Wie kann ich mit der Internetzugangssperre fertig werden?

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5 Antworten

3 Stunden sind schon ordentlich...

So wie du schreibst scheinst du die Ferien mehr oder weniger am PC zu verbringen. Mensch, geh raus. Treff dich real mit deinen Freunden und Bekannten. Geh ins Kino, ins Schwimmbad, in die Eisdiele, genieß die Sonne und den Wind um die Nase.

Das ist es was deine Eltern sicher bezwecken wollen. Du sollst mal raus, deinen Internetkonsum einschränken, überdenken, auf das beschränken was wirklich wichtig ist - und reale Kontakte suchen. Verschwende dein Leben und vor allem deine Ferien nicht einfach (nur) online sondern lebe in der Realität.

3 Stunden täglich, davon träumen andere.

Musik kannst auch anders hören. Heutzutage ist die Technik soweit fortgeschritten das du ganz simpel diese Musik speichern kannst und ohne Onlineverbindung hören kannst.

Also: Schau das du alles unwichtige streichst oder wenigstens stark reduzieren kannst. Mach mit den Leuten die in deiner Umgebung wohnen das eine oder andere Treffen aus. So wie Forenmitglieder beispielsweise auch mal Forentreffen veranstalten.  Klopp die Musik die du sonst so hörst auf Datenträger/ Speichermöglichkeiten die du offline nutzen kannst. Nutze andere Methoden um spontan Kontakt zu halten. Von Handy, Messengern via Handy, Festnetztelefon hast du schon mal etwas gehört nehme ich an.

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Ich würde an deiner Stelle selbst daran arbeiten, nicht meine Freizeit NUR im Internet zu verbringen.

Auf der anderen Seite würde ich aber an deiner Stelle versuchen, mit dem Vater einen Kompromiss zu finden. Z.B. freier Zugang für Schulrecherchen etc. Dann musst du aber vorher auch genau sagen, was du recherchieren möchtest/ musst.

Zeiteinteilung ist natürlich schwierig. Frag mal deinen Vater, wie er es fände, wenn er ein spannendes Buch liest oder eine Zeitung oder Zeitschrift, und plötzlich würde sie ihm jemand wegnehmen, weil die Zeit rum ist. Was ich stattdessen machen würde:An Selbstdisziplin arbeiten. Setz dir selbst eine Zeit am Tag, in der du im Netz bist für bestimmte Aktivitäten. Überlege vorher genau, was das für Aktivitäten sind. Du kannst auch eine bestimmte Zeit nur ziellos surfen, aber das ist ja meistens doch nur Zeittotschlagen.

Also würde ich eine Liste machen (wenn dir einige Inhalte zu privat sind, kannst du sie ja verallgemeinern) und sagen, wofür du die Zeit brauchst. Musik kann man herunterladen und dann über mp3-Player hören. Dafür muss man also seine Internetzeit nicht "verschwenden". Ich würde an deiner Stelle eine Liste mit Aktivitäten machen und diese vielleicht auf einen bestimmten Tag legen. Z.B. Montag, Blog X der letzten Woche lesen, Dienstag: Zeichentutorials durchsehen etc. 

Oder umgekehrt immer auflisten, was du so gemacht hast. So kannst du deinem Vater glaubhaft machen, dass du nicht einfach ziellos herumsurfst. Zeichenanregungen zu suchen ist ja eine Aktivität, die durchaus zu kreativer Beschäftigung "offline" führt. Dafür muss man sich natürlich Zeichnungen und Anleitungen mehrfach ansehen. Vielleicht kann man auch einige speichern und offline ansehen. Blogs können auch bildend sein. Wenn hier das Niveau sehr hoch ist, braucht man Zeit und Konzentration zum Lesen. 

