Kommentar von Dianaartem ,

Es ist doch auch voll egal, ob die umsonst, so hat Vani das garantiert nicht gemeint, aber total billiger, als andere Methoden!

Kommentar von Omnivore11 ,

Eben NICHT. Und das hat dadita auch haarklein erläutert warum. Du solltest dich mit dem Thema auch mal nur Ansatzweise beschäftigen!

Kommentar von Dianaartem ,

@Omnivore  

der hat es angeblich haarklein erläutert, der hat das einfach immer wieder behauptet und nicht bewiesen. XD

Kommentar von dadita ,

Ich habe es haarklein erklärt, dass diese Tatsachen deinem Weltbild widersprechen macht sie nicht weniger wahr und jede lässt sich mit einer einfachen Internetrecherche oder einer Anfrage bei einer Universität mit biomedizinischen Schwerpunkt deiner Wahl verifizieren: 

Hier zum Thema Haltungsbedingungen und Hygiene:

http://www.gv-solas.de/fileadmin/user_upload/pdf_publikation/hal_maushaltung.pdf

Oder zu den angesprochenen Felasa-Richtlinien:

http://www.felasa.eu

Die Kosten lassen sich sehr schön über die Webseiten der Hersteller kontrollieren: 

http://www.tecniplast.it/de/catalog/individually-ventilated-cages.html

Oder des Jackson-Lanoratory, einer der größten Züchter von Labormäusen:

https://www.jax.org/jax-mice-and-services/find-and-order-jax-mice

Diese Hersteller reagieren auch auf Anfragen zu ihren Preisen. 

Kommentar von dadita ,

Tierversuche sind eben NICHT billiger. Und dies weiß jeder der sich auch nur ein bisschen mit diesem Thema und dem enormen finanziellen und bürokratischen Aufwand der hinter jedem Tierversuch steht auseinandergesetzt hat. 

Kommentar von Dianaartem ,

Du hältst dich für den aller Intelligentesten, aber das bist du eher nicht. Du bist doch ein Fanatiker, du stellst die Aussagen der anderen hier als dumm und falsch hin, aber beweisen tust du gar nichts, du behauptest einfach nur!

Kommentar von Omnivore11 ,

Ich stelle hier NIEMANDEN als dumm hin! Warum Tierversuche unabdingbar sind und das sie eine Menge Geld kosten wurde hier von FACHKREISEN glaubhaft erläutert. Die Tierversuchsgegner argumentieren ausschließlich auf Basis von Vermutungen.

Richtig....ich bin kein Fachmann. Ich bin weder Veterinär, noch Chemiker, noch Biologe. Im Falle von Biologen habe ich aber im Rahmen des Studiums öfters zu tun. Auch mit Professoren aus der biologischen Falkultät. Und die konnten mir das sehr gut erklären WARUM das nun mal nötig ist. Und dadita macht das hier im gleichen Maße. Hier steht Fachwissen gegen Laienmeinung.

Kommentar von Dianaartem ,

Toll echt, was bildet ihr euch denn ein?

Diese Fachkreise werden vor allem gut bezahlt, andere Wissenschaftler werden oftmals boykotiert, wenn die Fakten bringen, die unerwünscht sind!

Kommentar von dadita ,

Jetzt gehen wir schon zu Verschwörungstheorien über. Das ist absoluter Schwachsinn. Weder sind Wissenschaftler überdurchschnittlich gut bezahlt (ich hätte davon jedenfalls noch nichts bemerkt) noch bekomme ich Geld dafür auf einer Internetplattform meinen Berufsstand zu verteidigen noch boykottiere ich oder irgendein anderer Forscher Wissenschaftler aus solch absurden Gründen. 

Ich bilde mir ein mich in der Materie deutlich besser auszukennen als du...und dies scheint sich zu bestätigen.

Kommentar von Etter ,

Sry dass ich das mal so einwerfe, aber auf der Begründung fußt eig. jede Verschwörungstheorie.

Obs nun um die Hohlwelt, Echsenmenschen, Aliens oder den Yeti geht.

