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wie kann ich meiner bekannten bloß helfen??

gefragt von FontainebleauFontainebleau am 05.09.2008 um 22:05 Uhr

habe seit kindertagen eine liebe bekannte.in ihrem leben lief alles rund,bis sie nacheinander alle 3 söhne durch auto- und motorradunfälle verlor.seit auch noch ihr mann vertorben ist,erkenne ich sie nicht wieder.sie ist in tiefer trauer und schmerz versunken und leidet unter schweren depressionen.geht nur noch,wenn sie unbedingt muß,aus dem haus und pflegt sich und ihre wohnung überhaupt nicht mehr.zum arzt weigert sie sich vehement zu gehen.auch habe ich bei meinem letzten treffen - rein zufällig in der bank - festgestellt, daß sie richtig verfallen ist und stark nach alkohol roch.darauf angesprochen,rannte sie fluchtartig davon.bei meinem anruf legte sie wortlos auf.wie kann ich helf en?

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alkohol x 3.307 Vormundschaft x 38

EfaStein
beantwortet von EfaStein am 5. September 2008 22:11
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Frag beim Gesundheitsamt mal nach einem Sozialpsychiatrischen Dienst. Das sind Psychologen, die zu den Leuten nach Hause kommen, mit ihnen reden und ggf. zusammen mit den Betroffenen helfende Schritte einleiten.

Kommentar von chinatsu am 5. September 2008 22:16

DH, scheint der einzig richtige Hilfe zu sein. Auch wenn sie ablehnend ist, muß man ihr helfen.

Kommentar von F2486ef9af6e143b91b54e741e494a05smallLena101 am 5. September 2008 22:22

DH, der sozialpsychiatrische Dienst ist eine gute Sache, ich kenne einige Fälle. Geh am besten mal dort vorbei und sprich mit einem Mitarbeiter. Er oder sie wird dann einen Hausbesuch machen und eventuell auch einen Klinikaufenthalt veranlassen, falls das für nötig erachtet wird. Auch andere Betreung kann veranlasst werden. Vielleicht kannst du deine Bekannte überreden, dass sie Hilfe annimmt, denn das könnte schwierig werden.

Kommentar von sisyphus am 5. September 2008 22:37

Blödsinn,der Mensch entscheidet selbst was er möchte und was nicht! Kein Mensch kann den anderen vorschreiben was er zu tun hat! Der Mensch Lebt nicht das man für ihn bestimmt. Jeder hat sein Leben selbst in der Hand. Wer ist der jenige der einen solchen Menschen noch etwas vorschreiben will?

Kommentar von 2f4d9359ea2ee4d69a381404ff29a99csmallwaggerla am 5. September 2008 22:49

sysiphus, manche Menschen brauchen Hilfe, weil sie es nicht selber verlangen können

Kommentar von sisyphus am 5. September 2008 23:05

Ferdl DH

Kommentar von 01058ed3a790d3c202aa04198ac2ae6bsmallferdl am 5. September 2008 23:19

Ja die Klapsmüller von GF haben wieder einmal Blut geleckt. So nicht, solange es auch vernünftige Leute gibt. Vielen Dank. DH

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:08

liebe chinatsu! ich danke dir für deinen rat. ich werde darüber ernsthaft nachdenken. daaanke!

Kommentar von Fc79fbbeff80352f2626db4f72e0c114smallpippi60 am 5. September 2008 22:36

Ich wollte etwas anderes schreiben, aber der Rat ist Gold wert! Das wäre die einfachste und vernünftigste Lösung. Deine Bekannte hat so viel menschliches Leid mitgemacht, daran zerbricht jeder Mensch. Und die vom sozial-psychiatrischen Dienst haben sicher die besten Hilfemöglichkeiten. Gehe bitte dorthin und spreche da vor! Sonst geht Deine Bekannte auch noch vor die "Hunde"!

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 22:38

sie macht aber niemandem, auch mir nicht, auf. sie schämt sich für ihre schmutzige unaufgeräumte wohnung und gerät richtig in panik.

Kommentar von 01058ed3a790d3c202aa04198ac2ae6bsmallferdl am 5. September 2008 22:50

Wenn Du sie unbedingt in der Klapsmühle haben willst, dann müsst ihr wohl die Wohnung stürmen.


Hawes
beantwortet von Hawes am 5. September 2008 22:11
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Gar nicht. Sie hat alles was ihr lieb war verloren. Wenn Du eine gute Freundin für sie bist musst Du viel Geduld mit ihr haben, damit ihr geholfen werden kann. Das kann allerdings nur ein Seelendoktor!

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 5. September 2008 22:16

Es kann auch eine gute Freundin helfen, aber du schreibst vollkommen richtig: Geduld haben...

... immer wieder zu erkenne geben, du bist mir wichtig!


Qetan
beantwortet von Qetan am 5. September 2008 22:10
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Wenn sie keine professionelle Hilfe haben möchte, wird man ihr nicht helfen können. Irgendwie versteh ich sie.

