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Wie kann ich lenken mit wem mein Kind in der Schule spielt?

gefragt von mistkrackmistkrack am 01.10.2009 um 6:57 Uhr

mein junior ist letzte woche 9 jahre alt geworden und geht in die 3. klasse. in der schule verbringt er die pause mit 3 anderen jungs die ich mir nicht wirklich als spielgefährten wünsche. sie sind frechen, haben schon öfters gehauen und letzte woche wohl auch gebissen. das sich diese 4 von den anderen klassenkammeraden abkapseln macht sich langsam immer stärker bemerkbar. es ruft hier nur noch selten ein anderes kind an und zu kindergeburtstagen wird mein sohn auch nicht mehr eingeladen. ich weiß das auch er kein engel ist, aber er ist nicht gewalttätig. ich mache mir sorgen, aber wie schaffe ich es das er mit diesen 3 jungs nicht mehr die pausen verbringt? ich bin ja nicht vor ort??? über gute ratschläge würde ich mich sehr freuen...


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swissdog
beantwortet von swissdog am 1. Oktober 2009 06:58
6x
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vereinbare doch mal ein spielen nach der schule bei euch mit einem anderen jungen, oder stecke ihn in einen sportclub wo er andere kinder kennenlernt. erzwingen kannst du das nicht, du kannst ihm höchtsens helfen, seinen freundeskreis zu erweitern....

Kommentar von 3254030167a3cad585fd6b8e542ecc11smallcheezy am 1. Oktober 2009 06:59

Da bin ich ganz deiner Meinung.

Kommentar von Simple_avatar2smallmistkrack am 1. Oktober 2009 11:47

mein sohn ist in zwei sportclubs und da gibt es keine probleme. in der schule ist es einfach so, dass er sich durch die anderen 3 nicht in die klassengemeinschaft einbringt


anonym
beantwortet von ollily am 1. Oktober 2009 07:02
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das kriegst du nicht gesteuert.... und im verbotenen liegt erst recht der reiz wenn mama nicht auf dem schulhof ist.


anonym
beantwortet von Moonie1970 am 1. Oktober 2009 07:06
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Ich glaube auch, das wird sehr schwierig und auf direktem Wege schon mal gar nichts. Mit 9 lassen die Kids sich nicht einfach Spielverabredungen ihrer Mütter aufdrücken ;o)

Du kannst versuchen, seine Wahrnehmung zu schärfen ohne das Thema anzusprechen, z.B. ein Buch mit diesem Thema lesen, über Ausgrenzung, Gewalt und so. Aber sag nicht "Das ist bei euch genauso", darauf muss er von allein kommen.

Den Tipp, ihn freizeitmäßig woanders,z.B. im Sportverein unterzubringen, finde ich hervorragend.

Außerdem würde ich vielleicht mal ein Gespräch mit der Klassenlehrerin führen. Wenn sich in der Klasse eine gewalttätige Gruppe bildet, sollte die Lehrerin entsprechend reagieren und kann auch mit Rollenspielen oder ähnlichem eingreifen. Vielleicht kann damit auch den anderen Rabauken ein Weg außerhalb der Gewalt gezeigt werden. Zwar sollte man das nicht überbewerten, Jungs sind natürlich wild, aber sie sollten beizeiten lernen, dass Gewalt kein Weg ist. Später gibt es sonst erst richtig Probleme.

Kommentar von 622a0a9071a62222d3609db9c8991a7fsmallsoust am 1. Oktober 2009 08:52

Da bin ich 100%ig Deiner Meinung! DH


Mystika1245
beantwortet von Mystika1245 am 1. Oktober 2009 06:59
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Hört sich zwar blöd an aber das wird nichts....

Das kannst du nicht verhindern....


anonym
beantwortet von boler am 1. Oktober 2009 06:59
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Einfach mal Kontakt zu anderen Eltern von Mitschülern herstellen, zu denen Kontakt gewünscht wird und gemeinsame Freizeitgestaltungen vereinbaren... sollte sich dann mit der Zeit selber regelen.


aleida
beantwortet von aleida am 1. Oktober 2009 07:01
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Ich würde mit meinem Sohn darüber sprechen, warum ich es nicht gutfände und ihn dazu anhalten darüber nachzudenken, was es eigentlich für "freunde" sind mit denen er da spiel. Manchmal werden die Kinder auch von anderen Kindern unter Druck gesetzt sich irgendwo anzuschließen. Zumindest erfährst Du dann, warum er mit Ihnen spielt...


fauzi1
beantwortet von fauzi1 am 1. Oktober 2009 07:27
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steuern kannst du sowas nicht, die jungs werden irgendetwas haben, was deinen Sohn fasziniert. Lade die jungs doch mal zum spielen nach Hause ein, dann kannst du sie beobachten und sehen ob das nur falsch verstandenes Machtgehabe oder schlechte Erziehung ist. Außerdem kannst du bei Konflikten eingreifen. Da sehe ich die Möglichkeit der Steuerung, auch den anderen eine neue Sichtweise zu geben.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 1. Oktober 2009 07:09
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du solltest genau das, deinem Sohn erzählen, was du denkst. Aber letztendlich muß er sich seine Freunde selber aussuchen.

