Frage von Zetterin, 285

Wie kann ich objektiv über Religionen nachdenken?

Hallo gutefrage.net,

ich befasse mich in meinem Leben sehr viel mit Bewusstsein, Fragen, Spiritualität und dann kommt man natürlich früher oder später auf Religionen. Ich leide sehr stark (psychisch und körperlich) unter diesen Religionen. Ich bin komplett offen für jede Wahrheit aber sowohl der Islam als auch das Christentum drohen mir mit der ewigen Hölle wenn ich mich nicht für diese Religion entscheide. Wenn ich versuche kritisch darüber nachzudenken gibt es immer Stellen wie "Gott ist zu weise als dass der Mensch das verstehen könnte" oder "Nur Gott weiß was für den Menschen gut ist" und mit diesen Aussagen kann man auf so gut wie jede Kritik antworten denn man soll ja "Gottes Weisheit immer der menschlichen Weisheit vorziehen".

Da stellen sich mir so viele Fragen! Erstens was bringt es mir oder Gott (falls es ihn gibt, egal ob Jahwe, Allah oder sonst irgendjemand) wenn ich mich aus Angst vor der Hölle oder einer ewigen Strafe für ihn entscheide? Was bringt es mir oder ihm wenn es nicht aus Überzeugung, Erkenntniss und Liebe passiert? Und wie kann ein Gott der bamherzig ist mich in die Hölle schicken wenn ich offen und ehrlich auf der Suche nach der Wahrheit bin aber Religionen nicht einsehe? Sobald ich mich mit Meditation oder spiritueller Erleuchtung befassen will heißt es es sei Satans/Luzifers falsche Erleuchtung die mich verführen will.

Ich habe seitdem ich mich damit beschäftige extreme Angst vor dem Tod, starke Kopfschmerzen und ich kann nicht ordentlich denken, da es nicht nur Theorien sind die ich für logisch oder unlogisch halten kann sondern es immer eine sehr allgemeine Antwort gibt wie "Gott weiß das besser".

Wie kann ich mich aus diesem Teufelskreis befreien?

MfG Zetterin

Antwort
von OlliBjoern, 60

Ich kann das ein Stück weit nachfühlen, ich gehöre weder zu den Menschen, die Religion komplett ablehnen (daher würde ich mich nicht als "Atheisten" bezeichnen), noch zu den Menschen, die kritiklos alles glauben, was geschrieben steht oder was (in der Kirche oder sonst wo) gesagt wird.

Manchmal habe ich auch diese Bedenken (glaube ich "richtig"/genug?), aber ich kann diese für mich meist zerstreuen, da ich mir vor Augen führe, wie verschieden doch die Religionen sind (selbst das Alte Testament und das Neue Testament sind in vielen Punkten sehr verschieden, das AT kennt z.B. gar keine "Hölle", und im Neuen Testament ist die Sichtweise sicher von griechischen Vorstellungen (des Hades) überlagert worden, abgesehen davon stehen die Textstellen immer in konkreten Zusammenhängen, und sind oft sehr schwer zu interpretieren).

Der Hinduismus und der Buddhismus kennen keine "Hölle"; und auch wenn ich hier keine Reklame dafür machen will: Millionen von Menschen hängen diesen Religionen an, auch dort findet sich eine Menge Weisheit, und es gibt keinen Grund, warum sich diese Religionen vor den monotheistischen verstecken sollten. Aber sicher ist auch diesen Ländern nicht alles perfekt (aber wo ist das schon so?).

Manchmal frage ich mich, ob Gott nicht selber gelegentlich mit dem Kopf schüttelt darüber, was die Menschen in der Bibel und im Koran so geschrieben haben. Natürlich gibt es auch viele Dinge in der Bibel, die ich so unterschreiben würde, aber genau das macht es ja schwierig: ich kann es weder in der Gänze ablehnen, noch in der Gänze befürworten, Licht und Schatten liegen nahe beieinander.

Das, was man heilige Schriften nennt, sind Annäherungen an Gott und das Wesen der Dinge, aber da der Mensch immer fehlbar ist, sind auch sie fehlbar. Was aber nicht heißt, dass sie wertlos sind. Ich denke, dass das Wesen der Dinge und auch Gottes (oder der Götter, wie man es sehen will) im Grunde gut ist, wenngleich es überall Licht und Schatten gibt.

Kommentar von Moose1688 ,

Die Vorstellung eines Kampes zwischen gut und böse stammt aus dem Zoroastrismus (der Religion der Parsen). Du kannst dir das im AT auch anschauen. Zuerst ist Jahwe ein ganz normaler Gott, der manchmal grantig und manchmal lieb ist und durch den Einfluss des Zoroastrismus wird er dann langsam zu dem reinen Guten. Darum wählt Nietzsche übrigens auch Zarathustra (den Gründer des Zoroastrismus), weil der hat dieses Denken in die Welt gebracht und der muss es auch wieder abschaffen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus

Antwort
von Rosenblad, 11

Nikos Kazantzakis hat einmal geschrieben "Als kleines Kind lief ich Gefahr, in den Brunnen zu fallen, als Erwachsener lief ich Gefahr, in das Wort Ewigkeit zu stürzen und noch in andere solcher Wörter, wie Hoffnung, Liebe, Vaterland und Gott."

Nachdenken über Religion kann ich nur wenn ich auch über mich selbst nachdenken kann. Wenn ich weiß er ich bin, sein möchte, sein kann - meine Identität, mein Selbst gefunden habe. Da können religiöse Sinnformen hineinpassen oder auch nicht. Religion kann wie eine Rose sein, falsch gehalten sticht man sich, hingeschaut und sich losgelöst vom "Lärm" der Gedanken, Worte und eines "Müssens" erstrahlt sie als etwas Besonderes im Leben.

