Mein kleiner Racker ist natürlich viel zu sehr verwöhnt. Aber ist es möglich das sich ein dreijähriger schon als Oberfeldwebel behaupten will und seine Mutter herum kommandieren will? Natürlich lass ich mich nicht auf solche Machtkämpfe ein, aber dann gibt es immer ein Riesengezeter, und das zerrt ganz schön an den Nerven. Weiss eine Mama oder Papa einen guten Rat für mich? Wie soll ich mit ihm umgehen, oder wie kann ich meine Nerven schonen?

Du sagst es doch schon selbst: Er ist ein verwöhnter Fratz. Keine Machtkämpfe! Eiserne Regeln.

Die Antwort geben: "Nein, weil ich es sage, Diskussion beendet."
Und als Beiwagen hinzufügen, dass Gezetere kein Quentchen daran ändern wird. Das 2 Wochen praktizieren, dann hört es sich von alleine auf.

Regeln und Konsequenzen, aber ohne Willkür. Regel aufstellen, bei Verstoss Strafe androhen und bei zweitem Verstoss auch umsetzen. Wilde Drohungen machen Angst, und irgendwann nimmt er dich nicht mehr ernst, schneller als dir lieb ist. Ansagen sind wichtig, Belohnungen auch.

Für den ersten Moment ist es am nervenschondendsten, nachzugeben, dazu würde ich aber nicht raten - schon im Interesse der Mädchen, mit denen er es mal zu tun bekommen wird.
Bei den meinen Kindern habe ich auf Wutanfälle reagiert, indem ich ihnen gesagt habe, dass sie so mit mir nicht umgehen können und werden, und solang in ihrem Zimmer weiterwüten können, bis sie wieder wissen, wie man mit anderen umzugehen hat.
Bei der einen hat das recht schnell gut gewirkt (kommt aber jetzt gerade in die Pubertät und wird wahrscheinlich eine Nachschulung brauchen), die andere braucht das bis heute hin und wieder.

besorge dir das buch "kinder fordern uns heraus" von rudolf dreikurs / vicki soltz, dass kann dir viele tolle tipps für die nächsten 15 jahre geben. lg
Pumukl am 17. Juli 2009 17:35 ... und wenn die Tipps nicht greifen, kannst du immer noch mit dem Buch zuschlagen :-))
marlylie am 18. Juli 2009 10:42 naja, das ist eine möglichkeit, zu der wir eltern gern mal greifen würden, doch erst mal den inhalt des buches lesen und deinen gripps benutzen - mir hat es viele gute denkanstösse gegeben... und ich bin überzeugt, das der 23 jährige, der unter meinen erkenntnissen gross wurde und heute noch frei rumläuft, ganz gut davon profitiert hat ;-)

Wenn der Kleine sich als Oberfeldwebel aufspielt, dann mach du den Hauptmann und gib ihm das Kommando "Stillgestanden!"

Kinder versuchen von Zeit zu Zeit immer wieder mal, ihre Grenzen auszutesten und zu erweitern. Das ist für die Eltern jedesmal anstrengend, aber letztendlich hilft nur Konsequenz. Sag nein und bleib dabei, lass dich auf keine Diskussionen ein und werde nicht weich, sonst lernt er es nie. Dreh dich zur Not nach einem "nein" um und geh weg.

Ignorier ihn einfach mal. Antworte nicht gleich auf seine Fragen, sondern lass dir etwas Zeit, damit er lernt, dass es sich nicht nur um ihn dreht.

Macho bist du und nicht das Kind - das bring ihm bei!

klar ist das möglich. Warum lässt du dir das gefallen. Zeige dem kleinen Mann mal, wer das Sagen hat, verschaffe dir Autorität und Respekt. Weise ihn mal in die Schranken. Wäre doch gelacht, wenn ein dreijähriger den Eltern sagt, wo es lang geht, oder?
Kinder müssen lernen dass sie nicht der Mittelpunkt des Universums sind!!! Dazu gehört es auch mal dem Kind GANZ KLAR zu machen dass es eben nicht seinen Willen bekommt!!! DEINE ANSAGE in klaren und kurzen Satz aussprechen und folgendes Theater Deines Kindes konsequent ignorieren oder je nach Situation Deine Aussagen durchsetzen!!! KONSEQUENZ IST HIER DIE LÖSUNG!!!
Eigentlich hast Du Dir Deine Frage schon selbst beantwortet. Durchhalten! Es ist besonders wichtig, dass man den Kindern Liebe schenkt, aber auch im Kleinkindalter sehr viele Grenzen setzt, um sie nach und nach zu erweitern - dies gibt den Kindern nicht nur Sicherheit, sondern erzieht auch gleichzeitig zur sozialen Kompetenz. Da Ihr dies bisher vermutlich versäumt habt, ist es jetzt schwer, aber es muss sein, damit Ihr dem Kind den Weg ebnet, sich gut in der Gesellschaft einzugliedern. Unterstützend würde der KIGA helfen, da sich die Kinder unter Anderen dort in eine Gruppe einordnen müssen. LG

Wenn der komandiert hast du zu springen :-). Spaß beiseite - Kann er das von seinem Daddy haben?

Geh mit ihm auf einen Spielplatz.
Was soll das denn bewirken??? ich gehe mit meinem Kind auch auf den Spieplatz wenn er nicht den großen "Macker " spielen will!
Dieses Kind braucht klare Grenzen. Ich kenne viele Eltern die versuchen ihre Kinder abzulenken um vom eigentlichen Willen des Kindes abzulenken! Blödsinn ist das.....Spieplatzbesuche werden das Verhalten nicht ändern!!! Das eine hat mit dem anderem nichts zu tun!!!