Schon seit ich denken kann, leidet meine Mutter an Migräne - allerdings merkwürdigerweise dann, wenn ihr irgendetwas missfällt. Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich mein Studium abbrechen werde, um mir mal Gedanken über meine Zukunft zu machen, das gefällt denen natürlich nicht. Und meine Mutter hat sofort mit Migräne reagiert. Früher hatte ich dann immer ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte, ich sei Schuld an ihren Schmerzen. Aber mittlerweile geht sie mir damit auf die Nerven.

ich würde beim nächsten mal sagen "oh du bekommst wieder deine migräne. naja macht nichts wir setzen das gespräch fort wenns dir besser geht auch wenn dafür mehrere sitzungen notwendig sind".

Hmm... Ich selbst leide auch unter Migräne und sie kommt tatsächlich sehr oft dann, wenn ich in einer unangenehmen Stresssituation bin oder aus einer unangenehmen Stressituation komme.
Wenn Sie auch zwischendurch mal Migräne hat, würde ich es ihr abkaufen. Wenn sie aber immer urplötzlich NUR in für sie schlechten Situationen Migräne hat, wäre es wohl an der Zeit das anzusprechen.
Vielleicht solltest du es mal auf die Lustige tun. Such dir ein Thema aus, wo sie definitiv einen Migräneanfall bekommt. Beispielsweise: du wanderst aus... Dann täuscht sie wieder solch einen Anfall vor und dann kannst du ihr sagen: Mama, kannst dich wieder einkriegen. Es war nur ein Scherz... Dann wirst du sehen, wie sie reagiert... ;o)

Das kommt darauf an, was deine Mutter für ein Mensch ist, aber ich vermute mal, wenn du ihr das so sagst, bekommt sie sofort einen neuen Migräneanfall ;-) Leide selber an Migräne, sie ist zwar bei mir auch immer stressbedingt, aber so schnell reagier ich nicht darauf. Es hört sich für mich schon nach Schauspielerei an. Sprich sie doch einfach beim nächsten, deiner Meinung nach, gespielten Anfall darauf an, sag ihr, dass sie dich damit nicht beeindrucken kann, oder deine Meinung beeinflussen kann. Ich glaube, dann ist sie erst mal sprachlos

Das kann man so sicher nicht so einfach beantworten.Eventuell lösen nämlich die Dinge die ihr missfallen,tatsächlich Migräne aus.Sicherlich musst du kein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle haben,du kannst ja deiner Mutter nicht immer alles recht machen.Ihr aber die Krankheit abzusprechen,damit machst du es dir auch sehr leicht.Sei froh,das du nicht unter Migräne leidest.Schlage ihr doch mal vor sich wegen der Migräne behandeln zu lassen.(Akkupunktur,Bioresonanz,Phschoanalyse o Ä)Vielleicht kann ja jemand ihre Blockaden lösen und die Migräne gibt sich.
Migräne gibt es. Sie kann sehr schlimm sein. Allerdings gibt es mit Sicherheit Menschen, die Migräne vorschützen, wenn ihnen etwas nicht passt.
So oder so darfst Du Deine Entscheidung davon nicht abhängig machen.
Ich würde das Studium nicht komplett aufstecken. Ein Studienfachwechsel kann aber sinnvoll sein, wenn ein anderes Fach mehr Spass macht.

Vielleicht ist es ja wirklich so, dass Deine Mutter in Stress-Situationen einen Migräne-Anfall bekommt. Es ist halt ihre Art, sich erst einmal abzumelden und zu sagen, dass sie Ruhe und vielleicht selber Zuwendung braucht. Was hast Du davon, Deiner Mutter zu sagen, dass Du Ihre Attacken nicht für echt hältst? Gar nichts! Du wirst sie dadurch nicht ändern. Du wirst sie aber mit Sicherheit sehr kränken. Das einzige was Du ändern solltest, ist Deine Art damit umzugehen: Du solltest Dir selber keinen Vorwurf machen!

Ich denke, daß es sogar sehr wichtig ist darüber zu sprechen, Dein Ziel sollte aber weniger sein, Deine Mutter davon zu heilen, sondern Deine Schuldgefühle loszuwerden. Auch wenn es eine echte Migräne wäre, mußt Du keine Schuldgefühle haben, Du allein trägst die Verantwortung für Dein Leben- und Deine Mutter für ihres!
Stress kann Migräne auslösen. Du bist aber nicht dafür verantwortlich.
das ist sehr gut !