Wie kann ich meine Eltern zu einem Hund überreden (Australian Sheperd)?

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5 Antworten

Hallo,

Eltern sollten sich niemals überreden lassen, denn die falsche Entscheidung muss hinterher nur einer ausbaden: der Hund.

Aber bevor du dich und deine Eltern weiter mit der Frage "Hund ja oder nein" quälst, solltest du folgendes unternehmen:

Dir ist ja mit Sicherheit bewusst, dass ein Hund mind. 3 mal am Tag
raus muss, insgesamt mind. 2 Std. (das Welpenalter lassen wir jetzt mal
außen vor).

Du stehst also in den nächsten 3 Monaten eine halbe Stunde früher
auf, bei Sturm und Regen, Hitze - ganz egal - und gehst diese
halbe Stunde spazieren.

Wenn du nach der Schule nach Hause kommst, begibst du dich wieder
mind. eine Stunde lang auf einen Spaziergang, egal, ob deine Freunde
grade andere Dinge planen und unternehmen.

Am Abend nochmal mind. eine halbe Stunde wieder einen Spaziergang.

Es gibt KEINE Ausnahme - und auch die Ausrede "ohne Hund ist das doch
doof" gilt nicht. Wenn du dir wirklich einen Hund wünschst, wird dir
diese "Übung" nicht schwerfallen - denn dir muss klar sein: sobald der
Hund eingezogen ist, spielt sich dieses Szenario nicht nur 3 Monate lang
ab, sondern viele viele Jahre lang.

Egal, ob im Sommer die Freunde schwimmen gehen, ob sie in die Disko
wollen, ob es stürmt, schneit, hagelt, ob du Lust hast oder nicht!!

Ich bin gespannt, nach wie vielen Tagen dir diese Spaziergänge schon
lästig werden und du sie "verschlampst". So wird dir wahrscheinlich sehr
schnell klar, dass ein Hund nicht nur toll, sondern auch manchmal sehr
anstrengend und "lästig" sein kann.

Und erst, wenn du es tatsächlich 3 Monate lang geschafft hast (und
zwar OHNE Ausnahme), diese Pflicht zu erfüllen, solltest du mit deinen
Eltern nochmal über eine mögliche Anschaffung reden.

Du solltest dir aber auch darüber klar sein, dass der Hund so lange lebt, bis du ca. 27 - 30 Jahre alt bist. In dieser Zeit wird sich DEIN Leben gewaltig ändern - du machst nach der Schule eine Ausbildung oder ein Studium - wer kümmert sich um den Hund? Dann fängt das Berufsleben an - wer kümmert sich in den vielen Stunden um den Hund? Dann lernst du einen Partner kennen - was, wenn der keine Hunde mag? Dann bekommst du selber Kinder - ob da noch ausreichend Zeit für einen Hund bleibt und und und

Und genau aus diesen Gründen lassen Eltern sich nicht überreden - bzw. sollten sie sich nicht überreden lassen. Wenn sie nicht selbst den Wunsch nach einem Hund haben - fängt das Hundeelend spätestens mit deinem Schulabschluss an.

Also überlege gut und wäge ab: dein Hundewunsch - und die Wünsche des Hundes!

Gutes Gelingen

Daniela

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Kommentar von christi12345
02.05.2016, 17:05

Das ist eine sehr gute Idee.

Vor Allem Australian Sheperds sind sehr aktive Hunde

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Kommentar von iqhdi
02.05.2016, 17:05

Wow, sehr gute Idee mit dem Spazieren gehen :D Allerdings glaube ich nicht, dass ein Hund wirklich bis zu 17 Jahren alt wird, erst recht nicht so ein relativ großer

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Kommentar von Einafets2808
02.05.2016, 17:10

@iqhdi

Das mit den 17 Jahren ist auch nur pauschal gesagt.

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Kommentar von Kostros
02.05.2016, 17:14

Sehr gute Antwort!

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Leider sagen meine Eltern das ein Hund zu viel Verantwortung ist und das ja nur ich einen Hund will und wir sind 6 . wie kann ich meine Eltern dazu überreden ?

