Wie kann ich meiner Tochter bei ihren Verlustängsten am besten helfen?

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6 Antworten

Vielleicht hilft es, solche Situationen nachzuspielen. Wenn deine Tochter gern Playmobil spielt, dann spiel doch mal, dass die Mama einkaufen geht und die Tochter zuhause wartet mit den Playmobilfiguren. Oder als Rollenspiel mit verkleiden. Kinder verarbeiten ganz viel wenn sie spielen, die können da nicht einfach drüber reden.

Oder vielleicht kann ihr Lieblingskuscheltier ihr das erklären und sie fragen, wie es ihr geht. Ich habe mal einen kleinen Jungen gekannt, der nur seinem Stoffbären sagen konnte, warum er weint.

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Kommentar von nnn020422
21.10.2016, 10:53

Ja ich habe schon mehrmals spielerisch gespielt. :) mal klappt es gut und mal weniger gut. :) mit verkleiden gehts wahrscheinlich nicht, weil dann hat sie wirklich das gefühl ich gehe. Beim spielen sagt sie dann manchmal so ,,aber wir spielen das nur?" :D ja keine sorge wird nur gespielt mama haut in wirklichkeit nicht ab. -.- 😂

Naja so ist das. ^^

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Hast Du Deine Tochter mal gefragt, wie Du ihr helfen könntest? Und das Deine Tochter auch Dir helfen könnte? Ihr könntet euch selbst helfen!?
Vielleicht findet ihr zwei einen Weg, mit dem ihr beiden besser klar kommt!?
Mit offenen ehrlichen Worten, sprich der Wahrheit, kommt man nicht nur am weitesten, sondern man findet so am schnellsten den eigenen Weg!?
Viel Glück&Erfolg.

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Kommentar von nnn020422
11.09.2016, 19:35

Ich habe sie schon mal gefragt, was ihr hilft, dann kommt aber ein ,,keine ahnung" oder ,,du musst halt da bleiben"
Ich studiere selber Psychvologie allerdings studiere ich ja erst noch, und sie spielt gerne ab und zu wenn jemand grosses mit spielt Playmobiel. Allerdings mag sie es dann gerne wenn man in die Schule geht oder so sachen halt. Da hab ich mit ihr mal so gespielt, dass ich mit einem Kind in die Therapie gehe und habe gefragt, warum es denn immer angst habe, wenn die mutter weg geht. Ein bisschen konnte ich so gut spielen, dann meinte sie aber, das kind muss nach hause es sei mitternacht. Ich habe so gut mit ihr reden können, allerdings habe ich halt angst, dass sie dann keine lust hat mit mir zu spielen, wenn ich mir dier Therapie komme :D

Ne ich habe das einmal gemacht weil mir meine Therapeutin das mal geraten hat.

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Kommentar von NurZurSache
11.09.2016, 21:39

Wenn sie, wie auch immer erkennt, daß sie es mit in der Hand hat, wie es Dir/euch geht!? Wenn sie zu Deiner Helferin würde und somit auch sich selbst helfen würde. Wieso spielst Du nicht die Hilfe suchende? 😉

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Ruhig sicher und zuverlässig sein. Ständige darüber reden schadet nur.

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Geduld ... das ist wichtig. 

In welchem Alter ist das Geschehen? Gibt es einen anwesenden Vater? Ich kann nur von dir, deiner Mutter und einer Tante lesen. Bist du konstant für sie sonst da oder wechseln die Bezugspersonen öfter?

Das was geschehen ist, kann nicht über den Verstand abgearbeitet werden. Das hat sich als Gefühl eingegraben. Sie hat erleben müssen, dass die Mama einfach verschwinden kann, mitten in der Nacht - ohne Vorwarnung. Das kann Risse im Urvertrauen verursachen, im Selbstbewusstsein, im Zutrauen ... 

Es ist gut, dass du einen Termin für die Kleine hast. Ich hoffe (auch für dich selbst), dass du inzwischen stabiler geworden bist. Wenn du dich selbst nicht wirklich finden kannst ... wie soll deine Tochter dies tun?

Ich habe eine recht ähnliche Situation. Verlustangst gepaart mit Loyalitätskonflikt und vermindertem Selbstbewusstsein. Kann schlecht allein spielen, allein in einem Zimmer kann sie sich nur aufhalten, wenn die Türen auf sind und ich nicht mehr als zwei Räume entfernt. sie war über all mit hingekommen, ging ich auf Toilette, stand sie meist davor und wartete bis ich raus kam - da war sie 5. Lange Zeit hatten wir große Probleme zum Abend hin, Ängste von Wölfen, inzwischen Pantern, mal waren es sogar Haifische, die sie in der Wohnung anfallen könnten. Viefach hat sie starke Weinanfälle gehabt, Albträume und Zwangsgedanken -handlungen. Alleine schlafen kann sie noch nicht, obwohl sie es immer wieder probiert. Inzwischen ist sie fast 8. Es ist mit der Zeit besser geworden, sie traut sich auch sehr viel mehr zu. Ist draußen recht Selbstständig und auch -sicher. 