Es geht nicht immer nur um ein Ja oder Nein - machmal genügt ein Pinselstrich. Die Angst kommt nicht aus den Religionen, sie kommt aus Dir selbst - ebenso wie Hoffnungen, Sehnsüchte, Ziele, Erwartungen, Gedanken, Gefühle. Steige auf einen Berg und schaue in die Welt, schaue in Dich selbst und verstehe wer Du bist, wer Dich braucht und wem Du brauchst, was dieses Leben für Dich sein soll.

Antwort
von JTKirk2000, 36

Ich bin komplett offen für jede Wahrheit aber sowohl der Islam als auch das Christentum drohen mir mit der ewigen Hölle wenn ich mich nicht für diese Religion entscheide.

Bei den Mormonen ist das nicht so. Da gibt es drei verschiedene Herrlichkeiten, welche man auf ihre Art als Himmel bezeichnen kann. Es gibt zwar auch eine so genannte äußerste Finsternis, aber dorthin kommt man nicht, nur weil man nicht an das glaubt, was Mormonen lehren, sondern nur, wenn man zu den allerschlimmsten Menschen überhaupt zählt, die man eigentlich nicht mehr als Menschen bezeichnen kann.

Wenn ich versuche kritisch darüber nachzudenken gibt es immer Stellen wie "Gott ist zu weise als dass der Mensch das verstehen könnte" oder "Nur Gott weiß was für den Menschen gut ist" und mit diesen Aussagen kann man auf so gut wie jede Kritik antworten denn man soll ja "Gottes Weisheit immer der menschlichen Weisheit vorziehen".

Was die Schriften angeht, so nehmen Mormonen diese wörtlich und interpretieren nicht erst lange daran herum, bis es irgendwie zu deren Lehre passt. Ich betone das deshalb, weil ich es in der evangelischen Kirche entsprechend erlebt habe. Wenn man nicht interpretiert, was in der Bibel steht, werden die Aussagen in dem, was darin enthalten ist, entsprechend klarer - wenn auch bei manchen erst aus dem Kontext heraus.

Erstens was bringt es mir oder Gott (falls es ihn gibt, egal ob Jahwe, Allah oder sonst irgendjemand) wenn ich mich aus Angst vor der Hölle oder einer ewigen Strafe für ihn entscheide? Was bringt es mir oder ihm wenn es nicht aus Überzeugung, Erkenntniss und Liebe passiert?

Da stellt sich ohnehin die Frage, was es einem bringt, wenn man nur glaubt, ohne entsprechend zu handeln. Laut dem Neuen Testament ist der Glaube ohne entsprechende Werke tot (http://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus2,14-26) und selbst die besten Taten ohne die Liebe nutzlos (http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther13). Auch Christus fasst dies zusammen, als er vom Weltgericht berichtet (http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46) und auch das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger erzählt (http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus18,23-35).

Glaube allein bewirkt also eigentlich nichts, aber wie wir leben und was wir tun, bewirkt eine ganze Menge - sowohl für uns, als auch für Andere.

Und wie kann ein Gott der bamherzig ist mich in die Hölle schicken wenn ich offen und ehrlich auf der Suche nach der Wahrheit bin aber Religionen nicht einsehe?

Gott liebt die Menschen so sehr, dass er seinen [ersten und im Fleisch einzig gezeugten] Sohn gesandt hat, damit jeder, der an ihn glaubt, [...] das ewige Leben hat (http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes3,16). Mit dem ewigen Leben ist die Existenz in der höchsten Herrlichkeit gemeint, mit einem Partner, mit dem man die irdische Zeit und die himmlische Ewigkeit verbringen möchte. Anderenfalls ist es "nur" eine ewige Existenz in einer der Herrlichkeiten in der selbst die letzte Herrlichkeit noch immer besser sein soll, als das irdische Dasein.

Sobald ich mich mit Meditation oder spiritueller Erleuchtung befassen will heißt es es sei Satans/Luzifers falsche Erleuchtung die mich verführen will.

Es gibt dahingehend viele Möglichkeiten zumindest laut der Bibel, einen entsprechend alternativen Weg zu finden. Beispielsweise kann man um Hilfe bitten (http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus21,22) oder um Erkenntnis (http://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus1,5-6), aber man sollte nie entgegen der Nächstenliebe und/oder entgegen der Entscheidungsfreiheit anderer um etwas bitten. Außerdem gibt der Heilige Geist den Menschen verschiedene Gaben, damit sie einander helfen können (http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther12,4-11).

Ich habe seitdem ich mich damit beschäftige extreme Angst vor dem Tod,

Die braucht man eigentlich nicht zu haben. Vermutlich schreibt sich das für mich deshalb leicht, weil ich nicht glaube, dass jemand nur wegen eines vermeintlich falschen Glaubens in die Hölle kommt, aber wenn Gott, Allah oder wer auch immer, zumindest gerecht ist, dann wird er niemanden verurteilen, der ein guter Mensch (gewesen) ist, nur weil er nicht zum entsprechenden Glauben an ihn fand. Wenn es übrigens nichts nach dem Tod gibt, als das eigene Bewusstsein mit dem Tod für immer endet, dann gibt es auch davor nichts zu befürchten, denn dann wird man das nie erfahren.

da es nicht nur Theorien sind die ich für logisch oder unlogisch halten kann sondern es immer eine sehr allgemeine Antwort gibt wie "Gott weiß das besser".

