Ich weis nicht recht wo ich anfangen soll.
Meine Tochter ist 8 Jahre (wird im Nov. 9) und ich bin eine besorgte Mama
In ihrer Klasse gibt es ein Mädchen die,in ihren Augen, ihre beste Freundin ist. Allerdings reitet diese Freundin meine Tochter dauernd in Schwiergkeiten,hier nur ein bsp.: die so tolle Freundin beschädigt, mutwillig oder versehntlich, Schulsachen von anderen Schülern. Um diese "Tat" von sich abzulenken bzw. zu vertuschen werden einfach mal die beschädigten Sachen in den Schulranzen meiner Tochter gestopft. Wir wissen das es diese "Freundin" ist und das wissen auch die Lehrer, Gespräche hatte ich mit ihnen schon genug.
Meine Tochter weis, sie kann immer zu uns kommen wenn irgend etwas ist, ich bedränge sie aber auch nicht. Nun spitzt sich die Lage zu, seit ca. 2 Wochen nässt sie jetzt Nachts ein.
Zusätzlich zeigt sie jetzt schon erste Anzeichen für die Pubertät (Achselhaare, Brustansatz),sehr früh finde ich.
Beim Kinderarzt war ich schon, dieser schickte mich zum Kinderpsychlogen. Dieser meinte: das wird sich schon wieder legen spätestens mit 14 Jahren.
Hat bzw. hatte einer von euch ähnliche Erfahrung gemacht ? Wie kann ich meiner Tochter "auf liebevolle Art" helfen ?

Guten Morgen, erst einmal muss ich Dich sehr loben,dass Du Dich so um Deine Tochter sorgst,hier im Forum gibt es einige Kinder,die alleine gelassen werden. Versuche auf liebevolle Weise Deiner Tochter zu übermitteln,dass ihre "Freundin"ihr doch nur Ärger macht.Beweise sind doch genug da.Vielleicht kannst Du mit deren Eltern mal sprechen,offensichtlich hat dieses Mädchen keinen mit dem es sprechen kann und treibt es zu solchen Taten.Da müßte aber auch wirklich die Lehrerin einschreiten. LG

oh oh, einen ähnlichen Fall erlebe ich momentan mit meiner (10 Jahre grad geworden). Mit dem anderen Mädchen hat meine Tochter auch gern und viel gespielt und als ich nun nach und nach einige Sachen rausbekam, das auch so ein kleines Mädchen schon so hinterhältig sein kann (kommt nicht von ungefähr,leider) habe ich jetzt gesagt, das ich mir meine Family nicht kaputt machen lasse und den Freizeitkontakt untersagt habe (anders verstehen Sie es leider nicht) in der Schule kann ich es nicht verhindern, aber privat. Habe auch lange mit der lieben und netten tour versucht, aber das bringt nix, da man die anderen halt nicht verändern kann ;o( meine Tochter verabredet sich jetzt oft mit anderen aus der Klasse bzw.Schule und demnach werden die dann auch in den Pausen mehr miteinander spielen, wenn sie privat schon zusammen sind. Und mit der Lehrerin habe ich geredet und Sie sitzen nicht mehr nebeneinander. Anders gehts nicht. In dem alter sehen die kinder aber ziemlich schnell jemanden als beste Freundin an und daher mach dir nicht zu große sorgen, wegen beste Freundin wegnehmen usw. Liebe Grüße und alles gute. Kannst ja gern mal bescheid geben, wie es sich entwickelt, würde mich auch interessieren ;o)
Zu nem anderen Kinder- und Jugendpsychotherapeut gehen! Wenn Deine Tochter leidet, braucht sie Hilfe! -natürlich wird ihr kein Arzt wegen 2 Wochen Bettnässen Medikamente geben, aber er wird dir sicher sagen, dass Du wiederkommen sollst, wenn es nicht besser wird, aber ein eindaches "Wird bestimmt wieder" ist doch ein wenig knapp. Und für nachts würd ich sie mit Inkontinenz-Material versorgen (oder für Kinder geeignet: www.drynites.com, bekommt man mittlerweile auch in Deutschland), damit ihr wenigstens das nasse Bett erspart bleibt. Dazu kannst Du ja mit dem Arzt über ein Motivationsprogramm reden.
Und zur "Freundin". So wie sie reagiert (Sachen und fehler unterschieben usw), spricht das auch dafür, dass sie Hilfe braucht. Sowas macht man nämlich, wenn man massive Angst hat.
Gibt es bei Euch Schulsozialarbeit?
Schulsozialarbeit gibt es meines erachtens nicht. Aber das Mädchen ist total verzogen und hat zu Hause das "Sagen".
Ja, und "Königinnen" können sich keine Fehler leiste! Dann könnte man ja zu hause weniger geliebt werden... tragisch.

