Frage von KathuluZorba, 350

Wie kann ich mir sicher sein dass Jesus wirklich existiert hat?

Ich bin nicht sehr religiös aber das würde mich echt mal interessieren ob es dafür einen Beweis gab... sonst würden ja Millionen von Menschen vielleicht glauben der Messias war schon da obwohl es vielleicht gar nicht stimmt.

Antwort
von Spockyle, 143

Richtige, naturwissenschaftliche Beweise gibt es nicht, aber es gibt ein paar Hinweise darauf, dass es jemanden gegeben hat, der sich von seinen Anhängern als "Christos" bezeichnen ließ. Tacitus hat eine Randnotiz, da heißt es "Sie nennen sich selbst Christosianer (so etwa übersetzt man es) und glauben, dass ein gewisser Christos sie retten wird."

Dazu kommt, dass die Zeit damals einfach gepasst hat, Menschen haben auf ihren politischen Messias gewartet, Jesus hat (wie viele andere in der Zeit übrigens auch) da einfach ins Raster gepasst. Dass wir heute alle Christen sind und nicht einen der anderen Heilsbringer glauben, hat wahrscheinlich auch viel mit Glück des Christentums zu tun.

Es kann auch sein, dass Jesus "mehrere Personen" ist, dass einfach Taten und Geschehnisse gesammelt wurden und alle unter einen Hut gebracht wurden. Sicher ist auf jeden Fall, dass nicht alles, was so im NT steht, wirklich so passiert ist, oft hat ein Evangelist auch ein bisschen geschummelt, um Jesus ins rechte Licht zu rücken und zu beweisen, dass er wirklich der Gesalbte, der Messias ist.

Antwort
von Hooks, 11

Indem Du die alten Texte liest. Wenn Du das nicht kannst, lies Bücher von Menschen, die es getan haben.

Verlage mit passenden Bücher sind Bethanien, CSV, Bühne leseplatz, CV, Oncken,  Hänssler, Brockhaus. Findest Du auch bei booklooker.de oder amazon, dort auch Rezensionen.

Ich habe hier gerade ein Buch von JoshMcDowell und Bill Wilson über "Jesus von Nazareth", edition c bei hänssler

Oder  Erwin Lutzer, CV, "7Gründe, warum ich der Bibel vertrauen kann"

Oder von John R. Cross "Bist du der einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?" Goodseed über CMV

Oder Frank Morison, "Wer wälzte den Stein?"  Schwengeler

Antwort
von Philipp59, 55

Hallo KathuluZorba,

wenn Du die Frage stellen würdest: "Gab es Alexander den Großen?", so würde wohl kaum jemand seine Geschichtlichkeit in Frage ziehen. Bei den meisten historischen Persönlichkeiten zweifelt in der Regel niemand daran, dass sie gelebt haben. Warum nicht? Weil es historische Quellen gibt, die von der Existenz und dem Wirken dieser Personen Auskunft geben und die als zuverlässig eingestuft werden.

Wie sieht es im Fall von Jesus Christus aus? Gibt es auch für seine Existenz historische Belege? Der beste und umfangreichste geschichtliche Beleg ist die Bibel selbst. Sie ist durch eine große Anzahl alter Handschriften besser belegt, als die meisten anderen historischen Quellen. Es gibt jedoch auch zuverlässiges außerbiblisches Quellenmaterial.

Der geachtete römische Historiker Sueton (1.  Jh.), Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien (frühes 2.  Jh.) und der jüdische Historiker Josephus berichten von Jesus als von einer Person, die tatsächlich gelebt hat. Und der Kirchenlehrer und Philosoph Justinus der Märtyrer schrieb Mitte des 2. Jahrhunderts mit Blick auf den Tod Jesu: "Daß das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen". Auch was die Wunder Jesu betrifft schrieb Justinus der Märtyrer: "Daß er das wirklich getan hat, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus aufgenommenen Akten ersehen" (Justinus der Märtyrer, Erste Apologie, Abschn.  35+48 (veröffentlicht in: Bibliothek der Kirchenväter, Bd.  1, 1913)). Der erwähnte Historiker Sueton, der auf die Vertreibung der Christen im 1. Jahrhundert Bezug nahm, schrieb:"Die Juden, welche, aufgehetzt von Chrestus, fortwährend Unruhen machten, vertrieb er aus Rom" (Sueton, Die zwölf Cäsaren, Buch  V, Kap. 25 (übersetzt von Adolf Stahr), 1922).

Das sind nur wenige Beispiele, die keinen Zweifel an der Geschichtlichkeit Jesu lassen. Das wurde auch in einem Leitartikel des Wall Street Journal (2002) bestätigt, wo es hieß: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren. Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit." Das im englischen Sprachraum sehr bedeutende Nachschlagewerk Encyclopædia Britannica (Ausgabe 2002) schrieb im Hinblick auf die überzeugenden historischen Zeugnisse:" Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des 18., während des 19. und zu Beginn des 20.  Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

Es geht jedoch nicht nur darum, dass es Jesus Christust überhaupt gegeben hat. Es geht auch darum, in welchem Umfang er Menschen beeinflusst hat. Hierzu die Stimmen einiger bedeutender Persönlichkeiten und Historiker:

"„Man müsste schon ausgesprochen abwegig argumentieren, wollte man bestreiten, dass die einflussreichste Einzelperson  — nicht nur der letzten zwei Jahrtausende, sondern der gesamten Menschheitsgeschichte  — Jesus von Nazareth gewesen ist“ (Reynolds Price, amerikanischer Autor und Bibelgelehrter).


„Ein völlig unschuldiger Mann opferte sein Leben zugunsten seiner Mitmenschen, einschließlich seiner Feinde, und erlöste die ganze Welt  — eine unerreicht edle Tat“ (Mohandas K.  Gandhi, politischer und religiöser Führer Indiens).