Wie ich weiter oben schon schrieb, gehen den Menschen oft nur dann die Antworten oder Begründungen aus, wenn sie an dem, was geschrieben steht, heruminterpretieren. Was jedoch an Klarheit in den Schriften enthalten ist, ist in sich schlüssig und kann durchaus ergründet werden, wenn auch in mancher Hinsicht erst, wenn man mit Glauben und wirklichem Vorsatz betet, um Erkenntnis zu erhalten (https://www.lds.org/scriptures/bofm/moro/10.3-5?lang=deu). 

Wie kann ich mich aus diesem Teufelskreis befreien?

Durch lesen, dem Versuch zu glauben (https://www.lds.org/scriptures/bofm/alma/32.27?lang=deu) und schließlich im Glauben zu beten.

Antwort
von drachenfreund, 124

Hallo Zetterin,

diese Ausprägungen der Höllenstrafen findest Du in (fast) allen Religionen, die einen Wahrheitsanspruch für sich behaupten. Es geht hierbei an ehesten darum, dass Gläubige schnellstmöglich ihre Glaubenszweifel verdrängen sollen, weil ihre Gedanken sie schon zu Satan führen.

Der Teufelskreis kann nur durchbrochen werden indem Du Dich nicht mit solchen Extremen befasst (die Dich nachweislich krank machen).

Wenn Du offen bist für alle Strömungen der Religionen empfehle ich Dir vielleicht Literatur von Autoren der Stiftung "Weltethos" - http://www.weltethos.org/ - insbesondere Hans Küng. Die Stiftung versucht das Verbindende aller Religionen auszumachen. So findest Du vielleicht nicht unbedingt die Wahrheit in nur einer Religion, sondern in vielen.

Einen Ähnlichen Weg geht "Eugen Drewermann", studierter kath. Theologe, der mit der Kirche in Konflikt geriet.

Als Humanist/Atheist möchte ich Dir ausserdem noch das Buch von Stephan Kalk "Freies Leben - Freier Glaube" ans Herz legen, welches eine humanistische Sicht vertritt.

Antwort
von dadita, 79

Höre auf dich damit zu beschätigen. Du brauchst keine Religion, keinen wie auch immer gearteten Gott um ein glückliches und produktives Leben zu führen. Es gibt weder Himmel noch Hölle, wie du richtig schreibst sind es Drohungen, aber leere Drohungen. Nach dem Tod erwartet jeden Menschen das gleiche: Nichts. Das ist eben so, umso mehr sollte man sich am Leben erfreuen und es nicht an die Anbetung lächerlicher Märchengestalten verschwenden. 

Nur Schafe brauchen einen Hirten, nur Sklaven einen Herren...sei beides nicht. 

Antwort
von Shiranam, 98

Beachte, wer der diese Antworten gibt, dass Du in die Hölle kommst, wenn..., dass eine ewige Strafe erfolgt, wenn..., dass Gott alles besser weiß, dass die falsche Erleuchtung dich verführen will....

Wo hast Du das her?

Von Gott, Allha, Jawhe...? Nein!!! 

Diese Vorstellungen, Doktrinen, Antworten kommen ALLE von Menschen. Menschen wie Du und ich! Haben die alle mehr Ahnung als wir? Wo haben die ihre Antworten her? Von anderen Menschen! Menschen wie Du und ich. 

Und manche Menschen glauben etwas erkannt zu haben, wie Menschen leben und miteinander umgehen sollten. Sie wollten andere Menschen leiten, lenken. Wie macht man das am geschicktesten? Man lockt und droht und erzählt Geschichten von Vorbildern und Negativbeispielen. So, wie alle Eltern der Welt ihre Kinder erziehen.

Was glaubst Du, wie Religionen entstanden sind? 

Religionen sind nichts Schlechtes. Sie können leiten und Menschen einen festen Halt geben. Sie können Menschen Angst und den Druck nehmen, für vieles selbst verantwortlich zu sein, denn da ist ja noch wer... Die Rituale festigen die Gemeinschaft und die moralischen Vorstellungen.

Trotz aller Vorteile der Religionen: 

Denke immer daran, dass sie von Menschen ersonnen wurden! Bewußt oder unbewußt. Natürlich gab und gibt es weise Menschen, an denen man sich orientieren kann. Aber man darf und soll auch selbst denken. (Buddha kam so zur Erleuchtung, und blieb Mensch).

Kommentar von Zetterin ,

Das ist eben die Frage. Ich persönlich glaube auch an keinen Gott bin aber offen und würde daran glauben wenn ich ihn erkenne. Aber kann man sicher sein, dass alles von Menschen kam? Weil wenn es einen Gott geben würde sind dann die Propheten nicht genau die Menschen die ihre Information von Gott haben?

Kommentar von Shiranam ,

Niemand kann beweisen, wenn es etwas NICHT gibt.

Religionen brauchen GLAUBEN, keine Beweise. Hättest Du Beweise, bäuchtest Du keinen Glauben und keine Religion. Es wäre eine schlichte Notwendigkeit, das Verhalten, nicht religiös.

Du suchst Beweise für GLAUBEN. Das ist ein Paradox.

Kommentar von Shiranam ,

Ja, die Propheten waren diese Menschen. Sie brachten die Vorstellungen unter das Volk. Wo sie die her hatten? Was denkst Du? 

Denk mal an Moses und die 10 Gebote. In welcher Lage war er, als er diese verkündete? War es nicht dringend notwendig, dass er den Unmut und das Chaos beseitigte und eine feste Führung übernahm? Wie hätte er es ohne Gott gemacht, nur auf sich gestellt? Was hättest Du getan, als verantwortlicher Stammesführer?

Kommentar von Zetterin ,

Guter Punkt! Ich habe gerade sehr viele Informationen im Overload und ich werde mir die nächsten Tage Zeit nehmen alle Aussagen miteinander zu vergleichen. Dankesehr!

