Wie kann ich meinen Eltern sagen dass ich gerne zum Psychologen gehen würde. Muss der Psychologe die Schweigepflicht einhalten wennes um suizid,Magersucht geht?

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6 Antworten

In die Klinik einweisen kann er dich nur bei akuter(!) Selbstgefährdung. Aber wenn du in Therapie möchtest, dann ist schon ein wichtiger Schritt getan. Da sehe ich also keine akute Gefahr, die so etwas rechtfertigen würde.

Es ist etwas ganz Tolles, dass du selbst eine Therapie beginnen möchtest! Und dass du Magersucht "zugibst" und nicht verleugnest, ist so was von megasuper, das schaffen nur ganz ganz wenige!

Versuche ganz offen mit deinen Eltern darüber zu reden. Frage deinen Hausarzt, wie du am Besten an einen Therapieplatz kommst. Das kann nämlich lange dauern, die Termine sind nämlich meistens ewiglang ausgebucht. Versuche es trotzdem! Je eher, desto besser!

Zur Schweigepflicht: Ein Therapeut wird deinen Eltern auch nicht mehr sagen, als sie sowieso schon wissen. Also z. B. die Diagnose. Aber keine Details (z. B. keine Erlebnisse, die du ihm erzählst usw.).

Evtl. wird der Therapeut deine Eltern später in den Therapieplan einbinden. Und zwar dann, wenn sich bei euch zu Hause etwas ändern muss, damit du stabiler wirst. Aber das ist eine Sache, die du auf dich zu kommen lassen kannst. Erstmal ist wichtig, dass du überhaupt an ein Erstgespräch kommst.

Hab Mut!


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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 11:41

Eigentlich habe ich es nicht vor zum Psychologen zu gehen aber ich wollte es allgemein wissen...

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 11:51

Lieber würde ich es irgendjemanden anderes außer meinen Eltern oder einem Psychologen erzählen:/

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 12:40

Jedem außer meinen Eltern

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Es wäre besser du erzählst deinen Eltern was du vor hast. Ja der Arzt hat eine Schweigepflicht, die wird aber außer Kraft gesetzt wenn du Minderjährig bist. 

Der Arzt alleine darf dich nicht Zwangseinweisen, er würde mit deinen Eltern sprechen und die müssten das dann auch evtl. gegen deinen Willen entscheiden.

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Der erste Schritt ist das Du ein Termin bei deinem Hausarzt deines Vertrauens machst und dann unter 4 Augen der Problem schilderst. Bevor Du eine Therapie bei einem Psychologen machen kannst muss man Dich untersuchen bzw deine Psyche, um eine psychische Krankheit zu diagnostizieren, so bekommst Du dann die Therapie durch deine Krankenkasse bezahlt und die Wartezeit wird weniger. Deine Eltern müssen etwas unterschrieben, nämlich eine Einverständnis das ein Psychologe mit Dir reden und arbeiten darf. Ein Psychologe hat Schweigepflicht, jedoch ist zu unterscheiden ob eine Gefährdung für Dich oder anderen Menschen besteht. Suizid Gedanken sind was anderes als wenn man es wirklich umsetzen mag... Wenn Du es vor hast Dir wahrhaftig Dein Leben zu nehmen, können sie Dich ohne Zustimmung in einer Psychiatrie einweisen, da wäre ich vorsichtig. Gedanken sind da nicht so schlimm.

Gruß

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 13:46

Auch wenn man schon alles bereit hätte und einen Plan hätte dass man es jederzeit machen könnte?

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Kommentar von Soeber
08.02.2016, 13:49

Hast Du den Mut dazu Dich selbst zu töten?

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 14:12

Aber ich glaub schon

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Wenn du mit deinen Eltern nicht über deine Probleme reden kannst, wirst du sie wahrscheinlich auch nicht von einem Psychologen überzeugen können. Am besten wäre es also, wenn du selbst einen Termin ausmachst. Soweit ich weiß, kann man zu seinem Hausarzt gehen und der macht dann eine Überweisung zu einem Psychologen.

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Wie alt bist du denn? Wie ist das Verhältnis zu deinen Eltern? Du kannst zum Psychotherapeuten gegen, der auch grundsätzlich erstmal eine Schweigepflicht hat. Lass dich dort beraten oder rufe bei deiner Krankenkasse an. Du hast ja eine eigene Versichertenkarte, von daher ist das erstmal machbar

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 11:35

Ich bin 14
Naja vielleicht ist es am einfachsten wenn du dir meine anderen Fragen durchliest da steht so ziemlich alles drinnen

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Ich würde mit meinen Eltern reden. Wenn sie Bescheid wissen, ist das doch eine große Hilfe, oder nicht? Setzt dich mal in einer ruhigen Stunde mit ihnen zusammen und sag ihnen, dass es dir nicht so gut geht und du gern Hilfe in anspruch nehmen würdest. Sie haben sicher Verständnis und helfen dir. Gute Besserung!

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Kommentar von Raiva
08.02.2016, 11:19

vorausgesetzt, die Eltern sind nicht das Problem 😱

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 11:39

Naja meine Eltern "kennen" mich gar nicht mehr wirklich ich kann über nichts mit Ihnen reden
Sie würden es nicht ernst nehmen oder sich nicht dafür interessieren
Meine Mama und mein Bruder sind depressiv, mein Papa ist nicht so oft zu Hause
Meine Regt sich hal über jede kleinigkeit(das liegt an ihrer Krankheit) auf
Immer will sie dass man ihr zuhört...
...Verwandte und so reden auch immer mit meinem Bruder ob es ihm gut geht und so und ich bin halt die die das alles so gut "überstanden" hat und immer "glücklich" ist/scheint

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 11:42

Aber was soll ich zu meinem Eltern sagen warum ich zum Hausarzt muss?
Danke für dein Verständnis:)

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Kommentar von 11xxlenamaxx12
08.02.2016, 11:53

Ok aber da will meine Mama immer mit rein?!
Weil das letzte Mal als ich alleine drinnen war hatte ich Blinddarmentzündung und der Arzt hat es ihr igw nicht erzählt😂💁🏽

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