„Als Kind erhielt ich sowohl Unterweisung in der Bibel als auch im Talmud. Ich bin Jude, aber ich bin von der Lichtgestalt des Nazareners gefesselt“ (Albert Einstein, deutscher Wissenschaftler).


„Für mich ist Jesus Christus  — als Gottessohn wie auch als Menschensohn  — die herausragende Persönlichkeit der Geschichte. Alles, was er je sagte oder tat, ist für uns heute wertvoll, und das lässt sich von keinem anderen Menschen aus Geschichte oder Gegenwart behaupten“ (Schalom Asch, jüdischer Schriftsteller, zitiert aus Christian Herald; Kursivschrift vom Verfasser).

„Ich habe fünfundfünfzig Jahre in der Welt gelebt, und von diesen habe ich .  .   fünfunddreißig als Nihilist gelebt, und zwar in der wahren Bedeutung des Wortes .  .  . Vor fünf Jahren kam mir der Glaube an die Lehre Christi  — und mein Leben änderte sich plötzlich ganz und gar“ (Leo Graf Tolstoi, russischer Schriftsteller und Philosoph)."
(Quelle: Der Wachtturm, 01.12.2008, Seite 3).



Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

LG Philipp


Kommentar von Hooks ,

Gut zusamnengetragen, danke!

Antwort
von 1988Ritter, 143

Aufgrund von überschneidenden religösen Schriften, und historischen römischen Überlieferungen und Schriften kann man davon ausgehen, dass Jesus keine fiktive Person ist, sondern tatsächlich gelebt hat.

Kommentar von Mark1616 ,

Man sollte diese Frage viel eher nach den angeblichen Wundern stellen, die von einem Jesus vollbracht worden sein sollen.

Kommentar von Hooks ,

Wieso soll der Erfinder der Naturgesetze nicht in der Lage sein, diese kurzfristig außer Kraft zu setzen? Beschäftige Dich mal mit dem Unterschied zwischen Wundern und messianischen Wundern. Sehr interessant! Die Juden damals wußten ganz genau, daß hier der verheisene Messias vor ihnen stand.

Antwort
von Liquidchild, 163

Die Meinungen der Historiker Spalten sich, aber offiziell ist angenommen, dass es ihn gab 

Antwort
von nachdenklich30, 64

Nein, es gibt keinen Beweis.
Es wird auch keinen Beweis geben.

Die reine Existenz eines Menschen Jesus ist zwar sehr wahrscheinlich.

Dass er der versprochene Messias ist, ist eine Frage des Glaubens, für die es halt keine Beweise geben kann.
Du kannst den Menschen, die ihren Glauben an ihn bezeugt haben, vertrauen. Ich mache das auch. Aber es ist eine Sache des begründeten Vertrauens, kein zwingender Beweis.

Wenn man sich das einmal klar gemacht hat, kann man auch erkennen, was davon der Vorteil ist:

Es bleibt Deine eigene Angelegenheit. Du musst Dich entscheiden, ob Du Dich drauf einlässt oder nicht. Du kannst diese Entscheidung nicht z.B. an einen Historiker oder irgend jemand anderen abgeben.

Antwort
von Matzko, 44

Es gibt kaum Menschen, die anzweifeln, dass Jesus gelebt hat, denn dafür gibt es genügend Hinweise und überlieferte Informationen, die das bestätigen. Anders ist es mit der Frage, ob dieser Mensch Jesus auch der Messias war. Da gibt es tatsächlich eine beachtliche Zahl von Menschen, die das anzweifeln. Schließlich lässt sich das nicht beweisen sondern ist eine Glaubensfrage. Die Christen glauben, dass Jesus der Messias und Gottes Sohn war (und natürlich noch immer ist).

Kommentar von Hooks ,

Die Juden damals wußten es haargenau. Schließlich kannten sie die Verheißungen im AT und ihre Überlieferung in bezug auf messianische Wunder.

Antwort
von Raubkatze45, 79

Die Existenz von Jesus wird von nichtchristlichen Zeugen im ersten Jahrhundert belegt vom Historiker Flavius Josephus im Jahre 90, der von "Jesus, der Christus genannt wird", spricht. Auch römische Schriftsteller erwähnen ihn, so z.B. der römische Kaiserbiograph Sueton um 120, dem historisches Aktenmaterial zur Verfügung stand.

Tatsächlich wird eine Judenverfolgung unter Kaiser Claudius auch in der Apostelgeschichte erwähnt. Sueton erwähnt in der Darstellung des Kaiser Nero nochmals die Christen "Todesstrafen trafen die Chrestianer, eine Sekte von einem neuen schädlichen Aberglauben".

Ein anderer Römer namens Tacitus berichtet in seinen Annalen über die Christenverfolgung unter Kaiser Nero in Rom, dass "der Begründer des Namens Christus unter der Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden ist".

Eine weitere Erwähnung stammt vom Statthalter Plinius, der erstmals die religiöse Verehrung des Christus "wie ein Gott" bezeugt. Aus diesen Quellen wird die historische Existenz Jesu klar bezeugt. Sein Tod am Kreuz wird genau datiert und die Auswirkung seiner Bewegung auf das römische Reich vermerkt.

Millionen von Menschen glauben nicht auf Grund eines geschichtlichen Nachweises der Existenz Jesu Christi, sondern sie glauben den Zeugnissen derer, die Jesus Christus als Messias und Sohn Gottes persönlich erlebt haben und ihren Nachfolgern durch die Jahrhunderte. Sie glauben den Heiligen der Kirchengeschichte, den Märtyrern, die alle Erfahrungen mit dem auferstandenen Jesus bezeugen. Sie glauben letztlich auch ihren eigenen Glaubenserfahrungen  und den Wundern, die der Auferstandene gewirkt hat und wirkt.