Kommentar von dadita ,

Moses hat nach heutigen Erkenntissen aller Wahrscheinlichkeit niemals existiert, der Exodus ist in seiner Gesamtheit ein Märchen. Das israelische Volk war niemals in Ägypten versklavt. 

All dies wurde von den Autoren dieses Textes erfunden, um sich selbst eine nette Hintergrundgeschichte zu liefern und als das "außerwählte Volk" zu präsentieren. 

Kommentar von gaege ,

so kann / darf man mit religiösen traditionen nicht umgehen! das ist der falsche weg

Kommentar von dadita ,

Sie als veraltet und rückstandig verwerfen? Das kann, darf und soll man sogar, denn dies ist der einzige eichtige Weg, um diese Geißel der Menschheit eines Tages los zu werden. 

Kommentar von Shiranam ,

Diese Geschichte des Exodus ist wahrscheinlich nie so, wie in der Bibel beschrieben passiert. Es könnte anders gewesen sein, mit Moses. Meist steckt ein Fünktchen Wahrheit in den Geschichten der Bibel. Man darf sie nur nicht 1:1 nehmen.

Kommentar von drachenfreund ,

Du gehst automatisch davon aus dass die Gegebenheit rund um Moses tatsächlich stattgefunden hat. Dies ist eine bloße Vermutung, belegen lässt sich es nicht. Ich möchte Dir nicht mit Deinem Glauben nicht zu nahe treten, aber dadurch dass sich der "Gott der 10 Gebote" nur den Juden gezeigt hat, lässt vermuten, dass die 10 Gebote eher menschengemacht waren. Die Gebote existierten als Richtlinien/Gesetze für das Volk, es gab nie Unmut und Chaos. Die Geschichte auf dem Berg Sinai ist einprägsam und kann somit von Generation zu Generation als Richtlinie des einen Gottes weitergegeben werden.

Kommentar von Shiranam ,

Kannst Du es Dir nicht vorstellen, dass es ohne Gesetze und Richtlinien Unmut und Chaos gibt?

Ich glaube, dass ALLE Religionen, Gesetze, Richtlinien, Gebräuche menschen gemacht sind. Die TE ist auf der Suche.

Kommentar von drachenfreund ,

Nicht zwingend gibt es Chaos/Unmut, denn Menschen haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten, dass auch sehr gut ohne niedergeschriebene Gesetze funktioniert. Nur in einer immer komplexeren Gesellschaft braucht es auch Verlässlichkeit, damit Besitzstände, Ruhezeiten, Arbeitsregelungen, etc. gewahrt bleiben. Für diese Gesetze braucht es keinen Gott.

Ich glaube, dass ALLE Religionen, Gesetze, Richtlinien, Gebräuche menschen gemacht sind.

Sorry, vielleicht habe ich Dich da anfangs missverstanden. Dein Moses-Posting ist auch sehr verwirrend.

Kommentar von Shiranam ,

Niedergeschrieben müssen Gesetze, Gebräuche, Richtlinien ... nicht sein, aber vorhanden. Sonst gibt es Chaos.

Es ist des Menschens Wesen, dass er sich selbst diese Ordnung schafft; mit Erzählungen, Vorbildern, Gesetzen. Daraus können Religionen entstehen.

Kommentar von Shiranam ,

Wenn die TE die Geschichten z.B. aus der Bibel erstmal ernstnehmen möchte, um sie auf sich wirken zu lassen und anschließend zu entscheiden, ob sie persönlich etwas damit anfangen kann, dann kann ich mit ihr nur von derselben Annahme aus diskutieren, also ihren Blickwinkel einnehmen, als wenn die Geschehnisse der Bibel so komplett wahr sind. 

Etwas anderes wird die TE nicht akzeptieren.

Antwort
von SibTiger, 85

Ich würde Dir empfehlen, Dich mehr mit naturwissenschaftlichen Dingen, als mit diversen Religionen zu beschäftigen.

Ich selber halte nicht so viel von Religionen. Es gibt aber in allen Religionen auch fortschrittlichere Sichtweisen, die ohne Hölle (insbesondere auch ohne ewige Hölle) auskommen. Und das finde ich auch für sehr religiöse Menschen interessant. Zum Beispiel hier

http://www.theologe.de/theologe19.htm

Kommentar von Zetterin ,

Gibt es so eine Ansicht auch vom Islam?

Kommentar von SibTiger ,

oder auch hier aus dem Islam

http://tavhid.de/?p=344

Antwort
von DerBuddha, 50

"Ich bin komplett offen für jede Wahrheit" = religionen und götter wurden von menschen erfunden/erschaffen, anfangs, um sich unerklärliche naturgewalten und phänomene zu erklären und mit der zeit dann angepasst und verfeinert, um menschen zu beherrschen, macht auszuüben und reichtümer anzuhäufen............

"Sobald ich mich mit Meditation oder spiritueller Erleuchtung befassen
will heißt es es sei Satans/Luzifers falsche Erleuchtung die mich
verführen will."
= liegt wohl daran, dass die sogenannte "erleuchtung" die wahrheit an slicht bringen würde..........im übrigen sieht man so schön im alten testament beim "sündefall", dass gott nur dumme menschen wollte, denn als diese erkenntnis erlangten, wurden sie dafür bestraft.........:)

"Ich habe seitdem ich mich damit beschäftige extreme Angst vor dem Tod, starke Kopfschmerzen und ich kann nicht ordentlich denken,Wie kann ich mich aus diesem Teufelskreis befreien?" = ganz einfach........beschäftige dich mal wirklich mit der geschichte und entstehungsgeschichte der religionen und götter/geister/überwesen, dann wirst du mehr wissen, als die meisten gläubigen es jemals selbst erfahren werden, denn fakt ist nun mal, dass jede religion und jeder gott nur aus dem geist des menschen stammen.............im übrigen kannst du dir selbst mal mit einem schnelltest die verrücktheit des glaubens vor augen führen.............einfach mal die eigenschaften aufschreiben, die der gläubige immer dem teufel zuschreibt und dann die eigenschaften, mit denen im alten testament der gott beschrieben wird und dann einfach stumm staunen.......:)........und dazu dann die frage stellen, warum sind beide gleich?

