Wie kann ich meine Eltern überreden das sie mir einen Hund kaufen?

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13 Antworten

Hi Aylin,

da haben Deine Eltern schon recht - ein Hund macht eine Menge arbeit und kostet viel Geld. Nicht nur das, was man beim Kauf ausgibt, sondern auch Futter, Tierarzt, Steuer und Versicherung müssen bezahlt sein.

Dazu muß man sich für die Erziehung eines Hundes und die Beschäftigung mit ihm sehr viel Zeit nehmen. Das schaffst Du nicht alleine, denn dann würde die Schule darunter leiden. Also muß die ganze Familie ran, und Eltern haben meist auch viel zu tun. Gehen arbeiten, kümmern sich um den Haushalt, helfen bei den Hausaufgaben usw. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für einen Hund.

Außerdem muß man, wenn man einen Hund halten möchte, vorher schon sehr viel über Hunde lernen. Was für Rassen gibt es, welche Eigenschaften haben sie, wie erzieht man einen Hund und wie beschäftigt man ihn, damit er auch glücklich ist. Was gibt man zu fressen, welche Krankheiten gibt es und viele Dinge mehr.

Ich würde Dir emfehlen, Deine Eltern zu bitten, mit Dir ab und an in ein Tierheim zu fahren und da vielleicht mit zu helfen oder Hunde auszuführen. Dann kannst Du mit Hunden zusammen sein und lernst ganz nebenbei noch ne Menge über sie.

Und wenn Du später mal auf eigenen Füßen stehst, kannst Du Dir selbst einen Hund anschaffen und bist gut vorbereitet.

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Egal wie du es drehst und wendest, du bist keine 24 Stunden zur Verfügung um dich um den Hund zu kümmern, also muß zwangsläufig sich jemand anderes um den Hund kümmern wenn du nicht da bist.

Und wenn diese Zeit für deine Eltern zu viel ist, dann mußt du das akzeptieren. Nach der Schulzeit kommt Lehre oder Studium, wer kümmert sich dann?

Viele Kinder erzählen ihren Eltern, das sie sich ganz toll kümmern werden und am Ende sind es die Eltern, an dennen der Hund oder auch jedes andere Tier hängen bleibt.

Ich bin eine Mutter und ich habe viel Kontakt zu anderen Müttern und wir haben solche Themen schon oft besprochen. In keinem einzigen Fall, kümmerte sich das Kind alleine um das Tier. In den allermeisten Fällen war das Tier nach einiger Zeit nur noch das Tier der Eltern.

So lange deine Eltern nicht hinter der Anschaffung des Tieres stehen sehe ich für dich recht schlechte Karten. Sorry.

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Lass es bleiben! 

Wenn nicht alle zu 100% hinter dem Hund stehen endet das nicht gut für das Tier.

Zudem kannst du garnicht einplanen ob du nach der Schule noch Zeit hast für einen Hund hast. Und die Schule wird gerade zum Schluss hin immer mehr Zeit einfordern. 

Du kannst nicht garantieren das du 10 - 15 Jahre einem Hund ein gutes Leben geben kannst. Und es wäre verantwortungslos den Hund nach der Schule dann deinen Eltern aufs Auge drücken denn sie wollten keinen hund. 

Werde mit der Schule fertig, schaff alles was danach auf dich zu kommt und wenn du arbeitest und nicht länger als 5 stunden außer Haus bist kannst du dir einen Hund kaufen. 

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Ein Hund bedeutet eine große Verantwortung. Du bist jetzt Teenager, ganz bald bist du volljährig - die Zeit geht sehr schnell rum!, ziehst vielleicht in eine andere Stadt, wegen Ausbildung oder Studium. Da ist der Hund dann aber noch da - und die Arbeit bleibt an deiner Mutter hängen.

Ein Hund kann außerdem nur 4 Stunden alleine sein. Wer kümmert sich
um ihn, wenn du in der Schule bist und deine Mutter arbeitet? Wer
erzieht den Hund? Wer bezahlt Futter, Tierarzt, Hundesteuer,
Versicherung und Sachen, die er in der Wohnung kaputt macht? Wer räumt
die Pfützchen und Häufchen weg, solange er noch nicht stubenrein ist?
Wer geht mit ihm zum Tierarzt, wer zahlt die Impfungen, die Wurmkur?

