Frage von backtolife, 84

Wie kann ich meine Eltern sagen, dass ich eine stationäre Therapie machen möchte?

ich habe ein problem. ich habe bulimie, verletze mich selbst, bekomme ständig panik dass ich nichts auf die reihe krieg und bin deswegen auch voll gestresst, und ich trau mich kaum raus weil ich angst hab dass ich irgendwas unangebrachtes sag oder tu und ich habe angst was andere über mich denken zb "omg ist die fett" oder "wtf wie dieht denn die aus" und "die kann ja gar nix" deswegen geh ich fast nich raus und hänge nur zuhause rum und heul. ich habe auch so komische gedanken zb wenn ich mit dem rad nen berg runter fahr und richtig schnell werde nehm ich manchmal die hände vom lenker obwohl ich dadurch angst bekomm dass was passiert aber insgeheim hoff ich irgendwie dass mich plötzlich ein auto rammt oder ich runterfall. naja auf jeden fall würde ich gern eine stationäre therapie machen aber ich trau mich nicht es meinen eltern zu sagen weil sie bestimmt denken ich übertreibe total was ich wahrscheinlich auch tu aber ich weis einfach nich weiter

Antwort
von autmsen, 20

Gib in die Suchmaske des Browsers ein 

rote linien

Nutze diese Seite. 

Gib weiter in die Suchmaske des Browsers ein 

nummergegenkummer

Nutze diese Seite .

In eine Therapie kommst Du durch einen Arzt. So einfach. 

Ich habe mir jetzt Deine Kommentare zu den Antworten hier durchgelesen und stelle fest: 

Deine Ärztin ist eine kluge Frau. 

Schaue also nach Klinik-Bewertungsseiten. Und gebe Deine Diagnosen einzeln in die Suchmaske des Browsers mit dem Zusatz Klinik.

Mache Dir von Hand eine Liste. Telefoniere ab und notiere auf der Liste die Ergebnisse. 

Die Kliniken reagieren auf solche Anfragen unterschiedlich. Einige lehnen aus Gründen die sie nennen ab. Andere möchten dass erst ein Fragebogen ausgefüllt wird. Den lasse Dir auf jeden Fall zuschicken denn er kann schon als Hilfe angesehen werden in jedem Fall.

Wieder andere fordern zunächst das Gespräch mit den Eltern ein.. 

Auf jeden Fall achte bitte darauf dass von einer solchen Klinik aus der Einzug in eine betreute Wohngemeinschaft möglich ist denn diese Anschlussmaßnahme macht oft viel Sinn. In solchen Fällen sind dann auf jeden Fall auch Elterngespräche üblich. Mehrzahl. Was absolut nicht schlecht ist. 

Deine Ärztin wird Dich in eine Klinik Deiner Wahl überweisen und mit Dir den entsprechenden Formularkram besprechen. Davon bin ich überzeugt. Sie wird Dich sicherlich auch vor Deinen Eltern und ihren Reaktionen schützen. Kann sie wenn sie will. 

Bitte folge Deinem Bauchgefühl bei der Wahl der Klinik. Es gibt natürlich auch manche Bewertungen von ehemaligen Patienten. Du wirst selbst lesen können dass da manche negativ schreiben die keine Krankheitseinsicht haben. 

Es ist eine sehr tolle Leistung von Dir dass Du so einsichtig und ehrlich bist. :)))) 

Nutze auf jeden Fall beide von mir genannten Seiten bis Du stationär bist. Du wirst es brauchen. 

Wenn möglich gewöhne Dir an täglich von Hand auf Papier Tagebuch zu schreiben. Bestenfalls eine halbe Stunde mindestens und vor dem einschlafen. 

