Frage von Adsartha, 132

Wie kann ich meinem Hund beibringen, in der Nacht ruhig zu sein?

Hallo liebe Community,

mein Mann und ich haben seit gut 2 Wochen einen Hund aus dem Tierheim aoptiert (Terrier-Mix Hündin, ca. 2 Jahre alt. Sie kommt aus einer illegalen Hundezucht in Deutschland).

Jetzt war es so, dass sie am Anfang immer sehr ruhig war und auch die Nacht immer gut durchgeschlafen hat (mir ist natürlich klar, dass ihr Verhalten auch mit der Eingewöhnungsphase zusammen hängt). Seit ein paar Nächten jedoch fängt sie immer an laut zu bellen - mal um vier, mal um ein Uhr. Wir gehen dann immer mit ihr raus, und sie lässt dabei auch immer ein wenig Wasser. Meist geht sie aber nur widerwillig mit nach draussen - wir sind uns daher nicht sicher, ob sie bellt um sich bemerkbar zu machen oder - und das ist unsere Vermutung - weil sie mit den anderen Hunden der Nachbarschaft Kontakt aufnimmt. In den ersten Nächten hat sie ja auch immer durchgeschlafen und musste nicht raus bzw. konnte bis zum Morgen warten, wenn wir auch aufstehen (ca. 05.30). Bei uns leben viele Hunde in der Nachbarschaft, und da ist das Bellen natürlich normal.

Meine Frage ist jetzt nur, wie können wir sie erziehen, dass sie wieder die Nächte über ruhig ist und ihr Geschäft dann am Morgen macht? Wir gehen Abends immer gegen 22.00 das letzte Mal mit ihr vor die Tür. Sie hat auch ihr Wasser dort wo sie schläft, und ich möchte ihr ungern das Wasser wegnehmen. Bei einem Welpen ist es ja logisch, dass man am Anfang öfter nachts rausmuss, aber unsere Hündin ist ja schon erwachsen...

Das Problem ist, dass sie bisher so gut wie keine Erziehung hatte und wir uns in einigen Punkten halt nicht sicher sind, wie wir damit umgehen müssen. Wir möchten schließlich nicht, dass sie Angst vor uns bekommt, aber das Bellen in der Nacht müsste doch irgendwie "unterbunden" werden ;-) Tagsüber ist sie total lieb und ruhig, sie bellt nur ganz selten mal - das "Problem" tritt wirklich nur in der Nacht auf...

VG

Antwort vom Tierarzt online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihren Hund. Kompetent, von geprüften Tierärzten.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 29

Du hast schon ein paar sehr gute Antworten bekommen.

Dieses "Problemchen" daß Hunde, welche umgesetzt und ihre vertraute Umgebung verloren haben, nach einer gewissen Zeit (wenn sie ahnen, dass sie bleiben dürfen) übermäßig schützen und Nachts wachen und auf Geräusche reagieren kenne ich auch.

Es ist noch einer gewissen Unsicherheit des Hundes geschuldet und wohl auch dem Bestreben Euch, der neuen Sozialgruppe, zu beweisen, daß man eine wichtige soziale Funktion übernimmt.

Bitte bezieht den Hund mehr in die Sozialgruppe ein. Wenn ihr ihn nicht im Schlafzimmer haben wollt, weil dort die Katze.... 

... dann gibt es in Babyfachhandel (Hundefachhandel ist Metall) so wunderschöne Buchenholz - Absperrgitter, halbhoch, für Mensch einfach zu öffnen und Euer Hund hat nicht mehr das Gefühl "ausgeschieden von der Sozialgruppe zu werden". Katze und Hund können sich sehen und einschätzen, dass Geräusche nicht vom Gegenüber kommen.

Zudem, wenn der Hund sich beunruhigt, aufgrund von Geräuschen draußen könnt ihr - vom Bett aus - beruhigend auf ihn einwirken und er kann optisch sehen, daß ihr es nicht nötig findet auf Geräusche dergestalt zu reagieren.