Kommentar von Abahatchi ,

belegt vom Historiker Flavius Josephus

Von Falvius Josephus wird nicht die Existenz eines Jesus belegt, er hat nur dazu nieder geschrieben, was er erst Jahrzehnte nach dem angeblichen Tot eines sogenannten Jesus von maximal Dritten aufschnappte. 

Es gibt keinen einzigen historischen Beleg für die Existenz eines Jesus.

Antwort
von comhb3mpqy, 75

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

Auch habe ich mich im Internet informiert, auf bekannten oder vertrauenswürdigen Seiten, und man ist der Meinung, dass es Jesus wirklich gibt.

Kommentar von Abahatchi ,

Kein seriöser Historiker kann auch nur einen einzigen Beleg vorweisen, dasz es einen Jesus gab. 

Falls es überhaupt jemanden gab, der auf die Mythen des Jesus aus der Bibel zurück zu führen ist, dann nur ein armseliger Wanderprediger, der meinte, er sei der Jesus, den man damals schon aus uralten Mythen kannte. 

Kommentar von comhb3mpqy ,

seriöse Seiten im Internet sagen eindeutig aus, dass es Jesus gibt. Wollen Sie daran zweifeln? An den ganzen Nachrichtenseiten, die schreiben, dass es Jesus gibt?

Kommentar von Mark1616 ,

Seriöse Seiten im Internet sagen eindeutig aus, dass es Jesus nie gegeben hat. Wollen sie etwa daran zweifeln das es ihn nie gegeben hat? An den ganzen Nachrichtenseiten, die schreiben, dass es Jesus nie gegeben hat?

Kommentar von Abahatchi ,

seriöse Seiten im Internet sagen eindeutig aus, dass es Jesus gibt. Wollen Sie daran zweifeln?

Lege mir doch einfach einen historischen Beleg vor, der einen historischen Jesus belegt, dann ist das Thema gegessen, so einfach.

Selbst der oft bemühte Flavius wurde erst geboren, als der angebliche Jesus gestorben sein soll. Flavius war von vielem selbst nicht Augenzeuge von dem er berichtete, sondern hatte auch alles nieder geschrieben, was ihm so durch hörensagen zugetragen wurde. Da kam es auch, dasz er irgendwann mal etwas von einem angeblichen Jesus hörte, der vor seiner Geburt Wunder vollbracht haben sollte. Nun, solche Erzählungen gibt es ja auch heute noch von Leuten, die dann von einem Papst heilig gesprochen werden. Stelle Dir einmal vor, damals gab es ja keine Tageszeitungen, Keine Fotos, kein TV, kein Internet in dem man hätte alles nachvollziehen können, wie heute, wenn irgendwo auf einem Flughafen sich jemand in die Luft sprengt. Damals gab es so wie heute noch, einen Haufen Gerüchte und Erzählungen und vor allem Menschen, denen man fast jeden Kram glaubhaft machen konnte. Flavius hat also nur selbst Gerüchte zu einer Person fest gehalten aber nie eine Person gefunden oder zitiert, die selbst einen Jesus persönlich kannte. Wirklich verlässliche Quellen sind die von den Bürokraten und die haben weder zur angeblichen Lebzeit einen Jesus erwähnt, weder etwas von seiner Aufruhr, von der Gefahr, die von ihm ausgegangen sein soll noch von seinen Wunder oder seinem Tot, noch von seiner angeblichen Auferstehung. Erst Jahrzehnte nach seinem angeblichen Tot war da nur diese Clique von 12 "Jüngern" die alles mögliche an Behauptungen auf stellte, was sich vor 20 Jahren und davor zugetragen haben sollte. Du, ich kenne auch heute noch viele Cliquen, die irgend etwas behaupten, was sich vor 20 Jahren und davor zugetragen haben soll. Nur sind heute nicht alle Leute so leichtgläubig. Dich ausgenommen.

Bisher gibt es keinen historischen Belege für einen Jesus. Sollte man einen finden, hätte ich auch kein Problem damit, doch so lange es keinen gibt, sollte man auch dazu stehen, oder wäre Dein thetischer Glaube an einen Jesus davon abhängig, ob man von ihm eine Geburtsurkunde vorlegen könnte?


Kommentar von comhb3mpqy ,

viele Jünger von Jesus sind verfolgt worden, welches Interesse sollten Sie haben, sich die Religion auszudenken? Und wieso schreiben Sie hier von 20 Jahren?

Kommentar von Abahatchi ,

viele Jünger von Jesus sind verfolgt worden, welches Interesse sollten Sie haben, sich die Religion auszudenken?

Als sie sich den Quatsch ausdachten, wuszten sie ja noch gar nicht, dasz sie dafür mal verfolgt werden.

So hätte ich jetzt auf Dein Kommentar antworten können. Jedoch mal etwas anderes. Es gibt immer wieder Menschen, die etwas machen und anschlieszend verfolgt werden. Ja, so ist dies nun mal. Hätten sie vorher gewuszt, dasz sie anschlieszend verfolgt werden hätten die Einen unterlassen was sie machte und die Anderen nicht. Ja, so ist dies nun mal und so unterschiedlich kann es sein. 

Und was für einer Erkenntnis bringt uns diese Aussage von mir bezüglich Deines Kommentares? 

Es ist wurscht, ob sie verfolgt wurden, nachdem sie sich was haben einfallen lassen. Der Umstand dasz sie verfolgt wurden ist kein Beweis oder Indiz darauf, dasz wahrhaft ist, was sie sich ausdachten. 

Kommentar von Hooks ,

Sie wußten vorher, daß sie verfolgt werden. Als Jesus sich ihnen zeigte, waren sie irgendwo verkrochen aus Furcht vor den Juden.

Umso bemerkenswerter, daß sie nach Apg 2 furchtlos vorangingen.

