Frage von nnn020422, 61

Wie kann ich meinem Sohn das Blutabnehmen erleichtern?

Hey,

Mein Sohn 1 1/2 Jahren muss öfterer mal Blut abnehmen gehen, da man seine Werte von der Schilddrüse kontrollieren muss. Das wird regelmässig kontrolliert, bis es ihm da besser geht. Nun da er ja noch so klein ist, ist für ihn eine blutabnahme schon der Horror. Tut ja auch mehr weh als eine Spritze bei Kindern.

Jetzt macht er logischerweise viel terror weint vie und kriegt auch schneller angst mittlerweile vor nur nadeln. Also wenn ich ein Loch von einem kleidungsstück zunähen will, schreit er drauf los das ich das lassen sollte.

Nun möchte ich ein paar tipps wie ich ihm das alles erleichtern kann. Ich kann ihm ja nicht mein Arm hin halten damit man mein Blut nimmt, er muss es ja Kontrollieren lassen.
Das gute ist, er mag unseren Kinderarzt. Er ist extra auch ein wenig darauf spezialisiert mit Ängsten bei Kindern unzugehen. Da zieht er nen clown nase an oder sowas und machts einfach witzig, aber das geht leider nur solange bis mein kleiner die nadel sieht.

Nun wie kann ich meinem sohn besser beistehen. Also wie kann ich ihn besser so halten, dass er es nicht so sieht das ich ihn quasie festhalte, was ja ein wenig sein muss, weil es sonst ja gefährlich werden kann, aber vielleicht habt ihr ja sonst noch ideen? Ich habe auch schon mal versucht einen schlechstengel während dessen zu beben oder das er bilderbuch anguckt. Habe auch schon mal versucht, das er bei mir zu gucken durfte wenn mir blut abgenommen wird. Das fand er interessant und meinte ,,kann man bei mir auch" aber sobald mannes dann wollte weinte er wieder.

Vielleicht habt ihr noch ideen, die ich versuchen kann, das es ihm etwas leichter fällt bevor ich sagen mus:,,da müssen mutter und Kind einfach durch?"

Und noch eine Frage: meine Mutter ist Ärztin weswegen ich mich schon mal gefragt habe, ob sie es auch mal eines abends tun kann, wenn er schläft oder morgen in der früh? Er schläft immer ziemlich fest und würde es sehr wahrscheinlich nicht wirklich mitkriegen. Ich weiss es aber nicht ob ich das probieren kann und ob es für ihn unbemerkt auch besser wäre? Was meint ihr bevor ich es mache? Bei meinen beiden schwestern machen wir es immer so da sie öfter wegen leukämie und nierenkrankheit ihr blut kontrolieren lassen müssen, aber die wollten das ja so, und einen kleinen jungen kann man ja wohl kaum fragen.

Danke für eure antworten und liebe Grüsse und ein schönen sonntag abend noch.

Antwort
von landregen, 29

Am meisten hilft es den Kleinen, wenn wir als Eltern entspannt bleiben.

Dein Sohn hat schon einiges mitgemacht und sich auf seine schlechte Erfahrung schon eingespielt.

Bei meinen Kindern hat immer geholfen, locker und gut gelaunt zu bleiben, und den Pieks als kleine lästige Nebensächlichkeit zu behandeln. Es ging auch spielerisch leichter. Lachend und leicht z. B. sagen: "jetzt kommt wieder die kleine lästige Biene, sssssss und macht einen Pieks ..." aber bevor der Pieks kommt, ist es schon geschehen...

Nun, wo er sich auf seine Angst schon so eingespielt hat, ist es schwerer, die Sache leicht zu nehmen.

Aber vertrau drauf: Es macht viel Angst, aber auch für Kinder ist der Pieks leicht zu ertragen - die Angst und das Drumherum machen es ein bisschen schlimm. Wenn du selbst sehr viel leichter rangehen kannst, gibt es deinem Kind sehr viel Sicherheit, auch wenn er sich sein Unbehagen von der Seele schreit.

Antwort
von LotteMotte50, 10

Ich habe mir deinen Text nicht ganz durch gelesen war auch ein bisschen lang aber ich denke mal dass das wesentliche ist das dein Kind Angst wegen der Spritze hat und sicher auch Schmerzen,

es gibt in der Apotheke Betäubungs Pflaster das kauft meine Tochter auch immer 

Antwort
von wurstbemmchen, 25

Ich habe mal von speziellen Pflastern extra für Kinder gehört. Diese haben ein betäubendes gel (oder ähnliches) drauf. Das klebt man vorher auf die betreffende Stelle und dann tut es den kleinen Mäusen nicht mehr weh.

Kommentar von kidsmom ,

Das Pflaster ist schon gut, jedoch geht das bei der Blutabnahme nicht wirklich. Da muss dort gestochen werden, wo die Vene am Besten "geeignet" ist. Bei einer Impfung ist es top! Aber da wird ja auch nicht in die Vene injiziert.

Kommentar von wurstbemmchen ,

Ok. Ansonsten wäre vllt noch eisspray eine Option.

Kommentar von nnn020422 ,

Bei meiner schwester die hat auch oft so ein Pflaster oder greme bekommen. Und es nützt schon wenn man es genug lang einwirken lässt. Aber das eher peoblem ist ja, dass mein sohn nun eher such angst hat wenn er nur die nadel sieht, was ja nicht weh tut.

Antwort
von oxBellaox, 31

vor und nach der Blutabnahme es ihm so angenehm und schön wie möglich machen. Vielleicht etwas Spielzeug  - damit er das Blutabnehmen trotzdem mit angenehmen Momenten im Kopf verknüpft.

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