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 22:41

ja, sie ist an ihrem schweren leben zerbrochen. leider.


regideur
beantwortet von regideur am 5. September 2008 22:09
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Eigentlich gar nicht da sie Deine Hilfe ja ablehnt.

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 22:40

das ist ja die crux: sie lehnt jede hilfe, auch von langjährigen vertrauten, vehement ab. muß ich wirklich zusehen, wie sie vor die hunde geht?

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 6. September 2008 08:43

Solange sie jede Hilfe ablehnt wirst Du ihr nicht helfen können. Hilfe anbieten kannst Du ihr aber immer wieder. Sag ihr das Du weist wie es um sie steht und welche Zukunft Du für sie siehst wenn sie sich nicht helfen lässt und welche sie mit Hilfe haben könnte.


teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 5. September 2008 22:26
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Manchmal frage ich mich, wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen. Das sie sich und ihre Wohnung nicht mehr pflegt, ist bei derartig schweren Depressionen nicht ungewöhnlich. Die Frage ist allerdings, wie kann man ihr helfen, wenn sie im Moment nicht dazu bereit ist, sich helfen zu lassen. Ich denke, als Freund für sie da sein, ohne zu reden (sie wird es nicht können) - einfach nur da sein, bis sie von selbst redet. Damit meine ich natürlich nicht, sie 24 h am Tag zu überwachen, sondern ihr einfach zeigen, ich bin für dich da, auf mich kannst du immer zählen.

Kommentar von 01058ed3a790d3c202aa04198ac2ae6bsmallferdl am 5. September 2008 22:45

Wenn Sie aufgrund von laienhaftem Geschwätz "schwere Depressionen" diagnostizieren, dann ist das wohl das Letzte.

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 22:57

nein, so ist das nicht! die schweren depressionen sind von einem neurologen diagnostiziert worden! dies nur zur info von ferdi. außerdem ist es auch für laien offensichtlich. es gibt listen, wieviele schicksalsschläge ein mensch in welcher zeit verkraften kann und wann er "kippt". da ist sie weit drüber. logisch, bei diesem lebenslauf.


sole83
beantwortet von sole83 am 5. September 2008 22:17
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ich kann sie verstehen, schlimmer gehts schon fast garnicht mehr. sei für sie da wenn sie deine hilfe möchte, aber dräng dich nicht auf. vielleicht möchte sie irgendwann von selbst eine therapie machen. versuche dein leben weiterzuleben und mach dich nicht fertig damit ist weder ihr noch dir geholfen. wünsche euch alles gute

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:10

vielen dank!


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 5. September 2008 22:15
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Vielleicht kann man da nicht mehr helfen, vielleicht will sie nicht mehr leben, hat sie denn noch ein Ziel, mein Gott, alle Kinder tot und auch noch der Mann, da verläßt einen doch aller Lebenswille

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 22:44

wie recht du hast! ich hab sie so gerne. sie war so ein lieber mensch. und so fröhlich. und jetzt dieser verfall. tut mir in der seele weh. sie ist 66 jahre alt. heute doch kein alter mehr...


smile
beantwortet von smile am 5. September 2008 22:18
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Manchmal kann das Schicksal echt hart sein. Verständlich, dass deine Bekannte in so eine Situation geraten ist. Da wüsste man selbst nicht, ob man mit all dem fertig wird. Zurzeit ist es echt schwierig, an deine Bekannte heran zu kommen. Sie muss alles, was geschehen ist, verarbeiten - schafft es aber nicht. Alkohol beruhigt und lässt den Kummer für eine Weile erträglicher werden, ist aber natürlich keine Lösung, weil dadurch alles nur noch schlimmer wird. Bleib dran und zeig ihr, dass sie dir wichtig ist und du für sie da bist, egal was ist. Vielleicht fasst sie mit der Zeit Vertrauen zu dir. Ihr kennt euch zwar schon lange, aber sie ist zurzeit in einer Situation, in der man am liebsten niemanden an sich heran lässt. Vielleicht schämt sie sich auch, so "tief gesunken zu sein", obwohl das ja mehr als verständlich ist. Sei einfach da, biete ihr deine Hilfe an, rede mit ihr, hör ihr zu. Wenn sie dich nicht in ihre Wohnung lassen will, geht spazieren. Eigentlich wäre hier professionelle Hilfe erforderlich, aber die muss deine Bekannte erst mal annehmen können. Vielleicht hilft eine passende Selbsthilfegruppe. Ich finde es gut, dass du deiner Bekannten helfen willst. Ich wünsche dir alles Gute und viel Geduld.


waggerla
beantwortet von waggerla am 5. September 2008 22:10
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Du hast sie in der Bank, in aller Öffentlichkeit auf den Alkohol angesprochen? Das war nicht grad sehr taktvoll...

Es gibt Therapeuten, die auf Trauer spezialisiert sind. Sowas wie die Notfallseelsorger. Frag da mal nach, die können bestimmt weiterhelfen.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 5. September 2008 22:15

ja, gute Antwort. Ich glaube bei solchen Schicksalsschlägen sind wir hier fast alle überfordert

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 22:42

nein! ich habe sie draußen abgepasst und unter 4 augen mit ihr gesprochen. es war niemand in der nähe. sie ist fluchtartig weggelaufen.