Just sayin'

Kommentar von Omnivore11 ,

@Etter

nimmt man alles zusammen ist die Erde innen hohl und dennoch flach ^^

Frag mich nicht wie das aussehen soll ^^

Außerdem ist die Logik ja voll "gut nachvollziehbar". Aus Lust und Laune....ääääh ich meine "Geldgier"....haben Biologen Biologie studiert und sind dann in die Tierversuchsbranche eingestiegen um andere Forscher zu ärgern. Ja klar.....das ist doch Logik pur

Kommentar von dadita ,

Des Fanatismus machen sich hier weder Omni noch ich schuldig, sondern du und vany. 

Auch wenn es wohl nichts bringt:

Ein Statement von Uni.-Prof. Dr. Lassmann zu diesem Thema: 

http://sciencev1.orf.at/news/113860.html

Oder ein Artikel mit Statements:

http://m.diepresse.com/home/science/4845589/index.do

Noch ein paar mehr:

http://eara.eu/de/kampagnen/40-grunde-warum-wir-tierversuche-in-der-forschung-br...

Kommentar von Omnivore11 ,

Ich wette jetzt kommt das Pseudoargument, dass die dafür "geschmiert" werden ^^

Kommentar von dadita ,

Wahrscheinlich...Peta und Co. finanzieren sich ja bekanntlich durch Luft und Liebe ;) 

Kommentar von Omnivore11 ,

Und durch Spendenaufrufe durch Panikmache mit selbsterfundener Propaganda. Ich kenn das aus der Viehzucht. Ich kenne keine Seite die soviel Unsinn schreibt wie PeTA

Kommentar von ilinalta ,

@ Dianaartem

dadita stellt die Meinung anderer nicht als dumm und falsch hin, diverse Behauptungen von Vany SIND dumm und falsch. Das ist eine TATSACHE. Vany beharrt auf Dingen, die einfach falsch sind und weigert sich, sich RICHTIG zu informieren - wohl aus Angst, dass er/sie Fakten zu lesen bekommt, die er/sie nicht wahrhaben will. Ihr benehmt euch wie diese Spinner von der Flat-Earth-Society - egal, wie gut man erklärt oder Beweise liefert, die Fakten werden weggelogen oder verdreht, damit das eigene verquerte Weltbild wieder passt.

Und da dadita jobmäßig weiß, wovon sie redet, weiß sie es halt einfach besser als ihr zwei Scherzkekse. Ihr werdet einfach damit leben müssen, dass es Menschen gibt, die gewisse Dinge einfach besser wissen als ihr. Auf die Idee, einem Chirurgen seinen Job erklären zu wollen, würdet ihr ja auch nicht kommen, oder? Was qualifiziert euch also plötzlich zu Experten im Bereich Tierversuche, wenn ihr davon keinerlei Kenntnisse habt? Kennt ihr den Spruch "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F..... halten"?

Kommentar von Omnivore11 ,

Ich gebe sogar auch zu davon wenig Ahnung zu haben. Aber ich kennen das von Biotechnologie-Studenten und Lehrveranstaltungen. Und die Notwendigkeit wurde ähnlich deckungsgleich mit der von dadita beschrieben. Daher bin ich auch für die Notwendigkeit davon überzeugt.

Warum man behaarlich als Vegetarier/Veganer das irgendwie nicht einsehen WILL, begreife ich irgendwie nicht.

"keine Ahnung" haben ist ja nix schlimmes. Man kann sich aber wenigstens mal objektiv an das Thema rantrauen und nicht von vornerein als Gegner an das Thema rangehen.

Antwort
von Maarduck, 152

Gerechtigkeit ist immer ein Abwägungsprozess, und ich würde diese Abwägung genauso einschätzen wie du es tust. 

Antwort
von Omnivore11, 131

Es geht nicht um Profit! Es geht darum, weil es nun mal anders nicht möglich ist! Man kann neue Medizin nicht sofort am Menschen testen. Wer sollte sich denn da zur Verfügung stellen? Machst du das?