Antwort
von saidJ, 14

Hallo ,
wenn du willst kannst du mich hinzufügen zu deinen Freunden ich stehe dir gerne zur verügung für deine Fragen vlt. kann ich ja bei dir mit Allahs Hilfe für Klarheit  sorgen .

Antwort
von Falbe, 9

Von jedem ehrlichen ernsthaften Sucher wird Gott sich finden lassen . Du kannst ja zu ihm rufen und ihm deine Fragen hinwerfen .Gott sieht und hört dich  !

Ich glaube gewiss , daß du die Wahrheit finden wirst , entweder gleich , oder etwas später . Suche ihn nicht im diskutieren  , sondern im stillen in dich hineinlauschen . Wenn du das Neue Testament liest ist es perfekt - da spricht Gott auch ...

Antwort
von tubtub98, 9

Hallo,

ich finde es ist nicht schlimm, wenn man über so etwas nachdenkt.

Allgemein sind heutzutage einige nach dem Motto unterwegs du kommst auf jeden Fall in die Hölle, wir Menschen sind nicht dazu in der Lage zu entscheiden, wer in die Hölle kommt und wer in das Paradies. Das entscheidet ganz allein Gott.

Viele denken auch, dass Allah ein ganz anderer Gott ist, wobei wir Muslime der Meinung sind, das Allah der Eigenname Gottes ist, somit ist für uns Allah und Gott dasselbe Wesen.

Desweiteren heißt es, das Allah/Gott dich wie 70 Mütter liebt, heißt er ist sehr Barmherzig und liebt jeden seiner Geschöpfe, die nach ihm suchen.

Heißt, wenn du nach ihm suchst, mit reinem Herzen, offen für alles, wird er dich rechtleiten und dich auf dem richtigen Weg leiten.

Sich die Frage stellen, ob Gott existiert ist nicht falsch, was von vielen empört wird. Aber solange man sich die Frage nicht stellt, wie kann man ihn lieben oder wahrnehmen?

Ich gehöre der Ahmadiyya Muslim Jamaat an, welches die 73. Glaubensrichtung im Islam ist und sich als Reformgemeinde des Islams sieht. Wir glauben, das der Veheißene Messias und Mahdi as bereits erschienen ist und unsere Spirituelle Kraft ist der 5. Khalif, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad. Auch ich habe mich mit diesem Thema sehr lang erfasst, ob Allah/Gott existiert und ob meine Gemeinde die richtige ist und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Jeder Mensch ist ein Individuum und somit findet jeder Mensch den Weg zum wahren Schöpfer individuell.

Angst vor dem Tod hat man dann, wenn man nicht weiß, was danach passiert, hatte ich auch mal, ist aber ganz normal. Ich würde dir raten auch Ausschau nach Religionen zu halten und für dich selbst zu entscheiden, welches der wahre Weg ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg auf der Suche nach dem wahren Sinn des Lebens!

Lg:) (für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung)

Antwort
von BigBen38, 69

Eigentlich stellt sich die Frage gar nicht.

An was für einen Gott glaubst Du ?

Einen gehässigen bösen, der Dich nur deshalb in die Hölle schickt nur weil Du ihn beim falschen Namen nennst ?

Ist Gott nicht gütig und barmherzig ?

Meinst Du nicht, ihm ist es wichtiger, das Du Nächstenliebe und Güte praktizierst ?

Das Du andere Menschen nicht belügst, betrügst oder ihnen anders schaden zufügst ?

Wenn Gott - egal wie er nun genannt wird - von jedem bedingungslosen Gehorsam einfordern würde, dann wäre er doch sicher permanent präsent ?

Es sind Menschen die aus dem Glauben und den ersten Regeln des Zusammenlebens Religionen erschaffen haben...

...über Jahrhunderte in den Schriften Dinge hunzudichteten und heraus strichen, je nachdem wer gerade Vorteile davon hatte.

Also Mein Gott jedenfalls wird mehr wert drauf legen, wie ich mein Leben gelebt und wie ich mich anderen gegenüber verhalten habe, als darauf wie ich ihn nun nenne.

Er wird auch wissen, das über die Jahrhunderte hinweg soviel passiert ist, das auf Erden keiner mehr genau sagen kann, welche Schriften am ehesten dem Original nahekommen...

Ich lebe nach dem Motto: " an ihren Taten sollst Du sie messen !“

Und da - pardon - sind alle mir bekannten Religionen nicht perfekt.

Glaube ist in einem - nicht in einer Kirche, die selbst Blut an den Händen hat.

Antwort
von Slackware, 87

Versuche halt wissenschaftlich dranzugehen. 

http://www.atheismus-info.de/atheologisch.html  

Es gibt so viele Philosophen, die sich damit beschäftigen, lies halt mal ein paar davon. 

Wie schon der geniale George Carlin sinngemäß sagte: 

Religion hat die Menschen dazu gebraucht, zu glauben, dass es einen unsichbaren Mann im Himmel gibt, der alles was du tust beobachtet. Und er hat eine Liste von 10 Dingen, von denen er verlangt, dass du sie nicht tust. Wenn du diese aber tust, kommst du an einen Ort, in dem du für die Ewigkeit gefoltert, gepeinigt und geschändet wirst. ----- Aber er liebt dich.