Strikt das Territorialverhalten mit Wachen unterbinden. Mit ruhiger, tiefer Stimmlage - einmal dem Hund sagen "Ist Guuuuut" "Genug" Wir schlafen... Betont umdrehen und in die Kissen wühlen...

Dem Hund eine schöne ruhige, gesicherte Rückzugsmöglichkeit anbieten...

Und noch ein Tipp: Vor dem zu Bett gehen mit dem Hund noch eine halbe Stunde draußen etwas unternehmen, etwas - wie z.B. intensiv alle Spuren schnüffeln dürfen - ggf. Suchspielchen nach etwas Futter, was in der Schwierigkeit auch gesteigert wird.

Das ist dann ein Ritual, welches Hunde für ihr Sicherheitsgefühl benötigen (wie Kinder das Geschichten lesen vor dem Einschlafen) und der Hund ist dann auch ausgeglichener und - müde.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Danke für die Anerkennung und ich hoffe ja, daß Eure ganze Familie inzwischen jede Nacht ruhig durchschlafen kann, einschließlich dem Hund.

Denk dran, wenn Euer Hund dann - nach normalerweise ruhigem Schlaf in der Nacht, plötzlich wieder bellt...

... Dann nehmt ihn ernst! Guckt nach was ihn beunruhigen könnte! Auf diese Weise haben Hunde schon Gasaustritt, Brände (auch beim Nachbarn) oder Diebstähle (auch im eigenen Garten) gemeldet....

Viel Glück mit Eurem neuen Familienmitglied!

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 87

Schläft sie mit im Schlafzimmer? Wenn nicht, würde ich das auf jeden Fall tun.

Es ist gut möglich, daß sie draußen was hört und deshlab bellt. Ich würde nicht unbedingt mit ihr rausgehen, wenn sie bellt. Es könnte sein, daß sie dadurch eine ungewollte Verknüpfung herstellt und irgendwann mal bellt, damit ihr mit ihr raus geht.

Kommentar von Berni74 ,

Wenn das mit dem Schlafzimmer aufgrund der Katze aktuell (noch) nicht geht, würde ich mal paar Nächte mit beim Hund im Wohnzimmer schlafen und schauen, ob sie da auch bellt. Wenn ja, hört Ihr vielleicht, warum sie bellt, wenn nein, wißt Ihr, daß es wirklich mit dem Alleinesein zusammen hängt.

Kommentar von Adsartha ,

Hallo Berni74,

also wir sind uns recht sicher dass es daran liegt, dass sie die anderen Hunde aus der Nachbarschaft hört. Wenn wir im Schlafzimmer liegen können wir die "Antworten" der Hunde hören :-) Und mein Mann ist ja heute nacht mit ihr raus, weil wir dachten sie müsste vielleicht mal, und er sagte auch er hätte mehrere Hunde gehört.

Kann es vielleicht daran liegen, dass jetzt mit unserer Mia ein neuer Hund in die Nachbarschaft gezogen ist und die anderen Hunde daher auch bellen? Und das sich das mit der Zeit wieder gibt? Auf der anderen Seite müssen wir unserem Hund natürlich auch irgendwie beibringen, auf unser Kommando Ruhe zu geben - welches Wort eigent sich da am Besten? "Aus", "Nein" oder doch besser "pssst"? Und wenn sie dann still ist, ein Leckerli geben?

 

VG

 

Kommentar von Berni74 ,

Es kann schon daran liegen. Ob es aufhören mit der Zeit aufhören wird, kann man nicht sicher sagen.

Habt Ihr Rolläden, die Ihr runtermachen könntet?

Wenn Ihr dem Hund zuverlässig beibringen wollt, auf Kommando mit bellen aufzuhören, wäre es hilfreich, wenn er zuerst lernt, auf Kommando anzufangen (natürlich nicht nachts um 3 ^^).

