Wie kann ich meiner kleinen Schwester die Angst vor dem Tod nehmen?

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7 Antworten

Hallo Assimo,
eine wirklich interessante, wenn auch recht schwierige Frage. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich sicher, dass man ihr die Angst nicht wirklich nehmen kann. Der Tod ist und bleibt einfach eine wirklich unbegreifliche Sache. Natürlich gehört das alles zum Leben dazu aber das bedeutet immer noch nicht, dass man das alles einfach so begreifen kann. Ich würde an Deiner Stelle versuchen einfach für Deine Schwester da zu sein und je nach dem wie alt Deine Schwester ist mit ihr über dieses Thema sprechen. Ich denke einfach, dass es wichtig ist, dass sie wirklich versteht, dass das alles zum Leben dazu gehört. Das alles bedeutet aber sicher nicht, dass sich das Leben nicht lohnt weil es ja irgendwann eh vorbei ist. Versuch ihr beizubringen, dass das Leben eine wundervolle Sache ist und dass man jeden Tag mit vollem Bewusstsein leben sollte. Wie ich eben schon sagte kann man ihr die Angst sicher nicht nehmen. Oder zumindest nicht so einfach. Viel wichtiger als Ihr die Angst zu nehmen finde ich aber wirklich ihr zu verdeutlichen, wie wundervoll und schön das Leben doch sein kann und das es mehr als schade wäre, sein Leben mehr oder weniger zu verschwenden in dem man immer mit dem Gedanken beschäftigt ist, dass es eh irgendwann vorbei ist. Zeig ihr wie bedeutsam selbst Kleinigkeiten sein können und vor allem wie viel Freude es machen kann wenn man für andere Menschen da ist und ihnen eine Freude machen kann. Es gibt viele verschiedene Wege mit dem Thema Tod umzugehen aber ehrlich gesagt ist die Tatsache, dass es irgendwann vorbei ist unumgänglich. Demnach denke ich, dass man so wenig Zeit mit den Gedanken an den Tod verschwenden sollte und sich mehr darauf konzentrieren sollte, wie man diese verrückte Welt mit eigenen Handlungen zu einer besseren machen kann.
Ich bin sicher, dass Deine Schwester in Dir genau die richtige Ansprechpartnerin gefunden hat. Allein die Tatsache, dass Du versuchst Dir hier Hilfe zu holen zeigt, wie wichtig Sie Dir ist. Und dieses für einander da sein ist meiner Meinung nach etwas, was das Leben wirklich Lebenswert macht. Ich hoffe auf jeden Fall, dass sie lernt etwas ruhiger mit diesem Thema umzugehen und vor allem das sie erkennt, wie wundervoll das Leben selbst mit der Gewissheit das es irgendwann vorbei ist sein kann. Ich wünsche Dir und Deiner Schwester alles Gute.

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Kommentar von assimo07
13.03.2016, 21:27

Vielen Dank :)

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ich weiß nicht wie alt sie ist... aber hast du mal versucht sie für das weltall und die sterne zu begeistern?

es ist nämlich so, dass jedes element in unserem körper irgendwann einmal da draußen im weltall entstanden ist. und zwar als ein stern gestorben ist. bei so einer explosion entsteht zum beispiel eisen, das wichtiger bestandteil unseres blutes ist. aber auch der kohlenstoff aus dem wir bestehn. natürlich brauchst du ihr nicht chemie erklären, aber halt eben das prinzip. wir alle bestehen quasi aus sternenstaub. und so kannst du ihr ja erklären, dass wir nach dem tod auch wieder zu einem stern werden :)

und bis dahin kann man nichts anderes tun, als das beste aus seinem leben zu machen. dass man zurück blicken und zufrieden sein kann mit dem, was man erreicht und geleistet hat.

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Du kannst sie erstmal an die Realität erinnern. Wie du sagtest, sie ist jung und hat noch ein ganzes Leben vor sich! Deine kleine Schwester ist sagen wir mal 0-10 Jahre alt alles klar?