Antwort
von MorsElthrai, 58

Relativ einfach. Du musst sämmtliche Religionen in ihrem historischen und kulturellem Kontext betrachten. Anstatt Dich nur auf die Lehren und Aussagen über ein göttliches Wesen (egal welchen Namen man ihm gerade gibt) zu konzentrieren, konzentriere Dich lieber auf die Menschen die solche Lehren verbreiten und nach ihnen leben. Dann schau Dir vergleichend die Kulturellen Auswirkungen der Religion an und in welchen politischen Zeiten die Religionen entstanden sind und wie sie sich in der Geschichte entwickelt haben. Schau Dir auch die Wesenheiten der Religionen genau an. Das klassiche Beispiel ist ja im Christentum der Teufel, oder auch Luzifer (zu deutsch Lichtbringer), der ja nie ein böses Wesen per se war, sondern nur ein Engel der Gott nicht gehorchen wollte. Und dafür hat Gott ihn verbannt. Also stell Dir z.B. die Frage: Wer ist in der Geschichte wirklich der "Böse"? Und vor allem schau nach den Begriffen "Gut" und "Böse" und wie sie von den verschiedenen Religionen angewendet werden. Denn des einen Teufel ist des anderen Gott. Oder anders Formuliert, in der Religion ist Schwar und Weiss, Richtig und Falsch, Gut und Böse, immer eine Sache des Standpunktes. Der Moslem sagt, der Christ ist der Ungläubige und der Christ sagt, der Moslem ist der Ungläubige. Beide haben sie von Ihrem Standpunkt aus recht und beide liegen sie nüchtern betrachtet, vollkommen falsch weil ja Beide an etwas glauben.


Löse Dich selber von der Ideologie der Religion und analysiere sie eifnach nur. Dann kannst Du selber später entscheiden ob Du Dich einer dieser Ideologien zugehörig fühlst oder nicht. Jedenfalls brauchst Du keine Angst vor der Hölle zu haben, solange Du nicht der entsprechenden Religion angehörst, denn das ist eine reine Glaubensangst. Wer wie ich z.B. nicht an Götter glaubt, hat auch keine Angst vor der Hölle, oder dem Tod. Man akzeptiert einfach das es gewisse Prozesse im Leben gibt und versucht sich selber ein Bild davon zu machen was man davon halten soll. Wichtig ist jedoch emotionaler Abstand. Mach Dich deswegen nicht verrückt.


Solltest Du mal jemanden für das Thema zum Reden brauchen, kannst Du mich gerne anschreiben. Vielleicht kann ich Dir die ein oder andere Idee geben.


Alles Gute.

Kommentar von Zetterin ,

Eine tolle Antwort! Danke erstmal! Aber wenn es einen Gott gibt der darüber entscheidet was mit mir nach dem Tod passiert, dann ist es doch egal ob er jetzt gut oder böse ist und wie er sich selbst hinstellt. Wichtig ist doch nur wie man am besten klarkommt.

Kommentar von waldfrosch64 ,

nicht Gott entscheidet über deine Ewigkeit sondern du alleine ! 

Die Verantwortung die die Freiheit mit sich führt, die lehnen nun mal viele ab .

Kommentar von dadita ,

Gott entscheidet gar nichts, soweit stimmt es. Der Rest hingegen fällt mangels einer Ewigkeit über die es zu Entscheiden gilt, flach.

Die Tatsache, dass wir nur ein Leben haben und keine Märchengestalt, kein Märchenbuch und keine kollektive Wahnvorstellung der Welt etwas daran ändern wird, ist eben für viele schwer zu ertragen...

Kommentar von OlliBjoern ,

Wenn Gott nicht entscheidet, wieso sollte man sich (nach dem Tod) nicht auch freiwillig gegen die Hölle entscheiden können? Gottes Allmacht hast du ja nun selber anscheinend verneint (und du siehst ja, dass dir darin auch Atheisten zustimmen), also wer "zieht" einen denn nun in die Hölle?

Der Teufel? Der wurde doch besiegt, wie in der Bibel selber steht
(soll ich dir die Textstelle zeigen?).

Fazit: weder kann Gott jemanden in die Hölle "schicken", noch kann der Teufel einen in die Hölle "ziehen". Man geht entweder freiwillig rein, oder freiwillig nicht rein.

Das Alte Testament kannte keine Hölle. Und auch das Neue Testament spricht nicht von diesem Wort (das übrigens ein germanisches Wort ist). Es schildert lediglich Szenen, die nachher als "Hölle" interpretiert wurden. Das macht einen Riesenunterschied.

Natürlich ist die Möglichkeit am größten, dass es überhaupt keine Hölle gibt. Man sollte die Güte Gottes nicht klein reden. 

Kommentar von Raubkatze45 ,

Jesus hat unzählige Male von der Hölle gesprochen und nicht als Interpretation. Die frohe Botschaft hat auch einen gewissen Ernst und fordert eine Entscheidung. Die wäre aber überflüssig, wenn es ohnehin nur eine Möglichkeit gäbe im ewigen Leben.

Kommentar von MorsElthrai ,

Ich spare mir jetzt mal eine Glaubensdisskusion und antworte Dir rein Argumentativ.

Unterstellen wir einfach mal es gäbe einen Gott (egal welchen Namen er trägt), dann ist es durchaus wichtig ob er "gut" oder "böse" ist.

Ein guter und erbarmender Gott ist in der Lage Sünden zu verzeihen und würde Dir Deine Unsicherheit vergeben, wenn Du am Ende Deines Lebens erkennst das er existiert und Du Dich Seiner Autörität unterwirfst.

