Frage von ergo2, 54

Wie kann ich Notarkosten sparen?

Ich habe das schriftliche Einverständnis vom bisherigen Eigentümer für den Kauf eines Waldgrundstücks zum Preis von 2000 EUR. Alle relevanten Daten zum Grundstück wurden in meinem Kaufangebot bereits gemacht. Muss der Notar trotzdem noch einen Kaufvertrag aufsetzen (den Auftrag dazu möchte er von mir) oder reicht die notarielle Beglaubigung und die Eintragung im Grundbuch?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Schnoofy, 26

Die Verpflichtung, bei Immobiliengeschäften einen Notar beauftragen zu müssen ergibt sich aus § 311b BGB

https://dejure.org/gesetze/BGB/311b.html

Antwort
von Peterwefer, 19

Notarielle Beglaubigung und Eintrtag ins Grundbuch sind Pflicht. Der Kaufvertrag darf von jedermann aufgesetzt werden, freilich wird ein gewissenhafter Notar sich ihn anschauen.

Antwort
von Ronox, 17

Die Auflassung muss zwingend beurkundet werden, eine Unterschriftsbeglaubigung genügt nicht.

Kommentar von Ronox ,

Ergänzung: Die Beurkundung ist aus grundbuchrechtlicher Sicht erforderlich. Rein materiell-rechtlich ist die Auflassung natürlich formlos möglich. Das heisst, dass das Grundbuchamt die Eigentumsänderung nicht vornehmen wird, wenn die Auflassung nicht beurkundet wurde.

Antwort
von DerGeodaet, 11

Hallo,

ohne notariellen Vertrag ist nichts möglich.

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