Wie kann ich jemanden zum Christlichen Glauben umkehren?
Hallo Ihr Lieben!
Vor ein paar Monaten habe ich einen ganz lieben jungen Mann (33) kennen gelernt. Leider ist er vor fünf Jahren vom christlichen Glauben abgetreten. Er glaubt nicht mehr an Gott... Wie kann ich ihn zum Christlichen Glauben umkehren?
Danke für Euren Rat!!!
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Gar nicht, das ist seine - und nur seine - Entscheidung, an was er glaubt und ob er überhaupt an etwas glaubt.
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Am besten gar nicht. Das Christentum lehrt ja Toleranz und Nächstenliebe, also solltest du ihn akzeptieren, wie er ist, auch wenn er nicht an Gott glaubt. Es gibt sehr viele Menschen, die an keinen Gott glauben und auch sehr viele Menschen, die gläubig sind, aber eben nicht christlich. Andere Menschen zu bekehren oder zu missionieren finde ich falsch, jeder sollte selbst entscheiden können, woran er glaubt. Wenn diese Frage hier ein Moslem geschrieben hätte, hätte es einen Sturm der Entrüstung ausgelöst...
Kommentar von NinetiesResultNinetiesResult 31.05.2012Das stimmt absolut der letzte Satz. Christentum wird immer mit Samthandschuhen angefasst, Islam wäre das hier los gegangen!
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lass es lieber, sei christ und akzeptiere seinen lebensstil. Man muss nicht an das selbe glaube wenn man sich liebt.
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Das nennt sich BEkehren, nicht UMkehren. Wenn man jemanden umdreht, dann ist er hinterher "andersrum", o Schreck.
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Das kann nur er selbst.
Bete für ihn und bitte um Unterstützung
dass ihr euch versteht
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ähm?! gar nicht?? du bist doch krank, lass ihn doch glauben was er will und wenn er nicht daran glaubt ist es seine sache!!
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Es ist doch nicht so schlimm wenn man nicht an Gott glaubt. Tu ich auch nicht und fühle mich wohl dabei. Wenn er Dir wichtig ist und Du ihn magst, dann sollte der Glaube eine untergeordnete Rolle spielen. Zwingen kannst Du ihn eh nicht.
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Er muss sich selbst überzeugen was richtig ist
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Nimm ihn an, wie er ist. Er wird seinen Weg finden und wenn es Gott will, dann wird der junge Mann auch wieder zu ihm zurückfinden.
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wieso weiss ich als atheist, dass man dazu bekehren sagt, statt umkehren?
also bei mir hättest du keine chance, weder mit der bekehrung, noch als partnerin
bekehrungsversuche würden es nur verschlimmern
streng religiös und atheisten können keine funktionierenden partnerschaften bilden
ist meine meinung, aber ich bin auch missionierender atheist
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 31.05.2012man kann nicht zum atheismus missionieren
Kommentar von StroberyStrobery 31.05.2012Doch, gewissermaßen schon, wenn wir missionieren als "andere von einem gedanken überzeugen" nehmen.
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 31.05.2012atheismus ist die abwesenheit bzw ablehnung einer behauptung. es definiert sich nur über das nichtvorhandenseins eines glaubens in gott von daher kann man nicht zum atheismus konvertieren sondern nur zum naturalismus, buddhismus, kommunismus, nihilismus etc etc
es gibt keine einheitlichen atheistische weltanschauung.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 01.06.2012Zeig mir eine Definition von Missionierung mit Quelle, welche auf irgendetwas passt, was Atheisten für Atheismus tun.
Kommentar von EndOfDaysEndOfDays 02.06.2012Ich würde mal ganz naiv behaupten, das Ziel der meisten sich hier auf gf präsentierenden Atheisten ist es, den Glauben an Gott ad absurdum zu führen und in unsicheren Gläubigen gänzlich zu zerstören. Ich habe früher hier unter einem anderen account im Zuge einer schweren Glaubenskrise selbst erlebt, wie mich drei von Euch mit Nachdruck (inklusive Atheismus-Werbevideo) "in die Freiheit führen" wollten.
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Die Frage klingt nicht so, als hättest du gute Argumente. Denn hättest du welche, müsstest du sie nicht stellen. Ohne Argumente bleibt dir aber nur Unehrlichkeit.
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Oh, hast du denn zu wenig an dir selbst zu arbeiten, dass du dich um andere kümmerst?
Kehre doch vor deiner eigenen Türe!