Ein böser Gott hingegen wird Dich gnadenlos und grausam behandeln, egal wie gut oder schlecht Du ihm gediehnt hast und wird Dich benutzen wie es ihm gefällt. Ein solcher Gott lebt nur von Angst. Und jetzt stell Dir die Frage, willst Du solch einen grausamen Gott wirklich anbeten?

Fazit, es spielt keine Rolle an was Du glaubst, oder wer nach dem sterben über Dich urteilt. Sollte es einen Gott geben, kannst Du eh nichts daran ändern wie er Dich hinterher behandelt. Also macht es mehr Sinn sich so zu verhalten und zu handeln, wie man möchte das andere Menschen auch mit einem selber umgehen. Alles weitere hängt ansonsten nurnnoch von Deinem Glauben ab.

Antwort
von ThomasJNewton, 42

Ich kannte mal einen Menschen, der recht klug und durchaus religios war.

Der sagte mal
Wenn ich dir, Gott, einen Vorschalg machen darf, dann bringe doch einen Schalter an, der das Denken ein- und ausschalten kann.

Antwort
von Moose1688, 116

Lies ein paar Bücher zum Thema Aufklärung. Michael Schmidt-Salomon ist ganz gut. Beruhigt dich und vergiss den Blödsinn. Den Gott aus dem Judentum, Christentum oder Islam gibt es ganz sicher nicht.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich bin da aber anderer Meinung. Ich habe Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube, ich bin Christ. Wenn du oder der Fragesteller oder jemand anderes an den Gründen/Argumenten interessiert ist, warum ich an Gott und an das Christentum glaube, der kann ja mal ein paar meiner Antworten lesen, die ich auf andere Fragen gegeben habe, dort findet man einige Argumente. Die Antworten kann man sehen, wenn man auf mein Profil geht. Oder man fragt mich einfach hier nach den Argumenten.

Kommentar von Moose1688 ,

Den Gott aus der Bibel gibt es sicher nicht ... 😌

Kommentar von Raubkatze45 ,

Die Existenz Gottes hängt zum Glück nicht von deiner "weisen" Behauptung ab und der aufklärenden Bücher des Michael Schmidt-Salomons.  Der Gott der Bibel, d.h. Jesus Christus, ist auch heute noch erfahrbar, deshalb glaube ich nicht nur, ich weiß es!

Kommentar von Zetterin ,

Ich bin zwar nicht gläubig aber wie schon so oft gesagt offen für alles und ich habe schon des Öfteren Gott, Allah, Jesus und was weiß ich wen aufrichtig und wahrheitsdurstig darum gebeten dass sie in mein Leben kommen sollen. Bisher ist nichts geschehen!

Kommentar von Moose1688 ,

Natürlich nicht. Bist du noch bei Verstand? 😃

Kommentar von gaege ,

Jesus wird sich dir zeigen!

Kommentar von dadita ,

Jesus war, so er existiert hat, nur ein weiterer antiker Sektenführer, seine Gebeine sind schon lange zu Staub zerfallen. Er zeigt gar nichts mehr.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@dadita 

  • Also mir hat Jesus Christus   sich in voller Blüte  gezeigt ...von Staub und Knochen keine Spur aber Gnade und Liebe in Hülle und Fülle .
  • Behaupten kannst du vieles ,meine Erfahrungen und die von Millionen Menschen kannst du damit nicht ausradieren .
  • Und manches mal kommt er  sogar ungebeten:

 :http://www.erf.de/fernsehen/mensch-gott/sendungen/party-laufsteg-jesus/8197-476

Kommentar von dadita ,

Dies nennt sich Wahnvorstellung, ist diese gesellschaftlich akzeptiert nennt man sie Religion. Genauso viele Menschen haben derartige "Erfahrungen" mit Mohammed, Krishna, Zeus, Thor und Apollo und all den anderen Sektenführern und Märchengestalten der Menschheitsgeschichte gemacht, real werden diese dadurch nicht. 

Kommentar von waldfrosch64 ,
  • wie das konkret geschehen kann und  von statten geht, kannst du hier lesen : 

Johannes 14,1

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!2In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 3Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. 4Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.5Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Apostelgeschichte1

Kommentar von dadita ,

Soll ich jetzt eine Stelle aus Herr der Ringe zitieren um die Macht Saurons zu beweisen? Hänsel und Gretel um die Existenz der bösen Hexe zu belegen? 

Die Bibel ist ein lächerliches antikes Märchenbuch, kein Beleg. 

Kommentar von Moose1688 ,

Man kann sich schon die Frage nach einem Schöpfer im Sinne einer ersten Ursache stellen. Das Problem mit den abrahamitischen Religionen ist eher der Glaube an ein objektives gut und böse. Es gibt weder gute noch böse Menschen in objektiver Hinsicht. Menschen funktionieren einfach auf einem Ursache-Wirkungs-Prinzip so wie die ganze Welt. Ein Mensch der stielt, mordet, vergewaltigt, ist objektiv weder gut noch böse. Moral ist etwas subjektives. Und auch ich stimme diesem Regelwerk, dass wir als Gesellschaft festgelegt haben zu. Trotzdem sind Mensch die dieses brechen, weder gut noch böse. Jeder Mensch wird lieber geschätzt und geachtet, als das er ein Verbrecher ist. Auch wenn manche Menschen diesen Eindruck erwecken. Das ist für mich wirklich das Problem an den abrahamitischen Religionen. Wie kann ich als "guter" Mensch es ertragen im Himmel zu sein und zuzuschauen, wie mein Nächster in alle Ewigkeit leidet. Eigentlich kann ich doch dann nicht gut sein, oder? Einerseits predigt Jesus die Vergebung, sagt aber, dass alle die diese nicht Leben in alle Ewigkeit in der Hölle landen. Denen wird also nicht vergeben. Und so geht es dahin ...

