Frage von Daniel9705, 23

Wie kann ich mich auf Militärfliegertauglichkeitsuntersuchung perfekt Vorbereiten?

Hallo alle zusammen,

Nehme im April 2017 an der Militärfliegertauglichkeitsuntersuchung des österreichischem Bundesheers teil!

Meine frage und ganz spezielles Anliegen an wär:      Wie kann ich mich richtig gut vorbereiten das ich nicht unter den 98% bin die es nicht schaffen!?

Vielleicht kennt sich jemand gut aus und kann mir gute geheimtipps geben!

Danke schon im vorhinein

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von ramay1418, 14

Na ja, ich nehme mal an, die Auswahlkriterien sind ähnlich wie in DE bei der Bundeswehr. 

Und die nimmt, wie im zivilen Leben die Airlines auch, nicht die Leute, die sich vorbereitet haben, sondern die praktisch aus dem Stegreif heraus rundum fit sind. 

Das DLR, das bei uns für einige Flugbetriebe und für die Flugsicherung die Grunduntersuchung macht (die Bw macht das selbst), sagt, das Testvorbereitungen für die Tonne sind und sie solche Leute schnell und gezielt herausfinden können. 

OK, selbst wenn es klappt, was willst Du Dir damit beweisen? Das Du Dich ganz gezielt und lange genug auf eine Sache vorbereiten kannst? 

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Du dauerhaft den gestellten Anforderungen gerecht wirst, sondern nur die Vorgaben für gerade mal ein oder zwei Tage erfüllst. Die Tests filtern aber die Bewerber heraus, die als Berufssoldaten über Jahre einen sehr hohen Leistungsstand halten. 

Aber auch das Bundesheer hat doch seine Anforderungen auf einer Internetseite eingestellt und die musst Du erfüllen. 

Medizinisch fit (Herz-Kreislauf-System, Augen (Nacht-, Dämmerungs-, Farb- und 3D-Sehen), innere Organe), keine Drogen, keine Medikamente, keinen (oder wenig Alkohol). 

Sport machen, Wissen über Geographie, (Außen)Politik, Merkfähigkeit, Reaktionsvermögen, Mehrfachbelastung ausbauen/stärken. 

Natürlich technisches Grundlagenwissen über Flugphysik, Wärmekraftmaschinen, Elektrik, Mechanik auffrischen. 

Rechnen: Kopfrechnen mit Dreisatz, Prozent. 

Englisch - die Fliegersprache. 

Dazu kommt bestimmt auch die Offiziersauswahl mit Assessmentcenter und Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit, unabhängig von einem Pilotenjob. 

Du siehst, dass es eine Mehrfachherausforderung ist, auf die man sich kaum gezielt vorbereiten kann. Die erfolgreichen 2 % oder weniger der Bewerber sind diejenigen, die einfach auf vielen Gebieten schon immer guter bis sehr guter Durchschnitt waren. 

Und dann kommt dazu - was mich immer wieder verblüfft -, dass Interessenten in einem (Spaß)Internetforum fragen und ernsthafte Antworten erwarten (nach dem Motto: Mach 50 Situps und dreißig einarmige Liegestütze, löse das Kreuzworträtsel in der Times usw.) und die als Leitbild nehmen. 

Von einem zukünftigen zielstrebiger und lösungsorientierte nSoldaten, Offizier und Piloten, dem der Steuerzahler ein sehr teures und bewaffnetes Dienstfahrzeug zur Verfügung stellt, sollte man erwarten, dass die Informationsbeschaffung bei den wichtigen und richtigen Stellen kein unüberwindbares Hindernis darstellt und ohne fremde Hilfe gelöst werden kann. 

Viel Erfolg! 

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