Beachte bitte auch den Rat des Gamaliel.

Kommentar von Abahatchi ,

Sie wußten vorher, daß sie verfolgt werden.

Die Clique der 12 (Jünger) Behaupteten erstmals zu einer Zeit, dasz es einen Jesus angeblich gegeben hätte, Jahrzehnte nach seinem angeblichen Tod. Auch das was angeblich eine Jesus gesagt haben soll, wurde nur im Nachhinein einem Jesus unterstellt. Sie wuszten rein gar nichts. Sie wustzen ja noch nicht einmal, dasz die von Ihnen geschildert Geburt eines Jesus völliger Schwachsinn ist, weil nach deren Schilderungen die drei Weisen aus dem Morgenland im Toten Meer ertrunken wären.

Kommentar von Mark1616 ,

So gut kennst du also deinen eigenen Glauben? Die Evangelien wurden ALLE erst lange nach Jesus angeblichem Tod aufgezeichnet. Sie wurde im Zeitraum von 40 - 120 n.Chr. erstellt.

Und jetzt zu deiner Frage:

Was hatten denn Juden/Muslime/Buddhisten/Hinduisten/Atzteken/Maya/Indianer/Griechen/Germanen/Kelten für einen Grund, trotz Verfolgung, an ihrem Glauben festzuhalten? Es gibt hunderte verschiedener Religionen und beinahe alle wurden an irgendeinem Zeitpunkt der Geschichte verfolgt. Deiner Logik nach müsstest du an all diese Religionen Glauben, denn schließlich hatten sie ja keinen Grund sich etwas auszudenken?!

Kommentar von comhb3mpqy ,

wann die Evangelien entstanden sind habe ich auch mal im Religionsunterricht gehört. Ihre 20 Jahre sind aber nicht richtig, denn Jesus Jünger haben nicht erst 20 Jahre nachdem Jesus gestorben und auferstanden war angefangen das anderen zu erzählen.

Antwort
von BiggerMama, 112

Es gibt Leute, die seine Existenz anzweifeln.

Die meisten zweiifeln seine Existenz nicht an.

Bloß über seine Rolle gibt es unterschiedliche Meinungen. Für die Juden war er nicht der Messias, für die Christen ist er der Messias, für die Moslems war er einer der Propheten. Für die Atheisten war er ein fortschrittlicher Mensch.

Kommentar von JustNature ,

Für die Atheisten war er definitiv kein "fortschrittlicher Mensch". Vieles in Jesus Lehre ist furchtbar altbacken und ungebildet. Z.B. hat er öfters Dämonen ausgetrieben und er führte ständig die Drohung vor der Hölle im Mund. Er propagierte den "Gottesstaat" der uns heute als das größte Übel vorkommt (man denke an die Mullah-Regime usw.). Er predigte, KEINE Daseinsvorsorge zu betreiben ("der Herr ernährt euch") und seine Sozialbotschaften waren peinlich stümperhaft: "Gebt den Armen (womit er seine Bettlertruppe meinte), verschenkt alles, was ihr habt, der Herr wird Euch lohnen.

Kritische Menschen sagen dasselbe wie Nietzsche: "Jesus war ein Idiot".

Kommentar von BiggerMama ,

no comment

Kommentar von rubicon66 ,

feigling!

Kommentar von Hooks ,

Das klingt alles so, als hättest Du das neue Testament nicht gelesen.

Kommentar von BiggerMama ,

Wen meinst Du?

Antwort
von Geistchrist16, 9

Ich empfehle Dir das Lehrbuch von Pastor Johannes Greber:

"Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes - seine Gesetze und sein Zweck"

Dort wirst Du auch fündig bezüglich der Jesusfrage.

Antwort
von chrisbyrd, 32

Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen
Glaubens. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den
Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten
auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat,
wahr ist, und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben
nach dem Tod gibt. Es existiert viel Beweismaterial für die
Auferstehung. Einige dieser Gründe möchte ich hier aufführen:

1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33)2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.Verschiedene
Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110
AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und
Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung
tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4
Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter
Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den
Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 

3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür.
Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt
worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen
Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten
dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten
zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab.
Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig
überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die
Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das
damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George
Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen
während der Wache die Todesstrafe stand. 

4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach
seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen.
Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der
auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15).
Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die
meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch
lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese
Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen
Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie
haben seinen Körper berührt.  

5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde.
Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte
Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“
Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene
ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie
verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in
Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt
und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für
eine selbst erfundene Geschichte tun?  

6. Die herausfordernde Botschaft.
Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie
teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung
der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am
jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und
Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar
völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur
„lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich
passiert. 

7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum
heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den
Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus
wirklich lebt.
Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in
Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die
Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also
war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd
hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn
sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“
Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu
glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der
ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer
Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein
überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder
intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die
Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem
Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen
Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Antwort
von Meatwad, 96

Also ich gehe einmal davon aus, daß wir hier vom Menschen namens Jesus reden, und nicht vom Sohn Gottes. Der fällt in den Bereich der Mythologie und es erübrigt sich von daher jegliche seriöse Debatte darüber.

Also wie kann man sich sicher sein, daß der Mensch Jesus wirklich existiert hat? Überhaupt nicht. Man kann sich auch nicht sicher sein, daß Sokrates wirklich existiert hat. Aber im Gegensatz zu Jesus ist es ganz allgemein betrachtet relativ uninterresant, ob Sokrates existiert hat oder nicht. Da Sokrates nichts Übernatürliches angedichtet wurde, um daraus eine Religion zu formen. Bei Jesus steht etwas auf dem Spiel, denn das Kartenhaus darf ja nicht zusammenfallen. Also sagt man mal lieber, er hätte eindeutig existiert, obwohl man diesbezüglich nichts Eindeutiges vorzuweisen hat.

