Wie kann ich meine Eltern für einen Hund überreden und welche Hunderasse kann ich nehmen?

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5 Antworten

Hey korralove

Dann wird dir meine Antwort nicht gefallen.

Dass du traurig über den Verlust deiner Oma bist, wird jeder verstehen, ist aber trotzdem kein Grund, dass du einen Hund haben willst.

Du bist fast 14 und auch wenn du das wirklich willst, dich um einen Hund zu kümmern, haut das n o c h  nicht hin und bei deinem Bruder auch nicht.

Du kannst dir selber noch keinen kaufen und dann wäre es nicht DEIN HUnd, sondern der gehört der ganzen Familie und derjenige der sich am meisten um ihn kümmert, zu dem wird er eine Verbindung aufbauen.

Wirst du dann eifersüchtig, wenn das dein Bruder wäre, weil er mehr Zeit hätte?

Auch euer großer Garten bringt dir nicht viel Vorteile, auch deine netten Smilies nicht, denn mit einem Hund musst du bei Wind und Wetter raus und das noch mind. 1 Stunde jeden Morgen v o r der Schule.

Dir ist nicht gut, dir ist schlecht, dann wirst du du trotzdem mit dem rausgehen? Das glaube ich nicht, denn vorher das versprechen ist leicht, aber wenn ein Hund tatsächlich da ist, wirst du das Versprechen nicht halten.

Wann müsstest du dann aufstehen? Du kommst wenn es regnet klatschnass vielleicht zurück, schnell den Hund füttern, dich dann noch umziehen und für die Schule richten. Dein Hund will aber nicht in der Frühe zack zack gassigehens, denn der braucht Zeit um zu schnüffeln. Dadurch erleichtert er auch seine Blase. Wenn du in Zeitdruck bist und nervös, weil der Hund länger braucht, du aber zur Schule musst, dann wird dein Hund auch neervös, denn der spürt deine Stimmung.

Nach der Schule musst du auch mit ihm gehen und der Hund steht immer an erster Stelle, bevor deine Hobbys und deine Freunde kommen.

Du magst vielleicht einige Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, aber sich dann vollkommen eigenständig um einen Vierbeiner zu kümmern, den man nicht wieder abgeben kann, ist nochmal was völlig anderes.

Einen Hund kannst du nicht so viele Stunden alleine lassen, deine Eltern haben dich sicher auch nicht als Baby oder Kleinkind stundenlang alleine gelassen.

Hunde bringen viel Freude und können glücklich machen, aber sie kosten auch viel Zeit und Arbeit, denn Dreck bringen sie auch mit und an deinen Eltern bleibt diese Arbeit dann hängen, auch wenn du das nicht wahrhaben willst. Geld kosten sie auch, von der Steuer, Versicherungen gutes Futter, Tierarzt, das müssen deine Eltern bezahlen. Selbst wenn du ganz auf dein Taschengeld verzichtest, dann kommt da auch eine schöne Summe zusammen.

Auch wenn du dich einsam fühlst, ist das noch weniger ein Grund, sich einen Hund anzuschaffen, denn du wirst älter und andere Freunde kennenlernen, dann ist deine Einsamkeit weg und der Hund steht nicht mehr an erster Stelle bei dir, dann sind andere Sachen wichtiger und das ist auch normal und gut so.

Wenn man einsam ist, ersetzt ein Hund keine Freunde, denn der will auch nicht den ganzen Tag nur bemuttert werden, er braucht auch mal Ruhe, genau wie du.

Dann fängst du eine Ausbildung an, dann hat du noch weniger Zeit für einen Hund.

Dir gebe ich auch den Link,

http://www.eschenbruch.com/html/hundekauf.html

denn die Anschaffung vom Preis her ist noch das wenigste und dein genannter Wunschhund dieser Caesar (West Higland), dafür dürfen deine Eltern schon mal einige Hundert Euros hinblättern. Außer sie kaufen den beim Vermehrer oder von der Hundemafia und daran hättest du keine lange Freude.

Ich kann deinen Wunsch nachvollziehen, aber deine Eltern sehen da etwas weiter als du und wenn sie keinen wollen, dann sicher nicht, weil sie keine Hunde mögen, sondern weil sie wissen, an wem die Arbeit hängen bleibt.

Da werden dir auch keine Tricks helfen, denn deine Eltern sind dafür zuständig, egal was fremde User denken. Du wirst dich damit abfinden müssen, bis du alt genug bist, um dir deinen eigenen Hund kaufen zu können und auch die Zeit dafür hast, ohne den stundenlang sich selber überlassen.

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1) Eltern überredet man nicht. Schon gar nicht, wenn es um ein Lebewesen geht.

2) Warum sollte es ein kleiner Hund werden? Nicht, das ich dich dafür verurteile oder so - aber ich würde schon gerne den Grund erfahren. Viele wollen kleine Hunde, da die "weniger Arbeit" machen als Große. Viele meinen, kleine Hunde müssen nicht erzogen werden (sind ja so klein und niedlich)...
Und das endet meist mit kläffenden Wadenbeißern.

3) "Einen weißen der aus der ceaser Werbung" - Die haben einen (Rassen)Namen. So ziemlich alle wissen, welche Rasse du meinst, aber nichtsdestotrotz finde ich, wenn du ein bisschen Interesse für sie hegst, das du mal kurz googelst wie die richtig heißen.
Und (sollte es tatsächlich bei euch zu einem Hundekauf kommen) bitte bitte informiert euch erst über die Rasse. Nur weil man einen Hund "süß" findet, kauft man den nicht gleich. Wenn der Charakter etc. auch passt, ist das was anderes. Aber nur weil er in einer Werbung vorkommt (bei der er extrem auf "süß" gemacht wird - es würde mich nicht wundern, wenn die dem Hund auch noch ein Tutu anziehen, nur, damit er noch goldiger wirkt) sollte nicht der einzige Grund zum Kauf sein.