Hallo, ich habe das bei meiner Tochter auch erlebt, das eine Freundin ihr Diebstahl in die Schuhe geschoben hat. Bei Kindern hat das Auswirkungen auf die Psyche und so habe ich ihr konsequent den Umgang mit den Freundinnen verboten, die da alle mit drinhangen. Nach einiger Zeit kam die Wahrheit ans Licht, da hatte meine Tochter zum Glück schon andere, bessere Freundinnen.
Man muß als Mutter solche Freundschaften natürlich fördern, die Kinder einladen, in den Ferien mal da schlafen lassen, sich mit ihnen beschäftigen.
Gegen das Bettnässen hilft dann wohl, wenn die Wahrheit ans Licht kommt und deshalb reden, reden, reden. Dein Kind wird anscheinend am Tag so beansprucht, das sie Nachts nicht aufwacht oder sie kann Abends ewig nicht einschlafen, weil sie Probleme wälzt.
Oh man, da hast du wohl wirklich ein Probelm. Die Antwort des Kinderpsychologen ist ja auch Klasse!!!
Schau doch mal, ob bei euch in der Nähe die Diakonie nicht auch Familienberatung anbietet. Die haben eigentlich überall Beratungsstellen und ich weiß, das sie hier gute Arbeit leisten. Die Beratung ist hier am Anfang zumindestens sogar kostenlos.
Ich kann dir aber nur den Tipp geben, das Bettnässen deiner Tochter gegenüber nicht zu dramatisieren, sie einfach nur zu trösten, ihr sagen:"Ist doch nicht so schlimm, warte ab, das wird bald wieder besser". Wenn du schimpfst oder ähnliches, steigert sie sich nur noch mehr rein.
Ansonsten würde ich auf die baldigen Sommerferien hoffen! Versuchen, den Kontakt mit dem Mädchen in den Sommerferien ganz einschlafen zu lassen, deiner Tochter für die Ferien ganz viele andere Gelegenheiten geben, neue Kinder kennenzulernen (Ferienpass oder Besuch bei den Großeltern mit Übernachtung oder täglicher Schwimmbadbesuch oder anderes, was dir noch einfällt).
ich danke auch dir, für den tipp :) für das einnässen "bestrafe" ich sie nicht, da ich weis das das nur noch schlimmer werden könnte.
schau auch mal hier: http://www.dgk.de/gesundheit/kind-gesundheit/bettnaessen.html
da habe ich mich (damals, als ich das Problem zuhause hatte)informiert, wie es eigentlich zum Bettnässen kommt und habe mir (kostenloses!) Infomaterial schicken lassen. Das hat mir damals sehr gut geholfen

