Jeden Morgen das gleiche Spiel: Kind 1 (15) muss ca. 10x geweckt werden und ist dann maulig. Kind 2 (9) kommt auch (unter der Woche!) nicht so richtig aus den Federn und verschwindet dann erstmal eine halbe Stunde auf dem WC und "dödelt" da rum. Ich wecke zwischenzeitlich wieder Kind 1, schmiere Schulbrote, versuche, Kind 2 aus dem WC zu bekommen, meckere Kind 1 an, dass sie früher ins Bett gehen soll, kriege einen Anfall, wenn Kind 2 immer noch barfuß auf den Kacheln steht und sich ein Comic ansieht - und so weiter... Bis wir um 07.30 Uhr das Haus verlassen habe ich eigentlich mindestens einmal mit jedem Kind gemeckert und bin selber völlig unentspannt. Habt ihr Ratschläge, wie das besser laufen kann?

Also wir machen des folgendermaßen. Meine Tochter ist 9 Jahre. Sie stellt sich jeden Abend den Wecker und wenn der morgends losgeht, gehe ich in ihr Zimmer und mache das Licht an und lasse die Tür auf. Dann bleibt sie noch fünf Minuten liegen und dann ruf ich ihr zu: Guten Morgen meine Süße...hast du gut geschlafen? Such die Nähe morgends bei den Kindern. Frühstückt gemeinsam, macht die Schulbrote zusammen. Was auch noch wichtig ist! Schick sie zeitig ins Bett! Hoffe die Vorschläge helfen dir ein wenig. LG

Frühstückst du regelmäßig mit deinen Kindern? Vielleicht hilft so ein morgendliches Ritual ihnen beim Aufstehen.
Ich koche Tee und der Kleine isst in der Zeit, in der ich die Brote mache, sein Müsli. Die Große isst morgens nichts.
wolfgang1956 am 17. Dezember 2008 09:50 Das Morgenritual um ein Abendritual ergänzen und die Kinder altersgemäß „einschläfern“. Der Kleine um 8, der Mittlere um 9 und der Große um 10 Uhr!!
Mittlere? Ich habe keinen Mittleren :-) Das mit dem einschläfern ist in der Theorie gut -aber ganz ehrlich kann ich nicht erzwingen, dass meine Tochter um 22.00 Uhr auch schläft. Sie muss in ihrem Zimmer sein, aber ob sie noch liest oder Musik hört kann ich spätestens dann, wenn ich ins Bett gehe, nicht mehr kontrollieren. Und ich muss ja schlafen, damit ich morgens früh aus dem Bett komme :-))
Hole dir ne Trillerpfeife, mach das Licht an in den Zimmern.

ich glaube das ist überall so, bei mehreren Kinder. Nicht mehr aufregen ,sie werden auch mal alle groß und vernünftig
Du raubst mir alle Ilusionen...

die beiden sind wohl morgenmuffel. meine beiden zum glück nicht. die meiner neuen freundin sind auch morgenmuffel. liegt wohl an den genen? denk mal drüber nach. gruss akademikus

Ich würde dir Raten einen geregelten Ablauf zu organisieren. Regle wer wann aufsteht und wer wie lange im Bad bleiben darf. Dannach müssen alle Gemeinsamm zum Frühstücken fertig sein.
Sie sind alt genug um das mit ihnen gemeinsam zu besprechen und die Regeln aufzusetzten.
Sie werden sich nicht immer daran halten, das ist klar, aber ich denke es wird besser.
Locker bleiben, bist du ruhig und locker werden deine Kids das auch sein.
Äh, ich glaube, ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. Diese Regeln gibt es, die Kinder haben klare Aufstehzeiten und einen geregelten Ablauf. Es ist nur so, dass die Umsetzung nicht immer klappt :-)
stef1601 am 17. Dezember 2008 10:54 Haben die Kinder denn dieser Regelung auch zugestimmt, oder hast du sie nur aufgestellt?