Bei den Weinanfällen und Zwangsgedanken haben mir - das preise ich allerdings nicht als geeignetes Hilfsmittel für jeden an - die Notfalltropfen ohne Alkohol nach Bach geholfen. Nicht jeder spricht darauf an, meine Tochter allerdings schon (und wenn mir jemand nun "vorwirft", dass es sich dabei bloß um ein Placeboeffekt handelt, so ist es der hilfreichste Placeboeffekt gewesen, den ich mir vorstellen konnte), durch sie kam sie schneller wieder zur Ruhe und hatte auch ruhigere Nächte, die Gedanken quälten sie nicht mehr so sehr und Schuldgefühle verringerten sich mit der Zeit.

Das wichtigste allerdings ist Geduld. 

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Kommentar von nnn020422
11.09.2016, 20:21

Sie war gut einJahr alt. Damals war ich mit meinem Sohn gerade Schwanger.

Ich möchte hier öffentlich nicjt zu viel presi geben, wir könnten auch im privaten bereich austauschen. Was ich dir aber sagen kann ist, dass meine Mutter viel arbeitet, und der Vater nicht da ist. Sehen tun wir uns nicht.ndas wurde mit dem Gericht entschieden als ich 18 wurde.

Ich habe meine Psychischen problemen ja, aber meiner Tochter geht es gut sie hat keine andere Probleme ausser die angst das ich weggehen könnte oder angst vor ärzten und spritzen da sie eine längere Zeit wegen Blutvergiftung im KH sein musste.
Sie lacht viel ist glücklicj und sehr anhänglich bei mir.
Und ich bin in behandlung und es geht mir um einiges besser. Vor allem seid die kinder da sind. Da hatte ich einfach fest die motivation fpr sie möglichst schnell gesund zu werden.

Nein die bezugspersonen wechseln nicht. Sie spielt mit ihren geschwistern, trotz das ich das baby oft stille (flasche) gebe ich ihr viel aufmerksamket und annerkennung mehr als den anderen, weil sie dies mehr braucht. Mein sohn kann oft alleine spielen, oder spielt mit meinen geschwistern.
Sie kennt meine zwei Cousinen gut meine Mutter und ihr mann und das kindermädchen. Bei meinen cousinen wird sie nie alleine gelassen, wenn ich weggehe, dann guckt das kindermädchen oder meine mutter auf sie oder einer meiner verantwortungsbewussten geschwistern. Die kennt sie gut.

Oh das mit dem wc kenne ich gut. Aber das war bei ihr auch schon vor dem vorfall schon. Da krabbelte sie mir bis zum wc hinter her :D  

Weisst du warum deine tochter solche ängste erlitt?

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Hochbegabt hin oder her - der Begriff "bin gleich wieder da" ist viel zu schwammig für ein dreijähriges Kind.

Ich würde sie nach diesem Erlebnis bei jedem Einkauf mitnehmen.
Damit sie langsam wieder in ihrem Tempo dich irgendwann alleine gehen lassen kann.

Durch die Klinikgeschichte wurde ihre Vertrauen zumindest angeknackst, was das anbelangt.

Ich würde auch "sie muss doch endlich mal für ein paar Minuten allein bleiben können" überhören.

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Kommentar von nnn020422
11.09.2016, 19:45

Ich nimm sie überall hin mit wo es geht. Ich habe 2 amdere Kinder die sind jünger und die bleiben weg, werden von jemanden beaufsichtigt, während ich einen termin habe wie zum beispiel meinen therapie besuch, wo ich sie Immer mitnimm.
Und ich finde das eigentlich nicht gut, weil sie da dinge hören kann, die sie nicht hören sollte, und das nervt mich. Manchmal klappt es auch, (da meine Therapeutin ihre praxis mit anderen, in einer art wohnung hat) dass sie mal in einem anderen raum spielt.

Aber es gibt auch Termine wo ich sie einfach nicht mit nehmen kann oder könnte oder möchte. Letztendlich lass ich ihr so viel zeit wie es nur geht aber ich habe auch meine ängste die ich auch haben darf, das es später mega mühe macht, sie nicht alleine irgendwo hingehen zu können, oder das ich mit ihrem geschrei selber an meine grenze komme. Letztendlich leidet sie schon  bald 2 Jahren an diesen Ängsten.
Also ich lasse ihr Zeit aber gerade meine Psychologin hat auch gesagt, dass man da einsteigen sollte, wo ich nur kurz weg bin, und dann immer länger und so wird sie es lernen müssen. Darum nimm ich sie doch in einem regenwetter nicht mit zum Briefkasten. Sonst hab ich dann in 5 Jahren ein Kind welches man mit geschrei in die Schule bringen muss.

Ich habe einfach so viele Shuldgefühle ihr sowas angetan zu haben und ich versteh nicht, warum ich in die Geschlossene kam, obwohl ich nichtmal sagte, das sich mich umbringen will. Ich hatte nur solche Gedanken, aber sagte ihnen ganz klar, ich würde mir nichts antun, ich bin einfach am boden mehr nicht. Die meinten es wäre nur zur sicherheit. Aber tritzdem das hätte uns beiden so viel ersparrt znd am meisen meiner tochter.

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