Frage von MeridiasStern, 125

Wie kann ich mein Selbstvertrauen stärken, ohne zum Psychologen zu gehen?

Erst einmal: Zum Psychologen kann ich nicht gehen, da mein Partner meint er würde es nicht wollen. Das hat nichts damit zu tun, dass er nicht möchte, dass es mir gut geht, dass hat eher damit zu tun, das er von Psychologen nichts hält.

Mein Problem ist: ich habe so gut wie kein Selbstvertrauen, was unter anderem an Sticheleien (nett gesagt) in der Schulzeit liegt, an einer schwierigen Familiensituation und vermutlich noch anderen Dingen. Das äußert sich in meinem Leben durch massive Verlustängste und starke Eifersucht. Es fällt mir schwer zu vertrauen, weil ich nicht glauben kann, dass mich jemand so lieben könnte wie ich bin. In meiner Jugendzeit fing ich dann irgendwann an mich selbst zu verletzten. Ich ritzte mich anfangs, stieg jedoch irgendwann darauf um, meine Arme oder meinen Kopf auf Ecken oder Kanten zu schlagen, weil das keine so schlimmen Narben machte. Das mache ich mittlerweile immer noch, jedoch seltener. In Momenten in denen ich einfach nicht weiter weiß, in denen ich mich wütend und hilflos fühle. Ich habe nie richtig gelernt mit Problemen um zu gehen, das ist der einzige "Notknopf", den ich habe, der jedoch bloß alles schlimmer macht. Irgendwann wird der Druck einfach zu groß und ich tue mir weh (Seltener heißt: ca. 1 mal im Monat kommt es vor, dann jedoch meist "richtig".. Das letzte mal habe ich eine kleine Platzwunde davon getragen).

Über die Jahre hat sich einfach nichts geändert. Ich verletze mich immer noch selbst, meine Beziehung bröckelt, aber geht nie ganz kaputt.. Ich bin außerdem sehr anhänglich und kann nichts ohne ihn machen, mache ich etwas ohne ihn, macht es mir einfach keine Freude. Es verletzt mich dann immer, wenn ich merke wie viel Spaß er mit anderen Menschen hat. Das ist sehr egoistisch und ein weiterer Grund mich selbst nicht zu mögen, ich wünschte ich könnte ihm diese Freude gönnen, ich möchte, dass er glücklich ist, aber es ist eben nicht alles so einfach.

Danke für Ratschläge und danke an die Menschen, die mich nicht hierfür verurteilen.

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Antwort
von Philipp59, 11

Hallo MeridiasStern,

wenn Deinem Freund wirklich an Dir liegt, dann sollte er Dich nicht dazu drängen, professionelle Hilfe zu verweigern. Das wäre so ähnlich, als würde jemand einen, der starke Magenschmerzen hat, davon abraten, zum Arzt zu gehen, weil er nicht viel von Ärzten hält. Genauso wie man bei körperlichen Erkrankungen einen Arzt braucht, benötigt man auch im Falle einer psychischen Erkrankung professionelle Unterstützung. Du schreibst ja selbst, dass es im Laufe der Jahre nicht besser geworden ist. Andererseits kannst Du schon einiges selbst tun, um Dein Selbstvertrauen Stück für Stück wieder aufzubauen. Vielleicht mögen die nachfolgenden Tipps Dir dabei helfen.

Der Feind eines gesunden Selbstvertrauens ist eigentlich in uns selbst: Unsere innere Stimme, die uns ständig verurteilt und kritisiert. Wir müssen begreifen, dass dieser innere Kritiker uns eigentlich keinen Gefallen tut, im Gegenteil: Er ist die Ursache dafür, dass wir uns selbst ablehnen und er beraubt uns unserer Selbstachtung. Ein wichtiger Schritt ist es, nicht diesen Kritiker über unseren Selbstwert bestimmen zu lassen, sondern wieder selbst die Regie zu übernehmen. Das ist sicher leichter gesagt als getan. Wie kann das gelingen?