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Du selbst kannst ihn mit guten Argumenten kaum zum Glauben bekehren. Vermutlich war er auch noch nie "gläubig" sondern wie so Viele nur ein unentschiedenes Kirchenmitglied.
Jemanden zum Glauben zu bringen, geht nach christlichem Verständnis nur mit der Unterstützung von Gott. - Du kannst also für ihn beten.
Selbst kannst du diesen jungen Mann nur durch "Vorleben", durch dein eigenes Verhalten im Glauben, deine Taten, insgesamt durch deine Liebe wieder auf deine Religion und unseren Gott aufmerksam machen. - Es kann aber auch lange dauern. Verliere nicht den Mut.
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lass ihn gefälligst in ruhe und respektiere seine entscheidung
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Sei selbst ein guter Christ und das bedeutet vor allem, dass Du die Menschen so akzeptierst, wie sie selbst sein wollen. Falls Du Dich fragst, was ich damit meine, lies mal 1. Korinther 13, die Verse 4-7. Als Christ solltest Du das dann schon verstehen.
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wenn er deinen glauben akzeptiert dann ergeben sich immer mal wieder situationen über glaubensfragen und sinngebungen zu reden -- wenn du hier sehr überzeugend auftreten kannst, so wird er sich auch wieder intensiver mit glaubensfragen beschäftigen und vielleicht entsprechend reagieren -- aber all zu missionarisch solltest du nicht auftreten, dass kann auch das gegenteil bewirken
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Bekehren kann man niemanden. Entweder er findet selbst zu seinem Glauben oder halt nicht. Wichtig ist doch, das er mit sich selbst und seiner Umwelt im Reinen ist. Wenn wir alle Gottes Kinder sind, dann kennt Gott ihn und weiß das er ein guter Mensch ist. Man kann Gott auch durch seine Taten ehren, indem man hilft, freundlich und offen ist. Dazu benötigt es keine Gebete.
Das ist meine Meinung. Mag sein, das ich damit vollkommen falsch liege aber dieser Weg schafft mir persönlich meinen inneren Frieden.
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du kannst niemand zwingen an was anderes zu glauben,er muß selber überzeugt sein,gib ihm zeit vielleicht hat er ja negative erfahrung gehabt und ist deshalb ausgetreten
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Lebe du deinen Glauben authentisch und gib auf diese Weise Zeugnis mit deinem Leben, aber versuche nicht mit Gewalt, ihn zu missionieren.
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Du kannst nur für ihn beten. Das hilft. Belästige ihn nicht, sage ihm nur, dass Du für ihn betest und sei ihm weiter ein Freund - ohne Bekehrungsversuche.
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Gar nicht. Ein Mensch kann sich nur selbst bekehren, nach dem Glauben der Christen ist es die Gnade Gottes, die das in einem Menschen bewirkt, nicht der Einfluß eines Menschen. Du kannst nur selbst ein Beispiel mit Deinem Leben geben und mit Deinen Taten, um Deinen Freund zum Nachdenken über Dein Beispiel anzuregen. Bekehren kannst Du ihn nicht und das ist auch gut so, denn stell Dir vor, die ganze Welt würde ständig Leute bekehren - es wäre ein einziges Chaos. Gruß, q.
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Vielleicht irgendwo festbinden und dann die ganze Bibel vorlesen.
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lass ihn doch wenn er will !?!?
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Du befindest Dich in der dummen Situation, dass Du Dich in jemanden verliebt hast, der Deinen Glauben nicht teilt. Offensichtlich ist Dir Dein Glaube so wichtig, dass Du weißt, dass eine Beziehung, in der Du in diesem Glauben nicht mit Deinem Partner verbunden bist, nicht wirklich Bestand und Substanz haben kann. Also willst Du jetzt nachträglich diesen Glauben in Deinem Geliebten erwecken, damit auch hier dann alles seine Richtigkeit hat und Du nicht mit Deinem Gewissen in Konflikt gerätst. Ein Unterfangen, das -so leid es mir tut- sehr oft zum Scheitern verurteilt ist, da die Liebe, die Dich treibt, nicht die Agape ist, die göttliche Liebe zu den Verlorenen, sondern der Eros, die Liebe zwischen Mann und Frau. Die Gefahr ist groß, dass sich der Mann nur Dir zuliebe "bekehrt" oder gar, dass Du selbst schleichend und unbemerkt immer mehr Kompromisse eingehst und Dich von Gott zu entfernen beginnst. Ich wünsche Dir ein festes, in Christus gegründetes Herz.