Wenn Deine Eltern dieser Meinung sind dann solltest Du das akzeptieren denn sie haben nicht ganz unrecht.

Wenn ein Hund in eine Familie kommt dann muß er willkommen und zwar bei allen denn sonst wäre der Hund nur geduldet und das würde der Hund spüren und er würde sich dann nicht wohl fühlen.

Du kannst auch die Verantwortung für einen Hund nicht allein tragen.

Ein Hund kostet sehr viel Geld, da wären die Anschaffungskosten, Futterkosten, Zubehör, Versicherung, Hundesteuer und wenn Dein Hund mal ernsthaft krank ist sind auch die Kosten für einen Tierarzt sehr hoch. Ohne finanzielle Unterstützung kannst Du das nicht bezahlen. Außerdem würde dieses Geld in der Familie fehlen und warum sollten das alle hinnehmen, für einen Hund den nur Du willst?

Wenn Du in der Schule bist braucht der Hund eine Aufsichtsperson und warum sollte jemand der den Hund gar nicht will auf Deinen Hund aufpassen?

Ich würde Dir empfehlen erst mal eins oder zwei dicke Bücher über Hundehaltung und Hundeerziehung zu lesen. Das ist für jeden der zum ersten mal einen Hund kaufen will sehr wichtig damit man weiss was mit einem Hund alles auf einem zukommt und welche Bedürfnisse ein Hund hat und erst wenn man sich sicher ist das man einem Hund alles bieten kann was er braucht, kann man darüber nachdenken welcher Hund der passende ist.

Wobei auch Deine Wahl nicht die beste ist denn ein Border Collie ist sehr anspruchsvoll.

Ich hätte Dir gerne etwas positiveres geschrieben weil ich Deinen Wunsch nach einem Hund sehr gut verstehen kann. Aber je eher Du lernst das man nicht alles haben kann was man sich wünscht und das auch akzeptiert, desto weniger wirst Du enttäuscht werden.

LG

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Kommentar von MontiUndCo
02.05.2016, 17:57

Meine Eltern würden den Hund auch nicht komplett ablehenen und mögen Hunde eigentlich auch. Meine Mutter ist immer zu Hause wenn ich in der Schule bin und hat auch nix dagegen mit dem Hund was zu machen. Ich glaube am meisten dagegen spricht für sie das sie nicht weiß wohin mit dem Hund im Urlaub und das raus gehen. Ich würde mit ihm raus gehen und ihn auch fördern im Urlaub könnte der Hund in eine Pension 

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Kommentar von RobinGirl2016
03.05.2016, 06:28

Oben steht nicht Border Collie, sondern Australien Shepherd ...

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Überreden wohl gar nicht. Deine Eltern haben mit der Verantwortung definitiv recht. Und wenn ich mir ansehe, welche Rasse dir da vorschwebt... Hast du dich schon mal über die Bedürfnisse eines Australian Sheperds informiert? Das sind (wie der Name schon sagt) Hütehunde. Diese müssen ausgelastet werden, körperlich sowie geistig. Und das ist zeitintensiv. Wer kümmert sich um den Hund, wenn du in der Schule bist? Wer hat die Zeit für ausgiebige Gassirunden (und nicht nur eine am Tag)? Wer kommt für das Futter auf - oder auch für Tierarztbesuche? Hundeschule? Wie stehen die anderen Familienmitglieder dazu? Können die mit einem solchen Tier umgehen? Das sind Fragen, die mit einer solchen Idee einhergehen (sollten). Überreden wie gesagt wird nichts. Überzeugen wäre besser, ob allerdings all die Voraussetzungen gegeben sind... Und sich einen Hund zu holen, der irgendwann wieder abgegeben werden muss, weil eben etwas nicht passt, ist doppelt traurig. Liebe Grüße.