Tierversuche sind wichtig und absolut nötig! Und jeder, der mal eine schwere Krankheit bekommt und geheilt wird, der wird auch dankbar sein, dass es Tierversuche gibt!

Gruß
Omni

(BG)

Antwort
von MrMiles, 181

Das ist so eine Grundsatzdiskussion.

Die Frage, ob man über ein anderes Leben entscheiden darf oder nicht. Der Grund ist da irrelevant.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Wobei dann noch unterschieden werden muss, ob das andere Leben der eigenen Spezies angehört oder nicht. Und auch die Rangordung spielt eine Rolle: In unserer Gesellschaft wird die Karotte weniger geschätzt als der Spulwurm, der Spulwurm weniger als die Mücke, die Mücke weniger als die Maus, die Maus weniger als das Wildschwein, das Wildschwein weniger als der Hund, der Hund weniger als der Mensch.

Manche Tierschützer und Tierrechtler sind mit dieser "Rangordnung" nicht zufrieden.

Kommentar von MrMiles ,

Meine Rangordnung heißt:

Alle unter einem Dach

Alles was auf diesem Planeten lebt ist gleichwertig für mich.

Antwort
von Want2beAnonym, 232

Nein... Tierversuche sind auch dann nicht gut, wenn deren Resultate anderen Menschen das Leben retten würden...

 Das Schlüsselwort ist "natürliche Selektion"... 

Genau deswegen, weil es eine so gute Medizinische Versorgung gibt, bildet sich die Menschheit wieder zurück... Weil Menschen überleben, die von Natur aus nicht überleben können, Pflanzen sich diese auch fort und geben ihre Kaputte DNA weiter... 

Dies ist laut einigen Forschern auch ein möglicher Grund für den Untergang der Menschheit.

Ich finde auch selbst, dass das ziemlich hart klingt... und ich weiß wie sehr es einen Verletzt wenn ein Familienmitglied aufgrund eines angebohrenen Fehlers oder einer Krankheit sterben, weil man ihnen nicht helfen kann... aber so ist nunmal das leben...   hart aber ... hart ...

Hoffe ich konnte ein wenig helfen

LG Nico

Kommentar von dadita ,

Hier sieht man ein wunderbares Beispiel für den Sozialdarwinismus und das menschenverachtende Gedankengut welches bei Tierversuchsgegnern leider weit verbreitet ist.

Die meisten tödlichen Krankheiten sind nicht vererbbar. 

Unsere Fähigkeit Technologie zu Nutzen um unsere Möglichkeit zu Überleben zu verbessern war es, die uns zur dominanten Spezies auf diesem Planeten gemacht hat. Diese Fähigkeit werden wir auch weiterhin zum Wohle der Menschheit einsetzen. 

Kommentar von Want2beAnonym ,

... Krankheiten vielleicht nicht... aber Fehler am Erbgut?? Definitiv schon ! 

Und Technologie gleich überleben der Menschheit ??... Und seit wann wird sie nur zum Guten eingesetzt??...

Aber in einem Punkt hast du Recht... ich mag keine Menschen.... zumindest die nicht, die ihr leben über das anderer Stellen oder das Leben anderer aufs Spiel setzen oder absichtlich beenden... Somit ist zum Beispiel jeder, der am Bau einer Atomrakete, eines Militärfahrzeugs, einer Schusswaffe usw. beteiligt ist einfach UNMENSCHLICH ... und das zu unterstützen ist verdammt verwerflich.

Kommentar von PolanStronk ,

Widersprichst du dir eigentlich ständig selbst?

Erst sagen das es ja völlig normal ist das Leben eines Geliebten über das von Fremden zu stellen.

Und dann jeden als unmenschlich bezeichnen der sein eigenes Leben über das von anderen stellt.

Goodbye Logik, es war ne schöne Zeit mit dir, hoffe wir sehen uns bald wieder.

Kommentar von Want2beAnonym ,

was ist daran unlogisch??... das Leben von geliebten ist DAS LEBEN EINES ANDEREN, folglich nicht MEIN LEBEN... also wiederspreche ich mich nicht, wenn ich es als unmenschlich bezeichne das EIGENE LEBEN über das eines ANDEREN zu stellen??...


