Frage von Rose00735, 53

Wie kann ich Widerspruch bei der Kasse bzw.Mdk einlegen?

Hallo ,ich bin aus psychisch n Ursachen krankgeschrieben seit 6monate und jetzt will die Kasse laut Mdk nicht mehr zahlen und bin laut Mdk ab sofort wieder arbeitsfähig , da es mir imme noch nicht so gut geht das ich sofort arbeitsfähig bin hab ich noch mit starken Symptome zu kämpf en wie Schlafstörungen usw und mich körperlich schlecht fühle setzt mich das schreiben der Kasse zusätzlich noch mehr unter Druck . Meine Frage ist wie kann ich den Widerspruch so schreiben das die mir auch wirklich glauben ich weiß einfach nicht mehr weiter

Antwort
von baindl, 41

Einfach ein entsprechendes Schreiben aufsetzen:

Um Widerspruch einzulegen, hast Du vier Wochen lang Zeit. Dein Widerspruch muss schriftlich erfolgen und von Hand unterschrieben sein. Bestimmte formale Vorgaben musst Du aber nicht beachten und Du musst auch kein bestimmtes Formular ausfüllen. Stattdessen reicht ein einfaches Schreiben als Widerspruch aus. In diesem Schreiben solltest Du Deinen Namen, Deine Anschrift und Deine Versicherungsnummer angeben. Außerdem solltest Du den Bescheid benennen, gegen den Du Widerspruch einlegst. Dadurch ist gewährleistet, dass Dein Schreiben richtig zugeordnet werden kann. Daneben muss aus Deinem Schreiben eindeutig und unmissverständlich hervorgehen, dass Du der Entscheidung Deiner Krankenkasse widersprichst. Ob Du dabei das Wort Widerspruch verwendest oder ob nicht, bleibt Dir überlassen. Entscheidend ist lediglich, dass klar wird, dass Du mit dem Bescheid nicht einverstanden bist.

http://www.widerspruch.org/widerspruch-mdk/

Kommentar von Rose00735 ,

Und Was wenns abgelehnt wird 😢 Ich kann so nicht arbeiten gehen und Geld bekomm ich nicht mehr. Ich bin am Ende 

Kommentar von baindl ,
Kommentar von baindl ,

Der MDK hat sein Gutachten ja gerade auf Basis der vorhandenen Unterlagen und der darin genannten Informationen erstellt.  Legst Du nun Widerspruch ein, argumentierst aber nur mit den Beschwerden, die der MDK bei seinem Gutachten bereits berücksichtigt hat, wird er keinen Anlass sehen, seine Einschätzung zu ändern.  Deshalb brauchst Du Informationen, die bislang nicht oder nur am Rande berücksichtigt wurden. Hierfür kannst Du aus  Deiner eigenen Sicht schildern, wie Dich Deine Erkrankung körperlich und seelisch beeinträchtigt.  Zusätzlich dazu kannst Du aber auch Deinen Arzt oder eine Einrichtung wie beispielsweise eine unabhängige Patientenberatung darum bitten, Dir dabei zu helfen, Deinen Widerspruch medizinisch zu begründen.

Kommentar von Rose00735 ,

Ich hab keine Kraft mehr die Reha wurde abgelehnt Psychologen sind alle voll 

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