Frage von Heppilo 08.02.2010

Wie kann ich ohne aktuelle Krankheit aber mit 50% Schwerbehinderung in Vollrente gehen

  • Hilfreichste Antwort von Mirimari 08.02.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hi, also GdB und Rente haben wenig miteinander zu tun. Wenn du arbeitsunfähig bist bzw dich so fühlst, dann kannst du einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. (hiess früher Erwerbsunfähigkeitsrente) Wenn du z.B. durch einen Autounfall geschädigt bist o.ä., dann stellst du den Anrag und durch die medizinischen Gutachter der Rentenversicherung wird geprüft, ob sie das genauso sehen wie du. Wenn sie das nicht so sehen und die Rentenzahlung abgelehnt wird, kannst du einen Widerspruch einlegen. Wichtig ist, dass du in ständiger ärztlicher Behandlung bist, ggf. wegen Beschwerden etc, da der arzt kontaktiert und um seine Einschätzung gebeten wird. Der GdB von 50% den du hast, wird dagegen vom Kreissozialamt festgelegt und hat eigentlich für die Rente wenig Bedeutung. Du kannst zu 100&% schwerbehindert sein und trotzdem arbeiten. Oder nur zu 20% schwerbehindert sein und trotzdem Rente bekommen. Dann kommt es auch noch darauf an, ob du 15 Jahre eingezahlt hast in den großen Topf (Voraussetzungen für Rente) Geh am besten mal zu einem Rentenberater bei der RV. Viel Glück!

  • Antwort von dmenschlich 08.02.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin Sozifa und hab in der RV gelernt.

    Eine Rente wegen Schwerbehinderung ist möglich und die gibt es auch. Dazu muss eine Schwerbehinderung von mindestens 50 % vorliegen.

    Hinzu müssen noch die VrV (versicherungsrechtlichen Vorraussetzungen) erfüllt sein.

    Das heisst Sie müssen mindestens 60 Jahre alt sein. Zudem muss die Mindestwartezeit von 35 Jahren erfüllt sein.

    Die Schwerbehinderung wird in der Regel durch den Schwerbehindertenausweis nachgewiesen, der zum Rentenbeginn noch Gültigkeit haben muss.

    Sind Sie vor dem 1.1.1952 geboren, liegt die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersrente bei 63 Jahren. Sie können die Rente auch vor diesem Lebensalter und damit vorzeitig, frühestens jedoch mit 60 Jahren erhalten. Bei einer vorzeitigen Inanspruchnahme müssen Sie mit Rentenabschlägen von bis zu 10,8 Prozent rechnen.

    Die 35 Jahre müssen aber vorhanden sein. Evtl. ist eine vorzeitige Wartezeitprüfung erforderlich

    Hoffe ich konnte Ihnen helfen

  • Antwort von MaF2111 08.02.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ohne aktuelle Krankheit? Du hast doch die 50% - aber auf was denn dann?

    Ich denke du solltest da zu richtigen Profis gehen und das Halbwissen, was hier zum Teil herrscht lieber nicht in Anspruch nehmen. 50% sind eh nicht der Brüller - ich habe 70% bin chronisch krank und habe keine Chance, obwohl es mir letztes Jah richtig schlecht ging und ich dachte, ich kann nie mehr arbeiten.

  • Antwort von amdros 08.02.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kommt auf Dein Alter an. Erkundige Dich bei der Rentenversicherung, wenn es denn geht, dann auf jeden Fall mit Abzügen.

  • Antwort von wurzeldackel 08.02.2010

    warum lässt du dich nicht mal auf dem rentenamt beraten? ruf da an und lass dir einen termin geben.mit 50%,ist wohl nicht genug, um in vollrente zu gehen,lass dich am besten beraten...-)

  • Antwort von Jakker 08.02.2010

    Vor der Altergrenze gilt höchstens Erwerbsunfähigkeitsrente, die ziemlich spärlich ausfallen wird. Bei 50% wird Diese noch nicht gewährt.

  • Antwort von Pele13 08.02.2010

    Das geht gar nicht mit 50% und nicht aktueller Krankheit. Meine Bekannte hatte 80% nach einer Krebserkrankung und sie MUSSTE arbeiten gehen. Als der Arbeitgeber ihr kündigte (weil sie die Arbeit einfach körperlich nicht mehr machen konnte) bekam sie Arbeitslosengeld und danach eine Umschulung angeboten.

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