Frage von Neomaziro, 62

Wie kann ich mich in der Familie gesünder ernähren?

Ich bin 15 und wohne natürlich noch bei meinen Eltern. Deshalb muss ich ja leider das essen, was es gibt. In der Früh und nach dem Training kann ich zum Glück essen, was ich will. Ich würde aber gerne auch Mittags und Abends mich gesünder ernähren, wo aber leider mein Bruder und mein Vater dagegen sind. Hab ihr vielleicht ein paar Tipps, wie man sie von einer gesunden Ernährung überzeugen kann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nadjaschwrz, 29

also bei mir hat es leider nicht geklappt (:D) weshslb ich mir selber koche. so ist es eigentlicj auch am besten und ich weiß ganz genau, was und wie viel ich esse:) ansonsten.. einfach auf sie einreden, sonst weiß ich jetzt selbst nichts :/

Antwort
von LiselotteHerz, 17

Als ich in diesem Alter war, habe ich auch nicht alles gegessen, was so auf den Tisch kam. Ich war damals schon gegen das Essen von Fleisch und Wurst, nicht mal aus ethischen Gründen, ich fand den Geschmack einfach eklig. Iss einfach Salat, Kartoffeln oder Reis mit Soße, Gemüse und lass den Rest stehen.

Sollten diese Dinge bei Euch nicht täglich auf den Tisch kommen, sollte Deine Mutter ganz dringend den Speiseplan ändern. lg Lilo

Wenn meinem Sohn mal unser Essen nicht schmeckt, stelle ich ihm frei, sich ein schöne, belegtes Vollkornbrot zu machen und Obst dazu zu essen. Bei mir wird keiner zum Essen gezwungen.

Antwort
von wickedsick05, 13

eine gesunde ernährung wäre ohne Industriell verarbeitete Lebensmittel.

DENN Alles ist optimiert für den Maximalprofit. Dafür werden unseren
Lebensmitteln mehr als 2000 Substanzen beigemischt, wovon nur 320 per
Gesetz als Zusatzstoffe kennzeichnungspflichtig sind.

z.b. Die Weltzitronenernte beträgt rund 120.000 Tonnen. Wir benötigen
aber ein Vielfaches, etwa 1,4 Millionen Tonnen Zitronensäure, als
Konservierungsstoff für unser Essen. Dies wird aus Schimmelpilz
hergestellt. Auch die Ernten anderer Früchte reichen nicht für sämtliche
Joghurts, Fruchtsäfte oder Früchtetees. Ein Erdbeerjoghurt enthält
meist nur eine halbe Erdbeere. Der Geschmack entsteht durch einen
Aromastoff aus einem Holzpilz. Gleiches gilt für die Himbeere, sie gibt
es aus Zedernholz. Geschmack und Inhaltsstoffe gehen in industriellen
Fertigungsprozessen meist verloren. Damit uns der Proteinbrei trotzdem
schmeckt, gibt es rund 2800 verschiedene Aromastoffe. Dazu kommen
Geschmacksverstärker, wie Glutamat das auf der Verpackung manchmal auch
nur Würze heißt, oder Hefeextrakte, die abhängig von der chemischen
Konstruktion, nicht unbedingt als Inhaltstoffe angegeben werden müssen,
aber trotzdem Glutamat enthalten. Auch bei der Farbe wird kräftig
gemogelt: Billigbrotsorten werden braun eingefärbt, damit sie nahrhaft
und nach gesundem Vollkorn aussehen. Vielen Balsamico-Essigen wird
künstliches Braun zugesetzt, denn lange lagern ist zu teuer. Der
sogenannten Analogkäse entsteht aus einer Masse billiger Pflanzenfette,
Aroma- und Farbstoffe. Fertig ist die Käseillusion. Für Laien ist das
kaum zu erkennen. Rund 200.000 verschiedene Lebensmittel warten in den
Supermarkregalen auf den Verbraucher. Rund 75 Prozent davon werden
industriell hergestellt - von einer Handvoll Lebensmittelkonzerne, die
den deutschen Markt beherrschen. Sie präsentieren uns eine Scheinwelt,
in der wir kaum unterscheiden können was echt oder falsch ist. Nur unser
Körper scheint es zu wissen, denn immer mehr Menschen reagieren mit
Krankheit und Übergewicht. quelle 3sat

Slow Food heißt, sich Zeit zu nehmen und die Kultur des Essens
und Trinkens vom Einkauf bis zur Zubereitung bewusst zu pflegen - denn mit Liebe hergestellte Nahrungsmittel einzukaufen und wertzuschätzen ist nicht nur gut für unsere Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Zu Slow Food gehört es auch, Produkte zu fördern, die nicht nur lecker und gut gemacht sind, sondern auch aus verantwortlicher und fairer Landwirtschaft stammen: Artgerechte Tierhaltung, Wasserschutz, sparsamer Umgang mit künstlichen Düngemitteln, Verzicht auf Gentechnik, fairer Lohn und sichere Arbeitsbedingungen gehören genauso zu Slow Food, wie
regionale Traditionen und Produkte.

http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/1975,0/Chefkoch/Slow-Food-gut-sauber-und-...

Antwort
von Leyx333, 26

Wie wäre es wenn du dir was selber machst? So mache ich das nämlich, bin auch 15 und komme mit dem Essen was meine Mutter meistens macht nicht wirklich zurecht. Mittlerweile hat sie sich daran gewöhnt und meint auch ich kann mitessen wenn ich möchte oder ich kann mir was selber machen.

LG Ley

Antwort
von DumbledoreWoW, 15

Also ich bin 17 und mache es schon seit langer Zeit so, dass ich mein essen selber Kaufe und selber koch.. klar ist arbeit aber 100% clean und ich weis genau was ich ess^^

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community