Kommentar von Simple_avatar2smallmistkrack am 1. Oktober 2009 11:50

wir haben schon ganz oft mit ihm darüber gesprochen und er weiß auch das wir uns sorgen machen, aber das geht zu dem einem ohr rein und zum anderen raus....

Kommentar von Moonie1970 am 1. Oktober 2009 22:59

So ein Thema direkt mit einem 9-jährigen anzusprechen bringt meistens überhaupt nichts.

Ist jedenfalls meine Erfahrung.

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 1. Oktober 2009 23:14

klar bringt es was. Es hängt nur davon ab, wie man es macht.


almmichel
beantwortet von almmichel am 1. Oktober 2009 07:51
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Du kannst deinem Junior ins Gewissen reden. Was er letztendlich draus macht liegt an seiner Einstellung. Da bist du ziemlich machtlos.

Kommentar von Simple_avatar2smallmistkrack am 1. Oktober 2009 12:17

das befürchte ich auch langsam


Tropentier
beantwortet von Tropentier am 1. Oktober 2009 10:54
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Deine Frage ist nicht einfach, denn es gibt prinzipiell 2 Möglichkeiten:
- Entweder sind deine Beobachtungen richtig, und dann musst du eingreifen.
- Oder du hast übertriebene Wünsche bezüglich der Zukunft deines Kindes, und dann darfst du nicht eingreifen. Dann musst die den Mut haben, der Natur freien Lauf zu lassen.
Wenn du aber ehrlich zum Schluss kommst, eingreifen zu müssen, so geht das wohl am wirkungsvollsten, indem du deinem Sohn interessante Freizeit-Aktivitäten ermöglichst, bei denen er Kollegen mitnehmen darf, die du für gut erachtest. (Sport-Verein, Würste braten im Wald, Pfadfinder, Europapark, ...)
Bei Aktivitäten, die die Kinder an ihre Leistungsgrenzen bringen, ist die Chance grösser, wertvolle Kameraden zu treffen als bei Aktivitäten, die nur auf Bequemlichkeit und Konsum ausgerichtet sind. (Analog dazu ist ein Unbekannter, den du im Gebirge triffst generell weniger gefährlich als einer, der irgendwo in einem Vergnügungsvietel herumlungert.)
Und Angebote wie der Europapark sind nur dann gut, wenn man daneben auch Dinge macht, die sportlichen Einsatz erfordern. Es darf nicht ins reine Konsumieren abgleiten.
Es ist unheimlich wichtig, mit wem Kinder Kontakt haben, denn sie neigen dazu, nur noch auf Gleichaltrige zu hören, besonders in der Pubertät.

Kommentar von Simple_avatar2smallmistkrack am 1. Oktober 2009 11:56

freizeitaktivitäten haben wir immer programm und auch ist er im tischtennisverein und in einer leichtathletikgruppe hier gibt es keine problem und er intefriert sich hervoragend in disesn gruppen. nur in der schule funktioniert es nicht. über erziehung kann man natürlich immer streiten, aber die 3 jungs geniesen eine erziehung zu hause die nicht unseren vorstellungen entsprechen. so gibt es bei uns feste regelen und keine gewalt. ich hätte vielleicht bei meiner frage weiter ausholen müssen. denn es ist so das die eltern der 3 jungs desöftern zur lehrerin zum gespräch gebeten werden, da es halt häufiger probleme gibt. gerne würde ich hier sagen mein sohn ist nur ein mitläufer, das kann ich aber nicht da ich in der schule nicht dabei bin. die kinder mit denen er nachmittags zusammen ist/war, sind zwar auch in seiner klasse aber da ich das gefühl habe das er immer weniger in der klasse präsent ist, ist er natürlich auch nachmittags nicht in den köpfen der spielkameraden. unser junior ruft nachmittags bei den kindern an mit der in der schule nicht zusammen ist und dann verabreden sie sich auch, aber wie gesagt in der schule funktioniert da gar nichts. wir fördern natürlich auch das er mittags mit anderen zusammen ist, weil ich denke dann spielt er auch in den pausen öfters mit diesen kindern, aber.... ja es ist ein langes thema und ich habe schon viele ideen gehabt die letztendlich gescheidert sind. diese 3 jungs haben wohl wirklich eine ausgesprochene anziehungskraft gegen die ich noch kein mittel gefunden habe :(


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