Dann läßt sich ein Abbruchkommando leichter reinbringen. Ich finde, der leichtere Weg wäre, sie gar nicht erst anfangen zu lassen.

Vielleicht ist es ja eine Kombination aus beidem - den Hunden in der Nachbarschaft und dem Alleinesein. Ich würde das trotzdem mal testen und mal schauen, ob sie auch bellt, wenn einer von Euch mit im Wohnzimmer schläft. Das könntet Ihr ja mal paar Nächte durchziehen und schauen, was sie macht.

Es ist ja schon möglich, daß sie dadurch eine gewisse Sicherheit bekommt und daher nicht mehr bellt, wenn sie die Hunde hört.

Antwort
von storeflicka, 5

hey! Ihr macht gerade einen Fehler, der euch einiges Kosten könnte...

(an schlaf und vielleicht später auch mehr...)

erstmal ein paar Fragen, die du mir ehrlich beantworten solltest, da ich so auch ein bisschen mehr über eure Beziehung erfahre...(die Vom Hund und dir/deiner Familie...)

1.(wichtigste Frage...)

Wer ist bei euch der Rudelführer?

2. Ist es normal das wölfe/und deren Nachkommen bellen? bellen andere Wölfe, Wölfe in der ferne an?/Wenn deine Antwort ja lautet; Warum tun sie das?

3. Gehst du um deinem Hund herum, wenn er da steht wo du hin willst und forderst ihn dann auf da wegzugehen(mit Worten?/mit Finger zeigen oder einer ähnlichen Geste?)

4.Wie verhält sie sich gegenüber anderen Hunden/Besitzern und einfachen Besuchen/Spaziergägern?

5. Was denkst du ist das wichtigste wenn du mit einem Hund zusammen lebst?

(Ich habe selber einen Terrier... ;) Er ist für mich absolut toll! und er und ich helfen gerne anderen...

Deshalb wenn du diese Fragen klar formuliert für dich wieder geben kannst dann schreib doch bitte die antworten...denn dann weiß ich mehr über dich deinen Hund und euere Beziehung...

Das ist sehr wichtig denn jeder Hund ist ein "Idividium für sich" das heißt wie es bereits da steht... jeder Hund und jeder seiner aktionen und reaktionen ist für sich einzigartig, deshalb gibt es kein Universalschlüssel für ein und die selbe Situation!

Besonders ist auch das Terrier, wie ihnen häufig nachgesagt wird, einen eigenen Kopf haben, dieser rührt aber daher das sie sehr viel lernfähiger sind als andere Rassen, man könnte sie eigentlich schon fast gleichstellen mit dem Border Collie, der ja dafür bekannt ist!

So wie sie gutes Verhalten schnell lernen, so auch schlechtes, woraus sich schnell eine schlechte "Angewohnheit des Hundes" entwickelt...

also zur letzten und Wahrscheinlich wichtigsten Frage....

6. nachdem du das alles gelesen hast...Wer/Was ist der Auslöser für dieses Verhalten?

Wenn du diese Frage richtig beantworten kannst, dann weißt du auch was du dagegen machen kannst, das sie damit aufhört...

hier nochmal die Fakten, die du schriebst, die wichtig sind für deine eigene Erkenntnis!

1. DU stehst auf, weil der Hund bellt UM 1-4Uhr...

2. das BELLEN ist natürlich NORMAL weil viele Hunde dort wohnen....

3. Sie geht nur WIEDERWILLIG mit nach draußen...


Ok...nach dem du all das gelesen hast...und weißt das dein Hund nicht dumm sondern ein Terrier und somit ein absolutes Rennpferd in Sachen, schwächen meines Gegenübers ausnutzen ist....

Was denkst du ist falsch an DEINER Haltung gegenüber dem Hund?

Bist du der Rudelführer? oder ist SIE es?