Was ist mit dem Hund, wenn ihr in Urlaub fahrt? Wer führt den Hund
aus, wenn du krank bist und es draußen regnet und schneit und deine
Mutter ist nicht da?

Wie würdest du dich fühlen, wenn plötzlich ein Baby im Haus wäre, das
rund um die Uhr brüllt? Ja, genau. Und so ist ein Hund, wenn er ins
Haus kommt. Er braucht rund um die Uhr jemand, der sich um ihn kümmert
und ihn liebevoll, aber konsequent ins Familienleben einführt. Und über
das wichtigste, die Erziehung haben wir noch gar nicht gesprochen...

Er soll lieb zu anderen Hunden und Katzen sein, zu Kindern, zu
Menschen mit Stöcken, Fahrrädern, Kinderwagen. Er soll bei Fuß gehen und
an der Leine. Möglicherweise Fahrradbegleitung. Er soll Sitz und Platz
machen und nicht aufs Sofa. Er soll deine Schuhe nicht fressen und die
Nachbarskatze auch nicht. Wenn er frei läuft, soll er auf Kommando zu
dir kommen. Er soll lernen, im Auto zu fahren und alleine zu bleiben.

Dann muß er beschäftigt werden - sonst wird es ihm langweilig und er
sucht sich selbst eine Beschäftigung. Das Sofa - deine Lieblingsschuhe,
die Türrahmen. Er muß geistig wie körperlich ausgelastet werden. Wenn es
regnet, wird es nach Hund riechen und seine Pfoten werden voll
Straßendreck sein. Er wird Zecken und Flöhe haben. Er wird mal Durchfall
haben oder sich übergeben, und das mitten auf den Teppich. vielleicht
wird er mal humpeln und man muß sofort mit ihm zum Tierarzt...

Das kostet sofort Bargeld. Eine Untersuchung wegen Humpelns, Spritze und Medikamente für zuhause kostet ca. 70 Euro. Von einer Operation ganz zu schweigen... Das zahlst und bewältigst alles DU? Wenn
du auf diese ganzen Fragen eine Lösung hast, dann kannst du mit
logischen Argumenten zu deiner Mutter gehen und mit ihr darüber reden.

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Kommentar von rosalita96
03.01.2016, 16:09

Du sprichst mir aus dem Herzen 👏🏼 auf GENAU das musst du dich nämlich gefasst machen, Aylin :/

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Hi mal eben ein Hund kaufen bringt mehr mit sich, als man als Kind\\Jugendlicher sich so denkt. 

Bring deinen Eltern ca 15.000 Eur, dann hast du den Hund schon mal selber komplett bezahlt bis zum Tod des Hundes. 

Erpress euren Vermieter damit der die Hundehaltung erlaubt, lass dir das schriftlich geben

Geh zum Wunderheiler damit der die möglichen Tierhaarallergien beseitigt

Für Schule und Ausbildung und Arbeit ist nun keine Zeit mehr da, lerne das Pfandflaschensammeln und Anträge ausfüllen.

Zuletzt muss man doch noch die Eltern mittels Hypnose zu bringen, den Hund nicht dafür zu hassen.

Ist nicht ganz ernst gemeint, aber Eltern haben halt auch ihre Gründe warum sie gewisse Sachen nicht wollen. Zum Erwachsenwerden gehört auch das man lernt sein Gegenüber zu akzeptieren, auch wenn er mal was nicht will. Warte noch ein paar Jahre ab und kauf dir dann, wenn du es selber entscheiden kannst, ein Hund. 