Einfach mal richtig lesen lernen...

Kommentar von PolanStronk ,

Einfach mal Logik lernen. Oder aufhören dich selbst so sehr zu hassen, dass du andere über dich stellst. Obwohl der Selbsthass in deinem Falle verständlich ist.

Kommentar von dadita ,

Erbkrankheiten stellen einen kleinen Teil der Krankheiten, aber dank der modernen Medizin und Tierversuchen wird es eines Tages möglich sein auch diese zu bekämpfen und letztlich auszulöschen.

Das ist korrekt, unsere Nutzung von Technologie, angefangen beim Feuer und Faustkeil bis zu Computern, Raumschiffen und der modernen Medizin haben uns unseren Aufstieg zur dominanten Spezies erst möglich gemacht. Und sie hat uns im großen und ganzen hauptsächlich Gutes gebracht, mehr Gutes als technophobe Fanatiker es jemals getan haben.

Dann dürftest du es nur schwer mit dir selbst aushalten, immerhin gefährdest du mit deiner Ablehnung von Tierversuchen, würde diese abstruse Forderung jemals umgesetzt werden, was glücklicherweise niemals der Fall sein wird, das Leben von Millionen kranker Menschen.

Kommentar von Etter ,

Warst du mal beim Arzt? Hast du mal Medikamente genommen oder wurdest geimpft?

Kommentar von Omnivore11 ,

Hier sieht man ein wunderbares Beispiel für den Sozialdarwinismus und das menschenverachtende Gedankengut welches bei Tierversuchsgegnern leider weit verbreitet ist.

@dadita

Sehe es mal von der positiven Seite: konsequente Tierversuchsgegner selektieren sich so schneller raus :-)

Kommentar von doctorlost ,

@want2beanonym 

Endlich einer, der meine Meinung teilt. :) 

Kommentar von theantagonist18 ,

Da möchte ich dich mal sehen, wenn du irgendeine Art potentiell tödliche, nicht vererbte Krankheit bekommst. Verzichtest du dann auf die Medikation? Würdest du überhaupt einen Gedanken daran verschwenden, dass dieses Medikament höchstwahrscheinlich in Tierversuchen getestet wurde, wenn es um dein eigenes Leben geht? Leicht daher reden kann man immer. Fakt ist aber auch, dass wir nicht einfach aufhören können zu Forschen und damit gehen einfach Tierversuche einher. Du wirst es der Wissenschaft vielleicht eines Tages danken.

Kommentar von Want2beAnonym ,

Ich werde ganz bestimmt niemals jemandem dafür danken, Tierversuche durchgeführt zu haben... bis jetzt habe ich solche Medikamente auch nicht benötigt... Und wenn ich sie mal brauche, suche ich nach alternativen, die ohne Tierversuchen zum gleichen Ziel gekommen sind... Wir Menschen können ja nicht aufhören zu Forschen... dann sollte es dieser tollen Forschung ja auch möglich sein, ohne das Leben tausender Lebewesen zu ihrem gewünschten Ergebnis zu kommen...

Kommentar von theantagonist18 ,

Leider weißt du nicht, wie so eine Medikamenten Forschung abläuft. Nehmen wir mal den Bereich Zytostatika (also Krebs Medikamente). Glaubst du klinische Studien (also Test an Mensch) werden zugelassen, wenn nicht zuvor Tierversuche durchgeführt wurden? Es handelt sich hier um stark zytotoxische Substanzen, die in der falschen Dosierung noch mehr Schaden anrichten. Wie willst du so etwas je für den Menschen entwickeln, wenn es nicht zuvor an einem Lebewesen getestet wurde? Wie willst du heraus finden, bei welcher Tumorart das Medikament am besten wirkt?

Kommentar von magnum72 ,

Das grenzt schon an NAZIPROPAGANDA pfui .

Kommentar von theantagonist18 ,

Was?

