Wie kann ich meinen Eltern helfen und sie wieder glücklich machen?

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3 Antworten

Ersteinmal: es tut mir sehr leid für dich und deine Familie. Ich bin Mutter einer 12-jährigen Tochter und habe selber unheilbaren Krebs. Und ich rate dir, einfach du selbst zu sein. Du bist nicht schuld am Krebs, Du bist nicht verantwortlich dafür, dass deine Eltern glücklich sind, Du kannst ihre Probleme nicht lösen. Versuche, Alltag zu leben. Es ist für Eltern beruhigend, wenn sie sich nicht auch noch um ihre Kinder sorgen müssen. Wenn man weiß, das Kind weiß um die Krankheit, ihre Folgen und sonstige Probleme, lebt aber trotzdem fröhlich sein Leben, nimmt Anteil, läßt sich aber nicht davon deprimieren. Versuche vielleicht, etwas unkomplizierter zu sein, Dinge freiwillig selbständig zu erledigen, die du kannst, bei euren finanziellen Problemen nicht gerade jetzt große Wünsche anzumelden. Und wenn du Fragen hast, dann sprich mit deinen Eltern. Solche Gespräche sind manchmal schmerzlich, aber als Elternteil ist es beruhigender zu wissen, dass man seine Sorgen nicht verstecken muß, als wenn man herumschleicht und nicht weiß, was man dem Kind sagen sollte oder ob man lieber so tut, als wäre alles in Ordnung. Dann verstehst du sicher auch, warum deine Eltern traurig sind und das auch sein dürfen. Bei uns war es stellenweise auch sehr traurig, aber es wissen alle Bescheid- und das setzt uns sogar in die Lage, Witze über den Krebs zu reißen.   Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft

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Kommentar von LoveOfRnB
18.08.2016, 07:26

Heftig... vorallem wenn deine Tochter erst 12 ist.. :/ Bin 23. :/ Darf ich fragen, was du für Krebs hast? Wünsche dir selbst alles gute... & danke!! 

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Schweres Schicksal :/ Mh, vielleicht kannst du ihn was nützliches bauen und sonst hald im sie kümmern, aber find ich gut, dass du deinen Eltern helfen möchtest!

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Mich hat ein kleinzelliger Lungenkrebs erwischt.Wird palliativ behandelt. Im Moment geht es mir sehr gut. Aber um mich geht es hier nicht... Wenn du schon 23 bist, kannst du für deine Eltern erst Recht der "Anker" im normalen Leben sein. Im Hintergrund verfügbar sein, man braucht in so einer Situation kein Mitleid, sondern Halt. Versuche optimistisch zu denken...das wird schon- wenn einem ein Stolperstein in den Weg geräumt wird, dann entwickelt man auch die Kraft, ihn wegzuräumen oder die Raffinesse, drumherumzugehen. Alles Gute!

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