Wenn uns wieder einmal unsere innere Stimme verurteilt, warum dies widerstandslos annehmen, ohne es erst einmal zu hinterfragen und infrage zu stellen? Statt sich also selber zu sagen: "Ich mache immer alles falsch", oder "das schaffe ich nie", könnten wir uns klar machen, dass Fehler und Schwächen kein Grund sind, uns zu schämen oder uns zu verurteilen. Besser ist es, für die eigenen Fehler und Schwächen Verständnis aufzubringen und sich selbst anzunehmen. Die Bibel verhilft zu einem ausgeglichenen Selbstbild, wenn sie sagt:" Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Wie dieser Text zeigt, brauchen wir ein gewisses Maß an Eigenliebe, um psychisch gesund und stabil sein. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass es nicht mehr nötig wäre, sich zu verändern oder zu verbessern.

Es ist auch ein schöner Gedanke, dass Gott Dich persönlich für wichtig hält. Ein Bibelschreiber, der berühmte König David von Israel, brachte das einmal wie folgt zum Ausdruck:" Du selbst hast mein Sitzen und mein Aufstehen erkannt. Du hast meine Gedanken von fern bemerkt.   Mein Wandern und mein Liegen hast du ermessen, Und du bist ja mit all meinen Wegen vertraut geworden." (Psalm Kapitel 139:2,3).Gott hatte sich also mit den Einzelheiten im Leben Davids befasst. Sein Interesse ging sogar so weit, dass er sich mit den innersten Gedanken Davids beschäftigte. Ein solches persönliches Interesse hat Gott auch heute an jedem einzelnen von uns. Wie bei David, so blickt er auch auf Dein Leben und hat persönliches Interesse an Dir.

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein und zeige Verständnis für Deine Fehler und Schwächen. Versuche Dich selbst immer so zu behandeln, wie Du einen Dir sympathischen Menschen behandeln würdest: Liebevoll, geduldig und verständnisvoll. Wenn Du Dir jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machst und Selbstkritik übst, streust Du in gewisser Weise Salz in Deine Wunden. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Dich und Dein Leben nicht verbesserst, wenn Du Sich selbst ablehnst oder Dein eigenes Ich hasst. Halte Deinen inneren Kritiker möglichst klein, in dem Du Dich nicht immer wieder von Deiner unerbittlichen Selbstkritik herunterziehen lässt.

Was einer gesunden Selbstachtung entgegen läuft, ist, wenn Du Dich immer wieder mit anderen vergleichst, oder an dem Idealbild misst, das Du von Dir selbst hast. Dieses Idealbild stammt meistens nicht von einem selbst, sondern von Menschen, die einen im Laufe des Lebens geformt haben: Z. B. die Eltern, Lehrer oder Gleichaltrige. Somit stammt das Idealbild, dem Du möglicherweise hinterher läufst, nicht von Dir selbst, sondern andere haben es für Dich ausgedacht. Wäre es nicht viel besser, zu dem zu werden, der Du sein möchtest?

Manchmal sind es auch recht kleine und einfache Dinge, die Dir zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können. Du kannst z. B. mit einem Lächeln innerhalb kürzester Zeit Deine Gefühle positiv beeinflussen. Das funktioniert selbst dann, wenn Dir nach Lachen gar nicht zumute ist. Das kommt daher, weil unser Geist mit unserem Körper verbunden ist. Auch die Körperhaltung ist mitbestimmend dafür, ob Du Dich klein und mickrig oder gar selbstbewusst fühlst. Eine aufrechte, gerade Haltung vermittelt ein anders Gefühl, als wenn Du mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern umher läufst. Ein weiterer Tipp ist die richtige Atemtechnik. Sobald Du hektisch und aufgeregt bist, wird Deine Atmung automatisch flach. Wenn Du ganz bewusst darauf achtest, immer dann, wenn Du erregt bist, langsam tief ein und auszuatmen, wirst Du sehen, dass Du ruhiger wirst.

Falls Du mal wieder in einem seelischen Tief steckst, kann körperliche Bewegung wahre Wunder wirken. Fahre Fahrrad, geh joggen oder mache einfach nur einen Spaziergang. Ganz bestimmt wirst Du Dich hinterher besser und ausgeglichener fühlen.

Wie Du also siehst, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die eigene Selbstachtung zu stärken und aufzubauen. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Dir das gelingt!