Man kann es aus deinem Text filtern... Hier meine Analyse deines Problem's (deines wirklichen Problem's... ;)

1. Sie wurde nicht erzogen,das ist klar... sie stammt aus einer Massenzucht und die Bediengungen waren bestimmt nicht gerade "rosig",wo sie dort lebte...

OKAY! Analyse: du hast Mitleid mit ihr! Du traust dich nicht ihr klare Grenzen zu zeigen, weil du Angst hast, du könntest ihre Gefühle verletzen wenn du sie zu rechtweist!

2. Sie lässt EUCH um diese besagte Uhrzeit aufstehen, (was aber nicht dein wirkliches Problem ist...)

Analyse: (hier eher logisch "Hundisch" gedacht...)

Sie braucht keine Regeln zu befolgen, wie sie es im Tierheim gelernt hat, da man hier offensichtlich einen Rudelführer braucht!

Sie nimmt nun diesen unausgefüllten Platz ein!

Sie sieht, das dort eine Lücke ist, die gefüllt werden muss! (nach ihrer Ansicht!) Sie meint es nicht böse, aber es wird noch viel mehr "unangenehmes" passieren, als ein simpeles Bellen...

Das BELLEN, sagt euch; "EH ich bin wach! los, kümmert euch um mich! Ich will Aufmerksamkeit!" Sie muss nicht pinkeln!

Sie muss nicht raus! dass macht sie wiederwillig und somit müsste es euch doch schon lange aufgefallen sein!

Ich zweifle nicht daran das ihr absolut GUTE Menschen seit! (gute im Sinne von "Gut" und "Böse")

Ihr meint es gut...doch sie meint; "Ich bin Rudelführerin und natürlich haben sie sofort zu kommen wenn ich sie rufe! Sie sind schließlich meine Untergebenen, meine Rudelmitglieder sie stehen unter mir, natürlich haben sie zu hören!"

Sie meint das nicht böse, sie ist nicht böse...sie ist ein Rudelführer durch und durch! Sie würde wenn sie einen Anderen Hund trifft und der würde versuchen ihr klar zu machen, das er sich ohne zu frage, euch nähern darf, dann würde sie einstreiten! Es ist IHR Rudel! Sie muss EUCH beschützen!

Ihr seit in ihren Augen schwach, weil ihr den Platz nicht für euch beansprucht, ihr keine Regeln aufweißt!

Terrier sind etwas ganz besonderes...

wenn sie unter dir stehen, dann sind sie DIE Perfekten Begleiter...wenn sie über dir stehen, kann man damit rechnen, das sie früher oder später ihr Rudel gegen alles und jeden Verteidigen! Sie werden agressiv, zeigen Nerosen oder werden "Terrier-typisch"  Hyperaktiv....

Ich habe diesen Terrier seit ich denken kann und das ist wirklich so!

meine Eltern haben ihn erzogen, und waren in diesen Bereich mein großes Vorbild...sie haben mir gezeigt, das jeder Hund, egal wie er auch von der Rasse her ist oder einen Ruf haben mag...er ist und bleibt eines...

ein Hund! ein Tier das alles für die Menschen tut die es repektieren gelernt hat!

Hunde sollten nicht nur einen oder zwie Menschen repektieren, sondern alle!

meine Eltern haben mich inspiriert, so dass ich anfing Hunde zu zeichnen,doch irgendwann kriegte ich mit das mir das nicht genügte und so befasste ich mich mit der angewanten "Hundepsychologie" dem sogenannten "Hundeflüstern" es ist einfach, wenn man ruhig ist.


ich habe die Hunde meiner Freude und verwandten immer genauer Betrachtet und mit dem verglichen was ich allein durch hören und sehen gelernt hatte, ich stellte einiges fest und so kam es das ich bald die Hunde meiner Freude und Verwandten "therapierte", oder viel mehr ihre Besitzer schulte...ich war froh wenn mir jemand einen Hund zeigte, der noch viel andere Macken hatte als die davor...also...tja...ich kann mit gutem Gewissen sagen;

"ich weiß wovon ich hier spreche und was euer Problem/euere Lösung für das Problem ist!"

das Problem;

Ihr habt einen dominaten Terrier, der ganz genau weiß, das ihr zuviel angst habt um ihm grenzen aufzuweisen! Deshalb weckt er euch spät und wird so lange bellen bis ihr wach seit/eh aufsteht!

