Frage von piepsmausi26, 22

Wie kann ich professionell mit Trennungen umgehen?

Also hier geht es um die Trennung von den Kindern, wenn ich mein fsj beende. Bald wird ein Kind abgemeldet und ich habe Angst, dass ich mich zu sehr an die Kinder binde und deshalb unprofessionell wirke. Ich meine klar ist es traurig, sind die anderen Erzieher auch. Ich bin nur nah am Wasser gebaut und will nicht vor den Kindern weinen bzw den Erziehern. Zumal ich die Kinder gar nicht so lange kenne wie die anderen Erzieher

Vielleicht sind unter euch Erzieher, die mir ein paar Tipps geben können.

Antwort
von Boerteboot, 3

Hallo, ich bin keine Erzieherin, sondern "nur" Mutter. Kenne die Situation also nur von der anderen Seite. Sicher ist es schön, wenn alle Leute sich fröhlich zuwinken, aber ich finde ein paar Tränen überhaupt nicht schlimm. Ich fände es im Gegenteil beruhigend zu sehen, daß mein Kind dem Mensch mir gegenüber etwas bedeutet. Und das kann man ja selber dann auch kommentieren, daß es halt zwei Seiten hat, man traurig über die Trennung sein kann, aber das da ja ein neuer Anfang hinter steckt, auf den sich das Kind eben auch freuen kann! Solange man Emotionen ehrlich behandelt, können meiner Erfahrung nach Kinder damit gut umgehen.

Bis dahin jedenfalls noch viel Spaß bei der Arbeit!

Antwort
von ThreeDaysLack, 13

Kann ich verstehen, ich müsste vermutlich auch ein paar Tränen verdrücken.. :) 

Bin zwar keine Erzieherin, aber ich würde wohl versuchen, vorher schon zu verinnerlichen, dass die Kinder nicht einfach "weg" sind in dem Sinne, sondern dass ein neuer Abschnitt für sie beginnt und man sich deshalb für sie nur freuen und ihnen das Beste wünschen kann. 

Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber versuch dich wirklich in diese Erzieherinnen-Rolle einzufühlen und denk dran, dass du die Kinder ja unterstützen möchtest - auch beim Abschied. D.h. du willst sie ja nicht traurig machen, sondern ihnen mit gutem Beispiel vermitteln, dass Abschiede kein Weltuntergang sind (und auch nicht für immer sein müssen).

Wenn deine Kolleginnen nett sind, würde ich mich auch an sie wenden. Sie verstehen das mit Sicherheit und hatten am Anfang eventuell selbst mit Ähnlichem zu kämpfen.

Viel Glück und sei nicht traurig - genieß die Zeit! :)

Kommentar von piepsmausi26 ,

Danke also ich bin 20. Ich arbeite seit knapp 2 Monaten, aber das ist für mich irgendwie ein schwieriges Thema

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