LG Philipp

Antwort
von Satiharu, 12

Liebes Mädchen in all deiner Pracht, weisst du denn, was deine Sorgen verursacht?

Manchmal erkennen wir die Bäume vor lauter Wald nicht mehr, ist es vielleicht das Fehlen das dir fehlt?

Wenns nach mir ginge würdest du nun, ganz allein erkennen dein ganzes Tun.

Wärst du im Dunkeln so mein ich jetzt, erkenne dich selbst, denn der Rest ist Geschwätz.

Drauf hörn tun die, nach aussen orientiert, doch ist hoffentlich unser Wohl, was uns interessiert.

Ich mag alle Wesen sowieso, doch die selbstbewusst Gerechten schätz ich hoch.

Die sich unsrem Standart nicht versklaven, sondern ihren Namen in die Kultur auftragen.

Wär ich damals in der Schule der Beliebte, wär ich der heute so schnell Besiegte.

Zu kämpfen hat mich das gelehrt, allein sein, denken und noch mehr.

War doch auch nicht viel "perfekt", ist mein Fokus nun auf den Moment gesetzt.

Schuldig bin nur ich, ob ich glücklich bin oder nicht.

Das Leben ist die Geschichte, die Hauptrolle bist du, trau dir selbst, du kannst es richtig, nur Mut!

Abhängig sein gilt es zu vermeiden, doch heute überwindest du ein anderes Leiden.

Manchmal fragt man dann sich: Wie?

Stopp das Denken und erleb die Realität hier!

Ich weiss du kannst das. Gib dich mit Leuten ab die dich gut fühlen lassen, aber es ist auch deine Aufgabe dir selbst zu vertrauen und es zuzulassen dich gut zu fühlen.

Ich habe jeden Tag einen Haufen Dinge zu tun, damit ich mich gut fühlen kann. Ich versuche für die da zu sein, die Hilfe benötigen. Dreckige Natur, Krabbelnde Bienen, unglückliche Gesichter in der Bahn, naja überall find ich was. Ausserdem find ich hin und wieder Zeit für mich (:

Viel Mut liebes Mädchen! Und viel Vertrauen! (:

Antwort
von Prinzessle, 18

Du hast seit Jahren einen so grossen Leidensdruck dass Du Dir wirklich Hilfe holen solltest...

Du kannst beim Arzt einen Termin abmachen und er kann Dich dann entsprechend zum Facharzt weiter weisen...vielleicht sieht Dein Partner dann ein, dass Du dringend eine Therapie machen musst...

Was auch eine Möglichkeit wäre, zu gucken ob es eine Selbsthilfegruppe gibt, wo Du Dich mit ebenfalls betroffenen Leuten austauschen kannst...manchmal hilft einem nur das Wissen darum, dass man mit einem Problem nicht ganz alleine da steht...

Und man hört, wie andere damit umgehen, welche Taktiken sie anwenden etc.

Auf jeden Fall solltest Du dies nicht auf die lange Bank schieben sondern für Dich einen Weg suchen wie Du zu mehr Lebensfreude und somit -qualität kommst.

Du vermagst Dich sehr gut auszudrücken, vielleicht kannst Du dies als Ventil nehmen und schreibe alles was Dir weh tut nieder, statt Dir physische Schmerzen zuzufügen...

Aber auf jeden Fall rate ich Dir dringend kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen...

Ich drücke Dir den Daumen und hoffe Du kannst Dein Vertrauen in Dich und andere stabil aufbauen...viel Glück

Antwort
von Lucielouuu, 64

Schau jeden morgen, bevor du aus dem Haus gehst, in den Spiegel und lächel dich einfach mal an. Schau dir all die positiven Sachen an dir an, erinner dich, was du für liebe Komplimente von deinen Freunden und deiner Familie bekommen hast. Schau dir deinen Körper an, auf all das, worauf du stolz bist.
Überleg dir kurz, was du alles für gute Eigenschaften hast und wie du damit die Welt besser machen kannst.

Frag deinen Partner was er alles an dir mag, egal ob aussehen, Charakter oder Macken.
Erinner dich immer daran schön positiv zu sein und zu bleiben und sei dir bewusst dass du toll bist.

