Jeder hat doch bestimmte Eigenschaften, die er an sich nicht leiden kann und die man gerne ändern würde. Wie schafft man es denn am besten, nicht wieder in seine alten Muster zurück zu fallen?

An sich arbeiten. Einen anderen Rat gibt es so pauschal nicht.

Der erste Schritt ist schon getan, wenn du dir bewusst bist, dass du etwas an deinem Verhalten ändern willst. Wenn du dann voll dahinter stehst, etwas an deinen, für dich unakzeptablen Gewohnheiten zu ändern, bist du auf dem richtigen Weg.
marialuisa am 16. März 2008 19:50 Stern
Shira am 16. März 2008 20:13 ;-)

Ich empfinde das geradezu als eine Lebensaufgabe - lebenslang. Ich für mich habe herausgefunden, dass, wenn ich mir diese Eigenschaften erst einmal in aller Deutlichkeit bewusst mache und wahrnehme, wie diese Eigenschaften ja auch an Gefühle gebunden sind, diese (Gefühle) dann in aller Stille in mein Herz fliessen lasse, dies schon einen grossen Wandlungsprozess in Gang setzt, der dann fast von alleine weiterläuft. Es ist wie beim Erdölbohren. Zuerst kommen Steine und Erde, Dreck und dann plötzlich beginnt das Gold zu sprudeln. Und die gebundene Kraft in diesen Eigenschaften, die wir vielleicht verändert möchten, kann endlich gelebt werden......
Maienblume am 16. März 2008 19:34 Mich still Dir zu Füßen lege und tief aufseufze! <hach> Hundeblick!
marialuisa am 16. März 2008 19:39 nein, wir beide vor meinem brennenden Kamin und bei einem Glas Wein Lebensgeschichten austauschen.....
Maienblume am 16. März 2008 19:44 ======> Blink Blink Blink ======> Wo? ;-D
marialuisa am 16. März 2008 19:47 nein hoch oben in den Schweizer Bergen......dort wo jetzt noch viel Schnee liegt..........
holodeck am 16. März 2008 19:51 @marialuisa - dem ist nicht viel hinzuzufügen, schöner hätte man es nicht sagen können, was für eine kraftvolle Metapher; ja, das kann wahrlich eine harter und lohnender Versöhnungsprozess mit sich selbst sein, bevor man an jene Goldquellen kommt: Einssein, Liebe, innerer Friede. DH!
wuschel55 am 16. März 2008 20:01 ......Wow, seid ihr heute so schön tiefsinnig! Könnte mich glatt daran gewöhnen! "seufz" Von mir ein DH!

Letztendlich hilft es nur weiter, auch diese Eigenschaften an sich selbst zu akzeptieren, denn je länger man gegen sie ankämpft, umso wahrscheinlicher brechen sie immer wieder hervor.
Wenn man sie als Teil der Persönlichkeit akzeptiert, werden sie zahmer und bieten sogar die Chance, zu verstehen, warum man diese Eigenschaften so ausgeprägt besitzt. Genau hinspüren, wenn sie sich zeigen, was einen zu diesem Verhalten veranlaßt, führt zur Analyse der Gefühle dahinter. Und schon ist man auf dem besten Weg, diese Eigenschaften nicht mehr nötig zu haben, weil man plötzlich bewußter zu agieren beginnt.
marialuisa am 16. März 2008 19:52 auch ein *chen von mir
Maienblume am 16. März 2008 20:01 Danke Dir vielmaligst! Aber Du hast es so viel schöner ausgedrückt, und vor allem: weiterführender...^^

Meist lernt man das durch Ändern der Gewohnheiten.
Ich will dir ein Beispiel erzählen:
Meine Frau ließ damals wahre Schimpfattacken los, wenn ich mal alkoholisiert vom Frühschoppen kam.
Heute ist das anders.
Heute strahlt sie mich an , wenn ich schwankend in der Haustür stehe, und lobt mich dass ich ohne hinzufallen, die Türe erreicht habe :-)
Ich habe die beste Frau der Welt!
RolfHoegemann am 16. März 2008 19:39 Echt Lieb, Deine Frau :-)
wuschel55 am 16. März 2008 20:04 ...so ne liebe Frau aber auch!! Hast du ein Glück!!! DH!
schreib es Dir auf einen Zettel und lese ihn jeden Morgen, und versuche bewusst, Dich in solchen Situationen anders zu verhalten. Übung macht den Meister!
marialuisa am 16. März 2008 19:42 ja, das mit dem Aufschreiben ist eine wunderbare Sache.....dadurch ist es ja schon fast so was wie "gebeichtet", d.h. die Negativität verschwindet und wir können vieles an langer Leine lassen, wie Hunde...

Erkenntnis ist der beste Weg zur Besserung...
wuschel55 am 16. März 2008 20:02 ...vor allem aber der erste!!!DH!

Loslassen geschieht durch Annehmen - das meint als erstes sich selber auch für die derzeitige Begrenzung gern zu haben. Dann ist eine Überlegung wofür das was dich an dir stört, dir bisher gedient hat... Meistens ist es ein in einer vergangenen Situation erlerntes Verhalten, das dir zum Schutz vor etwas gedient hat. Jetzt fällt es dir auf, da du gelernt hast und es dir nicht mehr dient und du es durch ein neues Verhalten ersetzen möchtest. Finde heraus wie deine veränderte Sicht aussieht, welches Denken und Verhalten dir entspricht und übe es. Du kannst jeden Moment entschließen einen weiteren Abgleich zu tun bis es sich für dich stimmig anfühlt. Mit etwas Geduld und einem liebevollen Blick auf dich selbst wirst du glicklich mit dir selber sein und darauf kommt es an.
In dem du, falls vorhanden, deine Probleme erkennst und dann versuchst daran zu arbeiten. Damit veränderst du auch ein wenig dein Verhalten.

Mit viel Selbstbeherrschung. Hilfreich kann auch sein, Freunden und Familie davon zu erzählen, so hast du viele Leute um Dich, die Dich bei einem drohenden "Rückfall" unterstützen!

Zunächst mal muss man sich überhaupt darüber im klaren sein, welche Eigenschaften das sind, die zu ändern wären. Dann muss man prüfen, ob diese Eigenschaften vielleicht nicht nur situationsbezogen "schlecht" sind! Wenn man da mal einen Plan hat (was alleine wohl schon ewig dauert) hilft es tatsächlich nur, hart an sich zu arbeiten!
NLP könnte eine Hilfe sein: http://www.zeitzuleben.de/artikel/persoenlichkeit/nlp.html
Ich erteile mir selbst quasi einen moralischen Verweis !