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Wie kann ich (mobil) Spiegel-Kacheln/Fliesen am besten zu einem großen Spiegel zusammenbauen?

gefragt von MrTom am 16.08.2009 um 6:27 Uhr

Ich hätte da folgenden Wunsch: Für Showeinlagen möchte unser Ensemble ein paar "Choreografien" einzustudieren und sich dabei sehen können. Da wir allerdings immer an unterschiedlichen Orten proben, wäre es kaum machbar, dafür einen großen(!) Spiegel anzuschaffen und diesen ständig transportieren zu müssen.

Stattdessen würden wir uns vielleicht ein Set von 20 bis 30 sogenannten Spiegelkacheln kaufen, die es ja gibt, um sie zu Hause in beliebiger Anordung an die Wand zu kleben, um sich daraus größere Spiegel beliebiger Maße zu machen...

Da wir nun aber vor Ort auch nicht UNBEDINGT die Wände direkt bekleben wollen, suche ich nun nach einem Weg, solche Kacheln wirklich EBEN nebeneinander zu befesetigen, so dass sie einen großen Spiegel ergeben. Nach der Probe würden wir dann alles wieder auseinandernehmen und die Kacheln wieder einpacken.

Sich als "zu beklebende Ebene" nun ein entsprechend großes Brett zu holen, brächte uns auch noch nicht viel weiter als die Idee, SOFORT einen riesigen Einzelspiegel durch die Gegend zu karren.

Gibt es vielleicht einen schlauen Trick, wie man diese Kacheln sonst noch eben nebeneinander befestigt bekommt?


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anonym
beantwortet von tucan am 16. August 2009 07:16
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Wenn Du das entsprechend große Brett in, sagen wir mal 2,4,6 gleich große einzel Teile sägst oder sägen lässt, die Kacheln darauf klebst und diese Teile am Probenort mit Klammern oder Haken zusammenbaust, geht das schnell ab und auf zu bauen. Die einzel Teile sind nicht so schwer und sperrig wie ein großes Brett. Nur mal so eine Idee.....


anonym
beantwortet von julian14893 am 16. August 2009 06:28
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boah da fragste mich was...hmmmmmm


maccis
beantwortet von maccis am 16. August 2009 07:34
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Die Antwort von TUCAN find ich gut. Spanplatte auf der 9 Spiegelkacheln geklebt sind, jeweils oben und unten einmal 3 Öesen bzw. Haken einschrauben. Prinzip wie bei Wandbild. Die Spanplatte müsste eine Stärke haben, wo die Ösen/Haken gut einzuschrauben sind, damit es hält. Ansonsten Spiegelfolie. Verzerrt etwas das Spiegelbild. Die könnte allerdings auf eine stärkere Pappe geklebt werden und wäre damit sehr leicht.

Kommentar von MrTom am 16. August 2009 07:43

Danke, aber wo krieg ich denn solche "Spiegelfolie"... hab dazu schon auf Google und ebay gesucht... aber das sind eher so Effektsachen, die nicht so wirklich schön spiegeln...?

Kommentar von 9c1e3d48806be5061c7f3493dd631e3csmallmaccis am 16. August 2009 12:02

Ich hab sie bei dem Möbeldiscounter "Poco" bekommen. Haben sie im Wohnmobil geklebt, zur "ganz Beschauung". z.B. fürs schminken nicht so ideal, von weitem geht. Der Effekt ist natürlich nicht so schön wie ein richtiger Spiegel. Evt. auch noch einmal im Baumarkt gucken.


