mama2004 am 15.07.2008 um 15:44 Uhr
Ich bekomme manchmal was von anderen Mamas etwas erzählt, was so im Kiga war, wo mein Sohn gar nichts erzählt, an was liegt das ? :°(
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Das liegt einfach am Charakter des Kindes. Einige Kinder erzählen alles haarklein, den anderen muß man alles aus der Nase ziehen oder sie wissen es nicht mehr. Einen guten Tipp habe ich nicht, nur soviel: Auch ich habe 2 Jungs, die eher verschwiegen sind. Ich gehöre auch zu den Müttern, die immer alles zu letzt oder gar nicht erfahren ;-) Muß man wohl mit leben.
jeden tag beim gemeinsamen abendbrot mit der ganzen familie darüber reden, was man selbst schön und was man doof an dem tag fand. das wird dann zum ritual und er gewöhnt sich vielleicht dran, mehr zu erzählen. aber eigentlich sind kinder eben wie sie sind. manche erzählen viel, manche wenig...
mama2004 am 15. Juli 2008 20:37 danke das habe ich heute irgendwie einfach gemacht und auch den papa mit einbezogen und ich denke es hat ein wenig geklappt bin mal auf sie weiteren tage gespannt.danke

erzähl ihm von deinem tag, vielleicht hilft das, wenn du ihn dann fragst "und was hast du heut erlebt"?

es liegt an der erziehung. bei jeder familie reagiert der sohn/die tochter immer anders. vielleicht ist dein sohn zu schüchtern oder er ist nicht so gesprächig. irgendwann wird er dir schon von alleine etwas erzählen du brauchst ihn ja nicht immer dazuzudrängen, da fühlt er sich nämlich eingeengt
blumenfrau am 8. August 2008 11:53 Moin! Ich denke nicht, daß das eine Frage der Erziehung ist...Wir haben auch eine "Schweigerin" zu Hause- da hilft nichts, also zeige ich generell Interesse und akzeptiere, wenn nichts "rauskommt"

Wenn Dein Söhnchen ein "Schweiger" ist werden alle Frauen, die nach Ihnen seinen weiteren Lebensweg kreuzen werden, die gleichen Fragen stellen.
Meine Tochter brauchte immer erst ein paar Minuten für sich... sie gleich mit Fragen zu bombadieren brachte gar nichts.. Aber später gings dann. Ich hab dann auch nichts gefragt wo sie nur mit ja oder nein antworten mußte... sondern so Fragen wie : Was hat dir heute am meißten Spaß gemacht.. Naja lass deinem Kleinen Zeit..dann kommt das schon.
LG

es kann sein,dass er dort eine aussenseiterrolle hat.aus peinlichkeit wird darüber geschwiegen. frage in der kita nach.

Gibt Kinder, die wenig erzählen, und andere sprudeln nur so über. Überfalle ihn nicht Mittags gleich mit Fragen. Vielleicht erzählt er dir im Laufe des Nachmittags was.
Hast du ihn vielleicht mal angeschrien weil er dir was erzählt hat was er selbst oder andere gar nicht schlimm finden??
mama2004 am 15. Juli 2008 20:38 nein ich habe ihn deswegen noch nicht angeschrien aber vielleicht brauch er auch nur zeit oder wenn wir etwas von unserem tag erzählen macht er es vielleicht dann auch.

Auf Garantie nicht glauben, dass wird schon irgent wann. Du musst immer wieder fragen, es ist jetzt die Zeit wo sich sein Gehirn formt (langzeit/kurzzeit Gedächnis). Wo er anfängt was zu behalten, frage immer wieder, was gab es heute zu Essen. Aber Nerve ihn damit nicht, dass heißt Du musst einen Konsenz finden. Es ist ihm schon geholfen wenn Du ihm kleine Denkstützen gibst.
Ich denke, dass ist schon bei Kindern so wie später bei den Erwachsenen, manche erzählen gerne alle Details (die man gar nicht wissen will) und andere sind eher schweigsam. Ein bisschen mehr erfährst Du vielleicht, wenn Ihr ein Ritual in der Familie betreibt, bei dem z.B. jeder beim Essen erzählt was er so den Tag über gemacht hat. Das animiert ihn vielleicht auch was zu erzählen.
Bloß nicht weiterhin in das Kind drängen und es ausquetschen wollen. Und bitte auch nicht mit anderen Kindern vergleichen, was dein Kind tut, kann ussw. Praktisch kann sich Deine Neugierde bzw. Interesse erweitern: Schau doch mal, wie sich das Kind im Kiga draußen beim Spielen verhält - dazu bleibst Du - wenn möglich - zunächst vor dem Kiga und von Deinem Kind unbemerkt. Dann geh an anderen Tagen und hospitiere, wenn möglich, im Kiga und teile die Interessen Deines Kindes praktisch. Dann wird das Kind merken, dass du es nicht bloß "ausquetschst" sondern selbst interessiert an seinen Arbeiten und Erlebnissen bist. Danach öffnet sich Kind evtl leichter, weil es nicht "kontrolliert" sondern "begleitet" wird. Es ist toll, dass Du dich um dein Kind so küümmerst. Und ss tut deinem Kind gut, dass Du so an ihm interessiert bist - nur nicht als "Konkurrenz" und "Leistungserbringer" im Vergleich zu anderen Kindern sehen: Das hilft ihm,selbstbewusst zu werden und auch davon zu erzählen.