gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ
47 

Wie kann ich meine Angst vor Hunden überwinden?

gefragt von adriana am 27.02.2007 um 8:09 Uhr

Ich bekomme jedesmal fast einen Herzstillstand, wenn sich mir ein großer Hund nähert. Was kann ich tun?

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Psychologie x 6.238 Hunde x 3.714 Angst x 1.809

evistie
beantwortet von evistie am 28. Februar 2007 08:57
15x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du hast ja schon eine Menge hilfreiche Tipps bekommen. Wenn Dir ein angsteinflößender Hund begegnet und Du kannst nicht ausweichen: am besten stehenbleiben und die Arme hängen lassen. Vor allem aber: dem Hund nicht in die Augen starren! Blick abwenden, alles andere mißversteht ein Hund womöglich als Kampfansage. Und Herumgefuchtel mit den Armen oder schnelles Weglaufen reizen ihn zur Verfolgung. Wenn Du es schaffst, laß den Hund ruhig an Dir schnuppern und brabbele dabei in beruhigender Tonlage (!) irgendwas (feiner Hund, braver Hund...). Ich weiß, das ist sehr schwer. Daher befolge zwischenzeitlich ruhig die anderen Tipps.


anonym
beantwortet von Chrisanna am 27. Februar 2007 18:18
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, weil ich nicht weiss, woher diese panische Angst kommt. Der Rat der vorhergehenden Antworten, sich zunächst an kleine Hunde zu halten, ist sicher sehr gut gemeint, aber nicht ganz korrekt. Es gibt bei allen Rassen und Grössen ausgesprochen liebe und zu jedem Menschen freundliche Hunde,aber leider auch unfreundliche.Mein Rat: geh auf Leute zu, die im Park oder anderswo mit ihren Hunden spazierengehen. Sprich die Leute an, deren Hund brav bei Fuss geht, nicht an der Leine zerrt und auch nicht bellt, wenn Du in die Nähe kommst. Erkläre höflich Deinen Wunsch, die Angst vor Hunden zu verlieren.Lass Dir erklären, ob und auf welche Art dieser Hund gestreichelt werden will, und dann nimm allen Mut zusammen und tue es zusammen mit dem Besitzer.Das wird Dir ein sicheres Gefühl geben und sicher auch Spass machen. Natürlich kann es auch helfen, wenn Du dich zuerst mit dem Hund von Bekannten oder Nachbarn anfreundest, aber das reicht nicht aus.Nur der ständige Kontakt zu immer wieder neuen Hunden, wobei Du auch die verschiedenen Charaktere der Hunde kennenlernen und respektieren lernen musst, kann Dir auf Dauer weiterhelfen.Es wird sehr lange dauern, aber wenn Du erst mal merkst, wie sehr der wenn auch langsame Erfolg Dir Freude macht, ist es die Mühe wert.Ich wünsche Dir jedenfalls ganz herzlich, dass Du es schaffst.


NikkyR
beantwortet von NikkyR am 27. Februar 2007 09:21
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich hab selber einen Hund. Und ich kann deine Angst gut nach vollziehen da mir es selber so gegangen ist. Ich habe Kontakt zu Leuten aufgebaut die einen Hund haben und habe mich regelmäßig mit ihnen getroffen. Versuche dich erst an kleineren Hunden bevor die dich an die großen wagst. Versuche auch deine Angst zu verbergen da das die Hund merken und dich anbellen und angnurren. In manchen Städten gibt es auch solche Lehrgänge um die Angst vor Hunden zu überwinden. Aber am anfang solltest du dir die Frage stellen woher die Angst kommt. Und an diesem Erlebnis arbeiten. Sprich mit jemandem über die Angst und geh offen damit um. Du kannst auch mal in einer Hundeschule nachfragen ob sie bereit wären dir bei der bewältigung deiner Angst zu helfen. Aber verlange nicht zu viel von dir das geht nicht von heute auf morgen. Lass es langsam angehen und geh nur soweit wie du wirklich willst.


anonym
beantwortet von Nicole11 am 27. Februar 2007 08:24
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Am besten mit jemanden in Kontakt treten, der einen sehr freundlichen Hund hat. Mit dieser Person und dem Hund bestimmte Treffen ausmachen und erstmal von einer Strassenseite zur anderen unterhalten. Dann den Abstand immer weiter verringern. Später auch mal gemeinsame Spaziergänge machen.

So hatte ich bei einer Nachbarin Erfolg. Heute geht Sie mit meinem Hund spazieren und freut sich über die gewonnene Lebensfreude.


Aeffchen
beantwortet von Aeffchen am 28. Februar 2007 14:48
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Bei derartig großer Angst würde ich immer zu einer Therapie raten, denn ein Training auf eigene Faust kann "in die Hose gehen"


anonym
beantwortet von buddeline am 27. Februar 2007 18:57
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Auf jeden Fall musst Du Dir am Anfang die Frage stellen, woher deine Angst kommen könnte. Hilfreich ist dann eine Angsthierarchie zu erstellen. D.h. wann ist die Angst am niedrigsten, wann am größten (z.B. Nähe zum Hund, Hundeführer, eigene Stimmung). Es ist immer gut, wenn Du Dir vorher Strategien, auch Selbstinstruktionen überlegst, wie Du Dich wieder beruhigen und entspannen kannst. Nimm Dir Zeit, versuche entspannt zu sein und beginne dann Dir die Dir am wenigsten Angst hervorrufende Situation konket vorzustellen. Wenn du dabei Angst erlebst, versuche dich selbst wieder zu beruhigen. Klappt diese Vorstellung, versuche es mit der nächst schlimmeren Situation. Hast Du die Hierarchie in der Vorstellung durchgespielt, kannst Du beginnen, die Hierarchie im wirklichen Leben anzugehen (z.B. an einem Park vorbeigehen, wo der Sicherheitsabstand ausreichend groß ist und die Hunde aus weiter Ferne erstmal beobachten kannst). Lass Dir dabei viel Zeit, d.h. immer nur eine Stufe der Hierarchie an einem Tag. Wenn, dass nicht ausreichen sollte und dich diese Angst im Alltag einschränkt, würde ich einen Verhaltenstherapeuten aufsuchen, der die Angst mit Dir zusammen angeht. Viel Erfolg!


anonym
beantwortet von homeless am 27. Februar 2007 08:34
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Zunächst einmal kommt es darauf an, woher diese Angst rührt. Ist sie durch ein besonderes Negativerlebnis mit einem Hund begründet oder sozusagen "in die Wiege" gelegt? Letzteres ist eher selten, denn Kinder haben durchweg ein aufgeschlossenes Verhältnis zu Hunden. Wenn Du ein schlechtes Erlebnis mit Hunden hattest, ist es natürlich wichtig, dieses zu analysieren: Woran lag es? Hast Du Dich falsch verhalten? Du solltest schrittweise probieren, ein normales Verhältnis zu Hunden aufzubauen. Vielleicht kennst Du einen Hund aus der Verwandschaft/Nachbarschaft, vor dem Du keine Angst hast und zu dem Du ein normales Verhältnis aufbauen kannst. Sinnvoll ist es sicherlich, sich zunächst mit Kleinhunden "anzufreunden". Wichtig ist es auch, dass bei Deinen "Kontaktversuchen" stets der Halter dabei ist, damit dieser ggf. direkt reagieren und auf seinen Hund einwirken kann. Hunde haben eine gute "Antenne" dafür, ob jemand Angst hat oder unsicher ist. Du musst versuchen, Deine Angst/Unsicherheit zu überwinden.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.