Andalusien am 15.03.2009 um 21:03 Uhr
wie geht man am besten mit Kindern (ab 5Jahre)um, deren Frustpegel sehr niedrig ist? Z.b.schreien oder weinen gleich, wenn etwas nicht gelingt. Bei Ermahnungen Dinge durch die Gegend werfen, aggressiv zurück schreien zb:. ich mach dich gleich tot.

Ich habe hier einen guten Online-Ratgeber, auf dem ich auch immer wieder nachlese: http://www.familienhandbuch.de/cmain/a_Hauptseite.html - Mir hats bisher immer geholfen und manchmal auch einfach nur beruhigt. ;o) - Ich drück die Daumen!

bei mir würden sie begreifen, daß das erfolglos ist... ruhige umebung schaffen, liebevolles umgehen, erfolgserlebnisse schaffen...

Sie schreien und toben lassen , ihnen vorher aber klarmachen das man ihre Gefühle versteht aber so ein verhalten nicht duldet!
Sie dann nicht weiter beachten wenn es zu schlimm ist sie in ihr Zimmer tragen!
Hinterher drüber reden!
Auch Kinder haben ein Recht auf gefühle also immer schauen wodran es liegen könnte!

Wenn der "Frustpegel" niedrig ist, hat das Kind ein Problem. Aus nichtmaterieller, sondern energetischer Sicht würd ich vermuten, daß sein Lebensengiepegel bzw. -potenzial zu niedrig ist. Ursache könnte irgendeine Art von Streß, Überforderung, Trauma, Angst oder ähnliches sein. Man sollte nicht versuchen, das mit "Gewalt" zu unterbinden, sondern versuchen, den Ursachen auf die Spur zu kommen und dem Kind in jedem Falle geben, wovon es zuwenig hat: Hochwertige Lebensenergie / wirkliche Liebe, konstruktive Zuwendung / Verständnis / Annahme / Bestätigung / Anerkennung (ohne besonder "Leistung") - einfach nur so.

Das machen Jungs in dem Alter anscheinend. Aus Erfahrung: Ruhig bleiben zur Abreaktion ins Zimmer schicken. Nach ein paar Min. kann man ruhig miteinander das Problem angehen! Die Wutanfälle werden auf jeden Fall weniger in dem Ausmaß zumindest!

Wie schon häufiger hier erwähnt wurde: Ihm sagen dass du seine Gefühle verstehst, Ihm aber trotz allem mitteilen, dass diese Art sie rauszulassen nicht der richtige Weg ist. Wenn die Situation zu arg eskaliert sag Ihm dass du jetzt den Raum verlässt und erst wieder kommst wenn er sich beruhigt hat. Geh dann in Badezimmer und schließ ab. Das hab ich so gemacht.Vielleicht kaufst du Ihm nen Boxsack den du an der Zimmerdecke aufhängst und läßt deinen Sohn an diesem seine Wut rausschlagen. Anschließend, wenn er wieder beruhigt ist ruhig und sachlich mit Ihm über dieses so schreckliche Gefühl reden. Frag Ihn was ihn so wütent macht und sag ihm wie du als Kind damit umgegangen bist. Diese Zeit ist hart, aber sie vergeht...LG meinereins
das kommt auf die situation an wenn es wütend ist weil etwas nicht klappt im arm nehmen und trösten rastet es aus weil es seinen willen nicht bekommt im zimmer lassen bis es sich wieder beruhigt hat und dann vernünftig mit ihm reden
Das Alter ist eigentlich gar nicht schwierig, fand ich bei meinem Sohn (Mal kucken, was die Tochter dann macht...). Die Kinder sind Argumenten in diesem Alter schon zugänglich. Aber die Rechte, die Du für Dich in Anspruch nimmst, wollen sie auch für sich, außer Du hast für sie einsichtige Gründe dagegen. Nimm ihren Frust ernst; versuch, mit ihnen Lösungen zu finden. Verbring viel "quality time" mit dem Sprößling. Viel Liebe geben. Vorlesen; auf den Schoß nehmen; feste Tagesabläufe; viel an die frische Luft; halte ihn von aggressiven Menschen fern. Gutes Vorbild sein :-)
Naja, da hilft nur ins Zimmer und sagen, dass das Kind erst raus kann wenn es sich beruhigt hat! Und vor allem mit dem Kinderarzt sprechen und den Erziehern im Kindergarten oder den Lehrern in der Schule. Die Frustratsionsgrenze meines Sohnes ist auch sehr niedrig, doch Dinge durch die Gegend werfen und soetwas zu sagen, das ist schon ne nummer extremer!!! Woher kommt dieses Verhalten? Die Frustationsgrenze wird nicht steigen, solange das Selbstvertrauen des Kindes nicht besonders groß ist. Da helfen sicherlich Therapien... viel Lob und Aufmerksamkeit.
wenn etwas nicht gelingt, trotzdem auf das richtige (was doch bestimmt auch vorhanden ist) hinweisen (So in der Art:Das hast du eigentlich schon ganz gut gemacht-erst positiv und dann aber schau mal, dieses hier können wir bestimmt gemeinsam vielleicht noch mal anders versuchen also nicht "falsch" sagen, sondern anders oder besser.
bei Agression:wenn er mit etwas schmeißt z.B. Stifte, die nächsten Stifte als Mutter hinterherwerfen, er fängt an zu schreien:Singen! Wirklich Singen, hat bei uns Wunder gewirkt. Hörte vor Erstaunen/Schreck auf zu schreien.
Darauf achten, dass sie sich genügend körperlich austoben können. Das hilft! Ansonsten toben lassen, es gibt sich wieder. Jedoch nicht vergessen, wenn sie wieder ruhig sind, mit ihnen darüber reden.
Auf das "ich mach Dich gleich tot" gar nicht eingehen. Wir haben unsere in ihr Zimmer geschickt und gesagt, wenn ihr wieder normal seid, könnt ihr wieder rauskommen.
Nach ca. 10 Minuten war das Kind spätestens wieder da. Weil alleine schreien nämlich keinen Spaß macht.

Ruhe bewahren, und dem Sprössling klarmachen, dass ein solcher Ton nicht geduldet wird.

Oje - ich fürchte, das kann hier nicht wirklich befriedigend beantwortet werden, weil das immer eine individuelle Geschichte ist. Jedes Kind reagiert aus anderen Gründen "irgendwie". Du wirst im schlimmsten Fall einen Kinderpsychologen bemühen müssen.

ich kann dich nur warnen, besser wird das selten, wenn die Kleinen groß werden. Habe da mit meinem Sohn schlechte Erfahrungen gemacht. Du musst unbedingt deine Autorität zurückgewinnen!!