Die Lösung:

entweder schalldichte Wände, was aber von ihrer Seite zu noch mehr frust führen würde da ihr nicht kommt! ;)

oder aber; Konsequenz nach Terrier-Art!!!!

Eine Hündin würde ihren Welpen nie erlauben, sie die ganze Zeit zu bespringen, und ihr das Ohr abzukauen! Irgendwann reicht es ihr und wenn das eintrit macht die Hündin folgendes;

Sie knurrt als vorwarnung...(manchmal auch nur ein leichtes, kaum merkliches Ohren nachhinten drehen/leftzen anheben/Pfote anwinkeln/den Körper anspannen...)

Sie warnt sie also... wenn die kleinen nicht hören wird sie nicht lange zögern und sagen; "Ja, vielleicht brauchen sie einfach nur etwas zum kauen, weil ihre Milchzähne anfangen rauszufallen..." ;)

Sie wird schnappen! oder ihnen in den Nacken "Beißen" und Ihnen somit zeigen: "ES REICHT! Schluss jetzt!!!" in diesen Moment sind ihre Welpen aus dem wa sie gerade getan haben, herraus gerissen... in dem Moment wo sie schnappt oder sie im Nacken festhält werden diese keine Lust haben weiter zu machen! "Mama meint es ernst!"

ein Terrier ist noch viel intensiver...er testet immer mal wieder aus ob die Grenzen noch stehen, die du vergibst! in der ersten Zeit bei euch hatte sie noch diese Grenzen vom Tierheim verinnerlicht doch sie hat schon jetzt gemerkt das diese Menschen anders "Ticken"!

ein klares Nein! Aus! oder ein anderes prägnantes kurzes schnell zu sagendes Wort reicht meist, aber nicht in euren Fall, sie wird es wahrscheinlich nicht mal mit dem "Hintern angucken"! 

Anleitung zum Ausführen des Respektes den ihr euch von ihr holen müsst! der repekt vor euch und anderen Menschen! Wenn ich da wäre könnte ich es euch zeigen, doch ich habe keine Ahnung wo ihr wohnt, außerdem müsst ihr das am Ende eh selbst machen!

ich weiß das ihr das könnt, denn sonst könnt ihr euch gerne noch mal ein paar Bilder von Agressiven/Nerotischen usw. Hunden ansehen, denn ein Terrier neigt mehr dazu als die meisten anderen Hunde!

Wenn ihr trotzdem immer noch Mitleid emfindet oder sonst irgendetwas das euch schwach wirken lässt...dann räumt es aus! Es gehört weder in die normale hundegerechte Hundehaltung, noch in euer leben!

Ihr müsst stark und bestimmt auftreten, um euer jetziges und zukünftige Probleme zu verhindern! klar könnt ihr weiterhin mit ihr Schmusen und all soetwas doch ihr solltet immer im Hinterkopf behalten; würde ein Rudelführer sich so verhalten???

Man kann einen Hund vermenschlichen, ohne das man es will, oder ihm Sachen anzieht, man kann es einfach dadurch, dass man darüber nachdenkt;

"Was wenn....dann könnte dies und jenes passieren...oder noch schlimmer.....!"