Da gibt es kein Patentrezep. Der Eine kann gut aufstehen, der Andere nicht und je mehr Du Dich ärgerst um so schwieriger wird es. Es gehört wohl zum Aufstehritual bei Euch, dass Mama aus der Haut fährt....versuch mal Wasser, eiskaltes Wasser, wäre eine Ritualänderung grins....LG
Das ist eine sehr gute Idee :-)

Zu spät, du hättest früher anfangen sollen, deine Kinder zu erziehen.
Mit 15 sind viele Kinder in der pubertären "Krise" und sind "etwas schwierig".
Da sollten sie schon so weit sein, daß sie selbständig aufstehen.
Es ist nicht so, dass ich die letzten 15 Jahre meine Tochter nicht erzogen habe. Die Antwort ist etwas ungeschickt formuliert.
fourseasons am 17. Dezember 2008 11:35 So war das auch nicht gemeint. Jeder hat eine andere Vorstellung von Erziehung und nicht jedes Kind ist leicht zu erziehen.
Manche Eltern strengen sich wirklich an, kaufen sich Bücher über Erziehung, besuchen Kurse und Seminare - und erreichen nichts.
In anderen Familien "erziehen" sich die Kinder wie von selbst.
Ich wollte eigentlich nur andeuten, daß du wie viele Mütter, vielleicht zu nachgiebig warst. Kinder brauchen Liebe aber oft auch Strenge und Konsequenz.

ja - übernimm nicht die verantwortung. sag klipp und klar "kind 1, ich weck dich nur einmal - steh auf oder du kommst zu spät!" - "kind 2, du weißt, wann du fertig sein mußt - ich kann nichts dafür, wenn du zu spät kommst!" die beiden sind alt genug, um das selbst zu verantworten. oder versuchs mal mit einem verstärkerplan: ihr formuliert z.b.: 'ich kann mich morgens selbstständig und pünktlich für die schule fertig machen' im gegenzug darf sich das kind zu beginn der woche etwas wünschen (nichts materielles, z.b. gemeinsames backen, fernsehfilm bestimmen,...), das erfüllt wird, wenn die vereinbarung eingehalten wurde. optisch unterstützen z.b. durch gemalte blume wenns klappt, kreuz, wenns nicht klappt (in einer art kalender). genau durchsprechen! die große sollte es eigentlich aber auch ohne können!
Das Problem ist, dass Kind 1 dann wirklich zu spät kommt und der Lehrer sich bei MIR beschwert :-(
tschuldigung wenn ich das so direkt sage/frage, aber kann es sein, dass du sie vorher schon in der richtung nach strich und faden verwöhnt hast? deine 15jährige wird ja nicht seit gestern diese manier haben, oder? abgesehen davon, ist sie schon in einem alter, da kann man klare worte mit ihr wechseln. habe es bei beiden so gemacht, dass ich für mich schon zeitig aufstand, bei einer ruhigen tasse kaffee und den nachrichten kraft für den tag sammelte. die schlafgewohnheiten der kinder sind ja von kinderzeit bekannt und danach hab ich mich gerichtet. die grosse wecken, dabei bleiben und mit ihr gemeinsam den weg in die küche gehen, auch mal auf den arm nehmen, wenn´s sein musste :D sie war noch nie maulig, weil ich ruhig und entspannt war. die kleine jetzt, die ist ein morgenmuffel, das weiss ich und stelle ihr morgens alles bereit, aber lasse sie in ruhe, bis sie von sich aus kommt und mit mir redet. aber sie steht auch freiwillig auf, weil wenn nicht, wird sie rausgetragen :)) ist eine erziehungssache von kleinkinderzeit an.
Nein, das hat sich schon geändert. Seit der Pubertät ist das Schlafbedürfnis ein anderes und natürlich geht sie auch später ins Bett als früher.

Gehe in der Früh in die Zimmer der beiden Kinder und reiß ihnen die Decke weg! Wenn das nicht funktioniert, dann nimm ein bischen kaltes Wasser und schütte es ihnen ins Gesicht! So hat das meine Mutter immer gemacht. Hoffe, ich konnte dir helfen. Mfg Badboy88
Das mit dem ins Bett schicken ist bei der 15-jährigen schwierig :-)
Da hilft dann nur noch eins! Konsequent sein!