Mein 4-jähriger Sohn hat zwischendurch nachts Albträume und wird schweißgebadet wach. Das ganze würde ich ihm natürlich gerne ersparen, ich weiß nur nicht genau wie. Könnt ihr mir evtl. Ratschläge geben, wie ihm bzw. was ihm helfen kann?
Ihn in den Arm nehmen und trösten ist die erste Hilfe. Aber du solltest mit Hilfe einen Kinderarztes/Psychologen herausfinden, warum es so ist.

Mit Geduld undRuhe... Es wird alsbald wieder einschlafen. Helfen tut auch: Finger in die Hand legen... Im Unterbewusstsein beruhigt das !
akademikus am 1. Dezember 2008 14:39 gute antwort DH!

Stell dich neben sein Bettchen und halte ihm die Hand, bis er wieder eingeschlafen ist!
Das Kind verarbeitet das tagsüber erlebte. Überlegt mal aus Kinderaugen, was alles geschehen ist ?

ich glaube er verarbeitet etwas was ihm zu schaffen macht, das war bei meiner tochter so. da war im kindergarten ein clown, und wir haben dann erfahren das sie wahnsinnige angst vor clowns hat. aber ein patentrezept gibt es dafür nicht.
diese probleme haben wir auch mit unserem enkelsohn, da kann man leider nichts machen, meine tochter war auch schon beim arzt, der leider ratlos war.
Erstmal mit ihm darüber sprechen, was er dann träumt und versuchen, ihm die Angst davor zu nehmen.
Und mir hat es immer sehr geholfen zu wissen, dass meine Eltern dann in der Nähe sind und zu ihnen kommen zu können. Sie sind dann aber nicht immer gekommen, was auch gut so ist, da man nach und nach lernen sollte, selbst damit umzugehen.
kuntzkids am 1. Dezember 2008 14:43 Mitten in der Nacht das Gespräch über den Trauminhalt zu suchen, halte ich für kontraproduktiv: das Kind durchlebt die Ängste ja gleich nochmal.
Wichtiger ist,, ihm eine angenehme Situation zu schaffen, die den Schreck (wieder) nimmt.
Da hast du recht, ich meinte auch eher am folgenden Tag/wenn es sich mal ergibt.

Beruhige ihn durch Deine Anwesenheit, Worte, eine Melodie oder Körperkontakt.
Und bitte nicht des nächtens fragen, was denn da los war im Traum.
Spricht das Kind selbst von schlimmen Träumen, denkt Euch eine Gegenmaßnahme aus (zum Fesnter rausscheuchen, eine Kuscheltierwache aufstellen, Traumfänger aufhängen) -- sowas wirkt manchmal mehr als sachliche Erklärungen.

Wie wahrscheinlich bekannt verarbeiten Menschen erlebtes in Träumen, das können bei Kindern schon ganz einfache dinge sein, wie ein sturz vom Klettergerüst.
Er sollte versuchen mit dir zu reden, frag ihn ruhig was er geträumt hat.
Meine mama hat zu mir gesagt, Träume, die man erzählt gehen nicht in erfüllung! Mir hat das immer geholfen, die Angst abzubauen!
vielleicht ist ein Ritual, mit einem Traumstein ganz gut! Wenn du ihm so etwas Kindgerecht Schmackhaft machst und er daran glaubt, dann kann es funktionieren, das es besser wird. Wenn es ganz schlimm ist, würde ich ihn mal beim Kinderarzt vorstellen und notfalls mal in ein Schlaflabor oder zum Kinderpsychologen (das ist nichts schlimmes, und ihm wird ruck zuck geholfen :) )
gibt solche Phasen bei uns Menschenkindern, wichtig ist, wie geborgen wir uns fühlen, wer Geborgenheit in sich trägt, kann sowas schon mal verkraften.