Weißt du? es reicht wenn man denkt das etwas passiert, ein Hund interpretiert das als ein: "Ah, du willst das ich das mache! Okay! kein Problem! du hast angst weil da ein anderer Hund ist? Ich vertreib ihn für dich!!!" so "denkt" ein hund wenn er merkt das du angst hast! Du hast vielleicht garkeine Angst vor dem Hund, sondern davor das dein Hund diesen anbellen/beißen könnte!

der Hund merkt nur ; "Sie hat Angst!"

damit wären wieder bei deinem Hund...

wenn du aufstehst tust du das nicht mehr weil sie dich geweckt hat (selbst wenn es so ist!) sondern um ihr klar zu machen, das dieses Verhlaten ABSOLUT unter deinen Rgeln ist!!! (z.B. genauso wie ins Haus zu machen!)

wenn du ankommst, dann mit einem bedrohlichen, tiefen... "Neeein!" oder irgendwas ähnlichem...du hast dabei einen festen Stand, aufrecht erhoben, "Du bist der Boss!" sie hat aufzuhören, du willst Schlafen! Oder nicht!?

Du brauchst dir keine sorgen machen das du sie verletzt! Hunde kämpfen um ein Weibchen und wenn der eine gewonnen hat, leckt er dem anderen die Wunden, Hunde haben sowas wie ein "Nachtragendes Gefühl" nicht wirklich...

sie können sich an dinge erinnern die ihnen weh taten, doch wenn sie merken, das wenn du ihnen einen Strick um den Hals legst und nichts machst außer dies, nicht versuchst daran zu ziehen und sie aufzuhängen, wie zum beipiel der alte Besitzer es tat, dann werden sie bald keine angst mehr haben...

"Wenn du von Zehnerturm ins wasser fällst und falsch aufkommst tut es richtig weh...aber würdest du deshalb nicht mehr vom Beckenrand hüpfen?"

Was hat Sie zu verlieren wenn sie auf Dich hört??? Was hat Sie zu verlieren, wenn du auf Sie hörst???

richtig...die erste antwort lautet; nichts! außer einer Position die sie nur annahm weil kein anderer es tat!(Sperre nie einen Löwen in einen Vogelkäfig! es würde nicht passen!) und genauso ist es andersherum! Wenn du auf Sie hören müsstest, dann würdest du ebenfalls so wie jetzt nicht glücklich werden!

wenn Sie trotz deines Auftretens dir gegen über nicht mal die Ohren anlegt und wegschaut, dann reicht es wenn du sie einmal direkt energisch in die Seite mit den Fingerspitzen "Picks" es muss nicht all zu doll sein nur schnell!

denn das Symbolisiert ein Biss (Wie es die Mutter machen würde, "Schnappst" du kurz nach ihr!)

liebe Grüße

deine storeflicka

PS: Fallst du fragen haben solltest schreib mir doch einfach!

;)

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 63

warum lasst ihr den hund nicht bei euch im zimmer schlafen? das gebe dem hund sicherheit...

wenn der hund anschlaegt ruft ihn zu euch und beruhigt ihn, macht in eurem ganzen deutlich -was draussen los ist langweilig...evtl zu tuer gehen(ohne den hund) nachsehen und gelangweilt und gaehnend zurueck kommen.deutlich machen ihr habt die situation in griff, darussen ist nix los was euch oder euren hund betrifft..

Kommentar von Adsartha ,

Die Sache ist, bei uns im Schlafzimmer schläft schon unser Kater. Er gewöhnt sich erst langsam an das neue Familienmitglied, und ich möchte ihm ungern seinen Rückzugsplatz nehmen (zumal der Kater schon immer bei uns geschlafen hat). Die beiden tun sich aber nichts, dem Hund sind Katzen recht egal und wie gesagt, der Kater hält im Moment noch erstmal Abstand (er liegt aber auch bei uns auf dem Sofa wenn der Hund im Zimmer bzw. mit auf dem Sofa ist - von daher sind wir da auf einem guten Weg).

Wir wollten eigentlich gern, dass unsere Hündin von Anfang an im Wohnzimmer schläft. Es ist ein großes Zimmer (gut 40m²), dort hat sie ihr Körbchen, Schlafkissen und ihre Spielsachen.