Kommentar von magnum72 ,

Vielleicht hilft dir dann ja Ringelblumenextrakt wenn du mal Krebs bekommst.

Kommentar von Dianaartem ,

Ihr könnt euch alle nur gegenseitig runtermachen und beleidigen und was ihr da schreibt ist nicht nur menschenverachtend sondern auch tierverachtend, finde das hier von beiden Seiten einfach widerlich.

Kommentar von theantagonist18 ,

Ich habe niemanden beleidigt und mir hat immer noch keiner erklärt, wie die Medikamenten Forschung vorangetrieben werden soll ohne Tierversuche. Wenn das jemand kann, ändere ich gerne meine Meinung.

Antwort
von Trixie333, 239

Es gibt mitlerweile viele andere Methoden. Der Bevölkerung wird nur eingetrichtert, dass es die nicht gibt, so wie dir. :) In einem Satz zusammengefasst: Diese anderen Methoden sind für die Forschung und Industrie teurer als Tierversuche, daher wird damit weitergemacht. :/ Den Menschen wird dann gesagt es gäbe die nicht, damit die so wie du diese Meinung teilen. Tierversuche sind längst Schnee von gestern, wenn die Leute nicht so geldgeil wären. Aber hilflose Lebewesen quälen ist billiger. Deshalb wird damit weitergemacht.

Kommentar von PolanStronk ,

Aber du bist erleuchtet und weißt genau wie man alles ohne Tierversuche regeln kann. Nur alle außer dir sind halt brainwashed.

 :´D

Kommentar von dadita ,

Das ist absoluter Schwachsinn, welcher wohl dir von Seiten diverser Propagandaorganisationen eingetrichtert wurde.

Es gibt KEINE Methode welche in der Lage wäre Tierversuche in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung zu ersetzen. Alle Ersatzmethoden welche uns zur Verfügung stehen, ob in silico oder in vitro, sind nicht im Stande komplexe integrative Prozesse wie einen biologischen Organismus und seine Reaktion auf einen Wirkstoff zu simulieren. Wer etwas anderes behauptet hat von der Thematik schlicht nicht die geringste Ahnung.

Tierversuche sind die mit Abstand teuerste Art des Erkenntnisgewinns in der biologischen Forschung. Keine Ersatzmethode ist mit dem enormen finanziellen und bürokratischen Aufwand eines Tierversuchs vergleichbar. Eine Tierversuchseinrichtung mit der inzwichen obligaten SPF-Haltung kostet alleine im Bau Millionen, von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Einrichtingen wie Schleusensysteme, Käfige, Nahrung, Wasser, die Tiere selbst, qualifiziertes Personal wie Tierpfleger und Veterinärmediziner sowie die bürokratischen Bewilligungen, Kontrollen und Verwaltungsgebühren für all dies verursachen enorme Kosten. 

Aber trotz dieser enormen Kosten werden Tierversuche durchgeführt, einfach weil sie für die Forschung absolut unverzichtbar sind. 

Kommentar von Trixie333 ,

Ich such mal morgen die Seite raus die ist von Tiermedizinern die häng ich dann mal  hier an

Kommentar von Dianaartem ,

ey dadita du bist ja echt voll von dir eingenommen, überheblich und arrogant, wer so etwas von sich gibt:

,,Wer etwas anderes behauptet hat von der Thematik schlicht nicht die geringste Ahnung."
Kannst du deine Thesen beweisen?

Kommentar von VanyVeggie ,

Hält sich eben für was Besseres.....

Kommentar von dadita ,

Ja kamm ich, da ich im Gegensatz zu der Posterin, den Autoren ihrer Propagandaseite oder dir auf diesen Gebiet arbeite.

Ich habe schon Tierversuche geplant und durchgeführt, ich weiß welcher finanzielle und bürokratische Aufwand dahinter steckt.

Was ihre unersetzbarkeit angeht, reicht ein Blick in die "Methods and Materials" Sektion der letzten 100 Artikel in Nature, Science, Cell oder einem anderen angesehenen wissenschaftlichen Journal mit biomedizinischen Schwerpunkt. Du wirst von diesen 100 keine 10 finden, welche ohne Tierversuche auskommen.

