Wie kann ich offen mit jemanden über Depressionen reden, bzw. sollte ich mich auf welche untersuchen lassen?

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7 Antworten

Hey,

diese Lustlosigkeit von der du da redest und diese kleinen Dinge, die einem den ganzen Tag zerstören, kann ich total nachvollziehen. Ich kenne das selber von mir und ich kann dir nur raten, dich mal untersuchen zu lassen und dir gegebenfalls einen Therapeuten zu suchen. Wenn du, wie ich z.B., einen findest der locker drauf ist, auch mal Spaß erlaubt, aber dennoch ernst ist, ist das schon mal sehr gut! Vor solchen Leuten kann ich mich persönlich immer am besten öffnen. 

Ich hatte auch lange Zeit große Angst davor mit meiner Mutter über meine Probleme zu reden, aber manchmal erlebt man so manche Überraschungen. Rede mit ihr. Tu's einfach. Irgendwann wirst du es sowieso machen müssen. 

Also: 1.) Deiner Ma alles erzählen, 2.) Arzt oder Therapeuten aufsuchen, 3.) Dran arbeiten. 

Das schaffst du! Ich bin selber noch dabei, und kann versichern, dass es Besserungen geben wird! :)

LG 
xXSnowWhiteXx 

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Kommentar von DarkIronia
30.04.2016, 23:34

Danke, ich versuche mal mit ihr darüber zu reden.

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Gehe bitte zum Hausarzt und lasse dich untersuchen. Du musst deiner Mutter nicht sagen dass du eine Depression vermutest (muss es ja auch nicht sein!!), sage ihr dass es dir nicht gut geht und du zum Arzt willst.

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Mir ging es vor einiger Zeit genau wie dir. Ich kann dir nur raten mit deiner Mutter zu reden. Egal ob sie es versteht oder nicht. Sag ihr, dass du gerne mit einem Arzt oder Psychologen reden würdest. Sie kann das ja nicht einfach so abtun. Wenn du mit ihr redest denk einfach daran, dass du dich nicht rechtfertigen musst. Du tust dies ja schließlich damit es dir besser geht. Ich kann nur sagen, dass mir eine Therapie unheimlich geholfen hat, und auch wenn andere nicht nachvollziehen können, was in mir vorging oder denken ich hätte nur Aufmerksamkeit gesucht bin ich froh, dass ich es für mein Wohlergehen durchgezogen habe. ^^ viel Glück!

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Kommentar von DarkIronia
30.04.2016, 23:36

Danke für die Antwort. Ich versuche mal morgen mit ihr zu reden.

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Guten Morgen, liebe Sorgen ...

ich bin nicht depressiv ... fühle nur etwas mit.



Was der einen ihre Frühjahrsmüdigkeit, dass sind dem anderen sein Wechseljahre.


Wenn Du einmal traurig bist,
und das Lachen ganz vergisst,
schau auf GuteFrage rein:

Bald wirst Du wieder fröhlich sein!

http://www.spruch.de/poesiealbum/


Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schau nach vorn und nicht zurück!
Tu was du willst, und steh dazu; denn dein Leben lebst nur du!

Autor: unbekannt

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pict3953is4vj6wt2n.jpg

Titel von diesem Bild? (das schenke ich Dir) "Depression".

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/wiekannichof0v16jad5bk.jpg

... zur Erinnerung^^

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Kommentar von DarkIronia
01.05.2016, 00:37

Danke für die Antwort! Also:

1.: Ich mache trotz allem zwei mal und der Woche Sport, vielleicht auch an weiteren Tagen. Meine Ernährung umstellen hab ich auch schon gemacht. Auf jeden Fall esse ich weniger ungesundes als vorher.

2.: Klar, Freunde können eine aufmuntern. Aber nicht, wenn man tut als wäre nichts. Ich will ihnen nicht zur Last fallen. Außerdem hatte ich schon so einige negative Erfahrungen mit "Freunden", deshalb will ich solche Gespräche mit denen vermeiden.

3.: Ich selbst möchte im Moment kein Taschengeld. Einmal, weil ich eh nicht weiß, für was ich es anlegen soll und mir das Geld zu Feiertagen reicht.

4.: Das sie sich Sorgen um mich macht hat sie mir schon längst gesagt. Außerdem bezweifle ich, dass sie es genossen hat meine Gedanken, sich selbst zu verletzen und meine, meist über drei Seiten langen, Texte voller Selbsthass zu lesen.

5.: Ja, ich zeichne gerne und bin dabei eine Geschichte zu schreiben. Nur fehlt mir seit fast einem Monat die Motivation für beides.

Es ist sogar ein Wunder, dass ich es geschafft habe auf diesen Kommentar so ausführlich zu antworten...