Antwort
von xMirage95, 21

Verurteilen lassen solltest du dich sowieso nur von deinem eigenen Gewissen. ;)

Ich sag dir ganz ehrlich dass ich das Problem und somit auch den Lösungsansatz in deiner Denkweise sehe. Was du über deine Vergangenheit und deren Folgen schreibst stimmt sicher und ich möchte es auch keineswegs kleinreden.

Aber: Du entscheidest, ob du dich heute noch davon beeinflussen lässt oder nicht. Du hast negative Erfahrungen gemacht die dich geprägt haben. Wäre es nicht an der Zeit, positive Erfahrungen zu sammeln? Der Vergangenheit auf Wiedersehen zu sagen?

Ich weiß dass das einfacher gesagt als getan ist. Aber du kannst sehr gut selbst steuern, wie sehr du dich von sowas beeinflussen lässt und es gibt viele Techniken, damit besser umzugehen.

Also nicht die Hoffnung aufgeben, du kannst mehr schaffen als du denkst. :)

Antwort
von AriZona04, 66

Ich verurteile Dich nicht!! Ich bin traurig, dass es so viele Menschen wie Dich gibt!

Zuerst, als ich Deinen Bericht anfing zu lesen, dachte ich: Du musst Dich einfach nur zu netten Menschen gesellen, mit denen Du Interessen teilst und bei denen Du Dich wohl fühlst - z. B. Menschen in Vereinen oder der Kirche (wenn es Dir hilft) oder den Pfadfindern oder ähnliches: Menschen, die Dich aufnehmen, so wie Du bist. Ich rate Dir das trotzdem, auch, wenn ich weitergelesen habe und denke:

Dass Du Dir unbedingt Hilfe holen musst! Wenn Du Dich körperlich traktierst, brauchst Du ärztliche und psychische Hilfe, egal, wer dagegen ist! So weiter zu leben ist keine schöne Lebensqualität! Und Dir kann geholfen werden! Höre auf Dein Herz: Du hast selbst erkannt, dass Du psychische Hilfe brauchst! Also hole sie Dir! Mach einen Termin! Wenn Du auf die Ratschläge hörst und sie umsetzen kannst und eine Medizin bekommst, kannst Du ein erfülltes Leben führen! Tu es!

Antwort
von Sternschnuppe40, 55

Mit diesem Problem solltest du dir aber helfen lassen dringend,ganz egal was dein Partner sagt .

Warum auch immer er davon nichts hält,geht es um dich deine Gesundheit,Selbstvertrauen und dich endlich auch selbst zu mögen und akzeptieren.

Tu dir damit selbst einen gefallen alleine kommst da nicht raus und dein Freund kann dir damit auch nicht helfen.

Antwort
von marie02021511, 36

Ein paar Tipps an dich.

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein dauert um es aufzubauen

Versuche dich selbst anzuerkennen. Dabei hilft es sich vor dem Spiegel die guten Dinge an dir aufzusagen

Versuche Geschehnisse aufzuarbeiten , nicht verdrängen. Halte die vergangene Situation vor deinen Augen und überlege wie du damals gehandelt hast. Was Falsch und richtig war. Was hat sich z.B an deine Charakter geändert usw. 

Um anderen zu vertrauen musst du als erstes dir selbst vertrauen

Geh unter Menschen, ohne deinen Freund, am Anfang wird es dir keinen Spass machen, doch es wird immer besser. Sport kurze sind z.B gut für den Kontakt

Hoffe ich konnte dir ein bisschen Helfen und viel Glück weiterhin LG marie02021511

Antwort
von MrShield, 48

Okay. Zu erst einmal: Deine Psyche und dein Verstand ist deine Sache. Da hat ein Partner wenig mit zu reden. Das klingt ziemlich hart, aber wenn es dir psychisch nicht gut geht, dann solltest du einen Psychologen aufsuchen, denn egal, was man von ihnen hält, sie können (!) helfen. Und ich finde, dass sobald  sich jemand selbst weh tut aus Verzweiflung, oder warum auch immer, brauch er Hilfe. Und wenn du es immer noch tust und es dir immer noch nicht wirklich gut geht, dann solltest auch du dir Hilfe holen. Ob es schlussendlich klappt und dir hilft ist eine ganz andere Frage, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert, denn es hilft vielen und wenn es dir helfen könnte, dann solltest du es versuchen, auch wenn dein Partner davon nichts hält. Das ist aber deine Entscheidung.