Kommentar von Raubkatze45 ,

Jesus will keine Zwangsbeglückung. Sein Erbarmen, seine Vergebung müssen in freier Entscheidung  auch gewollt und angenommen werden. Im übrigen verurteilt nicht Gott den Menschen nach dem Tod, sondern der Mensch selber erkennt sich so wie er ist  im Lichte Gottes und der Ewigkeit. Er sieht die vollkommene Barmherzigkeit, aber auch die Gerechtigkeit Gottes und spricht sich das Urteil selber.

 Menschen, die ohne eigene Schuld nicht zum Glauben gekommen sind, werden sicher nicht von der Barmherzigkeit Gottes ausgeschlossen.  Aber wer hartnäckig bis zur letzten Sekunde eine Entscheidung gegen Gott getroffen hat, wird wohl auch nach dem Tod kaum was mit ihm zu tun haben wollen. Und das nennt man Hölle, denn wo Gott nicht ist, ist nicht Liebe, sondern Hass. Mit Hochmut kommt man nicht in den Himmel, mit Demut schon - auch als Atheist.

Antwort
von waldfrosch64, 39

Ja  so auf der  Wanderschaft und Suche zu sein ist anstrengend und ermüdend ,ich kenne das Gefühl ,die Nase gestrichen voll davon zu haben. Die Sehnsucht endlich mal zu erkennen, was denn die  tatsächliche Wahrheit ist . Und dann die bange Frage in einem drinnen : Gibt es denn überhaupt eine Wahrheit  und wenn gilt die dann für alle Du sagst  "Gott ist zu weise als dass der Mensch das verstehen könnte" oder "Nur Gott weiß was für den Menschen gut ist" Das sind  alles Islamische Aussagen  Denn der Islamische Lehre nach kann der Mensch nicht wissen was Gut und böse ist ,Ergo hat der Mensch keine Gewissen ,wie im Christlichen Glauben . Laut Islam kann dem Menschen nur der Koran ,Hadit und die Scharia sagen was richtig und falsch ist. 

 (Gott sei dank folgen Trotz dem immer  auch viele Muslime ihrem Gewissen )

Denn der Islam lehnt das Naturrecht ab und muss daher auch die Menschenrechte der Scharia unterstellen in eigenen Menschenrechtserklärungen .(Sowas bereit mir persönlich auch öfters Kopfschmerzen .)

Die christliche Gott bestraft keinem Menschen ,und schickt auch keinen in die Hölle ,auch ist die Hölle nicht von Gott geschaffen .Hier kann der Mensch in seinem innersten erkennen was Gut und Böse ist ,deshalb muss er auch immer seinem Gewissen folgen egal was kommt ,Erst danach muss er der Kirche gehorchen .

Die Hölle ist lediglich der Ort wo Gott nicht  sein wird ,und diesen Ort muss es wohl zwangsläufig geben wenn der Mensch ein freies Wesen sein soll ,wie es die Bibel lehrt . In diese Hölle geht nicht der Sünder  ...sondern nur der  der sich bewusst und in voller Freiheit gegen Gott entscheiden hat .Wer sich also von Gott bewusst losgesagt hat .

Jesus Christus sagt  bei Matthäus 11,28:


28Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.…

und bei 

Johannes 14,21 steht : 


Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

  • Also ich kann dir nur empfehlen dich mit den Gottesbildern und den Menschenbildern die sich auf den jeweiligen Religions Konzepten  herauslesen lassen zu befassen .
  • Danach wäge in deinem Gewissen ab und entscheide im aller Freiheit .
  •  Gefühle  sind in Sachen Glaubensentscheidungen  ein schlechter  Ratgeber Dafür hast du den Intellekt bekommen also nutze ihn auch dazu . Glaube und Vernunft ist gewiss kein Widerspruch : 



______SYNONYME ZU VERNUNFT

Denkfähigkeit, Erkenntnisvermögen, Geist, Geistesgaben, Geisteskraft, Geistesstärke, Intellekt,Intelligenz, Klugheit, Überlegtheit, Umsicht, Verstand; (bildungssprachlich) Ratio; (umgangssprachlich) Grips, Köpfchen

HERKUNFT

mittelhochdeutsch vernunft, althochdeutsch vernumft, zu vernehmen in der veralteten Bedeutung »erfassen, ergreifen«, ursprünglich = Erfassung, Wahrnehmung_________________________________________________
Ich wünsche dir einen Guten Weg und baldiges Ankommen .



Kommentar von dadita ,

Wer den Intellekt nutzt, weigert sich mit der Zeit antiken Märchenbüchern, selbsternannten Hirten und imaginären Herren zu folgen. Ein großes Problem der Weltreligionen, weswegen der Glaube in den Ländern in denen freier Zugang zu Bildung und Wissen herrscht erfreulicherweise stätig abnimmt. 

Kommentar von waldfrosch64 ,

@dadita 

Versuche es doch  bei Gelegenheit auch mal mit Vernunft :



SYNONYME ZU VERNUNFT

Denkfähigkeit, Erkenntnisvermögen, Geist, Geistesgaben, Geisteskraft, Geistesstärke, Intellekt,Intelligenz, Klugheit, Überlegtheit, Umsicht, Verstand; (bildungssprachlich) Ratio; (umgangssprachlich) Grips, Köpfchen




:  ) 

Frohe Ostern dann  ab morgen Nacht ,Jesus lebt ... Halleluja !!




Antwort
von viktorus, 17

Ganz eifach: grüble mal nach über "2.Kor.4,4" und "Offb.12,9".

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