Viele Fragestellungen in der Molekularbiologie sind ohne Tierversuche einfach nicht zu beantworten. Dass ist jedem der auf diesem Gebiet arbeitet klar. Daher ist die Aussage, dass jeder der dies bestreitet keine Ahnung von diesem Thema hat vollkommen korrekt.

Wann immer eine Ersatzmethode anwendbar ist, ist ihre Anwendung gesetzlich vorgeschrieben. Aber in den meisten Fällen sind diese Ersatzmethoden einfach nicht anwendbar.

Kommentar von dadita ,

Ich arbeite in der biomedizinischen Fortschung mit Tieren. Nichts für ungut, aber ich erlaube mir es besser zu wissen als diverse Peopagandaseiten im Internet. 

Ein Tiermediziner, wie auch ein Humanmediziner, muss für seinen Beruf keinerlei Ahnung von biomedizinischer Grundlagen- oder angewandter Forschung haben. Er muss keine Sekunde in einem molekularbiologischen Labor stehen. 

Oft haben diese Menschen von Tierversuchen und ihrer Bedeutung nicht mehr Ahnung als jeder x-beliebie Mensch von der Straße.

Kommentar von Dicksy ,

"Aber trotz dieser enormen Kosten werden Tierversuche durchgeführt,
einfach weil sie für die Forschung absolut unverzichtbar sind."

Aber ist Forschung überhaupt oft noch nötig? Man forscht oftmals wiederholt das Gleiche (in der Kosmetik z. B.), obwohl schon viele gleiche Ergebnisse vorhanden sind.

Das ist genauso wie bei Behören, wo z. B. schon Anträge und alles im Computer vorhanden ist, trotzdem muss man immer wieder (meist so alle halbe Jahr) den gleichen Antrag stellen. Ich schüttel da oft nur noch den Kopf trotz oder gerade wg. des Computerzeitalters. Da lob ich mir das gute alte Buch bzw. Papier, das geduldig ist und wo man vieles nachlesen kann/könnte, wenn man wollte - aber wer liest denn heutzutage oft noch?. - Man macht es sich heutzutage oft sehr einfach mit seiner Argumentation, und so manche Gesetze find ich völlig überflüssig. Die Deutschen und die Bürokratie - ein Thema für sich...

Kommentar von GabbyKing ,

Schrecklich, auch diese Ansicht...lieber selber mal informieren...

Kommentar von dadita ,

Wenn einer hier eine entsprechende Naturwissenschaftliche Ausbildung hat und selbst schon direkt mit Versuchsdesign, biologischen Fragestellungen im Allgemeinen und Tierversuchen im besonderen zu tun hatte, darf er mir gerne mit "informier dich mal kommen". 

Da du aber ganz gewiss nicht zu diesen Menschen gehörst, kannst du es dir sparen.

Das sind keine Ansichten sondern Fakten und Wissen erworben durch eine professionelle Ausbildung sowie Arbeitserfahrung auf dem Gebiet. Tierversuche im allgemeinen sind mit den heute bekannten Ersatzmethoden nicht zu ersetzen. Diese sind dafür geeignet einige wenige konkrete Fragestellungen zu beantworten (in vitro Pyrogen Test) oder die Zahl der Tiere zu reduzieren, aber mehr können sie einfach nicht leisten. 

Kommentar von Dicksy ,

Moin...

Mittlerweile gibt es Computer, an denen man Medikamente und ihre Wirkung studieren könnte, man kann vieles heutzutage per Computer lösen. Bloß ein kleines Problem gibt es. Manches Unvorhersehbare gibt es, was beim Computer nicht erkannt wurde, weil halt: der Mensch und seine unterschiedlichen Reaktionen ist/sind das Problem.

Tierversuche werden aber nicht nur gemacht in der Medizin, sondern man studiert viele Tiere auch, um sich was abzugucken von der Natur. z B. wie man aus Spinnenseide (Netzen) ein Geflecht für die Haut verbrannter Menschen herstellen kann. Oder in der Architektur wird auch viel von den Tieren und ihrem Verhalten abgeguckt.

