Ich kann den Augenblick oft nicht geniessen, weil ich schon an morgen, nächste Woche etc. denke. So bin ich sonntags schon immer betrübt, weil das Wochenende dann wieder gleich rum ist. Wie kann ich lernen, den Augenblick besser zu geniessen. Ich ärgere mich oft über mich selbst.

ich find am wichtigsten: Pflichten sofort vom Hals schaffen. Wenn man die "to-do"-Liste abgearbeitet hat, muß man kein schlechtes Gewissen haben, sich hinzusetzen und zu überlegen, was man jetzt denn am liebsten täte. Bedrückende Termine gibt es immer mal, aber wenn dann nicht eine Unzahl unerledigter Kleinigkeiten dazukommt, ist das "Augenblick-genießen" schon viel leichter... :-)
Hi Patchwork, versuche doch einfach mal in jeder Situation nicht das schlechte sondern nur das positive was sie mit sich bringt zu sehen der rest kommt von ganz alleine, freue dich z.B. in der Woche schon auf das Wochenende und plane etwas schönes wozu du immer lust hast aber sonst nie Zeit und wenn das Wochenende dann rum ist, macht doch nichts nur 5 Tage dann ist doch wieder Wochenende.
lg zoomi77

Das Leben findet jetzt statt. Das musst Du genießen. Jetzt erledigen, jetzt Freude haben. Morgen und gestern sind nicht da, Du lebst jetzt. Sei Dir drüber klar und mach was draus.
genau so ist es ;-) wer weiß denn schon was morgen ist ;-)
Wochenende ist fuer Dich, Gib Dir fuer das Ganze oder Teile davon "Urlaub". Du laesst nichts von gestern und nichts von nach Deiner Dir gegebenen "Urlaubszeit" an Dich heran. Weder in Gedanken oder mit einer doch noch meinen muessen tun Taetigkeit. Das ganze nenn ich abschalten, und, gleichzeitig einklinken in eine freie Welt mit viel Vorfreude, Erleben, Nachfreude. Braucht etwas Uebung und Konsequenz. Wichtig, wenn Du nicht allein lebts, dann Partner und oder ganze Familie miteinbeziehen in diese Deine neue Welt.

Ich nehme mir tägl. 1 Stündchen für mich Zeit. Lege mir ´ne gute CD ein und laß die Seele einfach mal baumeln. Das entspannt und läßt erkennen, dass es weitaus wichtigere Dinge gibt, als ständig unter Strom zu stehen und sich Gedanken um ungelegte Eier zu machen. Kommt eh immer alles anders als man denkt :)
Dazu fällt mir ein toller Spruch ein. Wer mit allen Tun und Sinnen in die Zukunft starrt, wird die Zukunft nie gewinnen und verliert die Gegenwart :)
Toller Spruch! Werd ich mir notieren!
Du kannst ja heute, Sonnabend, eigentlich schon wieder an Freitag denken, dann geht es Dir bestimmt wieder besser! Das Wochenende steht dann wieder vor der Tür!
es hat doch eigentlich jeder Tag (auch in der Woche)etwas gutes, man mußes nur sehen bzw. sehen wollen ;-)

Ich persönlich halte nicht soviel davon, sein Leben quasi auf das Wochenende "zu verlagern"; meine damit: Was ist das für ein Dasein, bei dem ich mich darauf beschränke, auf das Wochenende hinzufiebern, und den Rest der Woche (nämlich ganze 5 Tage) nur mit Mühe und Not überstehe... Für mich liegt "das Geheimnis" darin, möglichst alles, was ich tue, mit Liebe und Begeisterung zu tun! Das fängt wohl in erster Linie mal mit dem Beruf an, da ich mit dem in der Regel die meiste Zeit des Tages verbringe. Und letztlich läuft es darauf hinaus, sich einigermaßen gut zu kennen und entsprechend gut auszuwählen: Wer bin ich, und was will ich eigentlich vom Leben? Sich das dann möglichst klar zu beantworten, vor allem nicht zu belügen! und dann darauf hinzuarbeiten. "Love it, change it or leave it!" hat mal ein weiser Mensch gesagt, wer das war, weiß ich leider nicht, aber er m u s s weise gewesen sein...;-) Wenn man das beherzigt, denke ich, dann gibt es die Traurigkeit nach einem Wochenende nicht mehr. Und der Montag kann getrost kommen.
Deine Frage klingt, als sollte ich einen Aufsatz zu der Frage schreiben.
Eines sollte ich vorsorglich ansprechen. Warst Du in letzter Zeit mal beim Arzt und hast Dich untersuchen lassen?
Meine Empfehlung: Lies ein Buch und nimm Dir Zeit, darüber nachzudenken. Lesetipps wären Thornton Wilder (8.Schöpfungstag) und Jonathan Franzen: Die Korrekturen. Franzen erzählt von einem Mann, dessen Vater altersdebil wird. Th.Wilder meditiert über das Leben des Menschen anhand einer Familiensaga. Ein anderer Tipp wäre der 90.Psalm, verbunden mit einem Gespräch mit älteren Menschen über die Frage, wie sie die Zeit wahrnehmen.

Genau dazu gibts ein Buch namens JETZT von Eckehard Tolle.
Es ist nicht gerade einfach zu lesen, aber es lohnt sich.
Als kleien Uebung für dich kannst du dir ja angewöhnen, ein parr mal täglich zu fragen: Wie gehts es mir JETZT? und was beeinflusst mein Wohlgefühl?
Du lebst nur jetzt, in dieser Sekunde, in diesem Moment. In der nächsten Sekunde kannst du tot sein. was nutzt die dann der Gedanke an die Vegangenheit oder die Sorge um die Zukunft???
Lache und weine JETZT!
berthold11 am 20. Januar 2008 07:41 Das Buch von Eckhart Tolle ist echt super in diesem Thema. Kann ich auch nur empfehlen. Und gar nicht so schwer zu lesen. DH
Hi. Das ist nicht schwer zu lernen. Organisiere dich einfach nur ein bischen um. Ich meine damit, das du unter der Woche also Montag bis Freitag einfach Zeit nur für dich einplanst. Das kann ein Nachmittag/Abend mit Freunden/Partner sein. Oder einfach nur ein entspannendes Bad. Und das was du normalerweise in dieser Zeit machst, z.B. Haushalt verlagerst du auf das Wochenende Samstag/Sonntag. So vermischt du die Tage und siehst nicht nur Montag bis Freitag = Streß Samstag und Sonntag = frei. :-)
Vor Allem so lästige Dinge wie Wäsche waschen, Steuererklärungen schreiben, lästige Briefe beantworten.... :-)))
Wäsche hängt, Steuererklärung ist eh zu spät und über Post freu ich mich... :-)