Kommentar von Chichiri ,

Sogar die meisten Atheisten und Religionskritiker gehen davon aus, dass es einen Jesus von Nazareth gegeben hat. Und die hätten doch ein starkes Interesse daran, das "Kartenhaus" zusammenfallen zu lassen.

Kommentar von Meatwad ,

Das wären dann wohl eher Antitheisten.

Man kann den Gläubigen ja auch gerne den Menschen Jesus lassen. Das Kartenhaus fällt ja ohnehin jeden Tag tausendfach ein. Ich sage auch nicht, es hätte ihn nicht gegeben. Lediglich ist die vehemente Behauptung, er hätte mit absoluter Sicherheit existiert, in Anbetracht der lausigen historisch Belege eine überaus fragwürdige. Sie stinkt sozusagen zum Himmel.

Kommentar von Chichiri ,

Ah ok... das heißt dein "Überhaupt nicht" bezieht sich nur auf die absolute Sicherheit einer Existenz von Jesus...

also es ist halt nunmal geschichtswissenschaftlich ziemlich sicher, dass jesus von Nazareth existiert hat. Aber auch die geht natürlich nicht von einer 100%igen Existenz aus... aber wie gesagt, mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit.

Kommentar von Abahatchi ,

Sogar die meisten Atheisten und Religionskritiker gehen davon aus, dass es einen Jesus von Nazareth gegeben hat.

Nun, es gibt keinen einzigen historischen Beleg dafür, dasz dieser Jesus wirklich lebte. Alles was es über ihn gibt, wurde erstmals erst Jahrzehnte nach seinem angeblichen Tot von 12 selbsternannten Jüngern behauptet. Die ganzen Aufsehen erregenden Taten des angeblichen Jesus, waren jedenfalls so aufregend, dasz niemand auch nur eine Notiz zu Lebzeiten dieses sogenannten Jesus verzeichnete und dies zu einer Zeit in der das römische Reich noch ein Eldorado für Bürokraten war, in dem noch nicht einmal halbwichtige Dinge unvermerkt blieben. 

Hinzu kommt, dasz die Taten und Geschichten über Jesus genau genommen von schon lange existierenden Mythen stammen. Es ist eher davon aus zu gehen, dasz die 12 sogenannten Jüngen, nur auf die alten bestehenden Mythen zu einem gesalbten Erlöser Jesus zurückgriffen und behaupteten, er wäre vor Jahrzehnten mit ihnen gewesen usw.. 

Es wäre natürlich denkbar, dasz diese 12 Leute aus einer Zweckgemeinschaft stammen, in der noch eine 13 Person war, die meinte, sie sei der prophezeite Jesus und die 12 Anhänger von dem Wanderprediger waren ihm hörig und folgtem ihn, so auch heute noch Gurus ihre Anhänger binden. 

Ich gehe also selber davon aus, dasz die 12 Typen durchaus bei Jesus an eine wahrhaft existierende Person dachten, die aber in Wahrheit weder der Jesus aus den viel älteren Mythen war, geschweige denn, dasz er Wunder vollbrachte. Fall es diesen Wanderprediger gab, der meinte, Jesus zu sein, dann war er zu Lebzeiten aber so schlecht, dasz keiner von ihm wirklich Notiz nahm und erst nach seinem Tot einige den Märchen der 12 Glauben schenkten, so auch noch heute es bei Sekten der Fall ist. Erst durch einen nicht ganz machtlosen Herrscher wurde diese Randerscheinung zur Staatsreligion erhoben, was sie letztendlich erst zu dem machte, was sie ist. Eine Weltreligion. Es ist also weder der Verdienst eines Menschen, der meinte er sei Jesus und den 12 Jüngern, dasz aus dieser Minisekte etwas Groszes wurde, sondern es lag nur an dem Machthunger eines einzigen Herrschers. Hätte er eine andere "Untergrundreligon" auserkoren. Kein Historiker würde heute wissen, was das mal war, Christen. 

Zu mindest sind die Geschichten rund um Jesus noch viel ältere Geschichten, die es schon lange vor der Zeitrechnung gab.

Die Geschichten sind also nicht das Werk des Jesus, aber einen echten Menschen, der sich als dieser aus den alten Geschichten bekannte Jesus ausgab, den kann es wirklich gegeben haben.

Kommentar von Chichiri ,

Nun, es gibt keinen einzigen historischen Beleg dafür, dasz dieser Jesus wirklich lebte.

Die ganzen Aufsehen erregenden Taten des angeblichen Jesus, waren jedenfalls so aufregend, dasz niemand auch nur eine Notiz zu Lebzeiten dieses sogenannten Jesus verzeichnete und dies zu einer Zeit in der das römische Reich noch ein Eldorado für Bürokraten war, in dem noch nicht einmal halbwichtige Dinge unvermerkt blieben. 

Doch es wurde von römischen Geschichtsschreibern festgehalten, dass Jesus tatsächlich gelebt hatte. Und dafür gibt es auch historische Belege. 

Bitte besser in diese Thematik einarbeiten, bevor irgendwelche Nichtwahrheiten hier aufgestellt werden.


Kommentar von Abahatchi ,

es wurde von römischen Geschichtsschreibern festgehalten, dass Jesus tatsächlich gelebt hatte

Es gibt nicht einen einzigen Beleg, der unabhängig ist und nicht auf die kleine Clique von 12 sogenannten Jüngern zurück geht, die erst Jahrzehnte nach seinem Tot behaupteten, es hätte so einen Jesus geben. Es gibt nicht einen einzigen römischen Geschrichtsschreiber, der zur angeblichen Lebzeit von Jesus auch nur einen einzigen eigenen Vermerkt machte.

Bitte besser in diese Thematik einarbeiten,

Es ist immer typisch für religiöse Menschen, dasz sie pauschal dem Gegenüber, dem sie keine Beweise vorlegen können einfach mal unterstellen, sie wären nicht in die Thematik eingearbeitet. Dieses Mittel wird auch von Verfechtern von Verschwörungstheorien usw. genutzt. 