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Hi Aylin :) ich versteh das total. Bei mir war das nicht anders! Allerdings hatte ich das Glück, dass mein Vater ebenfalls ein Tierfanatiker ist und sich selbst einen Hund gekauft hat. So konnte ich mit einem aufwachsen, bin jedoch dadurch um kein Stück "schlauer" geworden - mit 19 habe ich mir meinen eigenen Hund gekauft. Ohne auf meine Eltern zu hören, er sei zu teuer und beanspruche zu viel Zeit - daher hatte ich gewisse "Startschwierigkeiten". Ich würde meinen Liebling nie missen wollen, kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass ein anderer Zeitpunkt in meinem Leben weitaus passender gewesen wäre um mir einen Hund zuzulegen.
Allein in der letzten Woche habe ich 350€ beim TA gelassen. Man muss so viele Dinge bedenken!
Eine Versicherung wäre beispielsweise sehr empfehlenswert, du brauchst einen Aufpasser, wenn du auf Urlaub fährst. Viele spontane Trips können nicht unternommen werden, da man auf die Schnelle nicht immer einen geeigneten Sitter finden kann.
Das mag sich im Moment alles nicht gar so schlimm anhören, allerdings ist es in deinem Alter dann wahrscheinlich doch oft eher eine Belastung als Freude.
Warte lieber ab, bis du selbst die Zeit und das Geld für einen vierbeinigen Freund hast - davon habt ihr beide mehr :)

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Wielange läufst du vor der Schule mit dem Hund. Auch bei Regen und Schnee, wenn du müde bist und kränklich? Was macht der Hund während du in der Schule bist, was, wenn du mit Freunden unterwegs sein möchstest und Abends ausgehen möchtest? Willst du darauf immer verzichten? Das müsstest du aber, wenn deine Eltern nicht mithelfen. Ein Hund kostet sehr viel Zeit und Geld. Dazu kann man Eltern nicht überreden.

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Hund bedeutet:

  • Jeden Tag, bei Wind und Wetter mindestens drei Mal für 10-60 Minuten spazieren gehen
  • Alle Häufchen des Hundes aufsammlen und im Müll entsorgen
  • Jeden Tag frisches Futter und Pflege des Tieres
  • Impfungen und Gesundheitsvorsorge
  • Du musst dem Hund ein gutes Leit-Tier sein, sonst bist Du schnell der Untergebene Deienes eigenen Hundes
  • Die Kosten für so einen Hund aufbringen können
  • Und hinter dem Hund in der Wohnung saubermachen, etwa doppelt bis drei Mal so viel wie für eine Kinderparty

Verstehst Du Deine Eltern jetzt besser?

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Wenn du ein blinden oder hilfshund brauchst werden sie sicher zustimmen..

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Hallo Aylin

Um ehrlich zu sein, ich war genau gleich wie du!

Allerdings machen Hunde wirklich viieell Arbeit und sind wirklich anstrengen. Ich weiss, du hast das sicher schon tausend mal gehört. Aber es ist wirklich so. Wenn du deinem Hund dann nicht gerecht wirst, wird er unausgeglichen und dann macht das keinen Spass mehr. 

Ich habe aber einen Tipp für dich: Es gibt in deiner nähe sicher ein Tierheim oder einen Nachbar mit einem Hund.
Geh mit deinen Eltern dort hin und frage mal nach, ob du nicht mit ihnen Zeit verbringen darfst oder sogar Gassi gehen!
Mache einen Vertrag mit deinen Eltern und erarbeite dir deinen Hund.

Das gute ist: All das, was du dann mit dem Umgang mit Hunden lernst, wird dir später sehr nützlich sein und du wirst mit deinem eigenen Hund viel besser umgehen können!

So habe ich es damals auf gemacht und heute bin ich "sogar" Hundetrainerin.

Also, Viel Glück! 

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Wie könnte ich sie überreden das ich vielleicht doch ein Hund bekomme?

gar nicht! ein Hund muß von der gesamten Familie gewünscht sein. 

Die Kosten (Hundesteuer, Versicherung, Hundeschule, Futter, Hundepension für die Urlaubszeit, Tierarzt, Zubehör usw....) würden ja auch an den Eltern hängen bleiben und in einigen Jahren (wenn sich Deine Verpflichtungen und Interessen ändern) auch die Versorgung.

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Gar nicht....

Der Hund braucht mehr als morgens vor der Schule ne runde raus zu gehen.

Ein Hund macht verdammt viel Arbeit, die du allein nie erledigen kannst.

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Deine Eltern haben recht. Ein Hund kostet viel Zeit und Geld, oftmals auch sehr viel Nerven.

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