anonym
beantwortet von hermannalbers am 18. August 2009 15:55
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Ich gehe mal folgendermaßen vor: 1. Als Bauelemente sind einzelne Spiegelkacheln ja wohl "gesetzt" - die müssen ja wohl sein. Sind ja auch nicht schlecht, weil sie ja normalerweise einigermaßen eben sind und deshalb ein verzerrungsfreies Spiegel-Bild ergeben, wenn sie auf eine PLANEBENE Unterlage geklebt werden. 2. Knackpunkt sind mithin die Unterlagen, die erstens planeben, dabei vermutlich möglichst groß (wenig Fugen) und trotzdem möglichst leicht sein sollen. 3. Handelsübliche Platten scheinen mir dafür VIEL zu schwer zu sein. Ich habe bislang gute Erfahrungen mit - ich glaube man nennt das "aufgedoppelt" - Platten gemacht, die ich mir selbst aus 4 mm dicken Sperrholzplatte hergestellt habe. Macht aber viel Arbeit! 3. Ich lege die fertige Platte in Gedanken mal waagerecht hin: Auf einer planebenen Unterlagen (gut sind Zimmertüren, Tischplatten oder ähnliches) unten eine 4 mm dicke Sperrholzplatte in der Größe, wie sie später mal sein soll. Die Gesamtdicke der Platte möge später mal 5,8 cm betragen - kann man aber nach eigenem Geschmack abändern. Dann werden bündig mit der Aussenkante 5 cm hohe Leisten angeleimt (Ponal, Zwingen...). An den Ecken einfach bündig abschneiden. Das ergibt einen flachen "Kasten". Dessen Innenraum fülle ich mit ebenfalls 5 cm hohen "Leisten", die ich mir mit meiner kleinen Kreissäge aus dem gleichen Sperrholz wie die untere Platte geschnitten habe. Der eine Satz ist so lang, wie der "Kasten" innen halt lang ist (Längsleisten), der andere Satz entspricht der Inneren Breite des "Kastens" (Querleisten). 4. Wie die Namen Längs.. und Quer.. schon erahnen lassen, werden diese Leisten senkrecht zueinander stehend eingebaut. Zur Vorbereitung stelle ich die Schnitttiefe an meiner Kreissäge auf 2,5 cm ein und klemme mit (mindestnes) zwei leichten Schraubzwingen entweder alle Längs- bzw. alle Querleisten zu einem glatten Packen zusammen. Dann schneide ich mit der Kreissäge in regelmäßiegen Abständen (wieviel ist Geschmackssache, je enger desto stabiler, aber auch schwerer später - ich würde wohl nicht über 10 cm gehen) Schlitze in die selbstgesägten "Leisten". Ich kann mit einer Wanknut-Scheibe die Schnittbreite des Sägeblattes auf die benötigten 4 mm einstellen. Wer das nicht hat, schiebt die Leisten-Päckchen halt nach Augenmaß für jeden Schlitz 2- oder 3-mal über das laufende Sägeblatt; der Schlitz kann auch ein bißchen breiter sein - sieht ja später keiner! 5. Dann zeichne ich mir auf der unteren Platte an, wo die Längs- und quer-Leisten verlaufen sollen und trage zunächst für die eine Richtung linienweise den Weißleim auf um die Leisten - mit den Querschlitzen nach oben - aufzulegen. Diese Arbeit macht man am besten zu zweit, weil der Leim recht schnell anzieht. Sind alle "Leisten" der einen Richtung eingesetzt, zügig die "Leisten" quer dazu mit Weißleim versehen und ebenfalls einsetzen. 6. Ist das geschafft, die als obere Platte vorgesehen Sperrholzpltte erst mal trocken auflegen und einigermaßen gleichmäßig beschweren - damit alle Leisten kraftschlüßßig verleimt werden. 1 Tag stehen lassen. Anschlißeßend die obere Platte abnehmen, alle Längs- und Querleisten wie auch die außen umlaufenden Leisten beleimen, Platte paßgenau(!) wieder auflegen, beschweren und wieder 1 Tag ruhen lassen. Fertig! 7. Halt! Wenn Ihr mehrere Elemente auf diese Weise baut, wollt Ihr die ja untereinander verbinden. Dafür schlage ich entweder dickere Holzdübel vor, für die Ihr akkurat die Löcher vorbohrt und immer an einer Seite der Platte Dübel einleimt. Wenn's robuster sein soll, könnt ihr auch von einem Buchenrundstab (gibt's im Baumarkt als Meterstücke)passende Enden absägen, am später sichtbaren Ende mit der Raspel schön abrunden und die einleimen. 8. Sehr viel von dem vorstehenden Herstell-Gedöns könnt ihr Euch sparen, wenn Ihr irgendwo aus einer Wohnungs- oder Hausmodernisierungsmaßnahme gebrauchte Türen abstauben könnt, die Ihr auf ein für Euch passendes Format zuschneidet und sie rundum mit Leisten und den angedeuteten Verbindungs-Zapfen verseht. ABER: Da handelsübliche Innentüren meist mit einer Karton-Füllung versehen sind, dürft Ihr da nicht die gleiche Steifigkeit wie bei meiner "aufgedoppelten" Konstruktion erwarten. Viel Erfolg!

Kommentar von C89e736ca761395011f0895036487abcsmallmarlylie am 20. August 2009 06:37

da spricht ein bastel-fachmann... lg und DH


kreativkruemmel
beantwortet von kreativkruemmel am 16. August 2009 06:34
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nur als idee,(muss du aus probieren ob es hält).vieleicht kannst du klettband auf die spiegel kleben und ein tuch mit klettband bekleben(oder annähen)als gegenstück, das du an der wand machst.magnete wäre auch noch eine idee(aber sehe ich das problem für die wandplatte.)ich überleg noch mal weiter.

Kommentar von C89e736ca761395011f0895036487abcsmallmarlylie am 17. August 2009 09:56

die idee wird leider zu instabil sein, weil die spiegelfliesen doch recht schwer sind...lg


anonym
beantwortet von 338194 am 17. August 2009 09:23
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Die Kacheln in einen großen Rahmen, der die entsprechende Fläche bedeckt, befestigen, d.h. einen Rahmen besorgen, wo sonst ein Bild reinkommt, eine Holzplatte befestigen, Kacheln besorgen, die genau hineinpassen, oder schneiden lassen, den Rahmen hinlegen, die Kacheln dahintun, und an den Punkten, wo 4 zusammenkommen schöne "Nägel" einschlagen, die die Kacheln festhalten, oder Schrauben und die hinten mit Mutter sichern.


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