Und unser Schlafzimmer ist auch gleich nebenan. Ich habe auch die Befürchtung, dass wenn wir sie jetzt ins Schlafzimmer holen, sie dann später nicht mehr allein im WZ schlafen will...Sie soll ja auch lernen, dass alles ok ist und sie keine Angst haben braucht. Im Tierheim war sie mit einem Rudel anderer Terrier in so einem "Gehege". Vielleicht braucht sie nachts wirklich Gesellschaft...dann müssen wir sie doch zu uns nehmen.

Kommentar von inicio ,

lasst mal auf jeden fall die tuere offen. versucht dem hund den platz im wohnzimmer gemeutlich zu machen..

bei uns haben auch kater und hund zunaechst bei uns im schlafzimmer logiert, spaeter sind die hunde aber freiwillig umgezogen, von ihrem koerbchen im wohnzimmer hatten sie den garten besser im blick..

ganz manchmal wird nachts gebellt, weil katzen im garten maunzen .. dann rufen wir "schlafen gehen" und ruhe ist...

Kommentar von Adsartha ,

Danke für den Tip. Wir haben heute Nacht die Wohnzimmertür offen gelassen und ihr im Schlafzimmer eine Decke (in genug Entfernung zum Kater) hingelegt. Was soll ich sagen, sie wollte nicht auf der Decke schlafen sondern ist brav auf ihr Bettchen im Wohnzimmer gegangen. Von Zeit zu Zeit ist sie dann immer mal zum Schlafzimmer getrappelt und hat geguckt ob wir noch da sind. Und gebellt hat sie überhaupt nicht - und der Kater hat ganz normal bei uns gepennt. :-)

 

Kommentar von inicio ,

siehste... ausgeschlossen wollen die meisten haustiere nicht sein..aber ansonsten suchen sie sich einen ort ,der ihnen gefaellt und sie die sicherheit haben, meine menschen sind da!

Kommentar von YarlungTsangpo ,

So einfach ist vieles mit Hund - es sind einfach soziale Gruppentiere die von Natur aus eine ähnliche soziale Familienstruktur haben - wie der Mensch.

Drum passen Hunde auch so gut zum Menschen - Beide haben sich miteinander entwickelt. 

Antwort
von adventuredog, 40

Wenn dieser Hund immer mit anderen Hunden zusammen war, fühlt er sich einsam und ängstlich so alleine! Bellen dient der Kommunikation und ist ein Rufen nach Aufmerksamkeit, das hast du schon richtig erkannt. 

Bau ihr mit einem sogenannten Zimmerkennel, Decke drüber damits dunkel ist, ein Art Höhle und stell das in die Nähe deines Bettes. Dann wird sie auch ruhig schlafen.

Den Zimmerkennel erst angewöhnen, gemütlich machen, Leckerlis oder Spielzeug reinwerfen, nur dort füttern, Tür auflassen.

Kläfferei strikt verbieten. Ob du Aus, Pfui oder Hola oder sonstwas sagst ist egal, nur halt immer das selbe Wort benutzen. Der Hund merkt schon, das du ärgerlich bist und nicht wünschst das sie bellt.  

Antwort
von FrauFriedlinde, 60

Volljährige Hunde müssen nachts nicht! Sie hat euch also schon gut in Griff! Ignoriert diesen einfach, dann sollte es sich in ein paar Tagen geben!

Kommentar von Berni74 ,

Ab wann ist ein Hund "volljährig"? Mit 18 oder erst mit 21? :-))

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Hihihihi 😊 ! Ein gesund entwickelter Hund sollte mit 6 Monaten 8 h durchschlafen können, bei Problemen ( zB Vermehrerzucht) kann es auch mal länger dauern zB wegen chronischer Magenprobleme. Aber wenn die Verdauung regelrecht funktioniert und der Hund nicht gerade unter einer Blasenentzündung leidet, sollte auf keinen Fall geduldet werden, dass er seine Familie weckt!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community