Wie wäre es mit einer Mischung aus:

Planung,Dokumentation der (groben) Inhalte,

Inhalte vs. Zeit, also bspw. Dienstag, Blog A und B -> Einträge der letzten Woche und ggf. frühere Einträge, die sich darauf beziehen, lesen, Teamspeak. So lange, wie das halt dauert. Aber nichts anderes.

Und: 

Zeit sparen: 

Mittwoch halt außer für die Schule nicht ins Netz gehen und dafür am Donnerstag oder Wochenende mehr Zeit haben. Gerade, wenn du Filme oder Videos online siehst oder längere Texte liest, kann das ja schon mal viel Zeit kosten.

Allerdings würde ich mir wirklich die Frage stellen: Möchte ich so abhängig vom Netz sein?

 Möchte ich nicht auch Hobbys außerhalb des Netzes ausbauen? Natürlich macht man heute vieles online, vieles, das früher kostenpflichtig war (Zeichenkurs) bekommt man online gratis und man findet Leute mit ähnlichen Interessen und Fähigkeiten zum Austausch. Kannst du trotzdem Teile davon auch offline ausleben, dich mit Leuten zum Zeichnen verabreden, einen Kurs oder eine AG besuchen oder ebne einfach Zeit dann auch mit dem Zeichnen statt mit dem Suchen nach Anregungen verbringen?Überlege dir doch mal, was du am Tag so machen könntest. 

Für den Anfang: Inhalte speichern und offline konsumieren.

 Ich sehe es eigentlich so, dass ein Großteil der Inhalte, die ich online konsumiere, mich zu Aktivitäten offline anregt: Instrumente spielen, Gedächtnis trainieren, Bücher lesen, fotografieren, kochen. 

Viellicht findest du ja auch Aktivitäten, die du ohne Internet durch die Anregungen aus dem Netz weiterführen kannst, in der du das angelesene Wissen anwenden und kreativ werden kannst.Oft vergisst man, was man auch offline machen kann. 

Z.B. ist es toll, dass man online Schach gegen echte Gegner spielen kann, man könnte aber auch vor Ort einem Schachclub beitreten oder vielleicht einem älteren Verwandten viel Freude bereiten, wenn man ihn fragt, ob er mal mit einem Schach spielt. Das gilt für viele andere Aktivitäten auch.

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Warum gehst du nicht raus und redest mit deinen Freunden persönlich?

Und Musik hören kann man auch ohne Internet. (Oder weißt du das etwa nicht?)

Wenn deine Hobbys alle nur über Internet funktionieren, dann sind deine Hobby Mist. Suche dir andere Hobbys, denn die Welt da draußen ist voll davon. :)

* Wenn du dich nicht ohne Internet beschäftigen kannst, dann sollte dein Vater mal darüber nachdenken ob nicht drei Stunden schon zu viel für dich sind. :)

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Kommentar von urlocalkouhai
08.08.2016, 20:14

Hier auf dem Dorf hab ich keine Freunde. Es geht halt darum, dass ich dann spontane Aktionen wie zum Beispiel Animes schauen, wenn mein Freund übernachtet, vergessen kann. Meine Musikmediathek möchte ich nur ungern nochmal Titel für Titel runterladen, zudem macht der Speicherplatz da auch Probleme :)

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Ich finde nicht, dass ich das hier so beurteilen kann, wie es dein Vater vielleicht kann. Ob und inwiefern dessen Einschätzung gut ist und ob das nicht zu knapp bemessen ist, solltet ihr gemeinsam klären, darüber kann man ja reden.

Deine Hobbys müssen ja nicht ausschließlich im oder übers Internet durchgeführt werden, möglicherweise hat auch das deinem Vater Anlass dazu gegeben, den Zugang zu begrenzen. Vielleicht weiß er aber auch gar nicht, dass er dich da in deren Ausübung behindert, von daher besprecht das und dann kann man auch über mehr Zeit für den Internetzugang reden. 

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Sags deinem vater wie es ist klingt dumm aber vllt sieht ers ein

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