Es gibt keinen historischen Beleg für die Existenz eines Jesus, auf den sich das Neue Testament bezieht. Es geht mir aber nicht darum, dasz ich einen Jesus leugnen müszte. Mir wäre es egal, ob es ihn gegeben hätte. Ich selbst persönlich halte es zu mindest auch für sehr wahrscheinlich, dasz die Clique der 12 sogenannten Jünger, bei ihren Erzählungen durchaus an einen Dachten, den Sie selbst kannten. So könnte man aber alles mögliche für relativ wahrscheinlich halten, so es womöglich auch denkbar wäre, dasz es zu jener Zeit auch einen Dieb mit Glatze gab. 

Es geht also nicht darum, für wie wahrscheinlich man einen Jesus hält, sondern das es eben keine historischen Belege für ihn gibt. 

Kommentar von waldfrosch64 ,



___________Der fällt in den Bereich der Mythologie und es erübrigt sich von daher jegliche seriöse Debatte darüber.___________

:  )

Sinnlose Polemik hast du genug ,an wissen hapert es reichlich ...seriös ..?



Der fällt in den Bereich der Mythologie und es erübrigt sich von daher jegliche seriöse Debatte darüber.

Sinnlose Polemik hast du genug ,an wissen hapert es reichlich ...seriös ..?


se·ri·ö̱sAdjektiv



Kommentar von waldfrosch64 ,
se·ri·ö̱s Adjektiv
    anständig, ordentlich, zuverlässig, vertrauenswürdig."Mein Nachbar ist ein seriöser, älterer Herr."
Antwort
von tayri, 36

Die Antworten die es bisher gab sind alle falsch. Ob es Jesus als Messias gab darüber kann man sich streiten. Aber sicher es das es den Wanderprediger jesus von Nazareth gab. 

Genaueres findest du in dem Bericht, ist zwar ziemlich lang aber ich würde mir den durchlesen da wird es genau erklärt.

http://m.focus.de/wissen/mensch/religion/tid-28490/auf-den-spuren-des-heilands-w...

Antwort
von waldfrosch64, 64

Ausserbiblische Quellen zu Jesus Christus

Dass Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren gelebt hat, ist auch durch ausserbiblische Quellen belegt. Die meisten Autoren, die ihn erwähnten, hatten nichts für den Mann übrig, der in der unruhigen Randprovinz Menschen um sich geschart hatte.

Römische Autoren

PUBLIUS CORNELIUS TACITUS

Publius Cornelius Tacitus (55-ca.117 n. Chr.), der bedeutendste Historiker des römischen Kaiserreichs, Senator, Prokonsul und Statthalter über Kleinasien, erläutert in seinen Annalen XV.44, wo er den Brand Roms im Jahr 68 behandelt, den Begriff ‚Christen’:
„Dieser Name stammt von Christus, der unter Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war. Dieser verderbliche Aberglaube war für den Augenblick unterdrückt worden, trat aber später wieder hervor und verbreitete sich nicht nur in Judäa, wo er aufgekommen war, sondern auch in Rom, wo alle Greuel und Abscheulichkeiten der Welt zusammenströmen und geübt werden…"

GAIUS TRANQUILLUS SUETON

Gaius Tranquillus Sueton (69-ca.122 n. Chr.), Kanzleichef Hadrians und Verfasser von Kaiserbiographien, weiss von einem Chrestos, der die Ursache von Streitigkeiten unter Juden war:
"Da die Juden unter ihrem Anführer Chrestos [Christus] beständig Unruhe stiften, vertrieb er [Claudius] sie aus Rom." (Leben der Cäsaren, Claudius, 25.4)

Chrestos war ein gebräuchlicher Sklavenname, der wie Christos ausgesprochen wurde. Das Edikt erliess Claudius im Jahr 49; die Folge ist in Apostelgeschichte 18,2 erwähnt.

Gajus Plinius Caecilius Secundus (61-113 n. Chr.), amtet nach 110 als Prokonsul der Provinzen Bithynien und Pontus (heute Türkei). Der berühmte Autor beschreibt Christen, die in ihren Gottesdiensten vor Sonnenaufgang Christus als Gott besingen.
Plinius erbittet von Kaiser Trajan Anweisungen, wie er die Christen behandeln soll. In einem langen Brief (X,96) beschreibt er ausführlich die Verhöre, die regelmässig einen „perversen Aberglauben“ an den Tag brachten. Plinius erläutert, dass er Männer wie Frauen, Jungen wie Mädchen hat töten lassen. Es wurden so viele hingerichtet, dass er sich fragt, ob er weiterhin jeden töten soll, der als Christ entdeckt wird. Wer der Kaiserstatue und den römischen Göttern huldigte und Christus verfluchte, wurde freigelassen.

Jüdische Autoren

FLAVIUS JOSEPHUS

Flavius Josephus (37-100 n. Chr.) war ein Pharisäer, der im Jüdischen Krieg im Jahr 67 gefangengenommen wurde und sich fortan als Historiker betätigte. Er schreibt in seinen Jüdischen Altertümern (XVIII.3.3):

"Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort."

Hegesippus, ein judenchristlicher Schriftsteller des 2. Jahrhunderts, berichtet ausführlich vom Tode Jakobus’ des Gerechten, wie der Bruder Jesu genannt wurde (zitiert von Eusebius, Kirchengeschichte, 2.23.4-19a). Der Bericht des Josephus ist deshalb besonders wichtig, weil er Jakobus den "Bruder Jesu, des so genannten Christus", nennt. Dies geschieht in einer Weise, dass man annehmen muss, er habe Jesus bereits vorher einige Male erwähnt.