Das arme Kind! Es wäre interessant zu wissen, was Vater der sog. Freundin zu dem Tun seiner Tochter sagt? Was haben die Eltern der Freundin dagegen unternommen um dem Kind zu helfen? Die Freundin hat offensichtlich massive Probleme und deine Tochter muss drunter leiden und soll deshalb zum Psychologen?! Na gut, das war jetzt überspitzt karikiert, weil sich das Ganze etwas seltsam anhört. Deine Tochter sollte auf jeden Fall psychologische Hilfe bekommen, weil sie ja an Folgen des Verhaltens leidet. Aber die Freundin braucht auch Hilfe und zwar dringend.
An deiner Stelle würde ich nochmal Gespräch mit den Eltern des Kindes suchen und die (nun) gemeinsame Problematik besprechen und z.B. auch aufordern, dass sie ihr Kind dazu bringen sich bei deiner Tochter zu entschuldigen und denen vorschlagen, wenn sie mit dem Kind nicht fertig werden, Erziehungsberatung zu suchen.
Es nützt nichts, dass du dich drum bemühst deiner Tochter zu helfen, wenn die Situation gleich bleibt.
Deinem Kind beistehen und ihr versichern, dass sie dein Halt und Hilfe jederzeit hat sollte sich auch darin äußern, dass du/ihr mit den Eltern des Kindes sprich(s)t. Ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten wäre auch nützlich. Viel Glück und alles Gute für dein Kind und euch.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man es dem Kind unnötig schwer macht, wenn man sich in sowas einmischt indem man Lehrer einschaltet. Vielleicht wird sie jetzt von dieser Freundin gemieden oder schlimmer gemoppt. Versuch mit Deiner Tochter im Gespräch zu bleiben und frag sie, ob sie einverstanden ist, daß Du nochmal zu den Lehrern gehst. Wenn sie es verneint, ist es wahrscheinlich nach Deinem dortigen Besuch schlimmer geworden.
Die Lehrer wissen nicht das sie einnässt, das müssen sie auch nicht. Ich wurde immer zu diesen Gesprächen eingeladen.
Scorpionin71 am 10. Juni 2009 08:55 Ich meinte weniger das Einnässen. Sondern die Gespräche nach denen die "Freundin" vermutlich ärger bekommen hat. Zum Einnässen in dem Alter kann ich nichts sagen, nur daß sowas von Sorgen kommt. Meine Tochter hat mit 3 auf einmal wieder eingenässt, als sie in den Kindergarten kam und ich mein Abi nachgeholt habe. Was ich dann wieder aufgegeben habe und dann war sie wieder trocken.
Die "Freundin" hab ich auch schon persönlich kennen gelernt, sie ist zielmich verzogen. Der Papa dieser Freundin ist zufällig der Arbeitskollege meines Mannes. Mein Mann merkt bzw. weis das, dass Mädchen zu Hause die "Pantoffeln" an hat.
Scorpionin71 am 10. Juni 2009 09:15 Ich mußte jetzt erstmal überlegen, was Du mir damit sagen willst. Aber ich denkemal, Du meinst, daß sie keinen Ärger bekommen hätte. Aber den Ärger muß sie nicht zwangsläufig von ihren Eltern bekommen haben, sondern von den Lehrern. Ich muß jetzt eine Schultüte basteln gehen im Kiga. Mein Kleinster wird im Sommer eingeschult.
ohje, das ist wahrlich arg früh mit 8,5 Jahren in die Pubertät. Ich finde die Äußerung des Kinderpsychologen recht seltsam und würde an deiner Stelle einen anderen aufsuchen und zunächst ohne deine Tochter mit ihm/ihr ein Gespräch suchen, damit deine Tochter nicht noch mehr das Gefühl bekommt: "mit mir ist etwas nicht ok."
spätestens mit 14? Ist aber noch ne lange Zeit, in der viel passieren kann - positiv aber auch negativ.
Ich würde mir glaube ich einen besseren Kinderpsychologen suchen (frag doch mal bei der Krankenkasse z.B.) und es noch einmal auf diesem Wege versuchen.
Vielleicht gibt es ja auch ein Forum für Eltern, denen es genauso geht? Google doch mal.
Viel Glück und alles Gute
danke für den netten Tipp :) aber das mit dem google hab ich schon probiert :(
vertraue ihr und lass sie ihre erfahrungen selber machen

Bedränge sie nicht und lass sie alleine ihre Fehler machen...

Muss noch dazu sagen,mein Sohn hatte mal ein ähnliches Problem,er wurde auch ständig von einem Klassenkammeraden schickaniert und sogar fasr bis zu Bewußtlosigkeit gewürgt.Das äußerte sich indem ihm ständig morgens schlecht war und Bauchschmerzen mit Durchfall- Wir sind dann zum Direktor und haben ihn um Hilfe gebeten.Der hat ein Gespräch mit uns und den Eltern des anderen Jungen arangiert.Von da an wurde es besser.Der Junge war kurz davor ,von der Schule gewiesen zu werden.Er war auch zu anderen Jungs agressiv. Muss sagen ,dass der Direktor ihn von da an immer im Auge behalten hat,das hat geholfen.
was das Einnässen angeht ist in der Tat gut möglich, dass es spätestens mit der Pupertät verschwindet. Es ist eine Frage des Leidensdrucks für den Betrofenen, ob man mit einer Behandlung sofort beginnt oder gewisse Zeitfenster in Anspruch nimmt, in denen man einfach nur abwartet und die Situation weitesgehend durch technische Massnahmen (Unterlagen usw.) entschärft. Es gibt Fälle, in denen das Einnässen beständig bleibt (ca. bei 1% der Erwachsenen)
Am meisten hilfst du Deiner Tochter, wenn sie merken darf, dass Du ihr ein ganz sicherer Halt und starker Partner bist.
Viel Glück Euch!!
Wir haben mit den Eltern schon gesprochen und bemerkten das sie ehr Angst vor ihrem eigenem Kind haben, als das Kind vor ihren Eltern.
Mein Gott wo gibt es denn sowas.Die haben ihr Kind wohl total verwöhnt.