Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade ältere Menschen oft Probleme haben einen, geschweige denn, zwei Liter am Tag zu trinken. Sie wollen nicht oder vergessen es einfach zu trinken, weil sie keinen Durst haben. Wie kann man sie trotzdem dazu bewegen mehr zu trinken?
In dem man sie ständig dazu anhält. Immer wieder zum Trinken auffordern. Eine Thermoskanne Tee und eine Flasche Wasser oder Schorle bereitstellen und den Senioren erklären, das dies alles bis zum Abend getrunken sein muss.

Die einzige Möglichkeit, die ich kenne, ist ihnen etwas anzubieten, das sie mögen und sie dann immer wieder daran zu erinnern!

Wenn die alten Herrschaften noch fit sind, können smilies oder Flaschenaufkleber am Spiegel, am Telefon, auf der Fernsehfernbedienung noch zusätzlich erinnern. Auch einen Wecker alle halbe Stunde neu läuten lassen und dann trinken hilft.

Wenn man zusammen wohnt: gemeinsame Kaffee- oder Teestunden, immer nachschenken. Zusammen Karten spielen und immer etwas zu trinken auf dem Tisch haben. Zusammen fernsehen und immer schön das Glas vollgießen. Und die Getränke variieren, nicht immer nur Wasser, viele mögen auch Bier (alkhoholfrei).

Das Problem ist sehr weit verbreitet. Auch die Betreuer in Altenheimen wissen keinen Rat.
Und das schlimme ist, die älteren Menschen verstehen nicht, wie notwendig das Trinken ist.
Es gibt leider kein Patentrezept. Erst wenn Erfahruzngen zeigen, dass ohne Trinken die Gesundheit in Gefahr ist, ist der eine oder andere Bereit, mehr zu trinken. Aber selbst das hält meist nur kurze Zeit an. ( Meine Tante ist durch zu wenig Trinken zuerst dehydriert, dann war sie verwirrt und ist nach 3 Monaten gestorben )
Teilweise liegt das an unserem Wasser, das längst nicht mehr das gesunde Nahrungsmittel ist, als das es immer noch gepriesen wird.
Ich empfehle - falls man keine Harmonisierer benutzt - das Wasser vor dem Trinken auf etwa 40 Grad zu erwärmen. Dadurch verbessert sich die Struktur des Wassers und es lässt sich "leichter" trinken.
Es ihnen immer wieder anbieten und sie dran erinnern. Dazu noch sehr wasserhaltige Lebensmittel, wie Gurkenscheiben oder Apfelsinen anbieten. Das bringt auch Flüssigkeit in den körper, so dass sie nicht immer viel trinken müssen um den Bedarf zu decken.

Das ist sehr schwer. Man könnte es mit einer Art Tagebuch probieren,das auf dem Küchenschrank liegt und in das die Trinkmenge eingetragen wird. Außerdem morgens eine Kanne Tee kochen und in eine Thermoskanne füllen. Das schmeckt besser als Wasser. Und einfach immer wieder daran erinnern.
Wir haben bei Oma immer gemeinsam getrunken und sie somit immer wieder daran erinnert, das geht natürlich nur, wenn man in der Nähe ist. Ansonsten kann man vielleicht eine Kanne Tee bereitstellen mit der Aufforderung, dass die bis abends getrunken sein sollte, wenn die Menschen noch in der Lage sind sich das zu merken und umzusetzen.

Immer wie der etwas anbieten und in Reichweite hinstellen. Fragen, was am liebsten getrunken wird. Nicht zwingen oder nötigen. Ich weiß wie schwierig das ist, muß es täglich bei mehreren Bewohnern machen.

Flüssigkeit kann ja auch beim Essen zugeführt werden. Mal eine Suppe oder Brühe anbieten.

An verschiedene Stellen in der Wohnung kleine Wasserfaschen mit Glas hinstellen, so dass sie dran erinnert werden, z.B. 4 Halbliterflaschen. Oder zwei große Literflaschen neben den Kühlschrank und den Auftrag geben, dass sie abends leer sein sollten. Vielleicht auch nette Zettelchen mit Trink-Motivationssprüchen ;-)

Meine Mutter vergaß das Trinken auch immer. Sie hat sich dann 4 Flaschen Wasser auf den Tisch gestellt, die mußten abends leer sein. Hat prima funktioniert!

da hilft nur reden und an hand von fakten überzeigen...

bei ein wenig eitelkeit darauf hinweisen, dass zu wenig flüssigkeit zu vermehrter faltenbildung führt.