4) Es scheint, als wolltest du deine Oma..."ersetzen". Ich kann absolut verstehen das du trauerst und gerne eine Ablenkung haben möchtest. Da "eignen" sich Tiere tatsächlich hervorragend. Allerdings die, die schon da sind. Ein Tier dafür zu kaufen, enthält meist einen bitteren Nachgeschmack. Viele stellen die Tiere dann links ab, wenn die Trauer weitestgehend überwunden ist.
Gerade wenn man noch in der Trauer tief drin steckt, vergisst man gerne mal, das ein Tier auch "Arbeit" macht. Gerade ein Hund: Der muss raus, gefordert sowie gefördert werden, erzogen werden usw.
Diese "Erkenntnis" trifft diese Menschen meist nach der Trauer und der (in dem Fall) Hund wird zu einer Last und wird abgeschoben.
In solchen Fällen fungieren die lebendigen Tiere meist als bessere Kuscheltiere.

5) Du sagst du hast "gute Erfahrung mit Hunden und kannst dich gut um sie kümmern"...wessen Hunde waren das? Deine? Von einer Freundin/einem Freund? Tierheimhunde?

6) Du bist 13, fast 14. Da ist die Schule häufig ein Problem (wie du ja später im Text auch mehr oder weniger feststellst).
Ein Welpe sollte niemals alleine bleiben. Auch nicht für mal eben "nur" paar Stunden.
Hunde sind Rudeltiere. Sie sollten und wollen auch eigentlich am Besten nie vom Rudel getrennt werden. In dem Fall sind das Rudel die dazugehörigen Menschen.
Natürlich kann man einem Hund beibringen, alleine zu bleiben. Das erfordert aber viel Zeit und Geduld.
Und selbst dann, wenn er alleine bleiben kann, sollte es eigentlich 4-5 Stunden nicht überschreiten.
Natürlich geht auch mal länger - wobei das eine Ausnahme sein sollte. Wie gesagt, Hund = Rudeltier (das sollte man nie vergessen).

7) Es gilt schon fast als Grundsatz, das alle! im Haushalt mit dem Hundekauf einverstanden sein müssen.
Wenn nicht, und man dann noch das Elternteil/diese Person ignoriert, welche/s dagegen ist, endet das meist so:
http://www.gutefrage.net/frage/hund-behalten-oder-weggeben?foundIn=unknown_listing

8) Nochmal: Eltern überredet man nicht. Natürlich kann ich dir hier aufzählen, was ein Hund braucht (mind. 3x am Tag raus für bestenfalls eine Stunde - Welpen alle 2-3 Stunden, auch nachts, um stubenrein zu werden etc.) aber das erfährst du (wenn du dich tatsächlich für Hunde interessierst und wirklich Informationen sammeln willst) ganz einfach wenn du googelst oder dich hier beim Thema "Hund" ein wenig durchliest.

9) Man muss trotz allem auch an das Geld denken. Hunde sind nicht billig:
- Welpe vom Züchter teilweise nicht unter 1000,-
- beim Hund aus dem Tierheim variiert die Schutzgebühr
- TA-Kosten
- Steuer
- Zubehör
- Futter
- etc.

10) Ein "riesen großer Garten" ist sehr schön - nur für den Hund nach 10 Minuten langweilig und ersetzt keinesfalls das Gassi gehen.

Bitte entscheide nicht für dich - sondern für den Hund.
Verstehst du, was ich damit sagen möchte?

- Haru

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Ich kann deinen Wunsch nachvollziehen.
Aber du solltest dir darüber im klaren sein, dass du dann, solange der Hund lebt, für ihn verantwortlich bist und ob du dieser Verantwortung gewachsen bist.
Du solltest deine Eltern nicht dazu überreden. Du kannst jedoch mit ihnen reden und wenn die ganze Familie mit einem Hund einverstanden ist und genug zeit und geld hat, sich gut um ihn zu kümmern ist es okay, einen zu kaufen. Dieser sollte dann jedoch nicht nur süß sein sondern ein geeigneter Familien - und Erstlingshund.
Im Vorhinein sollte man sich ebenfalls ausgiebig über die Erziehung informieren, dazu kann man auch in eine hundeschule gehen und sich beraten lassen.

Außerdem kannst du dir darüber gedanken machen, ob nicht evtl auch andere tiere für dich in frage kommen die weniger zeit und geld kosten und eigenständiger sind, wie zum Beispiel Katzen. Die gehen normalerweise liebend gerne raus, spielen miteinander und kuscheln und spielen auch gern mit ihren menschen wenn sie zuhause sind. Man kann ihnen auch ein bisschen was beibringen. Natürlich hat man auch viel Verantwortung aber man muss nicht bei wind und wetter raus 3 mal am Tag. Könnte sein, dass deinen eltern das um einiges lieber ist. Weil am ende sind sie in der Verantwortung wenn du doch keine lust mehr hast.

Wenn du dich für ein tier entscheidest kauf dir vorher Fachbücher und informier dich ausgiebig!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG

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Wenn deine Eltern keinen Hund wollen, dann kannst du auch keinen Hund 'nehmen'.

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