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Kommentar von MontiUndCo
02.05.2016, 17:17

Ja ich habe mich ausführlich über diese Rasse informiert und ich bin auch bereit so viel Zeit mit einem Hund zu verbringen.Meine Mutter ist immer zu Hause wenn ich in der Schule bin und wäre auch bereit dazu mit ihm morgens raus zu gehen. Sie sagt auch das sie mir total gerne den Wunsch erfüllen will und glaubt auch das ich das kann. Sie war auch schon kurz davor einen Hund zu kaufen 

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Kommentar von SpringtimeJenny
02.05.2016, 17:52

Dann verstehe ich nicht, warum du noch überreden musst...

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Kommentar von SpringtimeJenny
02.05.2016, 18:16

Weil sie sich genau alle diese Fragen gestellt haben, nehme ich an. Und die ehrlichen Antworten eben nicht "pro Hund" waren.

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Ich könnte mir vorstellen, dass deine Eltern es auch nicht wollen, weil du eben schon 13  bist... Nehmen wir an, du ziehst zwischen 18 und 20 Jahren aus. Dann ist der Hund erst 5 - 7 Jahre alt. Australian Shepherds können meines Wissens nach bis zu 13 Jahren alt werden. Dann lastet die gesamte Verantwortung tatsächlich auf ihnen, es sei denn, du nimmst ihn mit, was allerdings eher unrealistisch ist, wenn man noch alleine wohnt und auch noch seine Arbeit/Ausbildung/Studium hat. Alternativ kannst du deinen Eltern auch mal vorschlagen, dass du einen Hund aus dem Tierheim ausleihst, ich glaube das ist erlaubt. Wir haben auch einen Hund (7), ich bin 17 und meine Schwester 18, die wohl bald ausziehen wird. Meine Mutter (berufstätig) muss am meisten mit dem Hund gehen, da ich in der Schule grade sehr beschäftigt bin und meine Schwester nicht so oft zu Hause sind.

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Kommentar von brandon
02.05.2016, 18:09

Alternativ kannst du deinen Eltern auch mal vorschlagen, dass du einen Hund aus dem Tierheim ausleihst, ich glaube das ist erlaubt. 

Wie kommst Du denn darauf? 😮

Ein Tierheim ist doch keine Hundeverleihstelle. 

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Deine Eltern werden sicher ihre Gründe haben, warum sie dir einen Hund nicht zutrauen und die Verantwortung würde ohnehin bei deinen Eltern liegen solange du noch minderjährig bist.

Du hast doch schon zwei Freunde an deiner Seite, deine Katzen.Haben die etwa nicht deine ganze Liebe verdient? Muss es unbedingt noch ein drittes Haustier sein? Und warum gerade ein Australian Shepherd? Weil er hübsch ist?

Ein Hund dieser Rasse hat in einer Familie nichts verloren, in welcher seine einzige Aufgabe darin besteht, ein Freundesersatz darzustellen. Es ist und bleibt ein Hütehund.

Und wenn du nach auch noch mit der Erziehung allein dastehst, weil sich kein anderer in der Familie darum kümmern will, hast du ganz schnell einen unausgelasteten Problemhund Zuhause sitzen.

Hast du überhaupt genug Zeit für einen Hund? Dieser sollte nämlich nie länger als 5 std. allein bleiben müssen, Welpen bis zum Alter von 6 Monaten dürfen überhaupt nicht alleine bleiben. 3 std. am Tag müssen für ausreichend Bewegung eingeplant werden, dann kommt noch etwas Zeit für Kopfarbeit, Spielen, Kuscheln und Trainieren oben drauf. Und das täglich.

Außerdem weißt du doch jetzt noch nicht, wie dein Leben in 10-15 Jahren aussehen wird. Was machst du mit dem Hund, wenn du eine Ausbildung machst oder studierst? Wenn du eine Arbeit hast, auf welche du den Hund nicht mitnehmen kannst?

Ich denke, du solltest erstmal noch abwarten, bis sich deine Lebensstrukturen ordentlich gefestigt haben und die artgerechte Haltung eines Hundes erlauben.

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Kommentar von MontiUndCo
02.05.2016, 17:20

Sie trauen mir einen Hund sehr wohl zu und würden mir auch gerne meinen Wunsch erfüllen aber meine Mutter sagt sie würde eigentlich gerne frei sein. Ich will einen Australian shepe

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