Frage von Heyla98, 50

Wie kann ich meiner besten Freundin helfen?

hallo :) im letzten sommer ist meine beste freundin mit ihrer mutter und geschwister weit weggezogen, da sie mit ihrem freund nicht klar kam.. sie haben sich fast jedes mal gestritten und tun dies immer noch (wenn sie telefonieren oder sie sich gegenseitig besuchen) . manchmal ist es bei denen sehr friedlich und sie kommen wunderbar miteinander aus und der stiefvater ist sehr lieb... das problem ist, dass sich beide lieben aber der stiefvater meiner besten freunde total aggressiv werden kann und ser sturr ist, sich also nichts einreden und nichtmal helfen lässt. Immer wirft er den anderen was vor und es sieht sogar so aus, dass er sich gerne streitet. Er schreit echt oft und ist alkohol- und nikotinabhängig. in der vergangenheit hatte er schon eine frau und sogar kinder, aber sie wollen von ihm nichts mehr wissen. meine beste freundin ist, seit sie umgezogen sind immer traurig, was ja verständlich ist... meine frage ist wie man den stiefvater dazu bringen kann, nicht mehr so zornig zu sein. Eine Therapie lehnt er ab (als er einmal beim therapeuten war, hat es nichts gebracht) und andere Hilfe auch.. die mutter liebt ihn wirklich sehr, weint aber sehr oft und tut oft was er sagt (ich glaube, damit sie sich nicht streiten). auch seine freunde kommen mit ihm über längere zeit nicht aus ich weiß es nicht, was man machen kann, damit die familie in frieden miteinander leben kann :/

es ist wirklich wichtig. :)

Antwort
von anacondaboa, 1

Dann hat die Mutter ein Problem.

Sie ist abhängig von ihm.

Macht ihr klar, dass sie sich von ihm trennen soll und zwar bald damit sie auch wieder ein normales leben führen kann ohne von jemanden angeschrien zu werden, der ein Alkoholiker und Nikotinabhängiger ist.

Es gibt viele Frauen, deren Männer Alkoholiker sind und die sich gerne trennen würden, es sich aber nicht trauen da sie ihre Männer lieben.

Glaub mir für die Mama deiner Freundin ist es wirklich das beste wenn sie über ihren Schatten springt und einen großen schritt in Richtung Freiheit macht. Unterstützt sie dabei.

Sucht mit der Mutter eine Beratungsstelle für Eheleute auf, damit sie ein Gespräch bei einem Therapeuten hat und sich Ratschläge holen kann. Der Therapeut wird ihr bestimmt auch raten, dass sie sich von ihm trennen soll. Steht hinter der Mutter und zeigt ihr, dass ihr für sie da seid und dass sie keine Angst haben muss.

Wenn ihr Freund keine Hilfe möchte, ist es sein Problem.

Antwort
von mirolPirol, 14

Es ist sehr lieb von dir, dass du deiner Freundin helfen möchtest und dich um ihre Familie sorgst. Es ist aber nur möglich, einen cholerischen und wohl auch süchtigen Menschen wieder zu sozialisieren, wenn er selbst das will - zu einer Therapie kann ihn niemand zwingen, aber die wäre unbedingt nötig, damit er überhaupt in die Lage versetzt wird, sich zu ändern (mit den eigenen Agressionen umgehen, nicht mehr trinken, arbeiten, Freizeit sinnvoll gestalten u.s.w)

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