Frage von Annagroli, 152

Wie kann ich meinem besten freund helfen (unfall)?

Hallo liebe Community, Ich habe eher eine persönliche Frage :) würde mich aber über Ratschläge sehr freuen. Also ein sehr guter Freund von mir hatte sich bei einem Unfall vor 2 Jahren beide Füße mehrfach gebrochen. Danach kam natürlich das volle Programm, erstmall Rollstuhl, dann Krücken und und und... Er ist ein total "cooler typ " und hat dass alles auch gut weggesteckt. Leider haben sich seine schmerzen aber nie ganz in den Griff kriegen lassen. Jetzt ist der Unfall schon genau 2Jahre und 4Monate her und ich sehe es ihm an dass es ihm oft immer noch nicht gut geht... Er ist wieder sehr sportlich geworden vermeidet jedoch bspw. Laufsport (er war früher ein Marathonläufer). Er geht auch mit seinen Jungs oft snowboarden oder ähnliches. Er sagt aber nie wenn er schmerzen hat.... Dass merke ich ihm dann an wenn er seine Füße bewusst in der Luft hält damit sie den Boden nicht berühren oder ähnliches... Ich bin auch die einzige derer gesagt hat dass er keine Kälte an den Füßen haben kann, weil dass zu sehr weh tut... Ich verstehe nicht wieso er nich einfach offen sagen kann wenm ihm was wehtut dann würden alle viel mehr rücksicht nehmen... Wie kann ich ihn dazu bringen dass er mal offen mit mir darüber redet ? Wenn ich frage kommt nur ja es muss ja gehen... Außerdem wollte ich fragen was ihr meint, wird es sich noch zum besseren entwickeln oder wird einfach ein geringer Grundschmerz bleiben? Wie kann ich ihm helfen und für ihn dasein wenn er mir doch eig. Nicht direkt sagt dass es ihm nicht gut geht ? Vieeelen vielen Dank schonmal für eure Hilfe :)

Antwort
von DerHans, 38

Da hier niemand weiß, welche Verletzungen er tatsächlich hat, wäre alles reine Spekulation.

Bei Knochenbrüchen an den Füßen, kommt natürlich immer wieder der Schmerz zurück, wenn man die Füße belastet.

Wenn man das versucht zu vermeiden wird alles nur noch schlimmer.

Hat er denn orthopädische Unterstützung? Häufig hilft es schon wenn die Gelenke durch entsprechendes Schuhwerk gestützt werden.

Antwort
von Windlicht2015, 53

Ich denke, dass er niemanden damit belasten will. Er scheint wirklich ein starker Mensch zu sein und kann gut mit den Schmerzen umgehen und vieles überspielen!
Er wird bestimmt selber die Notbremse ziehen, sollte er an seine Grenzen kommen.
Da du und seine Freunde wissen, dass er einen Unfall hatte, könntet ihr beim Sport mehrere Pausen einlegen, oder nichts unternehmen, wo er extremen Belastungen ausgesetzt wäre.
Er will nicht darüber sprechen, dann respektiere das und sei einfach immer für ihn da. Mehr kannst du im Moment nicht tun. Vielleicht öffnet er sich von selbst irgendwann!

Antwort
von dergruenebaum, 39

Du möchtest, dass andere mehr Rücksicht nehmen aber hast Du Dich mal gefragt, ob er das auch möchte? Wenn Dein Freund die Schmerzen nicht offen zeigt, möchte er antscheinend nicht, dass jemand/alle etwas davon wissen. Es ist doch gut, wenn er trotz der Schmerzen ganz normal weiter lebt und sportliche Aktivitäten unternimmt, die er noch kann. Freu Dich doch vielleicht wäre es eine höhere Belastung für ihn, wenn ihn jeder bemitleidet, weil er Schmerzen hat. Sprich ihn nicht immer auf die Schmerzen an.    Du hast ja geschrieben, dass Du merkst, wenn er Schmerzen hat also wenn Du merkst, dass er Schmerzen verspürt, dann gib ihm das Gefühl, dass Du für ihn da bist, dass er nicht alleine ist. Das reicht meistens schon, glaub mir  :). Was die andere Frage angeht, es kann gut sein, dass die Schmerzen verschwinden. Es kann and auch sein, dass er die Schmerzen behält, dass es zur einem wie Du es nennst Grundschmerz bleibt. Dennoch wünsche ich ihm und natürlich auch Dir alles gute. 

Antwort
von ILOVEYOUNURRI, 28

Vielleicht will er kein Mitleid und dich auch nicht traurig machen oder verletzten. Wenn er damit nicht raus rücken will musst du warten, bis er den Mit hat um es dir zu sagen. Ihn zu zwingen, ihm dir seine Schmerzen zu erzählen, geht auch nicht, bei so was muss man immer Rücksicht nehmen und warten!

Antwort
von Rosalielife, 56

Dein Freund will alles selbst in den Griff kriegen und kann nur manchmal zugeben, dass längst nicht alles ist wie früher. Er will niemandem zur Last fallen und Rücksicht auf seine persönlichen Probleme soll auch niemand nehmen müssen.

Ob ein restschmerz übrig bleibt, mit dem er leben muss, kann niemand sagen. Das Schmerzgedächtnis kann auch nachwirken, wenn rein körperlich wieder alles ausgeheilt ist und dagegen kann eine Therapie in einer Schmerzklinik wirken.

Aber zuerst müsste er sich einem Arzt öffnen und zugeben, dass er immer noch Schmerzen hat und ehrlich was dagegen tun wollen. Nur so hätte eine Behandlung Sinn.

Wenn du ihn ansprichst, kann das ein kleines bisschen bewirken, dass er sich bewusst wahrnimmt und seine"Schwäche" zugibt. Aber genauso musst du damit rechnen, dass er unwillig und laut alles zurückweist.

Es muss aus ihm kommen und er nach Hilfe fragen oder um Rücksicht bitten.

Es könnte auch sein, dass er schwerbehindert ist und einen Anspruch auf einen Ausweis etc. hat. Nur bringt das nichts, weil er selbst nicht einsieht, dass er Probleme bleibender Natur hat.

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