zu dem Rest: Freunde können eine sehr große Hilfe sein. Wenn es dir schwer fällt ohne deinen Freund etwas zu machen, dann fange an das zu versuchen. Es ist wichtig, dass du auch mit anderen etwas tust. Wenn dir das auch zu schwer fällt, dann mach etwas das du gut kannst. Völlig egal was, das kann ein Sport sein, das kann ein Spiel sein, was auch immer. Hauptsache es macht dir Spaß und du kannst es gut. Baue das aus und mach auch das mit anderen Leuten. Du musst lernen dich selbst zu lieben und zu erkennen, dass du etwas wert bist und das du auch etwas kannst. Das kannst du schaffen, viel Glück dabei :)

Antwort
von Ostsee1982, 24

Schon alleine die ersten zwei Sätzen machen wirklich sprachlos wie du dir von deinem Partner dein Leben vordiktieren lässt, unglaublich! Ich finde, dass du so komplexe Probleme hast die nicht mit Self-Assessment behoben sind. Es ist auch logisch, dass sich über die Jahre nichts verändert hat und das wird es auch weiterhin nicht solange du keinen Psychotherapeuten aufsuchst.


Antwort
von TailorDurden, 35
Auf der physischen Ebene:
  • Sport (vor allem Ausdauersport) hilft erwiesenermaßen enorm gegen negative Gedankenstrukturen und stärkt das Selbstbewusstsein.
  • Wenig Zucker, keine Zigaretten etc.. alles, was Deinen Dopaminhaushal in Unruhe bringt abstellen.. das verursacht alles Stress und ist Auslöser für depressive Phasen.
  • Generell gesund Essen bringt wirklich richtig viel. Man unterschätzt das extrem. Mit gesunder Ernährung hat man so viel mehr Energie, dass viele Dinge wirklich leichter Fallen und der Kopf auch viel positivere Sichtweisen zulässt, weil der Körper nicht so träge ist. Schlechte Ernährung ist oft ein Grund für schlechte Laune und Stressgefühl.

Auf psychischer Ebene:

  • Aufhören, an den Problemstellen zu arbeiten. Du redest so viel von Selbstverletzung und über Deine negativen Sichtweisen. Du musst Deine Gedanken wegdrehen von dem, was gerade ist. Es gibt da nichts zu "reparieren", zu ändern.. was zählt liegt vor Dir, nicht hinter Dir.
  • Neue Hobbies suchen: Fotografie, Sportart (am besten im Verein), Malen, ein Instrument.. was auch immer. Bitte ohne Fokus auf Deinen Problemen, also nicht unbedingt Songwriting oder ähnliches.
  • Insofern ist es auch wichtig AKTIV Dinge zu tun, die Du in Zukunft sehen willst, auch wenn sie Dir erstmal etwas komisch und schwer vorkommen:
  • Lern neue Leute kennen. Geh aus, geh in Vereine, geh auf Konzerte, gib ruhig Dein letztes Geld dafür aus.. hole Dir ein großes Sozialleben in Dein Leben. Nicht, damit Du Leute hast, mit denen Du über "Probleme" reden kannst, die lässt Du hinter Dir. Um neue Freundschaften auf positiver Basis finden kannst und mit Menschen wieder Spaß und Freude verbinden kannst.
  • Mach neu, was Du neu machen kannst. Neue Haare, mal ein neues Outfit, style Dein Zimmer um. Zeig Dir, dass Du Dich andauernd verändern darfst und kannst, dass Du frei bist in allem, was Du tust. Trau Dich wieder, Dich völlig frei zu entfalten. Überrasche Dich selber.
  • Wenn es Dir mal akut wirklich schlecht geht, mach verrückte Sachen. Setz dich mit dem Stuhl für 5 Minuten auf den Küchentisch. Das zwingt den Kopf extrem umzudenken und die Schwere besser abzuschütteln. Stell Dich vor den Spiegel und sag Dir ein, zwei Minuten in die Augen, was an Dir alles liebenswert ist, wofür Du Dich magst, was Du gut kannst und dass Du Dich dafür magst.
  • Gönn Dir Spaß! Ganz aktiv.. Gib Geld dafür aus und unternimm so viel wie möglich, bei dem Du weißt, dass Du lachen wirst, dass Du Freude verspüren wirst.. Zelten, mal Bungee-Jumping, Laser-Tag (meine Freundin fand das super lustig), Gesangsstunden, Tanzstunden.. am besten mit gut gelaunten Freunden.