Andere Autoren

Lukian von Samosata (120-180 n. Chr.) war ein griechischer Satiriker. Er beschreibt das Lebensende des Peregrinus:
"Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte... Denn diese armen Leute haben sich in den Kopf gesetzt, dass sie mit Leib und Seele unsterblich werden und in alle Ewigkeit leben würden: Daher kommt es dann, dass sie den Tod verachten und viele von ihnen ihm sogar freiwillig in die Hände laufen. Überdies hat ihnen ihr erster Gesetzgeber beigebracht, dass sie untereinander alle Brüder würden, sobald sie den grossen Schritt getan hätten, die griechischen Götter zu verleugnen, ihre Knie vor jenem gekreuzigten Sophisten zu beugen und nach seinen Gesetzen zu leben" (De morte Peregrini, 11).

MARA BAR-SERAPION

Der syrische Stoiker Mara Bar-Serapion schrieb aus dem Gefängnis (frühestens im Jahr 73) an seinen Sohn Serapion einen Brief mit dem folgenden Abschnitt:
"Welchen Vorteil hatten die Athener davon, dass sie Sokrates zum Tode verurteilten? Hunger und Seuchen kamen über sie als Strafe für ihr Verbrechen. Welchen Vorteil hatten die Männer von Samos davon, dass sie Pythagoras verbrannten? In einem Augenblick wurde ihr Land von Sand zugedeckt. Was hatten die Juden davon, dass sie ihren weisen König umbrachten? Ganz kurze Zeit darauf wurde ihr Königtum abgeschafft. Gott rächte diese drei Weisen: die Athener starben Hungers; die Bewohner von Samos wurden vom Meer überwältigt und die Juden aus ihrem Land vertrieben, nachdem es zerstört worden war. Danach lebten sie in vollständiger Zerstreuung. Doch Sokrates starb nicht umsonst. Er lebt fort in den Lehren des Plato; auch Pythagoras starb nicht umsonst, er lebt fort in der Statue der Hera. Und auch der weise König der Juden starb nicht umsonst; er lebt weiter in der Lehre, die er verkündet hat."

Was zeigen diese Belege?

JULIUS CÄSAR

Frederick F. Bruce, Professor für Theologie an der Universität Manchester, gehörte zu den besten Kennern des 1. Jahrhunderts. Er schlussfolgerte: "Die Geschichtlichkeit Jesu ist für einen unvoreingenommenen Historiker ebenso unumstösslich wie die Historizität Julius Cäsars. Wer von einem Christus-Mythos spricht, ist kein Historiker."


Quelle :http://www.jesus.ch/magazin/kultur/film/da_vinci_code/fakten_und_fiktion/128731-ausserbiblische_quellen_zu_jesus_christus.html
  • über Flavius Josefus wird gestritten den Rest kann keiner von Tisch fegen,denn eher noch müsstest du dann Sokrates anzweifeln das ist die Quellenlage viel dürftiger .tust du das denn auch ?

Kommentar von Abahatchi ,

Dass Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren gelebt hat, ist auch durch ausserbiblische Quellen belegt.

Es gibt keinen einzige historischen Beleg für die Existenz eines sogenannten Jesus. Alle frühesten Berichte stammen nur von einer kleinen Clique von 12 Leuten, der erstmalig Jahrzehnte nach dem angeblichen Tot eines angeblichen Jesus behaupteten, es hätte diese Person vor Jahrzehnten gegeben. Alles weitere an Deinen "Belegen" geht auf die Behauptungen dieser Clique zurück. 

Es gibt nichts, was unabhängig von dieser Clique die Existenz eines Jesus bestätigt. Weder zur Zeit seines Todes noch zu seinen Lebzeiten und dies, obwohl er ja angeblich ein Leben geführt haben soll, dasz hatte aufhorchen lassen müssen. Komisch nur, dasz in dem Bürokraten Staat seiner Zeit, keine Sau was davon bemerkte noch vermerkte. 

Selbst die Clique der 12 hatte ein recht schlechtes Gedächtnis, was die jüngere Vergangenheit betraf. legten sie nämlich die Geburt von Jesus so, dasz zu Jesu Geburt Staatsbekannte Personen etwas getan haben sollen, obwohl sie zu Jesus unterstellter Geburt entweder nicht mehr im Amt waren oder noch nicht. 

Vielmehr deutet alles darauf hin, dasz die Clique der 12 sich den Jesus nur ausgedacht hatten bzw. den Jesus nur von viel viel älteren Mythen übernommen hatten. Jesus ist nämlich genau genommen ein noch viel älterer Hut, als der angebliche Jesus der Bibel.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Chichiri ,

Was für ein Müll schreibst du hier eigentlich zusammen? Wenn dir die außerbiblischen Quellen und die geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisse nicht ausreichen, dann bist du einfach sehr ignorant und ignorierst die Geschichtswissenschaft. 

Natürlich - wenn man alle außerbiblischen Quellen leugnet, dann kann man auch sagen, dass es keine unabhängigen Quellen gab. 

Selbst die Clique der 12 hatte ein recht schlechtes Gedächtnis, was die jüngere Vergangenheit betraf. legten sie nämlich die Geburt von Jesus so, dasz zu Jesu Geburt Staatsbekannte Personen etwas getan haben sollen, obwohl sie zu Jesus unterstellter Geburt entweder nicht mehr im Amt waren oder noch nicht.

Wie unqualifiziert ist das denn bitte? Also die Jünger hatten sicherlich nicht die Geburt Jesu auf irgendeinen Tag gelegt. Das geschah erst Jahrhunderte später. Im vierten Jahrhundert, als das Christentum zur Staatsreligion wurde, wollte man den Römern den Zugang zum Christentum erleichtern, indem man das Geburtsfest Jesu auf einen bereits bestehenden Feiertag legte. Das hatte so ziemlich wenig mit den Aposteln zu tun. 