Kommentar von 2f4d9359ea2ee4d69a381404ff29a99csmallwaggerla am 5. September 2008 22:52

ach so, dann ist es ja gut. Hatte mich schon gefragt, wieso jemand so am Schlauch stehen kann.

Wenn Menschen in eine solche Depression verfallen, dann brauchen sie professionelle Hilfe. Sprich mal mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst, wie EfaStein geraten hat. LG und viel Erfolg!


PinhaColada
beantwortet von PinhaColada am 6. September 2008 01:30
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wende dich an den sozialpsychiatrischen dienst deines wohnortes und erkunde, wie deiner bekannten geholfen werden kann. auf keinen fall darf druck in irgend einer art auf die frau ausgeübt werden. sie muß durch langsames annähern überzeugt werden, daß sie hilfe braucht. ich weiß aus erfahrung, wie schwierig es ist, einem menschen, der so gebeutelt wurde vom schicksal, zu vermitteln, daß man ihn nicht verurteilt, sondern ihm wirklich helfen will. da du mein freund bist, werde ich dir direkt gute ratschläge zukommen lassen. bitte nicht verzweifeln! es gibt hilfe! lg

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 6. September 2008 13:31

ich glaube, ich kann diese frage als abgeschlossen betrachten und danke allen, die mir so gute und einfühlsame ratschläge gegeben haben! es ist schön, zu sehen, wie engagiert und hilfsbereit die gf-community ist. habt ganz herzlichen dank! eure antworten haben mich ein gutes stück weiter gebracht.


anonym
beantwortet von sisyphus am 5. September 2008 22:42
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Nichts gegen ihren Willen,dass würde das Leid nur vergrößern. Wenn sie nicht will machst du besser gar nichts! Mach es dir nicht zu einfach,sei ihre stütze und nicht eine zusätzliche last !!!

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:15

wenn ich nichts unternehme - sie hat sonst niemanden mehr, dem was an ihr liegt - wird sie bald sterben. kann sein, daß sie das will, um ihrem schmerz zu entgehen. ich habe hier viele gute ratschläge bekommen und werde sie überdenken und danach eine entscheidung treffen. ich danke allen für ihre hilfe!


Stevejobs
beantwortet von Stevejobs am 5. September 2008 22:21
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um über so ein ereignis hinweg zukommen brauch man zeit aber wen man sich zurück zieht und nicht darüber spricht. nach so einem ereignis weiss man meist nicht was man nun machen soll und so flüchtet man in alkohol und der gleichen...

am sinfollsten is erstmal darübereden und ihr sselber kla amchen wie die situation ist und das das so ja nicht weiter gehehen kann und das alles natürlich in einem ton der angehnem ist ... und gemeinsamm eine lösung finden und mehr als reden kann man dda eben nicht sie wird nicht auf anhib mit machen oder sich edern aber man darf nicht die hoffnung verliren und aufhören ... ja ich habe keine ahnung ob das werklich hilf was ich da jetzt geschrieben habe abber ich hoffe das es hiolfreich ist und wen nicht dan eben einfach ignoriren...

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:11

doch, es tröstet mich! danke dir!


anonym
beantwortet von sisyphus am 5. September 2008 22:43
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Ach ja,deine Frage 3 std. zuvor lässt ja auf dein "Besorgnis" schließen...

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:16

du meinst, weil ich gleich kommentiert habe? ja, ich bin sehr in sorge! und habe auf gute antworten gewartet und gehofft. daanke allen!


ferdl
beantwortet von ferdl am 5. September 2008 22:35
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Ich frage mich, was schlimmer ist. Die Söhne zu verlieren oder eine solche "Freundin" zu haben. Ausser den üblen Nachreden oder Verleumdungen fällt Dir wohl nichts besseres ein. Lass sie gefälligst in Ruhe. Vielleicht hat sie auch echte Freunde.

Kommentar von C7c9dab8f458606bbf23e9f4b4aba726smallteardrop1109 am 5. September 2008 22:38

D.R.

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:03

auf deine unqualifizierten und herzlosen kommentare kann ich gut verzichten! bitte enthalte dich künftig! allerhand...

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 5. September 2008 23:12

ich meine ferdi! melde dich hier nicht mehr zu wort, sonst beanstande ich es!


Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 5. September 2008 22:09
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Schreckliches Schicksal. Vielleicht nimmst du mal Kontakt auf mit der zuständigen Kirchengemeinde? Evt. gibt es jemanden bei der Nachbarschaftshilfe.

Kommentar von E7444ef996bf5c522217cd9100feb4ebsmallFontainebleau am 6. September 2008 13:07

guter rat! leider glaubt sie nach den ganzen katastrophen nicht mehr an einen gott und will deshalb von kirche und religiösen dingen gar nichts mehr wissen.


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