Wenn Du Deine Tage so ausfüllen kannst und Dein Leben wieder bunter gestaltest, werden sich sowohl Dein SVV als auch Deine Eifersuchtsprobleme von ganz alleine lösen, das verspreche ich Dir.

Du siehst: Der Weg ist eigentlich ein wunderschöner. Am Anfang braucht es vielleicht ein wenig Mut und auch manchmal einen kleinen Tritt in den eigenen Ar***... aber Du wirst Dich sehr über Dich freuen und Dich und Dein Leben wieder lieben lernen.

Viel Erfolg und Freude in nächster Zeit, Tailor

Kommentar von MeridiasStern ,

Danke sehr für deinen ausführlichen Rat! (Ich liebe Fight Club übrigens) Ganze Liebe Grüße

Antwort
von Goodnight, 43

Ganz ehrlich, es ist schnurz piep egal was dein Partner nicht möchte! Er will nicht, dass es dir besser geht und du dich veränderst. Armselig so etwas, er hat auf eine andere Art als du kein Selbstbewusstsein.

Geh zum Psychologen und lass dir helfen. Allerdings wirst du dann bald merken, dass dein Typ es nicht so gut mit dir meint wie du glaubst.

Antwort
von Zitrone182, 27

Ich habe mich gerade selbst erkannt in deinem Beitrag. Ich bin genau wie du, bis auf das verletzen. Ich bin anhänglich ohne ende bei meinem Mann, ich bin krankhaft eifersüchtig, habe ständig angst ihn zu verlieren, v.a das er sich jmd anders sucht. Wir haben zwei Kinder und ich habe ständig angst, dass er mich betrügen könnte, weil ich meine, dass er mich doch gar nicht so lieben kann wie ich ihn. Mal gibt es Zeiten, oft über Monate, da ist es besser und ich blende alles aus und dann gibt es Tage an denen ersticke ich vor Eifersucht.. Ich muss auch unbedingt einen weg finden es zu ändern.
Wurde in der schule auch gehänselt, weil ich als Kind dick war, meine Eltern machten mich immer runter etc...

Kommentar von MeridiasStern ,

Bei meinen Eltern war es ähnlich, nur dass es da vor allem mein Vater war, der mich runter gemacht hat. Die erste Antwort die mir ein bisschen hilft, es ist immer gut Leute zu finden die einen verstehen können, danke dafür. Ich hoffe sehr es wird/bleibt alles gut bei dir. LG

Kommentar von Zitrone182 ,

Ja das hilft einem schon sehr, wenn man weiss man steht nicjt alleine da. Man ist nicht die einzige, die so denkt /fühlt. Man merkt einfach im erwachsenen alter, wie sehr einen die Kindheit prägt. Ich würde nicht behaupten meine Kindheit war schlecht, aber Noten waren für meine Eltern das wichtigste. Hat es da nicht gestimmt..Ohje. Dann gab es Ärger. nicht nur verbal....

Kommentar von Zitrone182 ,

Wünsche dir auch alles gute für die zukunft! hoffe du findest einen weg damit umzugehen :)

Antwort
von 65matrix58, 34

wenn du dein Selbstvertrauen allgemein steigern willst, benutze die Scorp App

Antwort
von MCLJT, 25

Dein Partner hat dir das nicht zu verbieten. Wenn du zum Psychologen willst, dann geh auch dort hin.

Antwort
von elitezocker313, 3

Mach Musik :) 

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