Frage von sunnycloud55, 91

wie kann ich mir das Ritzen abgewöhnen ?

Ich Ritze mich jetzt schon seid 2 Jahren und habe jetzt schon einige tiefe Narben die sogar genäht werden mussten. Ich finde es selbst ziemlich abstoßend und habe geschafft eine Weile "clean "zu bleiben. Trotzdem hatte ich letztens wieder einen Rückschlag und das frustriert mich sehr, ich komme einfach nicht davon weg. Ich habe schon versucht andere Wege zu finden die meinen Körper nicht so stark Schaden, z.B. Blaue flecken , aber Schlussendlich kommt es immer wieder dazu das ich mich wieder Ritze. Gibt es andere Wege oder Tipps davon wegzukommen?

Antwort
von peace7074, 35

Wie du es mit dem Kommentar "clean" schon sagst, ist ritzen eine Art Sucht.
Nun ein Faktor hierbei ist, dass du dich selbst davon überzeugst es nicht mehr zu tun, denn beim besten Willen, selbst wenn du versuchen würdest alles Scharfe wegzuräumen, es findet sich immer etwas.

Deinem Körper nicht ganz so schlimm zu schaden, ist auch nicht wirklich die Lösung, da du trozdem deiner Sucht nachgibst.

Mach dir klar, warum du das überhaupt tust. Rede mit anderen (Frunde/Familie) darüber, auch wenn du ein Problem an sich hast, vielleicht wirst du bei ihnen ein Stück deiner durchaus bestehenden Last los.

Auch wenn das nur eine Annahme ist, aber die Art wie du den Text geschrieben hast, deutet für mich auf eine verschlossene Persönlichkeit hin.
Such dir wirklich jemanden, bei dem du offener sein kannst.

Antwort
von JassiDarki, 47

Was ist mit Sport ? Boxen und die ganze "Wut" oder Frust eauszulassen 

Antwort
von wolke1120, 47

Mache eine Therapie.

 Viel Glück 

Antwort
von Johannes49, 38

Eine Hypnose von einem Therapeuten müsste helfen.

Antwort
von sunnyhyde, 37

ja, mach eine therapie

Kommentar von sunnycloud55 ,

Bin schon dabei aber hilft mir nicht

Kommentar von Ille1811 ,

Solange du nicht bereit bist, ALLES deinem Therapeuten zu sagen, kann die Therapie nicht helfen.

Unsere Familie hat vor vielen Jahren eine Familientherapie gemacht. Heute weiß ich, dass die Therapeuten uns nicht helfen konnten, da wir nur einzelne Probleme erzählt haben, die Ursache aber für uns absolut tabu war. In unserem Falle war es die Alkoholkrankheit meines Mannes, die die Kinder und mich krank werden ließ, über die wir aber damals meinten, auf gar keinen Fall sprechen zu dürfen.

Ich habe mich nie geritzt, aber mir täglich die Schienbeine so blutig gekratzt, dass sie von oben bis unten verschorft waren. Als ich in einer Selbsthilfegemeinschaft ehrlich über alles gesprochen habe, es für mich keine Tabuthemen mehr gab, war auch der Zwang, mir die Beine aufzukratzen, weg.

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