Kommentar von backtolife ,

vielen vielen dank für die lange unf ausführliche antwort. ich werde mir deine genannten seiten anschauen und was raussuchen. danke für die große mühe :))

Antwort
von grundgenug, 28

Erzähle es ihnen erstmal und sollten sie dir wirklich nicht helfen wollen bzw denken du würdest über treiben kannst du dich auch immer noch selber an so eine Klinik wenden diese wird sich dann mit deinen Eltern darüber unterhalten und erstmal ein Beratungsgespräch führen und ich denke dann wird sich herausstellen was das beste für dich sein wird
damit du nicht mehr so unglücklich bist und das werden deine Eltern gaaaaanz sich auch unterstützen weil sie dich lieben und nur das beste für dich wollen.Ich wünsche dir von Herzen gaaaanz Viel Glück!!!
PS:Ich finde es sehr mutig von dir dass du diesen großen schritt von dir aus machen möchtest und dir helfen lassen möchtest ich glaube das könnte nicht jeder und das zeigt dass du sogar jetzt schon auf einem guten weg bist

Kommentar von backtolife ,

ich werde es mal versuchen. dankeschön :) das ist echt lieb dass du das sagst

Antwort
von Piadora, 43

Ich würde mir unter jameda.de erstmal eine gute Psychologin in Deiner Nähe suchen und Mutter bitten, mitzukommen. Dort wird das Thema erstmal auf die Tagesordnung kommen. Die Psychologin wird Dir Rat geben können, im Zweifel auch zu einer stationären Therapie.

Ich würde es aber erstmal so probieren. Indem Du Deine Mama mit dazu nimmst, wird sie über alles informiert werden und kann dann auch einschätzen, wie es Dir wirklich geht.

Alles Gute+

Kommentar von backtolife ,

ich habe am montag ne therapiesitzung zusammen mit meiner mum aber ich glaube nicht dass es was bringt wenn ich da ein mal im monat mal hingeh

Kommentar von Piadora ,

einmal im Monat finde ich auch zuwenig, einmal in der Woche wäre wohl eher eine Hilfe. Deine Ärztin hat da schon Recht, wenn es keine andere Therapieform gibt, die häufiger stattfindet, dann lieber eine stationäre Kur oder so.

Kommentar von backtolife ,

dankeschön :)

Kommentar von backtolife ,

naja mein bruder war bei dem selben psychologen und der war nur alle 6-8 wochen da und bei ihm hat es das null gebracht. und ich glaube man muss einfach ne längere zeit dran bleiben bis es wieder geht und nicht ab und zu mal

Kommentar von Piadora ,

Du siehst das richtig. Es geht ja um das tägliche Auseinandersetzen mit allen möglichen Einflussfaktoren, da bringt das gar nix, da dreimal im Jahr hinzugehen. Die Zeit kann man sich echt sparen. Aber wenn Dein Bruder auch schon beim Psychologen war, da stimmt wohl insgesamt irgendwas in der Familie nicht. Vielleicht sollte Deine ganze Familie mal "behandelt" werden, nicht böse gemeint, aber das muss ja Ursachen haben. Denn Kinder werden so erzogen, wie sie dann als Jugendliche sind, sie kommen nicht überängstlich und ohne Selbstbewusstsein auf die Welt. Alles liebe!

Antwort
von kindvbahnhofzoo, 28

Wieso willst du denn gleich eine stationäre Therapie machen?

Warst du bisher in ambulanter Behandlung?

Kommentar von backtolife ,

ich fange nächste woche ne zweite therapie an aber ich glaube nicht dass ich damit weiter komm. meine ärztin hat das mit der klinik vorgeschlagen

Antwort
von Shaydoo, 30

Einfach genauso wie es ist, die werden das verstehen. Sag ihnen genau wie du dich fühlst was dich stresst und das du gerne ne Therapie machen würdest. Muss dir auch nicht irgendwie peinlich sein oder so :)

Kommentar von backtolife ,

ich habe angst dass sie denken was ich eigentlich für ne kranke bin mit der sie nichts mehr zu tun haben wollen und mich dann im stich lassen

Kommentar von Shaydoo ,

Wenn du nicht die letzten voll assis als Eltern hast werden die dich doch nicht gleich verstoßen oder so die verstehen das und werden dich mit sicherheit dabei unterstützen und dir helfen so gut es geht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community