Wie kann ich Spliss nach dem Friseurtermin vorbeugen, nachdem meine Haare frisch geschnitten sind?

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7 Antworten

Also als erstes sollest du sowenig Hitze an deine Haare lassen wie es geht... Wenn du allerdings deine haare föhnen musst dann solltest du einen hitzeschutz benutzen. Ich benütze von Got2be "Schutzengel" der ist eigentlich sehr gut.

Um Spliss außerdem noch zu vermeiden kannst du noch verschiedne öle oder Pflegeprodukte verwenden allerdings dann nur in die spitzen. Ich selbst verwende dann auch immer von Got2be "Schmusekatze" aber du musst dich da mal durchprobieren was für deine haare am besten ist....

Sonst immer regelmäßig die Spitzen schneiden lassen und dann sollten sie relativ gesund bleiben.

Zu dem trokenem Haar fällt mir nur feuchtigkeitsshampoo/ Spülung ein oder halt kuren die solltest du aber auch nicht jeden tag benutzen sondern eher nur einmal in der woche

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Versuch doch mal ein anderes Shampoo und wenn du Spülung benutzt tue sie nur in die spitzen .
Außerdem solltest du hitzeschutz vor dem Föhnen benutzen.
Tipp:Haaröl lässt deine Haare gesünder aussehen (nur in die Spitzen geben )und pflegt sie auch sehr.

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Kommentar von lxara
01.01.2016, 22:17

Könntest du mir einen guten Hitzeschutz empfehlen ?

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mit Holzbürste kämmen, nicht zu enge Haargummis verwenden, Haare beim schlafengehen hoch legen, regelmäßig Spitzen schneiden, Pflegeprodukte ( Haarkur)

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du kannst sie gut pflegen mit shampoos und anderen Sachen die keine schädlichen Sachen beinhalten wenn du keine naturkosmetik benutzt kann ich dir die Sachen von balea empfehlen ansonsten von alterra.du kannst auch Biotin oder Folsäure nehmen.dann natürlich keine Hitze keine haargummis mit metal in der mitte und was da sonst alles noch so gibt

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Hitze vermeiden ! Hilft sehr viel

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Zunächst musst Du Dir immer vor Augen halten, dass Spliss primär durch mechanische Einwirkung auf die Haarspitzen entsteht. Ein "perfektes Vorbeugen" gegen Spliss wäre also höchstens, wenn Du tagtäglich und in jeder Sekunde darauf achtest, dass keine Haarspitze irgendwo anstößt oder sich irgendwo reibt.

Was die Talg-Überproduktion betrifft, die Deine Ansätze schneller nachfetten lässt  .... sowas hat organische Ursachen (Pubertät, generelle Hormonveränderungen, Ernährung, Stress, u.s.w.) und wird sich auch nicht durch irgendwelche Produkte völlig abstellen lassen   .... lediglich hinauszögern und dazu ist wichtig, dass Du entweder mit einem milden und möglichst chemiefreien Shampoo wäschst.

Ebenso ist die Sache mit den täglichen 100 Bürstenstrichen keinesfalls ein Märchen oder ein Relikt aus Großmutters Zeiten. Mit den Bürstenstrichen über die Kopfhaut und dann durch die Haarlängen, verteilst Du automatisch überschüssiges Talg in die Haare und Haare brauchen Talg  ... für deren Schutz, für die Gemschmeidigkeit und deren natürlichen Glanz   ... kurzum, für all das, was die Werbung zu etlichen Produkten verspricht .... nur, dass diese Produkte das lediglich vortäuschen, indem sie das Haar mit chemischen Rückständen "zukleistern"  ... und langfristig einfach nur stumpf, kraftlos und trocken machen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer gründlich) idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste mit 7 Reihen"  .. gibt es z.B. über amazon für 35,00 - 37,00 EUR.  Nicht nur die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei 50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

Spliss lässt sich zwar nicht vollständig vermeiden, aber zumindest kann man mit Haaren so umgehen, dass man einige der häufigsten und selbst generierten Spliss-Ursachen vermeidet:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze
waschen/massieren ... für die Haarlängen und -spitzen reicht es aus,
wenn man den Schaum vor und während dem Ausspülen durch die Längen
streicht.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen
wirklich immer nur maximal die Spitzen geschnitten werden und nicht
mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle
geeignet ... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle:
Macadamia-, Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den
Fingerkuppen verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die
Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit dem SANOLL Shampoo quälst Du Dein Haar weder mit chemischen
Rückständen, die es auf Dauer stumpf machen, noch mit chemischen
Tensiden (und Zuckertenside sind auch noch gut für die Kopfhaut).

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über
Tage in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Wenn Du sonst noch Fragen hast, schreib mich einfach direkt an. Bin vom Fach, verfüge über 34 Jahre Praxiserfahrung und habe noch jedes Haarproblemchen in den Griff bekommen. ;-)

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Klingt blöd, hilft aber (zumindest mir): Shampoo mit so wenig Inhaltsstoffen wie möglich. Babyshampoo oder auch Dushgel für Allergiker. Da sind keine Silikone und andere Weichmacher drin, weshalb das Haar weniger schnell fettig wird. Dadurch musst du dann weniger duschen und seltener Föhnen. Das schont die Haare :)

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Kommentar von Andreas Schubert
02.01.2016, 11:16

Klingt nicht nur blöd, sondern kann auch definitiv nicht gegen Spliss vorbeugen.

Schön, dass Verbraucher nun seit einiger Zeit das Thema Silikone entdeckt haben, nachdem wir Salonkunden schon Jahrzehnte stets darüber aufgeklärt haben. Silikone (zumall es völlig unterschiedliche gibt) sind weder FÜR Spliss verantwortlich, noch kann das Weglassen von Silikonen auch nur einen einzigen Spalt in einer Haarspitze vermeiden.

Haarspitzen spalten sich durch mechanische Einwirkung und wenn Haarlängen und -spitzen während der Haarwäsche (bzw. generell in nassem Zustand) fleissig gerubbelt/durchmassiert werden, ist DAS eine der Haupt-Ursache für Spliss, die man selbst generiert.

Ansonsten reiben sich Haarspitzen einfach unweigerlich immer wieder  .. z.B. an Kleidung, an Kopfkissen, u.s.w. ... und ebenso stoßen Haarspitzen auch hin und wieder irgendwo an  ... und dann können sie sich spalten  .... völlig unabhängig davon, mit welchem Shampoo die Haare gewaschen wurden.

Und wie häufig man duscht hängt ja wohl eher von der eigenen Körperhygiene ab und nicht vom Shampoo, welches man zur Haarwäsche verwendet  . . . man kann auch duschen ohne die Haare zu waschen.

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