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Antwort von Hannibal44 01.06.2012
Zunächst muß du akzeptieren, dass er eine eigenständige Person ist und als solche seinen eigenen freien Willen besitzt. Diese Freiheit ist jedem Menschen von Gott geschenkt. Nur eine einzige Person auf diesem Planeten kann ihn umkehren und das ist er selbst. Er müsste also selbst umkehren wollen.
Was man auf keinen Fall tun sollte ist irgend einen Zwang auszuüben, ihn überreden zu wollen (im Sinn von: solange bequwatschen, bis er zustimmt damit er endlich wieder seine Ruhe hat, erpressen oder ähnliches).
Was auf jeden Fall interessant wäre: - zu erfragen warum er sich von seinem Christlichen Glauben abgewandt hat, was der Auslöser war, vielleicht ergibt sich hier ein Ansatzpunkt.
Was möglich ist: - mit ihm über sein Weltbild und seine Götzen reden, wenn du sein Weltbild kennst, hast du auch eine Chance dieses durch kritische Fragen zu hinterfragen.
zu versuchen ihn durch dein eigenen Glaubensweg, deine Erfahrungen von und mit Gott oder durch das Zeugnis anderer überzeugter Christen zu berühren und zu beeindrucken quasi die Perspektive seiner Weltsicht durch deine Erfahrungen zu erweitern. Dies sollte aber nicht aufdringlich und gezielt passieren, sondern am besten wenn es bei einem ganz normalen Gespräch im Alltag passt (z. B. angenommen du hattest einen schweren Autounfall und dabei eine Gotteserfahrung gemacht. Dann wäre es evtl. angebracht wenn gerade in einem Gespräch "Autounfall" Thema ist von deinen Erfahrungen zu erzählen.). Evtl. läßt er sich ja auch dazu bewegen zu einem Gottesdienst mitzukommen bei dem Christen überzeugende Glaubenszeugnisse geben.
Ihn von der Sinnlosigkeit des Lebens ohne den Christlichen Glauben zu überzeugen. => Jeder von uns stirbt. => Auch unsere Kinder werden sterben. => Auch deren Kinder werden sterben. => usw. => ohne Gott keine Auferstehung. => ohne Gott weder Belohnung noch Strafe am Lebensende. => Dann wäre es völlig egal, was er in seinem Leben tut oder sein läßt. => Nichts hätte eine Bedeutung => Nichts einen Sinn. (Der Partner, die Kinder, die Liebe selbst...)
=> Da ja Alles vergehen und nichts Bleiben würde.
=> Erst Gott, erst die Auferstehung, erst das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Gott verleiht unserem Leben einen Sinn, eine Bedeutung und Ziel.
- Dein Beispiel, dein gelebtes Christsein, deine Liebe, dein Gebet.
Und nicht vergessen: "...Dein (Gottes) Wille Geschehe" (Aus dem Vater Unser) Du kannst nur versuchen das Deine zu tun und darfst auf Gott vertrauen, dass er tut was Gut ist.
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Wenn es Dir wirklich wichtig ist, mit einem gläubigen Partner zusammen zu leben - auch im hinblick auf eventuelle spätere Kinder - solltest Du die Sache nicht weiter verfolgen!
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Gib ihm eine gut lesbare Ausgabe des Johannes-Evangeliums, z.B. Neues Leben - Hänssler Verlag, ISBN 978-3-7751-4639-5
Diese Ausgabe ist leicht lesbar und zudem sehr preiswert. Als Geschenk ist sie daher sehr gut geeignet.
Kommentar von HugoGuthHugoGuth 31.05.2012Ja, typisch evangelikal, ausgerechnet mit dem schwierig zu verstehenden Johannes und seinen judenfeindlichen Äußerungen anzufangen!
Kommentar von nowka2nowka2 01.06.2012wer glaubt, kann aber nicht erkennen
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frage ihn, warum er die Kirche verlassen hat, ob er an einer Umkehr interessiert ist - und dann egal wie die Entscheidung war, lebe ihm christliches Leben vor. Gruß
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Gar nicht! Lass ihm seine Einstellung und leb du die seine, mehr als "Vorleben" geht nicht. Wenn du versuchst, ihn zu bekehren, werden seine Widerstände eher noch größer! Glaub mir, ich habe da meine eigenen Erfahrungen gemacht!
sehe ich auch so.
genau. Hauptsache er glaubt an euch und eure beziehung.