Was ich aber unmöglich finde ist, dass Tierversuche gemacht werden, die heutzutage überhaupt nicht mehr notwendig sind, z. B. für die Kosmetik. - Wir wissen ja fast schon alles in den Bereichen, trotzdem machen es einige Firmen immer noch leider.

Also so viel wie nötig, so wenig wie möglich oder am Besten gar nicht mehr.

Kommentar von dadita ,

Computersimulationen können in der Forschung einige Versuche ersetzen oder ergänzen und wo dies möglich ist, wird dies auch getan (und ist im übrigen gesetzlich vorgeschrieben).

Dennoch sind diese kein vollwertiger Ersatz für den Tierversuch. Der biologische Organismus ist zu komplex um ihn zu simulieren, zuviele Faktoren noch unbekannt. Eine Simulation kann immer nur mit den bekannten Faktoren arbeiten, welche ihr der Programmierer eingibt. Dies macht Simulationen in der Grundlagenforschung, wo es oft genau darum geht unbekannte Faktoren zu entdecken, meistens nutzlos. 

Kommentar von Omnivore11 ,

Und hier darf ich als Programmierer mal einschreiten. Ich kann in Simulationen oder Programmen nur jenes Verarbeiten, was mir der Biologe auch vorher sagt. Das ist wie mit neuronalen Netzen. Man kann zwar viel nachahmen, aber ein komplettes Gehirn ersetzen ist schlicht unmöglich. Und man kann auch kein ganzen Körper simulieren, weil da schlicht viel zu viele unbekannte Faktoren noch vorhanden sind.

Kenne jemand, der arbeitete an der Fusion zwischen Spinne und Krabbe (glaube). Und das ganze in mathematischer und informationeller Sicht.

Tierversuche sind nun mal nicht zu ersetzen. Und ohne Tierversuche oder Untersuchungen wird man auch niemals mehr über die Organismen herausfinden. Man kann ja schlecht raten.

Kommentar von Dicksy ,

"Und ohne Tierversuche oder Untersuchungen wird man auch niemals mehr über die Organismen herausfinden."

Muss man immer mehr und immer mehr herausfinden durch Tierversuche?.Kann man nicht mal die Natur so belassen, wie sie ist?...Will der Mensch Gott spielen?...Es sind schon viele Tiere ausgestorben, weil der Mensch in den Lebenraum dieser Tiere eingedrungen ist. Solche Arten sind unwiederbringlich verloren. Bald wird´s auch keine Schmetterlinge mehr geben durch die Monokultur. Die englischen Rasen vor den Häusern bzw. Villen sind wichtiger als eine gemischte Blumenwiese z. B.

Man hat schon so viel herausgefunden, auch wie man aus Spinnenseide z. B. eine neue Haut machen kann für verbrannte, aber da nahm man die Spinnenseide und nicht das ganze Tier. Muss man Tiere immer quälen und töten, nur damit es dem Menschen gut geht. Man hat doch schon so viel Wissen durch Tierversuche, da braucht man doch nur noch ein Minimum. Aber immer noch quält man viele Tiere  im Labor (gibt so etliche verstörte Laborhunde)...wieso eigentlich ist das nötig?...

Antwort
von Brexitrockt, 209

weil sie kranke menschen sind, die das tier eben über den menschen stellen

Antwort
von Leni461, 68

Dort kommen wir zu einer entscheidenen Frage:

Was ist ein Leben wert?

Für mich persönlich ist jedes Leben gleichermaßen wertvoll und ich würde mir mein Leben nicht mit einem anderen erkaufen wollen. Es gibt genug andere Wege .... Doch der Grausamkeit der Menschen ist scheinbar keine Grenze mehr gesetzt und dann begehen diese Menschen noch die Dreistigkeit ihre aus grausamkeit begangenen Verbrechen mit dem Vorwand sie wollen Leben retten zu rechtfertigen. Für mich ist das infach nur sadistisch und grausam.

Leni

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