Was soll's. Ich werde mit meiner Mutter so oder so darüber reden müssen.

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Kommentar von DarkIronia
04.05.2016, 23:14

Ein Gothic bin ich auf jeden Fall nicht. Ich habe einen ganz anderen Musikgeschmack und der Tod und einiges, was mit ihm zu tun hat, schreckt mich eher ab.

Sich etwas monochrom zu kleiden geht noch, aber zu viel schwarz würde mich eher... finsterer (?) erscheinen lassen. Und das ist das Gegenteil von dem, was ich möchte.

Ich will hiermit keinen Gothic schlechtreden, aber als einer von ihnen kann ich mich einfach nicht identifizieren.

Es kann schon sein, dass ich anfange "erwachsener" zu werden. Doch mich selbst richtig einzuschätzen, das ist eine Seltenheit. Mein Stiefvater meint ja, ich benehme mich wie eine Fünfjährige...

Dabei tickt doch jeder Mensch anders.

Meine Freunde hingegen meinen, ich sei trotz meinem kindlichen Aussehen erwachsen.

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich irgendwo zwischen beidem bin.
Also zwischen "kindlich" und "erwachsen".

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Hallo. Ich selber leide seit 2 Jahren an Depressionen, Schlafstörungen , Angstzuständen & Vertrauensproblemen. Fest gestellt hat meine Chefin das. Ich bin auf der Arbeit wegen den kleinsten Dingen tierisch an die Decke gegangen. Es War schwer mich zu beruhigen. Ich habe meinen Haushalt nicht mehr auf die Reihe bekommen. Körperpflege nur wenn ich zur Arbeit musste. Überhaupt nicht kontaktfreudig. Lustlos. Schlechte Laune. Alles negativ gesehen. Meine Chefin sagte ich solle zum Hausarzt gehen. Es kann auch einfach nur eine Störung der Schilddrüsenfunktion sein. Bei mir hat sich raus gestellt , dass da schon mehr hintersteckt. Aber bitte glaube mir eins. Man selbst ist sich für vieles zu stolz und schämt sich für so etwas. Tu dir selbst den gefallen , rede mit deiner Mutter. Sag ihr was du für Sorgen hast. Heute bin ich stolz das ich den Schritt gewagt habe , zum Arzt gegangen bin und nun in Therapie bin.

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Kommentar von DarkIronia
30.04.2016, 23:52

Bei mir ist es fast genau so. Nur ist es so, dass ich in der Öffentlichkeit eine Art "Maske" trage, um niemanden zur Last zu fallen.

Ich werde mal versuchen mit meiner Mutter darüber zu reden.

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Hallo 

Ich komme aus der Krankenpflege und empfehle dir in dieser Situation dich an deinen Hausarzt zu wenden 

Den falls es sich hierbei wirklich um Depression handelt sollte diese schnellstmöglich behandelt werden 

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Hallo!

Wenn Dir auch schon negative Kleinigkeiten den Rest des Tages verderben, dann kann hinter Deinem Zustand auch etwas anderes stecken als eine Depression, z. B. eine großes Selbstunsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, Ängste usw.
Die Depression wäre dann also keine Ursache, sondern eine Folge.

Besser als zum Hausarzt zu gehen, wäre, einen Psychotherapeuten oder eine psychologische Beratungsstelle aufzusuchen.

Merkwürdig finde ich auch, daß Deine Mutter Dein Tagebuch liest (das verbietet sich eigentlich von selbst, und das hättest Du Deiner Mutter auch sagen sollen). Und ebenso, daß sie sagt, sie mache sich wegen Dir und Deiner Zukunft Sorgen und leide deshalb unter schweren Depressionen. Damit verursacht sie Dir Schuldgefühle, und das entspricht eigentlich nicht einem erwachsenen Verhalten seinen Kindern gegenüber.

Ich glaube daher, daß die Gründe für Deinen Zustand auch im ganzen familiären Umfeld liegen können und daß Deine Mutter hier vielleicht unbewußt etwas auf Dich überträgt, das Dich niederdrückt.
Auch die (frühere) Beziehung Deiner Mutter zu Deinem (biologischen) Vater kann hier eine Rolle spielen.

Aber, wie gesagt, ich würde versuchen, das in einer entsprechenden Beratungsstelle zu klären.

Liebe Grüße

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Kommentar von DarkIronia
30.04.2016, 23:42

Danke für die Antwort. Über das Tagebuch habe ich mir ihr längst gesprochen. Sie liest es seitdem nicht mehr. (Außerdem habe ich aufgehört es zu führen, also kann sie es gar nicht mehr weiterlesen) Ich versuche mal morgen mit ihr über einen Besuch beim Psychotherapeuten zu sprechen.

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