Also hier ist so viel geballte Unwissenheit vorhanden.....

Kommentar von Mark1616 ,

Er wollte wahrscheinlich auf mehrere Dinge hinaus.

1. Es gibt keinen Beweis für die VOlkszählung, welche seine Familie nach Nazareth geführt hat.

2. Volkszählungen wurden im römischen Reich nicht so durchgeführt wie in der Bibel beschrieben und Palästina war noch nicht einmal eine römische Provinz als Jesus angeblich geboren wurde.

3. Es gibt keinen Nachweis für den Kindsmord, welcher angeblich von Pontius Pilatus begangen wurde.

An deiner Stelle würde ich die Scheuklappen abnehmen und andere Meinungen nicht einfach pauschal als Müll bezeichnen. Wer im Glashaus sitzt und so...

Kommentar von Chichiri ,

Wenn er auf das hinauswollte, was du da geschrieben hast, dann hätte er es auch so geschrieben. Er hat hier aber etwas ganz anderes geschrieben. Und vermischt hier verschiedene Tatsachen bzw. irrt sich im Zeitstrahl um paar hundert Jahre.

Und was für Scheuklappen denn? Ich sag ja nur, dass es außerbiblische Quellen gibt, die über Jesus berichten. Und auch die Geschichtswissenschaft geht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die historische Person gelebt hatte. Scheuklappen hat wohl eher derjenige, der diese Belege und Quellen ausblendet und sie negiert.

Kommentar von Abahatchi ,

auch die Geschichtswissenschaft geht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die historische Person gelebt hatte.

Ich gehe mal davon aus, dasz Du nicht alle meine Kommentar zu Jesus kennst. Wie auch? Ich vielen meiner Kommentare hatte ich selbst geschrieben, dasz ich es persönlich auch relativ, man könnte auch ziemlich schreiben, wahrscheinlich halte, dasz die Clique der 12 durchaus sich auf eine Person bezog, die eine reale Person war, die sich selbst als Jesus ausgeben hatte und eine Art Wanderprediger war. Es geht aber darum, ob es Belege im Sinne von Wissenschaften für ihn gibt, die sich mit Historie befassen. 

Ein Beispiel. ich treffe manchmal Leute, die mir was von einem Jesus erzählen. Nun könnte ich dazu Notizen machen und aufschreiben, was mir diese Leute von eine angeblichen Jesus so erzählen. Dann wäre dies streng genommen auch eine auszerbilische Quelle. Und genau das ist es was man an Art Quellen hat, die erstmals Jahrzehnte nach einem angeblichen Tot aufkamen, nachdem die Clique der 12 Behauptungen zu einem angeblichen Jesus in die Welt setzten. 

Für Historiker wären z.B. auszerbiblische Belege nicht meine Notizen vom Hörensagen, sondern, wenn man von um 20 nach Christi Geburt Rechnungsvermerke gefunden hätte, dasz neue Stände bezahlt werden muszten, weil ein Typ namens Jesus aus Zorn über die Götzenverehrer, deren Stände umwarf. Für Historiker sind solche Belege echte Belege, weil es in dem historischen Vermerk ja eigentlich um Rechnungsführung für neue Stände ging und sie mit dem Nebenvermerkt zu Jesus, nicht seine Existens belegen wollten. 

Kommentar von Abahatchi ,

Wie unqualifiziert ist das denn bitte?

Nun, es gibt einmal dasz, was Leute auf Grund ihrer Religion glauben und dann noch das, was ein historischer Umstand ist. Glaube und tatsächliche Historie stimmen selten überein, weil geglaubtes eben nur geglaubt wird und die Historie unabhängig von Religionen die irdische Geschichte der Menschheit wieder spiegelt.

Kommentar von Chichiri ,

Die unabhängige Geschichtswissenschaft kommt aber nunmal zu dem Ergebnis, dass Jesus als Person ziemlich wahrscheinlich gelebt hat. Unabhängig vom Glauben.

Kommentar von Mark1616 ,

Jesus als Person, aber nicht der zaubernde Sohn Gottes wie er in der Bibel beschrieben wurde. Punkt. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Und im Übrigen, er hat es so geschrieben. Er hat es nur anders formuliert als ich. Er ist nicht dafür verantwortlich was du aus seinen Beiträgen herausliest.

Kommentar von Chichiri ,

Über nichts anderes reden wir hier - über Jesus von Nazareth und nicht über Jesus Christus.

Kommentar von Abahatchi ,

Jesus von Nazareth

Zu dieser Person gibt es gleich gar keine Indizien seiner Existenz, geschweige denn einen Beleg.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Lesen scheinst du nicht zu können !

Kommentar von Abahatchi ,

@ waldfrosch64, was Dir so alles scheint.......

Antwort
von Spirit528, 120

Du kannst Dir sicher, dass er nicht wirklich als Person existiert hat. Denn Jesus ist ein Symbol für die Sonne.

Kommentar von waldfrosch64 ,

immer diese naiven  Behauptungen ! 

Bring bitte mal eine Quelle für deine stetige Behauptung ! 

Kommentar von Spirit528 ,

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Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

(Die Bibel, das neue Testament - Johannes - 8:12)

Naiv ist es zu glauben, dass die Bibel ein Bericht über Menschen gewesen sein soll statt eine astrologische Darlegung von astronomischen Ereignissen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Bevor du über die Bibel sprichst solltest du sie mal lesen ...

wirklich Naiv ist es, zu meinen Licht der Welt müsse zwangsläufig Sonnenlicht meinen . 

Kommentar von Spirit528 ,

Welches Licht soll ansonsten "das Licht der Welt" und gleichzeitig "das Licht des Lebens" sein? Das ist die Sonne. Ohne die Sonne wäre Leben wie wir es kennen auf diesem Planeten biologisch wie auch physikalisch unmöglich.

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