Die durchschnittliche Sterblichkeit bei Frauen ist etwas länger als bei Männern (das deprimiert mich ein wenig <.<) also 80 Jahre in der Art.

Nun musst du ihr auch damit klar machen, dass ihr jüngster Tag noch sehr weit entfernt ist. Du darfst ihr natürlich nicht solchen blödsinn von Unsterblichkeit einbläuen, das wäre falsch. Wie wäre es, wenn sie die Dinge macht die ihr Spaß machen? Etwas ablenkung?

Dann denkt sie nicht mehr daran und vergisst es wieder. Außerdem muss Ich mich schon fragen, wer denkt in SO JUNGEN JAHREN SCHON AN DEN HERRN GEVATTER TOD??? Er holt zwar alles und alles / jede(n) der / die / das lebt. Aber sie ist ja kaum auf der Welt.

Vorallem hat das Leben ja einen Sinn, aber das ist genau der der sich ein Mensch im Leben macht. Du könntest sie vielleicht auch (ist schon ein Erwachsenenthema) durch Sport u. Gesunde Ernährung (und da spricht sicher nichts dagegen, denn damit kann man den meisten erkrankungen vorbeugen)

aufheitern / ihr die "Sterblichkeit" reduzieren, denn damit ist schon viel geholfen und sie muss weniger Angst haben. Das schlimme ist auch, je mehr man darüber nachdenkt desto unglücklicher wird man, vorallem weil man dann in eine Depression verfällt.

Und jetzt mal unter uns! Wie kommt sie auf ein solches Thema? (Achja und lass sie damit nicht allein. Es ist schlimm genug Angst vor etwas zu haben und NOCH DAZU ALLEIN ZU SEIN!)

LG Dhalwim

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Kommentar von assimo07
13.03.2016, 21:25

In letzter Zeit sind sehr viele aus unserer Familie gestorben und oder schwer erkrankt (Onkel hat Knochenkrebs, Oma braucht 16 Stunden am Tag Sauerstoff, Hund war Herzkrank; wurde eingeschläfert, Katze hatte Krebs; wurde eingeschläfert). Daher beschäftigt sie sich in letzter Zeit damit. Außerdem erzählen ihr Idioten in den Pausen verschieden Theorien wie die Welt untergehen wird (Seuche bricht aus die alle umbringt, man könne gleich alle ausrotten weil die Welt untergeht...)

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Kommt drauf an wie alt deine Schwester ist... Der Tod lacht uns alle an, das einzige was wir machen können ist zurück lächeln... ^^ Sagte eine Bekannte, die im sterben lag. Der Tod ist das natürlichste der Welt, schaut euch gemeinsam Dokus darüber an, vielleicht versteht sie es dann etwas besser.

oder ich würde professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

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Kommentar von assimo07
13.03.2016, 21:17

Sie ist 13 Jahre alt und wird im Juli 14. Ich hab ihr auch gesagt das wir alle mal sterben müssen und daraufhin hat sie gemeint das wenn sie Leute sieht immer nur denkt ,,Der wird vor mir sterben, die stirbt wahrscheinlich nach mir ....". Aber ich sagte auch zu ihr das auch die momentan jüngeren älter werden doch sie will es einfach nicht wahr haben :( Aber danke ! Ich schau mal ob ich gute Dokus oder ähnliches finde :)

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Aber der Tod ist eine Tatsache, und wir alle müssen diesen Weg gehen. Egal, ob man davor Angst hat oder nicht, man entkommt dem Tod nicht.

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Das Problem hatte ich auch zwei Jahre lang (im Alter von 9-11 Ca.) Es war so schlimm das ich Alpträume bekam und echt Angst hatte. Jedoch konnte mir niemand helfen. Da musste ich sozusagen allein raus kommen. Versuch einfach für sie da zu sein und Verständnis zu zeigen.

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Nach dem tot gibt es das schöne leben im Paradies bei jesus und alle werden froh und glücklich sein

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