
Wenn man Kinder und Jugendliche bei ihren Hobbys und Leidenschaften beobachtet, ist man leicht geneigt sie als "Sucht" zu bezeichnen.
Man sollte mit dem Begriff Sucht aber sparsam umgehen. Bevor die Computer in die Jugendzimmer kamen haben sich Kinder und Jugendliche auch schon intensiv mit dem einem oder anderen beschäftigt. Modelleisenbahnen, Briefmarkensammeln aber auch leidenschaftliches Sporttreiben. (Mein Großvater hat 1928 jeden Tag mehrere Stunden lang Briefmarken sortiert - hat ihm langfristig nicht geschadet - er machts heute noch.) Für Aussenstehende ist das manchmal schwierig nachzuvollziehen. Aber man sollte nicht gleich jede Leidenschaft zur Krankheit erklären.

Ich wuerde in erster Linie meinem Kind keinen Computer ins Kinderzimmer stellen, da ich denke, man hat doch ein wenig mehr Kontrolle. Und dann ganz klar Regeln. Vielleicht eine Stunde am Tag oder so. Ich spiele selbst WOW und weiss, wie schnell mal eben 4 Stunden um sind. Ihm vielleicht eine Eieruhr neben den Computer setzen, dann hoert er ja selbst, wenn die Stunde rum ist.
TeddyO am 29. April 2008 13:14 du weist hoffentlich, dass diese Eieruhren, wegen der elektischen Strahlung neben den Computern wesentlich schneller laufen :-))
Was anderes mit ihm unternehmen?
Schwimmen, Radfahren, Kino, Eis essen, gemeinsame Hobbies suchen, einkaufen gehen oder ihn einfach in die Schule schicken...
Er muss doch nich stundenlang davor hocken.. nachher wird er noch so wie die Leute bei gutefrage.net und hängt den ganzen Tach im Netz ab looool

lol.indem du den zugang beim start vom rechner mit deinem eigenen erstellten passwort ausstattest,und er nicht mehr reinkommt
Also meinen Sohn, heute 21, habe ich überhaupt nicht kontrolliert und es gab trotzdem nie Probleme. Bei meiner Tochter musste ich aktiver werden. Eigentlich sehe ich das nicht so wirklich problematisch, solang man ein objektives Bild von den Neigungen und dem Charakter seiner Kinder hat und dem mit geeigneten Maßnahmen (Zeitbegrenzung etc.) Rechnung trägt. Kinder unter 12 Jahren sollten gar nicht unkontrolliert an den Rechner. Ansonsten ist es meinen Kindern immer wichtig geblieben, den Kontakt zu ihren Freunden nicht zu verlieren und Sport zu treiben. Diese Interessen schützen am sichersten vor dem Abdriften in eine virtuelle Realität. Denken wir doch einfach daran: Ein Kind wird dann süchtig nach einer anderen Realität, wenn ihm die "normale" keine Reize mehr zu bieten hat, die es für interessanter hält. Spielsucht kann man nicht an Zeiten festmachen, ist wie Alkoholsucht. Schon wer am Tag eine Flasche Bier (eine Stunde Spielen) unbedingt braucht, ist süchtig, andererseits kann ein ProGamer, der 6 Stunden am Tag spielt, durch aus "nichtsüchtig" sein. Letzteres kann ich aus eigenem Erleben bestätigen, da ich lange Zeit WOW genutzt habe, um mit Freunden, die ich sonst sehr selten sehen konnte, gemeinsam was zu machen. Als sie die Zeiten besserten und wir uns wieder regelmäßig sahen, war von einem Tag auf den anderen Schluss damit.

Ja setze Prioritäten, am Tag 2Stunden und haben fertig sagen Trappatoni.

Unter anderem auch, indem du dich um ihn kümmerst und ihn nicht allein vor dem PC sitzen läßt. Ansonsten ist der Rest wohl wie Teddy sagt: Schicksal!
TeddyO am 29. April 2008 13:12 HE das hab ich nicht gesagt... oder zumindestens nicht so gemeint!!! ich meinte eher, dass es in der Vernunft und den Erfahrungen des Kindes und nicht im guten Willen der Eltern liegt....
Hummelchen28 am 29. April 2008 13:28 Ja und die Kinder treffen die falschen und lassen sich runterziehen...also doch Schicksal ;-)
TeddyO am 29. April 2008 13:44 sei hier nicht so pesimistisch!!! übrigens glaube ich an keine Vorherbestimmung :-P

genauso gut und genausowenig wie vor sportsucht, drogensucht, alkoholsucht, zigarettensucht, magescuth... soll ich weitermachen?? hauptsache du verbietest es ihm nicht gänzlich, dann wirds nämlich erst interessant

Hallo, das kommt immer auf das Kind an. Keiner kennt es besser als du. Unser Kind war sehr versessen darauf am PC zu sitzen, so dass es gar nciht mehr an die frische Luft wollte. Deshalb haben wir einfach ( wegen den viereckigen Augen) 2 Stunden am Tag bewilligt, am Wochenende mehr. Das hat super funktioniert. Man sollte Kinder und Jugendliche nicht vor dem PC oder FErnseher verblöden lassen. Oh, ich finde den PC, wenn er nicht nur zum spielen benutzt wird, super. Unser Kind hat in Informatik ( er besucht das Gymnasium) eine Eins. Also hat ihm das nicht geschadet oder benachteiligt. Ich hoffe , du findest die für dich und dein Kind passende Lösung. lg HOrbach
mache ein par termine wo er aussuchen kann ob er pc oder fernsehn darf zum beispiel er darf am freitag und sonntag eine stunde;)!

Das mit dem gemeinsamen Beschäftigen ist so einfach gesagt. Ist man(n)/Frau alleinerziehend und geht voll arbeiten, das Kind kommt jedoch mittags aus der Schule, hat man keinen Einfluss darauf. Ich würde es nicht verbieten. Ich habe erklärt, dass das nicht gut für das Gehirn ist, genauso wie Fernsehen und Gameboy. Wenn er es übertreibt, verabreden wir eine Compute-Fernseh-GameBoy-freie Woche. Das funktioniert bei uns super. Ich weiß ja nicht, wie alt Dein Kind ist, aber vielleicht klappt das ja bei Euch auch. Ich drück Dir die Daumen
Hängt wohl davon ab, wie alt er ist und wie weit fortgeschritten das bei ihm ist. Zunächst würde ich feste Zeiten mit ihm verabreden (und die natürlich einhalten). Nicht vergessen ihm zu erklären warum es nicht gut ist, so viel zu spielen. Vielleicht sogar erst mal nur aufs Wochenende reduzieren. Und wie immer in der Erziehung, konsequent bleiben. Also Sanktionen nicht bloß androhen, sie auch umsetzen.
da stimm ich dir zu für den einen ist es leidenschaft für den anderen sucht es ist keine sucht wenn man am pc arbeitet oder programme schreibt dazu muß man an den pc